Slowenien: Frühlingserwachen in Bled - mit dem Pletna zur Insel am See

Mein winterlicher Besuch in Bled hatte mich 2016 etwas enttäuscht, da mich eine graue und triste Kulisse erwartet hatte. Im darauffolgenden Frühjahr gab ich der slowenischen Stadt also eine neue Chance, mich von ihrer Schönheit zu überzeugen, was sie dann auch tat.

Bleder See Pletna

Willkommen im Kurort Bled

Bled ist wohl einer der bekanntesten Orte in Slowenien. Denkt man an die Stadt fällt einem sofort die romantische Kirche auf der Insel am See, die imposante Landschaft rundherum und natürlich die leckere Bleder Cremeschnitte, das kulinarische Wahrzeichen der Stadt, ein.

Der Bleder See 

Der Bleder See ist aber eindeutig das Herzstück des Kurorts Bled. Rund um den ca. 2,1 km langen und bis zu 1,4 km breiten See führt ein etwa 6 km langer Rundweg, der gern zum Spazierengehen, Joggen oder Radfahren genutzt wird. Wenn man im Winter Glück hat, lädt der zugefrorene See zum Eislaufen ein und im Sommer wird der ca. 25 Grad warme Bleder See gerne zum Schwimmen, Bootsfahren oder Stand-Up-Paddling genutzt. Da ich bei meinem letzten Besuch wahnsinniges Glück mit dem Wetter hatte, lockte natürlich ein frühlingshafter Spaziergang rund um den See. Der Anblick der sich einem beim etwa einstündigen Marsch bietet ist grandios, besonders wenn das Sonnenlicht im Wasser glitzert und man die ersten Knospen an den Bäumen sprießen sieht.

Bleder See Pletna
Bleder See Frühling
Bleder See Frühling
Bleder See Frühling
Bleder See Frühling
Bleder See Frühling
Bleder See Frühling
Bleder See Frühling

Mit den Pletnas zur Insel

Natürlich haben wir es uns auch nicht nehmen lassen mit einem Pletna zur Insel auf den See zu schippern. Die Geschichte der traditionellen Boote reicht bis ins Jahr 1590 zurück, als die ersten Pilger den See überqueren wollten, um zur Wallfahrtskirche zu gelangen. Eine Pletna – auf deutsch auch Plattboot genannt – ist ein Holzboot mit geradem Boden, welches am Bug spitz abschließt. Am hinteren Ende hat es eine Schwelle, wodurch das Boot dort breiter ist und den Passagieren somit bequemes Ein- und Aussteigen ermöglicht. Das Boot wird mit einer besonderen Stehrudertechnik angetrieben und darf nur von Pletna-Bootsführer – einem ehr angesehener Beruf, den nicht jeder ausüben kann, da der Titel von Generation zu Generation vererbt wird – ausgeführt. Nach einen kurzen Fahrt erreicht man dann auch schon die Insel mit der Kirche Maria Himmelfahrt.

Bleder See Pletna
Bleder See PletnaBleder See Pletna

Die Geschichte der Inselkirche und der Wunschglocke

Steigt man aus dem Pletna aus erwartet einem sogleich eine steile Treppe, die jeden unsportlichen Menschen wie mich erstmal zum Schnaufen bringt. Oben angekommen erwartet einem die Kirche Maria Himmelfahrt. Der Überlieferung nach soll an der Stelle der heutigen Barockkirche aber einst der Tempel der altslawischen Göttin Živa gestanden haben. Bei Kämpfen zwischen den Anhängern der christlichen und der heidnischen Religion wurde der Tempel allerdings vernichtet und eine Kirche erbaut. Ein Highlight der Kirche ist die beliebte Wunschglocke aus dem Jahr 1534.  Die Legende besagt, dass einst auf der Bleder Burg die schöne Witwe Polixena lebte und aus Trauer um ihren ermordeten Mann eine Glocke für die Kapelle der Insel gießen ließ. Als die Glocke allerdings auf die Insel hinübergeschafft werden sollte, kenterte das Boot bei einem heftigen Sturm, wodurch die Besatzung ertrank und die Glocke unterging. Die Witwe wurde noch trauriger, ging nach Rom und trat einen Orden bei. Nach Polixenas Tod ließ der Papst eine neue Glocke anfertigen und sie auf die Insel in die Kirche bringen. Die Legende besagt, wer sie Maria zu Ehren läutet, dem geht ein Wunsch in Erfüllung. In klaren Nächten soll man außerdem noch heute das Läuten der versunkenen Glocke aus der Tiefe des Sees hören...

