Wien: Lohnt sich ein Besuch beim Schokomarathon?

Montag, März 11, 2019 Chamy 0 Comments

Einmal in die schokoladige Welt Wiens eintauchen? Das ist dank des SchokoMarathons möglich! Letzten Samstag fand das bisher zweite Schoko-Event in der österreichischen Hauptstadt statt und ich als kleiner Schokotiger, habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, dran teilzunehmen. Was es mit dem SchokoMarathon auf sich hat, ob es sich lohnt und meine schokoladigen Highlights könnt ihr nun nachlesen…



Der SchokoMarathon im Überblick

Das Motto des 3. SchokoMarathons war: 8 Stunden purer Schokogenuss, 23 teilnehmende Shops und über 100 leckere Kostproben! Los ging es um 10 Uhr vormittags und die Route konnte dabei frei bestimmt werden. Als Teilnehmer erwarteten einem erlesene Köstlichkeiten, Spezialitäten und Produktneuheiten in den 23 teilnehmenden Läden.  Das Angebot reichte von dunkler, helle sowie veganer Schokolade bis hin zu Pralinen und außergewöhnlichen Kreationen. Zudem gab's auch noch exklusive Sonderrabatte in den teilnehmenden Shops. Ende der Veranstaltung war um 18 Uhr, als auch die Geschäfte schlossen. Den SchokoMartahon gibt es zur Zeit in folgenden Städten: Wien, Salzburg, Graz und Linz.

Im Ticketpreis (20 Euro) enthalten sind:
 - 8 Stunden Schokogenuss in ausgewählten Shops
- zahlreiche gratis Kostproben
- exklusive Spezial- & Sonderrabatte
- Kinder bis 12 Jahre können gratis am SchokoMarathon teilnehmen (2 Kinder pro Ticket)


Ich fand den Schokomarathon im Großen und Ganzen richtig super, weil ich Schokosorten und Kreationen probieren konnte, von welchen ich vorher noch nie gehört habe und so niemals gekauft hätte. Allerdings hätte ich mir in ein paar Filialen gewünscht, dass sie einem etwas mehr Informationen zu den Sorten gegeben oder ein bisschen mehr zum Probieren bereitgestellt hätten.
- Nina Galle -

Schokomarathon Niemetz Schwedenbomben
Schokomarathon Niemetz Schwedenbomben
Schokomarathon Niemetz Schwedenbomben
Schokomarathon Niemetz Schwedenbomben
Schokomarathon Niemetz Schwedenbomben

Die Geschichte des SchokoMarathons

Ihr fragt euch nun sicher, wer und vor allem wie man auf die Idee eines solchen Schoko-Events kommt?! Die treibende Kraft hinter dem schokoladigen Event ist die Dreifachmama Yvonne Grammer. Während ihrer letzten Karenzzeit sehnte sich Yvonne nach einer beruflichen Veränderung. Da ihre große Leidenschaft schon immer Schokolade war, erstellte sie eine Facebookseite zu diesem Thema und zeitgleich auch noch die erste SchokoMarathon Veranstaltung, welche in kürzester Zeit viele Schokoliebhaber anzog. Yvonne bekam sowohl von ihrem Mann Daniel, als auch ihrem Bruder Sascha tatkräftige Unterstützung und die Drei stellten im September 2017 erfolgreich den ersten SchokoMarathon auf die Beine. Aufgrund der großen Nachfrage war dieses Event schon nach wenigen Wochen komplett ausverkauft. Da der allererste SchokoMarathon so ein großer Erfolg war, wollten die Drei dies im nächsten Jahr natürlich toppen. 2018 waren also noch mehr Hersteller und Geschäfte Teil dieses einzigartigen Schoko-Events und da es auch diesmal wieder ein voller Erfolg war, entschloss sich das Team 2019 weitere Events zu veranstalten.


Der SchokoMarathon ist eine wunderbare Gelegenheit regionale Süßigkeiten und heimische Schokoladenhersteller kennenzulernen. Oft weiß man gar nicht, welche geheimen Schätze sich in der eigenen Stadt verstecken. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass es bei der Confiserie "Zur Lerche" unglaublich köstliche Grüne Apfel-Pralinen gibt und in der "Engel-Ecke" Karamell-Pralinen, die wirklich vom Himmel kommen müssen. Alles in allem ist das eine sehr gute Möglichkeit, die Geheimtipps für Schokoliebhaber zu erkunden und vielleicht auch das eine oder andere mit nach Hause zu nehmen.
- Sophie - Pipifein -


Schokomarathon Süßigkeiten
Schokomarathon Süßigkeiten
Schokomarathon Süßigkeiten
Schokomarathon Süßigkeiten
Schokomarathon Süßigkeiten

Lohnt sich der SchokoMarathon?

