Wien: Setagayapark - japanischer Garten mitten in Döbling & 21 weitere frühlingshafte Foto-Hotspots

Samstag, März 30, 2019 Chamy 0 Comments

Auf den Sozialen Netzwerken geht's gerade wieder bunt zu: Der Frühling steht in den Startlöchern und wohin man nur schaut, man wird mit tollen Kirschblüten-Fotos, Magnolienbäumen & Co. versorgt. Ein besonders beliebtes Fotomotiv bei den Wienern ist der Setagayapark in Döbling, weswegen Dani und ich uns ebenfalls auf den Weg in den frühlingshaften Park machten.

Setagayapark Fotolocation Wien

Setagayapark – Japanischer Garten mitten in Wien

Seit rund 25 Jahren befindet sich der kleine Japanische Garten im 19. Wiener Gemeindebezirk. Dieser wurde nach dem Stadtteil Setagaya in Tokyo benannt, wurde vom Gartengestalter Ken Nakajima geplant und steht für ein Freundschafts- und Kulturabkommen beider Städte. Der Garten soll eine idealisierte japanische Landschaft als Miniatur zeigen: Ein kleines Bächlein mit Wasserfall, Quellen, ein Teich, Steine und typische Pflanzen. Gleich neben dem Eingang steht außerdem ein Steinmonument, in welches die japanischen Buchstaben für das Wort "Furomon" (Paradies) eingraviert sind.

Adresse & Anfahrt
Hohe Warte 8 in 1190 Wien (zwischen Barawitzkagasse und Gallmeyergasse)
Die Straßenbahnlinie 37 und der Bus 10A fahren quasi direkt vor den Eingang. (Haltestelle: Barawitzkagasse)

Setagayapark Fotolocation Wien
Setagayapark Fotolocation Wien
Setagayapark Fotolocation Wien
Setagayapark Fotolocation Wien
Setagayapark Fotolocation Wien
Setagayapark Fotolocation Wien
Setagayapark Fotolocation WienSetagayapark Fotolocation Wien
Setagayapark Fotolocation Wien
Setagayapark Fotolocation Wien
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Setagayapark - DIE Fotolocation schlechthin

Japanische Gärten sind nicht nur dafür bekannt ihren Besuchern Ruhe zu spenden, sondern sind auch seit Jahren ein extrem beliebtes Fotomotiv. Besonders im Frühling zur Kirschblüte, aber auch im Herbst, wenn sich die Blätter in bunte Farben färben, strömen unzählige Fotografen, Touristen und Instagrammer in die Gärten. Gerade der Setagayapark ist DAS Fotomotiv schlechthin und ich kenne kaum jemanden, der dort nicht schon mal Fotos geshootet hat. BUT DON'T TRUST THE HYPE: Ich bin ganz ehrlich, auch ich war schon einige Mal zu unterschiedlichen Jahreszeiten im Setagayapark. Der Park selbst ist ziemlich klein und man kann ihn in 5-10 Minuten durchlaufen. Für einen Parkspaziergang oder ein idyllisches Picknick ist er also definitiv nicht die erste Wahl. Dadurch dass er zudem ein beliebter Foto-Hotspot ist, ist der japanischer Garten meist auch recht überlaufen. Für ein frühlingshaftes Fotoshooting in Wien ist der Setagayapark aber perfekt, auch wenn man sich schon mal "anstellen" muss, um an den beliebten Stellen fotografieren zu können.
Setagayapark Fotolocation Wien
Setagayapark Fotolocation Wien
Setagayapark Fotolocation Wien
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Marteniza - ein bulgarischer Brauch

Vielleicht fallen euch bei einem Besuch im Setagayapark die weiß-roten Bändern – wie auch auf dem obigen Foto – an den Bäumen auf. Dabei handelt es sich um den bulgarischen Brauch Marteniza, welcher jedes Jahr im März Einzug hält und mit dem die Bulgaren seit Urzeiten den Frühlingsbeginn feiern. Die weiße Farbe der Bänder symbolisiert Reinheit und Ehrlichkeit, und die rote Farbe steht für Wärme, Gesundheit und ein langes Leben. Diese Bändchen werden dann entweder ums Handgelenk getragen, oder aber auch Jungtieren und Obstbäumen zum Zeichen der Fruchtbarkeit umgebunden.

