Bayerische Gemütlichkeit – im Arabella Brauneck Hotel Lenggries

Es regnet zwar kräftig als ich im oberbayerischen Lenggries ankomme und die Lobby des traditionsreichen Arabella Brauneck Hotel* betrete, doch als die Tür hinter mir schwer ins Schloss fällt und ich mit diesem charmanten bayerischen Akzent von der Empfangsdame begrüßt werde, ist mir die Welt da draußen fast egal. Absolutes Wohlbehagen schlägt mir hier entgegen, das Dekor überzeugt direkt mit bayerischer Gemütlichkeit und einer gekonnten Kombination von regionaltypischen und modernen Elementen. Weiche Kissen mit Hirsch-Print und sympathische Kuh-Kunstdrucke werden gepaart mit viel gemasertem Holz, frischen Blumen in der Lobby und ganz viel Lächeln, welches dem Gast seitens des zumeist recht jungen Teams entgegengebracht wird.


Freundlich, mit echter Herzlichkeit, unaufgeregt und dennoch auf den Punkt erscheint der Service im Haus und auch wenn alle dem Hygienekonzept entsprechend einen Mund-Nase-Schutz tragen und genügend Abstand halten, kann ich das Lächeln in ihren Augen erkennen. Hier wird der Gast im wahrsten Sinne „Herzlich Willkommen“ geheißen und egal, ob man nur ein Wochenende, oder länger im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen verbringt, man wird bestens, jedoch unaufdringlich umsorgt. Nun könnte man sagen, dass der Dienstleistungsgedanke Grundlage für einen jeden Hotelbetrieb sein sollte, ihr werdet mir aber sicher zustimmen wenn ich sage, dass dieser überall anders gelebt wird. Im Arabella Brauneck Hotel fühle ich mich auch bei meinem ersten Besuch wie ein langjähriger Gast, als würde man sich schon ewig kennen – der Umgang ist professionell, dabei aber entspannt und sehr persönlich.


Ich checke also ein und fahre mit dem Aufzug in die 4. Etage des Hauses, welches mitten im charmanten Ort Lenggries gelegen ist, dabei aber ruhig und mit wunderschönem Blick auf das Umland. Die kleine Einkaufsstraße mit all ihren schönen Shops erreicht ihr fußläufig binnen Minuten und wer das hervorragende hauseigene Restaurant Leonhardi Stuben nicht jeden Abend nutzen möchte, dem stehen auch diverse Restaurants in direkter Umgebung zur Verfügung. Egal, ob ihr euch hier für ein Klassik oder Komfort Doppelzimmer, oder vielleicht sogar eine der Suiten entscheidet, eure Unterkunft wird alles bieten, was ihr für erholsame Tage im Alpenvorland braucht. Ein super gemütliches Bett mit kuscheligen Kissen, Schreibtisch, Flachbild TV und Sitzgelegenheit lassen euch selbst regnerische Tage vergessen und laden nicht nur bei schlechtem Wetter zum Verweilen ein. Nach einem Tag an der frischen, kühlen Luft im Herbst / Winter könnt ihr bei einem heißen Bad entspannen und anschließend den wunderschönen Ausblick auf die Berge vom Balkon, oder ganz gemütlich vom Bett aus genießen. Und glaubt mir - morgens aufzuwachen mit Blick auf die Berge hat schon etwas ganz Besonderes.



Auch hier in meinem Zimmer sorgen Möbel aus Holz und warme Farben für viel Gemütlichkeit, lassen durchatmen und ankommen. Die Hektik des Alltags verfliegt, Anspannung weicht einem inneren Lächeln, welches sich schließlich auch nach Außen trägt. Genüsslich lasse ich mich auf das große Bett fallen und für einen langen Moment genieße ich nur die Aussicht, atme tief die kühle Brise ein, die durch das geöffnete Fenster strömt und sehe zu, wie sich die leuchtend roten Geranien auf meinem kleinen Balkon im Wind wiegen.


Ich fühle mich entschleunigt, auch wenn die Region genügend Aktivitäten für Groß und Klein, Alt und Jung bietet um wirklich aktiv zu werden. Aber hier gilt auch während Covid-19 alles kann, nichts muss. Das Freizeitangebot in Lenggries und der Umgebung ist umfassend und egal, ob ihr euch nach einer langen Wanderung im warmen Wasser des Familienbades Isarwelle entspannen wollt, oder es euch mit der Brauneck Bergbahn in luftige Höhen zieht, dank der im Übernachtungspreis enthaltenen Gästekarte Plus wird euch sicherlich nicht langweilig. Hier findet ihr kostenlose Eintritte und Rabatte für Attraktionen in der Umgebung, die für Familien, Senioren, Einzelreisende und Paare bei schönstem Sonnenschein, Regen oder Schnee viele Freizeitmöglichkeiten bieten. Natürlich haben alle Attraktionen entsprechende Hygienekonzepte entwickelt, die euch einen sicheren Zugang ermöglichen und auch in Zeiten wie diesen das Erlebnis Urlaub an erste Stelle setzen. Für mich, die ich sonst immer alles genau vorab plane eine überraschend gute Erfahrung, denn ohne das ich mir schon vorab Gedanken machen muss ist mein Freizeitprogramm schon fertig und ich kann mir jeden Tag aufs Neue aussuchen, was ich in Lenggries erleben möchte.