Bleder See Insel Wunschglocke
Bleder See Insel Wunschglocke
Bleder See Insel Wunschglocke
Bleder See Insel Wunschglocke
Bleder See Insel Wunschglocke

Potica auf der Insel des Bleder Sees

Einen besonderen Tipp für Schleckermäuler habe ich auch noch: Probiert unbedingt „Potica“ im kleinen Café auf der Insel des Blöder Sees. 
Der leckere Kuchen besteht aus Walnüssen, Haselnüssen und Mandeln, ist eine slowenische Spezialität und wird hier täglich frisch zubereitet.

Potica

Wien: Leckere Burger im Rinderwahn-Restaurant in der Praterstrasse

Dass ich liebend gern Burger esse, ist kein Geheimnis. Dass ich mir auch immer mal wieder einen "Burger to go" beim Rinderwahn am Naschmarkt gönne, dürfte auch schon aufgefallen sein… Insofern war ich mehr als glücklich, als ich erfuhr, dass ein weiteres Burgerlokal der Gastronomen-Familie Huth in Wien eröffnet. Seit Anfang Februar hat das Edelburger Restaurant Rinderwahn nun auch seine Pforten in der Praterstraße 31 im 2. Bezirk geöffnet.

Rinderwahn-Restaurant in der Praterstrasse

Edelburger im Restaurant Rinderwahn

Das Konzept des Rinderwahns verspricht herzhafte Burger und eine moderne Atmosphäre mit humorvollen Sprüchen an den Wänden und großen Kuh-Figuren, die vor dem Lokal platziert sind. Das Erfolgsgeheimnis der Restaurant-Kette liegt an der besonderen Qualität, der Leistbarkeit und dem ungezwungenen Charakter der Lokalitäten. Typisch für den Rinderwahn sind die Burger mit frischem Rindfleisch in einem Brioche-Bun, wozu passend nach Wunsch French Fries und die Rinderwahn Mayonnaise serviert werden. Zu den Spezialitäten in flüssiger Form zählen die legendären Rinderwahn Milkshakes, speziell ausgewähltes Craft Beer und Gin Tonics. Gestartet hat der Rinderwahn(sinn) 2016 in der Wiener Innenstadt, in der Weihburggasse. Schon damals war ich begeistert von den leckeren Burgern, schaffte es aber aufgrund der für mich ungünstigen Lage nur zweimal hin. Seit der Eröffnung des Take-Away-Restaurants am Naschmarkt überzeuge ich mich aber gerne öfters von den leckeren Rinderwahn-Burgern, denn besonders im Sommer ist das Ambiente am Naschmarkt toll.

Rinderwahn-Restaurant in der Praterstrasse
Rinderwahn-Restaurant in der Praterstrasse
Rinderwahn-Restaurant in der Praterstrasse
Rinderwahn-Restaurant in der Praterstrasse
Rinderwahn-Restaurant in der Praterstrasse

Rinderwahn Restaurant in der Praterstraße

Nicht mal ein Jahr nach der Eröffnung des "Rinderwahn am Markt" hat nun aber ein weiterer Standort seine Pforten geöffnet. Das mittlerweile dritte Lokal der Rinderwahn-Kette in der Praterstraße 31 lädt mit seinem amerikanischen Ambiente zum Schlemmen und gemütlichen Zusammensitzen ein. Die kreativen Burger-Kreationen überzeugen mit frischem Rindfleisch und einem himmlisch weichen Brioche-Bun. Die Speisekarte umfasst ein breites Angebot an verschiedenen Burgervarianten, Fries und vielen weiteren leckeren Speisen.

Rinderwahn-Restaurant in der Praterstrasse
Rinderwahn-Restaurant in der Praterstrasse
Rinderwahn-Restaurant in der Praterstrasse
Rinderwahn-Restaurant in der Praterstrasse
Rinderwahn-Restaurant in der Praterstrasse

Rinderwahn: Meine Empfehlungen!

