Salzburg: Natur Pur – Was du alles vor den Toren Salzburgs erleben kannst!

Donnerstag, Juli 16, 2020 Chamy 0 Comments

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Im letzten Beitrag habe ich euch ins wunderschöne Salzburg, abseits der Touristenpfade entführt – heute möchte ich euch die grünen Seiten Salzburgs zeigen. Denn Salzburg verzaubert meiner Meinung nach nicht nur mit viel Kultur, sondern auch mit seiner Natur!


Parkanlagen & Erholungsspots mitten in Salzburg

Ich persönlich liebe es bei Sightseeing-Touren mal für ein paar Minuten im Grünen zu entspannen. Gerade wenn man stundenlang durch eine geschäftige Stadt gelaufen ist, tut eine halbe Stunde im Grünen richtig gut. Gern schnappe ich mir dann einen kleinen Snack und mache es mir an einer Uferpromenade oder in einem Park gemütlich. Hier also meine 6 Tipps, wo ihr in Salzburg etwas abschalten könnt:


Mirabellgarten: Der wohl bekannteste Garten der Stadt und wunderschön angelegt mit seinem Pegasusbrunnen, der Orangerie und dem Zwergerlgarten. Allerdings zu Stoßzeiten auch recht überlaufen.
Volksgarten: Ein weitläufiger Park mit vielen Sitzmöglichkeiten mitten im Grünen, aber auch einer Menge an Sportangebot wie etwa der Fitnessparcours, das Freibad oder die Eisarena.
Schlosspark Hellbrunn: Hellbrunn ist wirklich ein tolles Naherholungsgebiet mit 60 Hektar an Grünanlagen. Wiesen, Teiche, farbenfrohe Blumenbeete, ein großer Kinderspielplatz und natürlich die Wasserspiele im Schloss Hellbrunn locken.
Hans-Donnenberg-Park: Ein schöner Park gleich beim Schloss Leopoldskron und entlang des Almkanals, der wunderbar für eine kurze Rast ist. Auch für Kinder toll geeignet, da es einen riesigen Spielplatz gibt.
Almkanal: Im Süden der Stadt führt ein schöner Rad- und Spazierweg entlang des Almkanals, wobei das Ufer wunderbar zum Verweilen einlädt. Seit 2010 lockt die sogenannte Almwelle, eine Surfwelle 150 m flussabwärts der Brücke Weidenstraße in Gneis außerdem auch begeisterte (Hobby)-Sportler an.
Salzachufer: Der perfekte Ort zum Entspannen und Flanieren.



Salzburg von oben - Die Stadtberge

Gleich fünf Berge (Kapuzinerberg, Mönchsberg, Festungsberg, Gaisberg und Untersberg) erheben sich in und rund um Salzburg. Wer also nicht nur das urbane und kulturelle Angebot einer Stadt genießen möchte, sondern sich auch sportlich betätigen will, ist in Salzburg richtig. Für einen Erstbesuch in Salzburg empfehle ich unbedingt eine kleine Wanderung auf den Festungsberg, wo mitten in der Salzburger Altstadt das Wahrzeichen – die Festung Hohensalzburg – thront. Für familienfreundliche Wanderungen eignen sich hingegen hervorragend die Stadtwanderwege auf dem Kapuziner- oder auch dem Mönchsberg. Und wer einen richtig schönen lauen Sommerabend genießen möchte, sollte dies unbedingt auf dem Gaisberg tun. Oben ist das Wirtshaus Goasn, wo man sich mit einer leckeren Brettljause stärken und anschließend den herrlichen Sonnenuntergang genießen kann.



Aussichtsplattformen & Fotospots:

Aussichtsplattform der Festung Hohensalzburg: Wohl der berühmteste Aussichtspunkt der Stadt, welchen man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Ein Besuch der Festung lohnt sich allemal!
Aussichtsplattform Mönchsberg: Gleich vor dem Museum der Moderne, welches man bequem mit dem Mönchsbergaufzug erreichen kann.
Aussichtspunkt Richterhöhe: Wenn man schon mal am Mönchsberg ist, erreicht man nach einem kurzen Spaziergang die Richterhöhe.
Nonnberg vor dem Benediktinerkloster: Der Aufstieg ist schnell von der Altstadt möglich und man hat einen tollen Ausblick auf das Universitätsviertel. Tipp, denn ich euch schon im letzten Beitrag verraten habe: Täglich um 6:45 Uhr findet im Kloster der Gregorianischen Choral der Nonnen statt.
Ausblick vom Gaisberg: Öffentlich leider etwas schwieriger zu erreichen, aber wenn man mobil ist, sollte man unbedingt abends auf den Gaisberg fahren und den Sonnenuntergang genießen.