Das „Mitdenken und Vorbereiten“ scheint auch die Philosophie des Arabella Brauneck Hotel zu sein, denn das Personal hier ist nicht nur aufmerksam, es scheint auch meine Wünsche und Bedürfnisse schon zu kennen, bevor ich sie ausspreche. Der Service im Rahmen der Halbpension im Restaurant Leonhardi Stuben ist aufmerksam, jedoch unaufdringlich, das Essen absolut lecker, dabei abwechslungsreich und die Atmosphäre geschmackvoll und doch gemütlich. Auch hier wird auf den Schutz von Gästen und Team geachtet und so werden die Tische nach jeder Nutzung frisch desinfiziert, das Personal trägt einen Mundschutz und das werdet auch ihr tun – zumindest auf dem Weg bis zu eurem Tisch. Beim Frühstück wurde das Buffet durch einen Tischservice abgelöst, welcher aber nicht weniger umfangreich erscheint. Aus einer abwechslungsreichen Liste könnt ihr so viel und oft auswählen, wie ihr es wünscht und bekommt Leckereien wie Brötchen, Eierspeisen, frisches Obst, Weißwürste, Käse, Konfitüre, Obatzda, Müsli & Co direkt an den Tisch gebracht. Und mal ehrlich - wie schön ist es bitte, den Tag mit einer guten Tasse Kaffee und regionalen Spezialitäten zu beginnen?! Gutes Essen gehört für mich einfach zur Entspannung dazu, ich bin absoluter Genießer und probiere gerne Neues, wobei ich immer auf gute Qualität achte. Ich möchte mir eben etwas Gutes gönnen und das gilt auch fürs Essen.


Und genau daher bin ich auch vom Abendessen im Rahmen der Halbpension angetan, denn neben Vor- und Nachspeise könnt ihr zum Hauptgang aus drei verschiedenen Speisen wählen und auch hier frische, regionale Produkte probieren, die wirklich für jeden Gourmet etwas bieten. Wie wäre es z.B. mit gegrilltem St. Petersfischfilet auf Parmesanrisotto und Rahmwirsing? Oder einem gegrillten Schweinekotelett mit Kräuterbutter, Mini-Kartoffeln und Speckbohnen? Vielleicht steht euch aber auch der Sinn nach einem Tomaten-Risotto „al Italia“ mit Kirschtomaten und Rucola. Ihr merkt es schon - die Gerichte sind kreativ, ohne kompliziert zu wirken, sie scheinen im besten Sinne bodenständig und sind doch besonders, was vielleicht auch an der Präsentation durch Küche und Service liegt. Eins ist sicher – hungrig steht hier niemand auf!

Zugegeben, zu Stoßzeiten kann es schon mal vorkommen, dass ihr zum Frühstück oder Dinner einen Moment auf einen Tisch warten müsst, da auch das Restaurant aufgrund der geltenden Hygienebestimmungen nur zu 50% besetzt werden darf. Diesen Preis nehme ich aber gerne in Kauf, wenn auch mir dafür genügend Platz und Abstand geboten wird, um mit einem guten Bauchgefühl die gebotenen Köstlichkeiten zu probieren. 

Stellt euch doch mal die Frage, was ihr im Urlaub sucht? Wenn eure Antwort Entspannung, guter Service, leckeres Essen und Gemütlichkeit lautet, dann seit ihr vielleicht im Arabella Brauneck Hotel in Lenggries genau richtig. Eingebettet in die wunderschöne oberbayerische Landschaft zu Füßen des Brauneck finden hier Sportbegeisterte, Romantiker, Gourmets und Entspannungssuchende das perfekte Fleckchen Erde für ein paar erholsame Tage abseits des Alltags. Und gerade jetzt in Zeiten wie diesen ist Urlaub in Deutschland die perfekte Alternative für Erholungssuchende – probiert es doch mal aus!