Ich muss gestehen, Rindfleisch-Burger zählen nicht zu meinen liebsten. Zum Glück gibt es im Rinderwahn aber viele andere leckere Burger-Kreationen. Mein liebster Burger ist der VEGGIE-WAHN BURGER (Portobello gefüllt mit Cheddar & Frischkäse, Avocado, Pico de Gallo, Gurken Pickles, hausgemachte Mayo, Senf, Salatblatt, Tomaten), den man auch als Nicht-Vegetaria unbedingt probieren sollte. Auch den CHICKEN CHARLIE BURGER (Gegrilltes Hühnerfilet, Emmentaler, gegrillter Speck, Röstzwiebel, Gurken Pickles, hausgemachte Mayo, Senf, Salatblatt, Tomaten) kann ich sehr empfehlen. Wenn es mal kein Burger sein soll, bestelle ich immer die  CRISPY CHICKEN FINGERS (knuspriges Hühnerfilet mit hausgemachter Mayo) und als Getränk darf der RINDERWAHN EISTEE  nicht fehlen. Wenn man dann noch Platz im Magen hat (ist bei mir leider nicht oft der Fall, da mich Burger und Fries schon immer sehr sättigen) empfehle ich einen der leckeren SHAKES zu probieren!

Öffnungszeiten, Preise und die komplette Speisekarte gibt's auf Rinderwahn.at.

Fotocredit 1-6: Culinarius/APA-Fotoservice/Hautzinger // Fotocredit 7-11: Sophie Menegaldo

Reisetipp: Gut vorbereitet einen (Langstrecken-) Flug überstehen

Wer sich nicht stundenlang im Auto quälen will, oder sich gar Reiseziele jenseits des europäischen Festlandes ausgesucht hat, der wird um einen Flug nicht herum kommen - aber wie sieht es aus, wenn die Flugdauer mehrere Stunden beträgt? Ich selbst bin schon mehrfach in den USA gewesen und hatte dabei Flugzeiten von bis zu 14 Stunden. Dabei haben sich einige Verhaltenstipps, aber auch Produkte als wirklich hilfreich bewiesen, um den langen Flug nicht nur entspannt, sondern auch frisch zu überstehen. 



Kleidung: Lockere Baumwoll-Kleidung lässt die Haut atmen und schränkt zudem den Blutfluss nicht ein. Auch dicke Socken zählen zu meinem Must-Have auf langen Flügen. Wenn unbedingt gewünscht, könnt ihr ja schicke Klamotten ins Handgepäck packen und euch dann am Ankunfts-Flughafen noch umziehen. Habt ihr trotz gemütlicher Klamotten Probleme mit schmerzenden und vielleicht geschwollenen Beinen. So helfen zudem auch kleine Übungen.

Temperatur: Nachts wird der Innenraum des Fliegers auf ca 18° C abgekühlt, tagsüber auf über 21°C aufgeheizt – gut also, wer sich im Zwiebellook angezogen hat. Dazu gehört auch ein Schal oder ein Tuch, dass euch vor einem Steifen Nacken durch die Kälte der Klimaanlage schützt.

Flüssigkeit: Die Luft im Flieger ist ungemein trocken. Ihr werdet dies zuerst an trockenen Lippen merken, auch die Schleimhäute leiden und nach 12 Stunden sieht eure gesamte Haut aus, wie nach einem Spaziergang in der Wüste. Wichtig ist also, Flüssigkeit  zuzuführen. Dies könnt ihr tun, indem ihr ca. 200ml pro Stunde trinkt (keinen Alkohol) und zudem eure Haut regelmäßig eincremt. Kontaktlinsen sollten für den Flug nicht genutzt werden, die Reibung auf der Netzhaut im Zusammenspiel mit der trockenen Luft ist keine gute Kombination. Ein Meerwasser-Nasenspray oder Nasensalbe zur Pflege der Schleimhäute darf auch nicht fehlen. Glaubt mir, so ein langer Flug und trockene Luft können sonst auch schnell mal zu Nasenbluten führen.

Gesichtspflege: Die Toiletten im Flieger sind sehr eng, die Handgepäckrichtlinien arg eingeschränkt, so dass ihr nicht euer komplettes Pflegeprogramm mitnehmen solltet. Für die Katzenwäsche zwischendurch reicht die Kombination aus fertigem Makeup-Entferner-Tuch und Gesichtswasser. Damit bekommt ihr Schmutz und Make-Up vom Gesicht, erfrischt die Haut und macht sie aufnahmefähig für eure Gesichtscreme. Auch eine kleine Tube Augencreme sollte nicht in eurem Reiseset fehlen, da diese auch als Lippenpflege umfunktioniert werden kann und somit ein prima 2-in1 Produkt ist. Aber Achtung - Da im Flieger der Druck höher ist, solltet ihr beim Öffnen von (Creme)-Tuben vorsichtig sein, damit euch nicht der ganze Inhalt entgegen kommt. Nehmt besser Tiegel oder sogar nur Proben, die ihr dann wegschmeißen könnt.