Setagayapark Fotolocation Wien


Grandiose Foto-Hotspots für die Frühlingszeit

Auf der Suche nach weiteren frühlingshaften Fotospots in Wien, die nichts kosten? Dann kann ich euch nachfolgende Plätze nur ans Herz legen. Seid aber nicht allzu enttäuscht, wenn die Locations und Ecken nicht ganz so imposant wie auf den Fotos im Internet aussehen – Denn vergesst nicht: Meist ist alles eine Frage der Perspektive und es wird bei Fotos auch viel mit Farben, Filtern & Co getrickst.

Sollingergasse in Döbling

Damit sich der Ausflug nach Döbling und in den Setagayapark doppelt lohnt, schaut doch auch noch in der Sollingergasse vorbei, denn diese Einbahnstraße ist ein wahrer Kirschblüten-Zauber.

Türkenschanzpark

Und wenn ihr dann schon die Sollingergasse entlang spaziert, solltet ihr auch noch einen Abstecher in den Türkenschanzpark wagen, der der im Frühling ebenfalls traumhaft bepflanzt ist. Zwar gibt es hier nur 2-3 Magnolien- und Kirschbäume, dafür aber einige andere fotogene Pflänzchen, einen Teich mit Wasserfontäne, kleine Brückchen und vieles mehr.

Setagayapark Fotolocation Wien
Magnolienbaum im Setagayapark

Schloss Belvedere

Das Schloss Belvedere mit seiner Parkanlage ist das ganze Jahr über eine tolle Fotolocation. Besonders im Oberen Belvedere hat man zudem einen traumhafter Blick auf das Stadtzentrum und den Stephansdom.

Fotolocation Wien im Frühling
Oberes Belvedere


Hundertwasser Haus

Das Hundertwasserhaus zählt nicht nur zu den architektonischen Highlights in Wien, sondern bietet auch einige nette Fotoplätze: Bunte Hauswände, ein kleiner Brunnen und eine typisch englische Telefonzelle.

Blumengarten Hirschstetten

Leider habe ich es in diesen traumhaft angelegten Park bisher immer nur zur Winter- und Weihnachtszeit geschafft. Aber gerade im Frühling wird der Blumengarten Hirschstetten mit seinem Palmenhaus auch super gerne für Hochzeits-Shootings & Co. genutzt.

Schlossgärten Schönbrunn +  Gloriette

Ein weiterer grandioser Foto-Hotspot ist das komplette Areal rund um das Schloss Schönbrunn mit seinen klassischen Gartenszenerien, Rosenbögen & Co. Ein Aufstieg auf die Gloritte lohnt sich ebenfalls für frühlingshafte Panorama-Fotos. 

Fotolocation Wien im Frühling
Schloss Schönbrunn

Wiener Prater + Prater Hauptallee

Der Prater ist zu jeder Tages-, Nacht- und Jahreszeit ein Traummotiv mit all seinen bunten Fahrgeschäften, dem Riesenrad und all den anderen netten Fleckchen. Aber auch abseits des Vergnügungsparks bietet das etwa 6 km² weitläufige Natur-Areal unzählige Fotoplätze.

Richard-Waldemar-Park / Ecke Pilgramgasse

Der Richard-Waldemar-Park ist eine kleine und eher unbekannte Parkanlage in Mariahilf, die wohl den meisten kein Begriff ist. Ein Besuch zur Kirschblütezeit lohnt sich für Foto aber trotzdem!

Karlskirche

Die barocke Kirche mit ihrer imposanten Wasserfläche davor kann ebenfalls super für Fotoshootings genutzt werden. Wie wäre es also fotografisch mal mit der Wasserspiegelung zu spielen?