Arabella Brauneck Hotel

Münchner Str. 25 in 83661 Lenggries

108 Zimmer und Appartements, Restaurant Leonhardi Stuben, Biergarten, Cocktailbar, Sauna- und Fitnessbereich sowie Kegelbahn




*Pressereise / unentgeltlicher Beitrag

Vielen Dank an das Arabella Brauneck Hotel und die Tourist Information Lenggries für die Unterstützung!


Ein Tag in München (plus Ausflugstipps für die Umgebung)

Deutschland als Reiseland bietet wunderschöne Ziele zwischen Bergen und Meer und hat grade in Zeiten von ständig neuen Reisewarnungen deutlich an Attraktivität gewonnen. Besonders Städte wie München bieten sich dank des vielfältigen kulturellen und kulinarischen Angebotes für Solo-Reisende, Paare und Familien an – egal ob man sich an einem Wochenendtrip nur die Stadt selbst anschaut, oder sich ein paar Tage mehr gönnt und Ausflüge ins Umland mit einplant.

 

Doch was, wenn die Zeit wirklich knapp ist? Kann man München auch an nur einem Tag sehen? Und welche Ausflugstipps gibt es, wenn doch ein halber, oder ganzer Tag mehr zur Verfügung steht? Nun, wie immer, wenn die Zeit knapp ist, gilt auch in einem solchen Fall „Mut zur Lücke“ und es heißt die wirklichen Hotspots der bayerischen Metropole mitzunehmen, die Postkartenmotive also, die man schon aus dem TV kennt. Genau diese habe ich in einer kleinen Tour für euch zusammen gestellt, für die ihr nicht mehr als einen Tag benötigt – mehr ist natürlich immer möglich und auch dafür biete ich euch im Anschluss noch einige Ausflugstipps.

Aber wer wirklich knapp mit der Zeit ist, der bekommt mit diesem kleinen Rundgang zumindest ein Gefühl für die Stadt, die unter weiß-blauem Himmel auch, oder gerade in Zeiten von Covid-19 mit einer außergewöhnlichen Herzlichkeit ihre Gäste begrüßt. 

 

Gesammelt habe ich diese Tipps für euch während meines Aufenthalts im Holiday Inn Unterhaching, welches ich euch in meinem vorherigen Beitrag ja schon ausführlich vorgestellt habe. Das Hotel* beschreibt sich zwar selbst als Business- und Kongresshotel, ich empfinde es aber tatsächlich aufgrund der sehr guten Lage und tollen Verkehrsanbindung, sowie wegen des tollen Services auch für München-Urlauber als bestens geeignet.

Ein Tag in München – Los geht’s!

Unsere kleine Sightseeing Tour startet am Karlsplatz, auch Stachus genannt, mit seinem imposanten Brunnen und den Rondellbauten aus dem 18. Jahrhundert. Das angeschlossene Karlstor, das ehemals westliche Stadttor der Altstadt gibt hier den Weg zur Shoppingmeile Neuhauser Strasse frei, die für jedes Alter und jeden Stil das passende Geschäft bietet. Der Kontrast zwischen den historischen Bauten und dem Einkaufsparadies stimmt den Besucher direkt auf das ein, was München ausmacht: ganz viel Tradition und Geschichte, gepaart mit viel Leben und Moderne. Schlendert also die Neuhauser Strase entlang, schaut bei all den großen und kleinen Marken vorbei, nehmt ein Souvenir mit und gönnt euch eine Spezi in einem der Cafés und Restaurants. Auch wenn ihr nicht so viel Zeit habt besteht kein Grund zur Hektik.

 

Schon aus der Entfernung seht ihr linksseitig die bekannten Türme der im spätgotischen Stil erbauten Frauenkirche über die Häuser ragen, es wird also Zeit hier an der Augustinerstrasse abzubiegen und der Kirche aus dem 15. Jahrhundert einen Besuch abzustatten. Zugegeben, Fotos aus der Nähe sind wegen der überwältigenden Größe des Bauwerks schwierig, aber es fühlt sich einfach toll an hier zu stehen. Dreht also eine Runde um die Kathedrale und dann geht es zurück zur Neuhauser Strasse, denn das nächste Highlight wartet bereits – der beliebte Marienplatz mit dem Neuen Rathaus. Wenn ihr Bilder von München seht, dann sind auch immer Bilder dieses bekannten Platzes dabei, schon allein wegen dem berühmten Christkindlmarkt, dem Glockenspiel oder der fast schon jährlichen Meisterfeier des FC Bayern München.