Make-Up: Während des Fluges solltet ihr nicht zu viel Make-Up tragen. Bei einem Langstreckenflug ist ein Eincremen alle paar Stunden sinnvoll und jegliches Make-Up wäre dann eh dahin. Lieber kurz vor der Landung erst zurecht machen – Concealer, getönte Tagespflege, Mascara und Cremerouge für den frischen Look – mehr braucht es nicht. Wenn die ohnehin schon ausgetrocknete Haut nach dem langen Flug auch noch mit Puder bedeckt wird, wirkt sie schnell Maskenhaft. Selbiges gilt für Puderrouge. Besser zum cremigen Rouge greifen, dass gleichzeitig noch als Lipstain fungiert.

Körperpflege: Ein Langstreckenflug ist immer eine Herausforderung, was die Körperhygiene anbelangt. Minimale Pflege ist aber auch in einem kleinen Flugzeugbad möglich und trägt zum Wohlgefühl bei. Ins Handgepäck gehören daher eine Reisezahnbürste samt kleiner Zahnpasta oder Zahnpasta-Tabs, ein kleines Deo, eine Mini-Haarbürste, ein Haargummi, sowie Hand-Desinfektionsgel, oder um 2-in-1 zu haben eine desinfizierende Handcreme. Statt Parfüm solltet ihr ein Body-Splash nutzen, das ist weniger intensiv und spendet gleichzeitig Feuchtigkeit. Und wenn noch Platz ist, nehmt ein kleines Gästehandtuch mit, dass ist angenehmer als die Papierhandtücher im Flieger, wenn ihr euch etwas erfrischen wollt.

Medikamente: Je nach eurem gesundheitlichen Zustand solltet ihr gewisse Medikamente im Handgepäck haben. Für mich gehören auf jeden Fall eine Kopfschmerztablette, meine Allergie-Medis und meine Pille dazu. Grade bei Flügen zwischen unterschiedlichen Zeitzonen solltet ihr genau auf die Einnahmezeit eurer Pille achten, um böse Überraschungen zu vermeiden. Wer zudem einen empfindlichen Magen hat, sollte sich in der Apotheke über Reisekaugummis erkundigen.

Entertainment: Ganz ehrlich – bei mehreren Stunden Flug wird es immer mal wieder etwas langweilig, grade bei Nachtflügen! Packt euch also etwas zur Unterhaltung ein. Der eine Schläft, ein Anderer liest vielleicht, hört Musik, löst Rätsel oder begnügt sich mit den gezeigten Filmen. Ich selber habe gerne einen Reiseführer vom Zielort im Handgepäck und mein Reisetagebuch, mit dem ich schon im Flieger beginne.

Sonstiges: Kaugummi erleichtert den Druckausgleich, zudem regt es während des Fluges die Speichelbildung an und wirkt so gegen einen trockenen Mund. Mal ganz davon abgesehen, dass es auch frischen Atem macht.
Wer im Flugzeug schlafen will, der sollte darüber nachdenken sich ein aufblasbares Nackenkissen zu kaufen. Diese gibt es schon für unter 5€ und das gute Stück sorgt dafür, dass während des Nickerchens der Kopf nicht ungemütlich abknickt. Ebenfalls praktisch kann eine Schlafbrille aus Baumwolle sein, die unnötiges Licht von den Augen fernhält.

Welches Tipps habt ihr für einen langen Flug? Womit vertreibt ihr euch am liebsten die Zeit?

Mein Reisejahr 2018 und wohin es mich 2019 verschlägt!

Kaum zu glauben, aber wir stecken schon wieder mitten im Beginn des Jahres. War nicht gefühlt gestern Weihnachten und hatte ich mir nicht erst Gedanken gemacht, was ich an Silvester machen möchte? Die letzten Tagen sind auf alle Fälle wieder viel zu schnell vergangen. Bevor es also zu spät für einen Jahresreiserückblick ist, beglücke ich euch jetzt noch damit.