Fotolocation Wien im Frühling
Karlskirche

Kirschblüten-Allee Schlachthausgasse

Auf der Suche nach einer nicht überlaufenen Kirschblüten-Allee? Dann schaut zur Schlachthausgasse, wo sich direkt bei der U-Bahn-Station ein kleiner Gehweg mit rosa Blütenpracht befindet.

Mexikoplatz in Leopoldstadt

Der Mexikoplatz befindet sich am rechten Ufer der Donau und hält ebenfalls eine kleine, aber feine Kirschblüten-Allee rund um die Franz-von-Assisi-Kirche bereit.

Votivkirche / Votivpark

Definitiv kein Geheimtipp: Der Votivpark mit seinem viel fotografierten Magnolienbaum und der imposanten Votivkirche im Hintergrund.

Fotolocation Wien im Frühling
Sophie im Votivpark / Foto: Tschaakii 
Fotolocation Wien im Frühling
Sophie im Votivpark / Foto: Elias Hartmann

Wiener Stadtpark

Da der Wiener Stadtpark ebenfalls kein Geheimtipp ist, muss man hier teilweise schon etwas Zeit und Geduld für Fotos mitbringen, da er besonders in der „Stoßzeit“ sehr überlaufen ist. Man wird aber mit tollen Ecken wie kleinen Wasserfällen, einem Teich, schicken Steinbögen und natürlich auch Blütenzauber belohnt. Gleich beim Eingang gegenüber des Hiltons befinden sich außerdem einige Kirschblütenbäume zu finden. Das Coole: Die Äste der Pflanzen sind recht tief, weswegen man tolle Fotos schießen kann.

Verena im Stadtpark
Fotolocation Wien im Frühling
Stadtpark beim Wienfluss im Stadtpark
Fotolocation Wien im Frühling
Sophie im Stadtpark / Foto: Elias Hartmann
Fotolocation Wien im Frühling
Sophie im Stadtpark / Foto: Elias Hartmann

Bellevuestraße in Döbling

Die Bellevuestraße hält was ihr Name verspricht, denn hier hat man eine tolle Aussicht soweit das Auge reicht. Gerade im Frühling und Herbst hat man eine traumhafte Kulissen zwischen den umliegenden Weingärten.

Spittelberg

Ein wenig urbaner Fotozauber im Frühling gefällig? Dann ab nach Spittelberg. Kleine bunten Gassen, rosa Hauswände und hübsche Graffiti laden im 7. Bezirk zum Fotografieren ein.

Spittelberg in der Siebensterngasse 

Augarten + Engelsflügeln

Auch der Augarten bietet einige nette Ecken zum Fotografieren. Besonders beliebt sind die bunten Engelsflügeln, die sich an einer Ziegelwand mitten im Augarten befinden.

Fotolocation Wien im Frühling
Karo vor den Engelsflügeln im Ausarten

Hermesvila im Lainzer Tiergarten

Auch ein Fotoausflug in den Lainzer Tiergarten inklusive der imposanten Hermesvilla in mitten des Parks lohnt sich für ein frühlingshaftes Shooting.

Kurpark Oberlaa

DER frühlingshafte Foto-Hotspot schlechthin. Hier kann man gut und gerne einen kompletten Tag fotografieren, denn der Park hält unzählige fotogene Flecken parat: Teiche, kleine Wasserfälle, einen Barocken Brunnengarten, den „Liebesgarten“ mit romantischen Bänken, Schaukeln und Lauben, einen Rosengarten und unzählige bunte Bäume und Blumen. Selbst nach dem x-ten Fotoshooting dort wird man noch immer etwas Neues entdecken.

Fotolocation Wien im Frühling
Kurpark Oberlaa / Foto: Mike Bäck
Fotolocation Wien im Frühling
Kurpark Oberlaa / Foto: Mike Bäck
Fotolocation Wien im Frühling
Kurpark Oberlaa / Foto: Mike Bäck
Fotolocation Wien im Frühling
Kurpark Oberlaa / Foto: Mike Bäck

Volksgarten mit dem Theseustempel

Die grüne Oase an der Ringstraße, zwischen Hofburg und Burgtheater, lädt einfach zum Fotografieren ein. Im Frühling verwandelt sich der Park mit seinen 400 Rosensorten in ein farbenfrohes Blütenmeer. Ein weiteres beliebtes Fotomotiv ist der weiße Theseustempel in der Mitte des Volksgartens.