 

Habt ihr euch hier satt gesehen und vielleicht beim traditionsreichen Kaufhaus Ludwig Beck noch etwas die Wirtschaft angekurbelt, dann geht es am Alten Rathaus mit Spielzeugmuseum rechts ab zum Viktualienmarkt. Mit seinen unzähligen Ständen bietet dieser dauerhafte Markt nicht nur Leckereien für einen schnellen Snack zwischendurch, ihr könnt hier auch regionale und internationale Spezialitäten, Blumen und Geschenkartikel einkaufen. Ein echtes Erlebnis und trotz der vielen Touristen durchaus typisch München! Wie wäre es also mit einer kleinen Pause hier, bevor ihr den Markt über die Frauenstrasse verlasst und langsam aber sich zum Isartor schlendert. Das Isartor ist das östliche Stadttor der historischen Münchner Altstadt und wurde 1337 erbaut. Von hier aus habt ihr zwei Möglichkeiten – entweder folgt ihr von hier aus der Zweibrückenstraße und besucht das Deutsche Museum auf der Museumsinsel, oder aber ihr bleibt in der Altstadt. Ich möchte euch hier zunächst Variante zwei vorstellen, den Ausflug zum Deutschen Museum gehen wir dann zum Ende des Artikels an. Solltet ihr noch einen zusätzlichen halben Tag haben, so empfehle ich euch nämlich etwas mehr Zeit im Museum zu verbringen und die verschiedenen Ausstellungsräume in Ruhe zu besichtigen.

 

Ihr verlasst also jetzt das Isartor und geht über die Strasse Tal zurück Richtung Viktualienmarkt, um nun die Pfarrkirche Sankt Peter zu besuchen, deren Turm im Volksmund Alter Peter genannt wird und die für ihre wunderbare Aussichtsplattform bekannt ist. Sportliche erreichen über 306 Stufen an der Glockenstube die Plattform, von der aus man je nach Wetterlage bis zu 100km weit schauen können soll. Die Burgstrasse entlang geht es nun über die ehemalige Residenz von Kaiser Ludwig IV - Alter Hof – zur Bayerischen Staatsoper und der Residenz München, einem Museumskomplex in einem alten Herzogspalast.



 

Die Gebäude sind auch von außen sehr sehenswert und wer knapp mit der Zeit ist, der kann hier einfach nur die schöne Architektur und einen Spaziergang durch den Hofgarten mit seinem Dianatempel genießen. Auch der bekannte Odeonsplatz mit dem Reiterdenkmal für Ludwig I. Ist vor dem Eingang zum Hofgarten situiert und sicherlich einen Fotostopp wert. Vorbei am Prinz-Carl-Palais geht es nun zur wohl bekanntesten Grünfläche Bayerns, dem Englischen Garten. Hier kommt es nun wirklich darauf an, wie viel Zeit ihr habt, denn in dem parkähnlichen Gelände könnt ihr wirklich Stunden verbringen. Direkt in der Nähe des Zugangs findet ihr beispielsweise das Japanische Teehaus Kanshoan, oder die Eisbachwelle, an der ihr mitten in der blau-weißen Hauptstadt Surfern in rauschenden Wellen zuschauen könnt. Bis zum Kleinhesseloher See sind es von hier aus zu Fuß gut 2,5 km, wollt ihr den Englischen Garten bis zu seinem Ende durchlaufen müsst ihr mit gut 7,5 km rechnen. Hier am Englischen Garten endet dann auch meine Sightseeingtour und ihr könnt von den verschiedenen Bahn- und Bushaltestellen rund um den Garten wieder zu eurem Ausgangspunkt zurückkehren.



 

Wer heute, oder an einem anderen Tag noch etwas Zeit übrig hat, dem kann ich einen Besuch des Deutschen Museums* auf der Museumsinsel in der Nähe der Altstadt nur ans Herz legen. Das größte Wissenschafts- und Technikmuseum zeigt ca. 28.000 Ausstellungsstücke aus so verschiedenen Bereichen wie Bergbau, Energietechnik, Luftfahrt / Raumfahrt, Kraftmaschinen, Metalle, Musikinstrumente, Pharmazie, Schifffahrt, Umwelt und unzähligen mehr. Aufgrund von Covid-19 ist ein Besuch derzeit nur mit Online-Voranmeldung / Ticket möglich, dann aber habt ihr auch die Garantie, dass ihr in der Ausstellung genügend Platz und Zeit habt die Exponate und Informationstafeln zu lesen und einige spannende Experimente sogar selbst auszuprobieren. Wer jetzt neugierig geworden ist, der wird also hier fündig: 


 

 Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik
Museumsinsel 1 in 80538 München / Öffnungszeiten täglich 9 - 17 Uhr

Ein weiterer lohnenswerter Ausflug ist der zum Ammersee, süd-westlich von München. Mit dem Auto oder der Bahn (ab Hbf) braucht ihr ca eine Stunde von der Hauptstadt zu diesem malerischen See, der mit vielen kleinen Orte, süßen Shops, Cafes und Restaurants am See Touristen einlädt. Zudem könnt ihr mit dem Schiff von Ort zu Ort fahren und die Aussicht genießen – klares Wasser, saftig grüne Wälder und die typischen Kirchen mit Zwiebelturm bieten perfekte Fotomotive.