Kultur- und Naturerlebnis: Salzburger Freilichtmuseum 

Ein schöner Tagesausflug für Jung und Alt ist das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain. Das Freilichtmuseum liegt etwas außerhalb der Stadt inmitten des Naturparks Untersberg und dokumentiert auf 50 Hektar das ländliche Wohnen und Wirtschaften im Salzburger Land vom 16. bis ins 20. Jahrhundert. 100 wieder errichtete Originalbauten aus Landwirtschaft, ländlichem Gewerbe, Handwerk und Industrie können sowohl von außen als auch innen besichtigt werden. Wer sich also für das ländliche Leben im Laufe der letzten Jahrhunderte interessiert, der kommt bei einem Besuch aus dem Staunen nicht mehr raus.


Was mir besonders gut gefallen hat ist die Gliederung der einzelnen Salzburger Regionen: Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau. Weite Teile des Areals sind durch die knapp 2 km lange Museumsbahn erschlossen, sodass man sich bequem in einen der Züge setzen und die vorbeiziehende Landschaft genießen kann. Die restlichen Objekte sind durch ein zirka 7 km langes Wegenetz verbunden. Neben hundert Bauobjekte gibt es aber auch noch diverse Dauerausstellungen, eine kleine Natur-Kneippanlage, einen Schmetterlingerlebnisweg und regelmäßig stattfindende Vorführungen. Ich hatte zum Beispiel das Glück, dass mich eine Blaskapelle einen Teil des Weges musikalisch begleitet hat. Meine Highlights: Die kleine Greislerei, in der man Souvenirs und praktische Dinge erwerben kann und die Mautstation.


Kugelmühle und Untersbergmuseum in Grödig

Wenn man mit offenen Augen durch Salzburg geht, sieht man an vielen Ecken den Untersberger Marmor. Doch wo kommt er her?
Das und noch vieles mehr erfährt man im Untersbergmuseum in Grödig. Dort finden sich sehenswerte Exponate, die einem einen Einblick in die Region rund um den Untersberg, aber auch in die Geschichte des Untersberger Marmors gewähren. Ein paar Meter vom Museum entfernt findet sich außerdem eine alte Kugelmühle. Diese Konstruktion besteht aus einem feststehenden Schleifstein (aus hartem Sandstein vom Obersalzberg) und einer Drehscheibe auf der das Wasserrad sitzt. Dann werden schöne Marmorbrocken zusammengesucht in würfelförmigen Stücke zerschlagen und in die Kegelmühle eingesetzt. Nach etwa 2-8 Tagen hat man runde Marmorkugeln, die anschließend noch einen Feinschliff und eine Politur bekommen. Früher wurden die Kugeln als Munition für Geschütze verwendet oder als Ballast für Schiffe auf den Weltmeeren. Heutzutage finden die hübschen Kugeln Hauptsächlich als Dekoration Verwendung.
Tipp: Zwischen dem Untersbergmuseum und der Kugelmühle befindet sich ein mächtiges Lärchenholzmühlrad, welches an die Zeit der alleinigen Nutzung der Wasserkraft früherer Jahrhunderte erinnert. Und wer gerne wandern geht, kann den Untersberger Marmorweg, der mit Lehrtafeln ausgestattet ist, entlang spazieren.


Und wenn das Wetter mal nicht zu einem ausgedehnten Spaziergang oder einer kleinen Wanderung in der Natur einlädt? Wie wäre es dann mit einem Besuch im Haus der Natur?

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Salzburg: Ein Wochenende in der Mozartstadt – abseits der Touristenpfade!

Sonntag, Juli 12, 2020 Chamy 0 Comments

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Ende Juni verschlug es mich wieder einmal in eine meiner liebsten Städte: Salzburg! Wer mir und dem Blog schon länger folgt, weiß dass ich immer wieder gerne die „Mozartstadt“ besuche, versprüht sie doch einen ganz eigenen Charme und Flair. Die meisten verbinden Salzburg wohl mit Mozart oder auch den Salzburger Festspielen, allerdings hat sie auch außerhalb der Festspielzeit und ohne auf den Spuren von Mozart zu wandeln viel zu bieten. Da es im Blog-Archiv schon etliche Beträge zur Stadt Salzburg und dem Umland gibt, möchte ich mich heute dem „unentdeckten“ Salzburg widmen und euch so vielleicht den ein oder anderen Geheimtipp für die nächste Salzburgreise geben.