Ich glaube, dass kommt sehr auf die eigene Erwartungshaltung an. Fakt ist, man lernt an diesem Tag unterschiedlichste Confiserien und schokoladige Verführungen kennen, die man sonst wahrscheinlich nicht probiert hätte. Wer also gerne hochwertige Schokolade mag und kauft, wird definitiv auf seine Kosten kommen. Ich muss allerdings gestehen, dass ich schon nach dem Besuch des vierten Shops keine besonders große Lust mehr auf Süßes hatte. In den meisten Läden werden einem die Kostproben zum direkten Verzehr angeboten, was zwar ansich sinnvoll ist (denn sollte es einem schmecken, kann man direkt Nachschub kaufen), allerdings ist man spätestens nach der 10. Kostprobe etwas abgestumpft und hat irgendwann auch keine Lust mehr sich durchs Sortiment zu probieren. Sollte man außerdem wirklich jeden Shop einen Besuch abstatten wollen und auch die Beratung oder ein kleines Gespräch mit den Inhabern suchen, dann ist es eigentlich nahezu unmöglich jeden Laden zu besuchen. Wir waren wirklich von Beginn an bis zum Geschäftsende unterwegs und haben gemütlich 12 der 23 Shops besuchen können. Anmerkung: Zwischendurch waren wir noch Mittagessen und haben die meisten Strecken zu Fuß hingelegt. Was ich auch etwas schade fand, dass sich einige der Kostproben in manchen Shops gedoppelt haben. So gab es z.B. in der Confiserie Eibensteiner die selben Schokopralinen wie bei der Confiserie Engelecke. Und auch Bonbons Dürnberger hatte nahezu idente Kostproben wie Rosenauer´s Wiener Schokolade. Alles in Allem ist es aber sicher ein interessantes Erlebnis für Liebhaber von hochwertiger Schokolade!

Meine schokoladigen Highlights

- Heidi: Florentine Coffee Schokoladentafel
- Schokov: No. 10 Wacholder & Tannennadeln Schokoladentafel
- Canela: Wildblütenhonig mit Gewürzen
- Blütenhonig mit Haselnuss und Kakao vom Biohof Rohrauer
- Landgarten: Bio Cranberry in Zartbitter-Schokolade 
- Dürnberger: Bitter Orangen in dunkler Schokolade
- Dürnberger: Rumpastillen
- Eibensteiner: Schoko Maroni
- Eibensteiner: Zartbitter Praline mit Marillenfüllung

Schokomarathon Honig
Schokomarathon Honig
Schokomarathon Kostprobe
Schokomarathon Kostprobe
Schokomarathon Kostprobe
Schokomarathon Kostprobe
Schokomarathon Kostprobe


Heuer war mein erster SchokoMarathon. Das Konzept fand ich ziemlich spannend und wusste vorher noch nicht so recht, was mich erwarten würde. Ich finde es ein etwas übertrieben, alle 24 Läden besuchen wollen, nach 5 Läden war mir schon leicht schlecht – und ich habe nicht einmal alles probiert. Der Name Marathon ist da vielleicht ein wenig irreführend. Spannend fand ich insbesondere die Läden, die einen Einblick in das Ladenkonzept gegeben haben. So habe ich es z.B. endlich mal nach Meidling zum Hüftgold geschafft, die ihre sehr interessante Verkostung sogar auf meine Unverträglichkeit angepasst haben. Hierhin komme ich definitiv wieder. Trotzdem finde ich den Preis für das Event dann doch etwas hoch für das, was man realistisch und gesund genießen kann. Mehrwert ist definitiv neue Geschäfte kennenzulernen, an denen man sonst vielleicht nur vorbeigeht. Aber für 20 Euro hätte ich mir schon ziemlich viel Schokolade kaufen können, die dann zu 100 % nach meinem Geschmack gewesen wäre und die ich mir hätte aufteilen können.
- Melli Siemund -

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