 

Ihr seht, auch mit wenig Zeit kann man Münchens Highlights entdecken und die bayerische Hauptstadt mit Haut und Haare erleben! Und dabei wünsche ich euch nun viel Spaß.



*Pressereise / Beitrag unentgeltlich 
Vielen Dank an das Holiday Inn Unterhaching und das Deutsches Museum München für die Unterstützung





Deutschland: Mit Sicherheit Reisen – ins Holiday Inn Unterhaching

Die Sonne kitzelt mich und durch das geöffnete Fenster höre ich nichts, außer ein paar Vögeln, die aufgeregt vor meinem Fester im Holiday Inn Unterhaching zwitschern. Ansonsten Stille – wunderbare, erholsame Stille und das unweit der pulsierenden Metropole München. Ich räkele mich noch einmal kurz in meinem riesigen Bett mit den vielen gemütlichen Kissen, bevor ich mich unter die Dusche schwinge und mit dem warmen Wasser auch das letzte bisschen Schlaf von mir abgewaschen wird. Ich bin bereit für einen Tag in der bayerischen Hauptstadt und das, obwohl da draußen vor der Tür alles anders zu sein scheint.


Covid-19 hat alles verändert, hat uns und die Welt zu einem Stopp und mehr Achtsamkeit gezwungen und dadurch viele Menschen verunsichert. Ich wollte schon immer die Welt sehen, meinen eigenen Horizont durch Reisen erweitern und habe mein Leben bisher auch genau so gelebt – bis quasi alles zum Risikogebiet und Urlaub weniger entspannt, als ein ungewisses Abenteuer wurde. Trotzdem hatte ich diese unbändige Lust zu Reisen, dieses Verlangen, etwas Anderes zu sehen, als die eigenen vier Wände, die ich in Zeiten der Ausgangssperre nur zu genau erlebt hatte. Und so habe ich eines schönen Tages meine Tasche gepackt und fand mich nur kurze Zeit später unter typisch weiß-blauem Himmel in Bayern wieder, eben genau hier im Holiday Inn Unterhaching*


Bayern? Urlaub in Deutschland ist ja gerne mal als „altmodisch“ verpönt und Regionen wie Bayern gelten als klassisches Reiseziel der älteren Generation, oder von „Wiesn-Fans“. Aber gerade jetzt, wo die Reise über die Landesgrenze mehr Glücksspiel als Urlaub ist und immer neue Reisewarnungen einem die Vorfreude stehlen, ist Urlaub im Deutschland für mich eine echte, wenn nicht die einzige Alternative.



Und hier stehe ich nun, mitten in der Pandemie und kann im Brustton der Überzeugung behaupten – ich will nirgendwo anders sein. Dieses Haus ist zwar eher für Kongresse und Geschäftskunden ausgelegt, ich fühle mich hier aber so wohl wie ein Fisch im Wasser. Kein Wunder vielleicht bei dem großartigen, aber unaufgeregten Service, der Herzlichkeit mit der jeder Gast begrüßt und umsorgt wird. Kein Wunder auch bei dem jungen, trotzdem gemütlichen Decor, das jedes Blogger-Herz höher hüpfen lässt. Und kein Wunder bei den vielen großen und kleinen Maßnahmen die unternommen werden, damit der Gast hier wirklich sicher entspannen kann.


Natürlich ist Corona auch hier ein Thema, Desinfektionsmittel, Maskenpflicht und Abstand begegnen mir hier, wie überall anders auch. Schmälert das den Erholungsfaktor? Kein bisschen! Vielleicht ist das Maske-tragen und die Achtsamkeit gegenüber Anderen und mir selbst mittlerweile eine neue Art von Alltag geworden, vielleicht ist es die entspannte Selbstverständlichkeit, mit der das Hygienekonzept hier gelebt wird, aber um ehrlich zu sein ist mein Bauchgefühl nicht anders als früher und ich bin sofort „angekommen“.


Ich gehe in der liebevoll gestalteten Lobby auf Entdeckungstour und bestaune den gekonnten Stilmix von dunklem Leder und Plüschsofa mit verspielten Kissen, die Luftigkeit des Raums und seine privaten Ecken, lichtdurchflutet und doch kein bisschen grell. Fast ein bisschen wie ein hippes Einrichtungshaus, oder die gemütliche Homestory in einem Hochglanzmagazin, gepaart mit viel Infomaterial und genug Platz, um nicht nur dem Wunsch nach Abstand nachzukommen, sondern auch um hier zu entspannen.