Fotolocation Wien im Frühling
Justina vor dem Thesenstempel im Volksgarten

Donaukanal mit seinen Graffiti

Last but not least bietet auch der Donaukanal mit seinen vielen bunten Graffiti eine tolle frühlingshafte Fotolocation. Besonders beliebt ist der Abschnitt zwischen Schottenring und Urania, da sich dort nicht nur tolle „Gemälde“ an den Mauern entlang des Wassers befindet, sondern zur warmen Jahreszeit auch einige nette Beachclubs zum Einkehren einladen.

Fotolocation Wien im Frühling
Treppen runter zum Donaukanal
Fotolocation Wien im Frühling
Karo vor einem Graffiti beim Donaukanal

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Artikel 13 ist fix – Was das für uns Blogger und das Internet bedeutet!

Dienstag, März 26, 2019 Chamy 5 Comments

Seit einigen Stunden ist es fix: Artikel 13 und die sogenannten „Uploadfilter“ werden kommen.
Mit deutlicher Mehrheit haben die Abgeordneten des Europaparlaments für die EU-Urheberrechtsreform gestimmt.

Nein zu Artikel 13


Was ist Artikel 13 überhaupt?

Schon seit Monaten liest und hört man in Sozialen Netzwerken immer wieder von Artikel 13 und dessen Folgen. Kampagnen wie #saveyourinternet und #WirGegenArtikel13 wurden gestartet, letzten Samstag fanden europaweit Demos gegen den berüchtigten Artikel 13 statt und Wikipedia machte einen Tag lang seinen Dienst zum Zeichen der Demonstration dicht. Doch was ist überhaupt Artikel 13 und was soll dieser regeln?

Zitat aus Artikel 13:
„Internetanbieter müssen sicherstellen, dass Inhalte, die von Nutzern auf ihren Plattformen hochgeladen werden, im Einklang mit dem Urheberrecht stehen. Falls die Zustimmung der Rechteinhaber fehlt, müssen die Anbieter die Bereitstellung der fraglichen Inhalte auf ihren Plattformen verhindern. Maßnahmen zur Erkennung des Urheberrechts sind effektive Content-Erkennungstechnologien, die angemessen eingesetzt werden sollen.“
(Zitat aus Artikel 13, EU-Gesetzgebung)

Kurz gesagt: Es ist verboten urheberrechtgeschützten Content – seien es nun Videos, Musikstücke, Bilder oder Texte – hochzuladen. Soweit so gut, denn Copyrightverletzung war schon immer strafbar. Allerdings sollen nach Artikel 13 nun nicht mehr die Nutzer haftbar gemacht werden, sondern die Plattformen wie Instagram, Facebook, YouTube & Co. Und genau hier liegt das Problem, denn in Zukunft müssen alle Inhalte, die von Usern auf entsprechenden Seiten hochgeladen werden, zuerst überprüft werden, ob sie einen Urheberrechtsverstoß begehen.

Worin liegt das Problem von Artikel 13

Da diese Überprüfung logischerweise nicht von Menschen durchgeführt werden kann, führt dazu, dass entsprechende Software – sogenannte „Uploadfilter – zum Einsatz kommen werden. Sprich: Jeder hochgeladene Content wird mittels Algorithmus mit einer Datenbank abgeglichen und bei Gefahr einer möglichen Urheberrechtsverletzung blockiert. Problem ist, dass die Software technisch noch nicht wirklich ausgereift ist und es Unmengen an Ressourcen brauchen würde, einen zuverlässigen Uploadfilter zu programmieren.  Ein weiteres grundlegendes Problem: Computerprogramme können Ironie und Satire nicht erkennen und auch beim Zitatrecht wird es schwierig bis unmöglich dieses korrekt zu filtern. Somit kann und wird es zukünftig sehr wahrscheinlich passieren, dass Videos, Bildmaterial, Texte  & Co blockiert werden, obwohl sie eigentlich gegen kein Copyright verstoßen.

