Salzburg: Ein Wochenende in der Mozartstadt – abseits der Touristenpfade!

Sonntag, Juli 12, 2020 Chamy 0 Comments

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Ende Juni verschlug es mich wieder einmal in eine meiner liebsten Städte: Salzburg! Wer mir und dem Blog schon länger folgt, weiß dass ich immer wieder gerne die „Mozartstadt“ besuche, versprüht sie doch einen ganz eigenen Charme und Flair. Die meisten verbinden Salzburg wohl mit Mozart oder auch den Salzburger Festspielen, allerdings hat sie auch außerhalb der Festspielzeit und ohne auf den Spuren von Mozart zu wandeln viel zu bieten. Da es im Blog-Archiv schon etliche Beträge zur Stadt Salzburg und dem Umland gibt, möchte ich mich heute dem „unentdeckten“ Salzburg widmen und euch so vielleicht den ein oder anderen Geheimtipp für die nächste Salzburgreise geben.


Nächtigen im Schloss Leopoldskron

Normalerweise übernachte ich bei Städtereisen meist in einem Cityhotel. Ich brauche ehrlich gesagt nicht viel, bin ich ja ohnehin die meiste Zeit in der Stadt unterwegs und nur zum Duschen und Schlafen im Hotel. So kann ich euch in Salzburg unter anderem das Hotel Mercure Salzburg Central, aber auch die Room 5 Apartments sehr empfehlen. Wer es dann aber doch einen Tick glamouröser und besonders haben will, der sollte sich das Hotel Schloss Leopoldskron anschauen. Das Schloss aus dem 18. Jahrhundert liegt mit seinem ausgedehnten Schlosspark inklusive traumhaften Weiher etwa 2 Kilometer außerhalb der Altstadt mitten im Grünen. Ich habe auf diversen Wegen und mehrere Male sowohl zu Fuß als auch mit dem Rad die Altstadt besucht und habe nie länger als 20 Minuten gebraucht. Wer also gerne Ruhe und Erholung mit einem Städtetrip verbindet, der hat im Schloss Leopoldskron die perfekte Unterkunft gefunden!
Das malerisch Schloss ist übrigens ehemaliger Familiensitz eines Fürsterzbischofs und als Drehort des Kultfilms „Sound of Music“ weltweit bekannt. Heute dient das Areal als Hotel und ist tatsächlich nur für Hotelgäste zugänglich. Als Gast genießt man also exklusiven Zutritt zu den prunkvollen Räumlichkeiten (gefrühstückt wir zum Beispiel im majestätischen Marmorsaal!), zur Max-Reinhardt-Bibliothek, zur Kapelle und natürlich zu dem prachtvollen Park. Letzterer versprüht besonders bei Sonnenaufgang einen einzigartigen Charme, sodass selbst ich freiwillig einige Male früher aufgestanden bin, um die Ruhe beim Weiher zu genießen.


Gregorianischer Choral im Stift Nonnberg

Und wenn man dann schon mal früh wach ist, sollte man sich den Nonnenchor im Benediktinen-Stift Nonnberg nicht entgehen lassen. Jeden Morgen um 6.45 Uhr erklingen in der Stiftskirche die Klänge der singenden Benediktinernonnen. Auch wenn man nicht gläubig ist, zahlt sich der morgendliche Besuch aus. Die langsam aufgehende Sonne, die die Altstadt in ein schönes Licht hüllt und anschließend die sanften Klänge der singenden Nonnen, ist ein magisches Erlebnis. Das Stift selbst ist das älteste, seit seiner Gründung im Jahre 713/715 bestehende Frauenkloster nördlich der Alpen. Es befindet sich am südöstlichen Ausläufer des Festungsberges, unterhalb der Festung Hohensalzburg. Am besten erreicht man das Stift von der Altstadt zu Fuß von der Kaigasse über die Nonnbergstiege oder von Nonntal über das schmale Erhardgässchen.






Wo die teuerste Delikatesse der Welt entsteht

Zugegeben, ein etwas ungewöhnlicher, aber doch extrem spannender Programmpunkt war für mich der Besuch bei Walter Grüll in Grödig. Walter Grüll produziert nämlich im Salzburger Hinterland den äußerst seltenen weißen Kaviar von Albino-Stören, der als teuerstes Lebensmittel der Welt gilt. Jährlich werden nur etwa 8 kg dieser Delikatesse weltweit produziert. Ich hatte das Glück und durfte nicht nur über die Schulter gucken, sondern sogar selbst Hand anlegen und anschließend natürlich auch verkosten. Dass Walter Grüll seine Arbeit so richtig Freunde bereitet, erkennt man sofort, wenn man ihm bei seiner Tätigkeit zuschaut und sieht wie er mit Begeisterung über seinen Betrieb und seine Störe spricht. Im Fischhandel Grüll (Neue-Heimat-Str. 13, 5082 Grödig) findet man neben Kaviar und diversen Kaviar-Produkten (z.B. Kaviar-Pralinen, Kaviar-Vodka, Kaviarpulver…) aber auch andere Leckereien. So kann man Marinierter Octopus, Shrimpssalat mit Früchten, Fisch- und Krebssulzen, Thunfischaufstrich und vieles mehr kaufen oder im Gourmet Bistro verspeisen.



Das Grüne Salzburg

Was mir besonders gut an Salzburg gefällt: Man ist im Nu im Grünen. Stadtberge, toll angelegte Parks und Gärten und natürlich auch viel Wasser prägen Salzburg. Also genau das Richtige für alle jene, die gern in der Natur vom Trubel der Stadt fliehen wollen! Wie wäre es also mit einem Sonnenuntergang am Gaisberg, einer Stadtwanderung am Kapuzinerberg oder doch den Almkanal entlang radeln und anschließend auf der Almwelle surfen? Dazu aber im nächsten Blogpost mehr, wo ich euch von den grünen Seiten Salzburgs erzähle. 


>> LESETIPP: MUST SEES IN SALZBURG <<



Shops & die einen Blick wert sind

Zu guter Letzt noch ein paar neu entdeckte Spots, die einen Blick Wert sind!

>> Nachhaltiges Shoppen bei Damn Plastic: Münzgasse 2, 5020 Salzburg


>> Shop der Geschützten Werkstätten - „Salzburg schenkt anders“: Waagplatz 6, 5020 Salzburg

>> Golden Soul, toller Concept Store: Kaigasse 22, 5020 Salzburg


>> Für Kaffeeliebhaber - Kaffee Alchemie: Rudolfskai 38, 5020 Salzburg


>> Herrliche Aussicht im M32 am Mönchsberg: Mönchsberg 32, 5020 Salzburg

>> Genialer Blick über die Altstadt auf der Steinterrasse: Giselakai 3–5, 5020 Salzburg

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