Duft von frischem Kaffee steigt mir in die Nase, als ich grade den kleinen Businessbereich entdecke und ein Blick auf die Uhr zeigt mir, dass es Zeit fürs Frühstück wird, wenn ich heute noch die Hotspots von München erleben will. Ich schlendere also zum Restaurant, welches nicht weniger stylisch daher kommt und genieße nach einer herzlichen Begrüßung die Leckereien, die hier in Buffet-Form, teils mit Bedienung und hygienisch einzeln verpackt angeboten werden. Ein Konzept, dass mir sehr gefällt und mir trotz sehr guter Auswahl und viel Freiheit das Gefühl gibt, dass ich mich auch hier ganz sicher bewegen kann.


Man könnte nun auf die Idee kommen, das die hygienische Verpackung von einzelnen Lebensmittelportionen zu einem erhöhten Müllaufkommen führt, im Großen und Ganzen scheint hier aber tatsächlich weniger Müll zu entstehen, als im regulären Betrieb. Denn wie ich sehr schön beobachten kann ist die Achtsamkeit auch bei den anderen Gästen angekommen und so sehe ich dank kleinerer Verpackungseinheiten kaum mehr vollgepackte Teller, von denen hinterher die Hälfte nicht gegessen und weggeschmissen wird. Jeder nimmt, was er mag, gerne auch eine zweite und dritte Portion, aber von Lebensmittelverschwendung kann hier nicht die Rede sein. Ich selbst entscheide mich heute morgen also für typisch bayerische Weißwürstchen mit süßem Senf, Laugenbrötchen und Käse, dazu gibt es einen hervorragenden Dallmayr Kaffee – vielleicht ein bisschen Klischee, aber genau das, was ich jetzt brauche und damit ein perfekter Start in den Tag.


Wenn ich so ganz allgemein mein Bauchgefühl beschreiben sollte wäre es wohl „sicher“ – egal ob in der Lobby, den super sauberen Zimmern, dem gemütlichen Restaurant, der kleinen aber entspannenden Sauna, oder den sonstigen öffentlichen Bereichen des Holiday Inn Unterhaching – ich fühle mich sicher und entspannt. Zur Entspannung trägt sicher auch bei, das sich noch nicht viele Touristen nach all den Reisewarnungen wieder in den Hotelurlaub trauen und mir daher sämtliche Bereiche des Hotels ohne Wartezeit zur Verfügung stehen. Ein bisschen ungewohnt fühlt sich das an, wenn man ansonsten belebte Eingangsbereiche und Schlange stehen am Buffet gewohnt ist. Trotzdem ist es eine Schande dieses wunderschöne Haus so zu sehen, denn gerade jetzt können die Hotels doch zeigen, was guter Service ist und ich merke hier und heute, das sie das auch tun. Jeglicher Stress aus dem Büro klingt schon am ersten Tag meines Aufenthaltes hier ab und zusammen mit der Sonne und der entspannten Atmosphäre tanke ich neue Energie für den Tag. Und mal ganz ehrlich – wenn wir jetzt nicht reisen und nicht essen gehen, dann werden viele Häuser einfach bald nicht mehr da sein.


Ich mache mich also fertig für den Tag, kaufe im naheliegenden Supermarkt und der Drogerie noch einige Kleinigkeiten ein und schlendere schließlich die kurze Strecke vom Hotel zum Bahnhof Taufkirchen bei herrlichem Wetter, um nur gut 20 Minuten später schon auf Münchens berühmten Karlsplatz, auch Stachus genannt zu stehen. So ruhig das Holiday Inn Unterhaching auch liegt, so nah ist es doch am pulsierenden Herzen Bayerns mit all seinen Sehenswürdigkeiten gelegen. Vorbei an der Frauenkirche, dem Marienplatz, dem Viktualienmarkt, dem Isartor und der Münchner Residenz schlendere ich genüsslich durch den Hofgarten zum Englischen Garten und genieße die Highlights Münchens an diesem Tag.