Wen betrifft Artikel 13?

Wenn du dir nun denkst, dass dich Artikel 13 nicht betrifft, dann stimmt dies wohl nicht so ganz… Denn grundsätzlich betrifft der Uploadfilter all jene, die das Internet nutzen. Die beliebten Memes auf den Sozialen Plattformen wären nach Artikel 13 zum Beispiel nicht mehr möglich, da Memes ja Bilder oder Videosequenzen aus bekannten Werken erhalten, somit ein Rechteverstoß wären. Ebenso wären Youtube-Videos, die Ausschnitte von Games, Sportsequenzen, Events oder anderen Videos enthalten wohl Geschichte. Das neue EU-Recht will nämlich den Veranstaltern das alleinige Exklusivrecht an Bild-, Ton- und Videomaterial einräumen, wodurch die sogenannten Uploadfilter alles blockieren würden, was nur ansatzweiße im Zusammenhang mit eben jener Veranstaltung steht. Auch News-Aggregatoren wie etwa Google-News wären von der Reform stark betroffen.


Was bedeutet Artikel 13 für uns Blogger?

Auch wenn 99% meines Materials natürlich von mir selbst stammt, wären auch wir Blogger von Artikel 13 betroffen! Ich zum Beispiel hoste meinen Blog nicht selbst, sondern er liegt auf der Plattform Blogger, welche von Google betrieben wird. Außerdem nutze ich natürlich Facebook und Instagram, um meine Artikel zu teilen und zu promoten und hoffe, dass Google und andere Suchmaschinen meine Inhalte indexieren und füllen, damit sie von potentiellen Lesern gefunden werden.  Ergo: Auch wir Blogger erzeugen Inhalte für andere Plattformen, die zukünftig mit einem Uploadfilter arbeiten werden. Da die meisten Content Creator überwiegend mit eigenem Material arbeiten, dürfte das soweit ja kein Problem sein, oder doch? Thomas vom Reisen-Fotografie Blog hat aber ganz gut und anschaulich erklärt, wieso es doch zu einem Problem kommen wird. Denn stellt euch mal vor, ich fotografiere den Stephansdom und lade das Foto auf meinen Plattformen hoch. Ich bin Urheber des Foto und eigentlich dürfte es keine Probleme damit geben… Eigentlich! Denn wie ihr euch vorstellen könnt, wird der Stephansdom täglich hunderte Male – sicher auch aus einer ähnlichen oder gar selben Perspektive – fotografiert. Ergo: Die Software wird NICHT erkennen können, dass es sich um unterschiedliche Fotos / Urheber handelt, somit wird mein Foto erstmal als potenzieller Urheberrechtsverstoß blockiert werden.
Auch wird es zu Problemen bei Fotos mit Creative-Common-Lizenzen kommen, die vermutlich jeder Blogger schon mal genutzt hat. Stellt euch vor, jemand stellt seine Fotos auf eine Website / Plattform mit CC-Lizenzen (wie etwa Unsplash, Pixabay & Co.) und erlaubt somit ausdrücklich, dass diese Werke kostenlos weiterverwendet werden dürfen. Die Software wird dies allerdings nicht filtern können, weswegen der Upload des Fotos blockiert werden würde.

Klar ist, dass  Künstler/innen und deren Werke geschützt werden müssen, aber ob Artikel 13 mit seinen Uploadfiltern da die richtige Wahl war… Nun ja… wir werden sehen!

Disclaimer: Ich bin kein Rechtsexperte, sprich sollten sich in diesem Artikel Fehler eingeschlichen habe, so ist dies keine Absicht. Der Artikel basiert auf meinem Wissen, welches ich mir in den letzten Wochen angelesen habe…

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