Nächtigen im Schloss Leopoldskron

Normalerweise übernachte ich bei Städtereisen meist in einem Cityhotel. Ich brauche ehrlich gesagt nicht viel, bin ich ja ohnehin die meiste Zeit in der Stadt unterwegs und nur zum Duschen und Schlafen im Hotel. So kann ich euch in Salzburg unter anderem das Hotel Mercure Salzburg Central, aber auch die Room 5 Apartments sehr empfehlen. Wer es dann aber doch einen Tick glamouröser und besonders haben will, der sollte sich das Hotel Schloss Leopoldskron anschauen. Das Schloss aus dem 18. Jahrhundert liegt mit seinem ausgedehnten Schlosspark inklusive traumhaften Weiher etwa 2 Kilometer außerhalb der Altstadt mitten im Grünen. Ich habe auf diversen Wegen und mehrere Male sowohl zu Fuß als auch mit dem Rad die Altstadt besucht und habe nie länger als 20 Minuten gebraucht. Wer also gerne Ruhe und Erholung mit einem Städtetrip verbindet, der hat im Schloss Leopoldskron die perfekte Unterkunft gefunden!
Das malerisch Schloss ist übrigens ehemaliger Familiensitz eines Fürsterzbischofs und als Drehort des Kultfilms „Sound of Music“ weltweit bekannt. Heute dient das Areal als Hotel und ist tatsächlich nur für Hotelgäste zugänglich. Als Gast genießt man also exklusiven Zutritt zu den prunkvollen Räumlichkeiten (gefrühstückt wir zum Beispiel im majestätischen Marmorsaal!), zur Max-Reinhardt-Bibliothek, zur Kapelle und natürlich zu dem prachtvollen Park. Letzterer versprüht besonders bei Sonnenaufgang einen einzigartigen Charme, sodass selbst ich freiwillig einige Male früher aufgestanden bin, um die Ruhe beim Weiher zu genießen.


Gregorianischer Choral im Stift Nonnberg

Und wenn man dann schon mal früh wach ist, sollte man sich den Nonnenchor im Benediktinen-Stift Nonnberg nicht entgehen lassen. Jeden Morgen um 6.45 Uhr erklingen in der Stiftskirche die Klänge der singenden Benediktinernonnen. Auch wenn man nicht gläubig ist, zahlt sich der morgendliche Besuch aus. Die langsam aufgehende Sonne, die die Altstadt in ein schönes Licht hüllt und anschließend die sanften Klänge der singenden Nonnen, ist ein magisches Erlebnis. Das Stift selbst ist das älteste, seit seiner Gründung im Jahre 713/715 bestehende Frauenkloster nördlich der Alpen. Es befindet sich am südöstlichen Ausläufer des Festungsberges, unterhalb der Festung Hohensalzburg. Am besten erreicht man das Stift von der Altstadt zu Fuß von der Kaigasse über die Nonnbergstiege oder von Nonntal über das schmale Erhardgässchen.






Wo die teuerste Delikatesse der Welt entsteht

Zugegeben, ein etwas ungewöhnlicher, aber doch extrem spannender Programmpunkt war für mich der Besuch bei Walter Grüll in Grödig. Walter Grüll produziert nämlich im Salzburger Hinterland den äußerst seltenen weißen Kaviar von Albino-Stören, der als teuerstes Lebensmittel der Welt gilt. Jährlich werden nur etwa 8 kg dieser Delikatesse weltweit produziert. Ich hatte das Glück und durfte nicht nur über die Schulter gucken, sondern sogar selbst Hand anlegen und anschließend natürlich auch verkosten. Dass Walter Grüll seine Arbeit so richtig Freunde bereitet, erkennt man sofort, wenn man ihm bei seiner Tätigkeit zuschaut und sieht wie er mit Begeisterung über seinen Betrieb und seine Störe spricht. Im Fischhandel Grüll (Neue-Heimat-Str. 13, 5082 Grödig) findet man neben Kaviar und diversen Kaviar-Produkten (z.B. Kaviar-Pralinen, Kaviar-Vodka, Kaviarpulver…) aber auch andere Leckereien. So kann man Marinierter Octopus, Shrimpssalat mit Früchten, Fisch- und Krebssulzen, Thunfischaufstrich und vieles mehr kaufen oder im Gourmet Bistro verspeisen.



Das Grüne Salzburg

Was mir besonders gut an Salzburg gefällt: Man ist im Nu im Grünen. Stadtberge, toll angelegte Parks und Gärten und natürlich auch viel Wasser prägen Salzburg. Also genau das Richtige für alle jene, die gern in der Natur vom Trubel der Stadt fliehen wollen! Wie wäre es also mit einem Sonnenuntergang am Gaisberg, einer Stadtwanderung am Kapuzinerberg oder doch den Almkanal entlang radeln und anschließend auf der Almwelle surfen? Dazu aber im nächsten Blogpost mehr, wo ich euch von den grünen Seiten Salzburgs erzähle. 


>> LESETIPP: MUST SEES IN SALZBURG <<



Shops & die einen Blick wert sind

Zu guter Letzt noch ein paar neu entdeckte Spots, die einen Blick Wert sind!

>> Nachhaltiges Shoppen bei Damn Plastic: Münzgasse 2, 5020 Salzburg


>> Shop der Geschützten Werkstätten - „Salzburg schenkt anders“: Waagplatz 6, 5020 Salzburg

>> Golden Soul, toller Concept Store: Kaigasse 22, 5020 Salzburg


>> Für Kaffeeliebhaber - Kaffee Alchemie: Rudolfskai 38, 5020 Salzburg


>> Herrliche Aussicht im M32 am Mönchsberg: Mönchsberg 32, 5020 Salzburg

>> Genialer Blick über die Altstadt auf der Steinterrasse: Giselakai 3–5, 5020 Salzburg

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