Auch das Deutsche Museum steht auf meiner To-Do-Liste – doch dazu, was ihr in München alles erleben könnt, erzähle ich euch ein anderes Mal mehr. Es sei nur so viel gesagt, so leer wie jetzt habe ich München noch nie erlebt, auch hier hat die Pandemie spürbare Folgen hinterlassen. Gut für mich, denn ich kann ohne Menschenmassen meine Tour genießen, aber natürlich sehe ich auch, wie schwer sich die ganze Tourismusbranche damit tut.
Ich kann euch also nur raten die Chance zu nutzen und jetzt mit einem Urlaub in Deutschland euer Reisefieber zu kurieren, Hotels wie das Holiday Inn Unterhaching zu entdecken und bei einem Drink an der Bar, dem Blick über Unterhaching / Taufkirchen von der Dachterasse, oder einem großartigen Dinner zu entspannen. Ihr seid neugierig? Dann schaut doch mal vorbei:

Holiday Inn Unterhaching
Inselkammerstraße 7-9, 82008 Unterhaching
257 Zimmer und Suiten, 27 Tagungsräume, Restaurant & Bar, Tiefgarage, Sauna & Gym

Corona wird uns noch länger begleiten, aber mit ein wenig Rücksicht ist trotz allem ein schöner Urlaub möglich und grade wegen der Belastung in den letzten Wochen vielleicht auch nötig. Also packt eure Tasche und gönnt euch ein Wochenende in München – einer Stadt, die auch jetzt nichts an Charme verloren hat! 

*Pressereise / unentgeltlich (Vielen Dank an das Holiday Inn Unterhaching für die Unterstützung)

Salzburg: Natur Pur – Was du alles vor den Toren Salzburgs erleben kannst!

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Im letzten Beitrag habe ich euch ins wunderschöne Salzburg, abseits der Touristenpfade entführt – heute möchte ich euch die grünen Seiten Salzburgs zeigen. Denn Salzburg verzaubert meiner Meinung nach nicht nur mit viel Kultur, sondern auch mit seiner Natur!


Parkanlagen & Erholungsspots mitten in Salzburg

Ich persönlich liebe es bei Sightseeing-Touren mal für ein paar Minuten im Grünen zu entspannen. Gerade wenn man stundenlang durch eine geschäftige Stadt gelaufen ist, tut eine halbe Stunde im Grünen richtig gut. Gern schnappe ich mir dann einen kleinen Snack und mache es mir an einer Uferpromenade oder in einem Park gemütlich. Hier also meine 6 Tipps, wo ihr in Salzburg etwas abschalten könnt:


Mirabellgarten: Der wohl bekannteste Garten der Stadt und wunderschön angelegt mit seinem Pegasusbrunnen, der Orangerie und dem Zwergerlgarten. Allerdings zu Stoßzeiten auch recht überlaufen.
Volksgarten: Ein weitläufiger Park mit vielen Sitzmöglichkeiten mitten im Grünen, aber auch einer Menge an Sportangebot wie etwa der Fitnessparcours, das Freibad oder die Eisarena.
Schlosspark Hellbrunn: Hellbrunn ist wirklich ein tolles Naherholungsgebiet mit 60 Hektar an Grünanlagen. Wiesen, Teiche, farbenfrohe Blumenbeete, ein großer Kinderspielplatz und natürlich die Wasserspiele im Schloss Hellbrunn locken.
Hans-Donnenberg-Park: Ein schöner Park gleich beim Schloss Leopoldskron und entlang des Almkanals, der wunderbar für eine kurze Rast ist. Auch für Kinder toll geeignet, da es einen riesigen Spielplatz gibt.
Almkanal: Im Süden der Stadt führt ein schöner Rad- und Spazierweg entlang des Almkanals, wobei das Ufer wunderbar zum Verweilen einlädt. Seit 2010 lockt die sogenannte Almwelle, eine Surfwelle 150 m flussabwärts der Brücke Weidenstraße in Gneis außerdem auch begeisterte (Hobby)-Sportler an.
Salzachufer: Der perfekte Ort zum Entspannen und Flanieren.



Salzburg von oben - Die Stadtberge

Gleich fünf Berge (Kapuzinerberg, Mönchsberg, Festungsberg, Gaisberg und Untersberg) erheben sich in und rund um Salzburg. Wer also nicht nur das urbane und kulturelle Angebot einer Stadt genießen möchte, sondern sich auch sportlich betätigen will, ist in Salzburg richtig. Für einen Erstbesuch in Salzburg empfehle ich unbedingt eine kleine Wanderung auf den Festungsberg, wo mitten in der Salzburger Altstadt das Wahrzeichen – die Festung Hohensalzburg – thront. Für familienfreundliche Wanderungen eignen sich hingegen hervorragend die Stadtwanderwege auf dem Kapuziner- oder auch dem Mönchsberg. Und wer einen richtig schönen lauen Sommerabend genießen möchte, sollte dies unbedingt auf dem Gaisberg tun. Oben ist das Wirtshaus Goasn, wo man sich mit einer leckeren Brettljause stärken und anschließend den herrlichen Sonnenuntergang genießen kann.



Aussichtsplattformen & Fotospots:

Aussichtsplattform der Festung Hohensalzburg: Wohl der berühmteste Aussichtspunkt der Stadt, welchen man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Ein Besuch der Festung lohnt sich allemal!
Aussichtsplattform Mönchsberg: Gleich vor dem Museum der Moderne, welches man bequem mit dem Mönchsbergaufzug erreichen kann.
Aussichtspunkt Richterhöhe: Wenn man schon mal am Mönchsberg ist, erreicht man nach einem kurzen Spaziergang die Richterhöhe.
Nonnberg vor dem Benediktinerkloster: Der Aufstieg ist schnell von der Altstadt möglich und man hat einen tollen Ausblick auf das Universitätsviertel. Tipp, denn ich euch schon im letzten Beitrag verraten habe: Täglich um 6:45 Uhr findet im Kloster der Gregorianischen Choral der Nonnen statt.
Ausblick vom Gaisberg: Öffentlich leider etwas schwieriger zu erreichen, aber wenn man mobil ist, sollte man unbedingt abends auf den Gaisberg fahren und den Sonnenuntergang genießen.


Kultur- und Naturerlebnis: Salzburger Freilichtmuseum 

Ein schöner Tagesausflug für Jung und Alt ist das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain. Das Freilichtmuseum liegt etwas außerhalb der Stadt inmitten des Naturparks Untersberg und dokumentiert auf 50 Hektar das ländliche Wohnen und Wirtschaften im Salzburger Land vom 16. bis ins 20. Jahrhundert. 100 wieder errichtete Originalbauten aus Landwirtschaft, ländlichem Gewerbe, Handwerk und Industrie können sowohl von außen als auch innen besichtigt werden. Wer sich also für das ländliche Leben im Laufe der letzten Jahrhunderte interessiert, der kommt bei einem Besuch aus dem Staunen nicht mehr raus.


Was mir besonders gut gefallen hat ist die Gliederung der einzelnen Salzburger Regionen: Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau. Weite Teile des Areals sind durch die knapp 2 km lange Museumsbahn erschlossen, sodass man sich bequem in einen der Züge setzen und die vorbeiziehende Landschaft genießen kann. Die restlichen Objekte sind durch ein zirka 7 km langes Wegenetz verbunden. Neben hundert Bauobjekte gibt es aber auch noch diverse Dauerausstellungen, eine kleine Natur-Kneippanlage, einen Schmetterlingerlebnisweg und regelmäßig stattfindende Vorführungen. Ich hatte zum Beispiel das Glück, dass mich eine Blaskapelle einen Teil des Weges musikalisch begleitet hat. Meine Highlights: Die kleine Greislerei, in der man Souvenirs und praktische Dinge erwerben kann und die Mautstation.


Kugelmühle und Untersbergmuseum in Grödig

Wenn man mit offenen Augen durch Salzburg geht, sieht man an vielen Ecken den Untersberger Marmor. Doch wo kommt er her?
Das und noch vieles mehr erfährt man im Untersbergmuseum in Grödig. Dort finden sich sehenswerte Exponate, die einem einen Einblick in die Region rund um den Untersberg, aber auch in die Geschichte des Untersberger Marmors gewähren. Ein paar Meter vom Museum entfernt findet sich außerdem eine alte Kugelmühle. Diese Konstruktion besteht aus einem feststehenden Schleifstein (aus hartem Sandstein vom Obersalzberg) und einer Drehscheibe auf der das Wasserrad sitzt. Dann werden schöne Marmorbrocken zusammengesucht in würfelförmigen Stücke zerschlagen und in die Kegelmühle eingesetzt. Nach etwa 2-8 Tagen hat man runde Marmorkugeln, die anschließend noch einen Feinschliff und eine Politur bekommen. Früher wurden die Kugeln als Munition für Geschütze verwendet oder als Ballast für Schiffe auf den Weltmeeren. Heutzutage finden die hübschen Kugeln Hauptsächlich als Dekoration Verwendung.
Tipp: Zwischen dem Untersbergmuseum und der Kugelmühle befindet sich ein mächtiges Lärchenholzmühlrad, welches an die Zeit der alleinigen Nutzung der Wasserkraft früherer Jahrhunderte erinnert. Und wer gerne wandern geht, kann den Untersberger Marmorweg, der mit Lehrtafeln ausgestattet ist, entlang spazieren.


Und wenn das Wetter mal nicht zu einem ausgedehnten Spaziergang oder einer kleinen Wanderung in der Natur einlädt? Wie wäre es dann mit einem Besuch im Haus der Natur?