2017 war bisher mein persönlich stärkstes Reisejahr, denn ich hatte 2 Kontinente, 12 Länder und 38 Städte bereist. Insgeheim habe ich mir vorgenommen, dies 2018 noch zu toppen. Aber wie das nun mal so ist, kommt vieles dann doch ganz anders. Zu Jahresbeginn hatte ich ehrlich gesagt auch noch keine großartigen Reisepläne. Ich wusste, dass ich gerne mal wieder nach Prag wollte und vielleicht die "letzte Hälfte" der Asien-Rundreise vervollständigen würde. Bei meiner Asien-Reise 2017 war ich aus Zeitgründen ja "nur" von Thailand über Laos in den Vietnam gereist. Für eine Weiterreise nach Kambodscha und Myanmar fehlte mir damals leider die Zeit – aber ich schwor mir, möglichst bald wiederzukommen. So sahen also meine groben Reisevorstellungen für 2018 aus…

Jänner: Skifahren & Schneespaß

Normalerweise starte ich reise- und ausflugstechnisch immer sehr zurückhaltend ins neue Jahr, bin ich doch meist noch in den Nachwirkungen der Weihnachtsträgheit und den wiederaufgenommenen Arbeitsalltag gefangen. 2018 war dies aber anders! Ich besuchte das wirklich empfehlenswerte Miniatur Tirolerland in Wien und tobte mich gleich 2x wintersportlich aus. Nach über 10 Jahren traute ich mich wieder auf die Ski und verbrachte ein Wochenende mit Ski Amadé im Gasteinertal. Nur ein paar Tage später verschlug es mich weiter ins verschneite Wipptal, wo ich unter anderem zum ersten Mal eine Schneeschuhwanderung machte.


Februar & März: (Travel) Burnout

Zurück von den zwei coolen, aber doch körperlich anstrengenden Kurzurlauben wurde ich krank. Zuerst bloß eine leichte Verkühlung, die ich aufgrund der liegen gebliebenen Arbeit aber nicht auskurieren konnte und wollte. Bis es nach ein paar Tagen immer schlimmer wurde und es mir körperlich und psychisch richtig beschissen ging. Diverse Arztbesuche, MRTs & Co folgten, bis ich beschloss, mir eine Auszeit zu nehmen.

April: Wellness & ein Fotoshooting in Krakau

Anfang April ging es mir zum Glück langsam aber sicher besser und ich verbrachte ein tolles Wellnesswochenende mit meiner Mama auf der Turracher Höhe im Hotel Hochschober. Zwei Wochen später ging's für ein Fashion-Fotoshooting in eine meiner liebsten Städte: Krakau. Ich war vor einigen Jahren schon zum Städtetrip in der polnischen Stadt und freute mich total, dass ich erneut aufregende anderthalb Tage dort verbringen durfte. Außerdem besichtigte ich endlich die  Eis-Greissler Erlebnis-Manufaktur in Krumbach, woher mein allerliebstes Eis stammt.


Mai: Besuch aus dem Ausland, Prag & mein Geburtstag

Der erste Mai war diesmal – abgesehen vom Feiertag – auch etwas Besonderes, da Kim und ich von einem Teil unserer Asien-Reisegruppe in Wien besucht wurden. Beim damaligen Abschied in Hanoi war ich mir sicher, keinen der Mitreisenden je wieder zu sehen. Doch nur ein paar Monate später besuchten uns Matt und Peter in Österreich und wir zeigten ihnen das schöne Wien.
An meinem Geburtstagswochenende fuhr ich allein ins La Pura Resort nach Gras am Kamp. Definitiv etwas, was ich eigentlich gerne öfter machen möchte: Alleine ein paar Tage verreisen! Der jährliche Mutter-Tochter-Städtetrip im Mai führte uns nach Tschechien. Mit dem Auto ging's zuerst nach Pilsen und einen Tag später weiter in die Hauptstadt Prag.


Juni: Ausflüge!

Der Juni war bei mir recht arbeitsintensiv, da einerseits meine Kollegen Urlaub machten, ich andererseits auch etwas vorarbeiten musste, da ich mir Anfang Juli anderthalb Wochen Entspannungsurlaub gönnen wollte...  Zwei Ausflüge konnte ich aber trotzdem unterbringen. So besichtigte ich die Garten Tulln und ein etwas anstrengender Spaziergang zu den Weißen Eseln in Illmitz stand an. Letzteres ist zwar sehr empfehlenswert, aber nicht bei gefühlten 50 Grad im Schatten, da es im Nationalpark Neusiedlersee nur wenig Schatten gibt.


Juli: Strandurlaub in Lignano

Anfang Juli hieß es dann also nach Jahren mal wieder: Klassischer Sommerurlaub! Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich kein besonders großer Fan des Sommers bin. Mir ist es zu heiß und Strandurlaube sind grundsätzlich eher weniger was für mich, da ich kein Fan von Salzwasser und Sand bin. Trotzdem verschlug es mich zum ersten Mal in meinem Leben nach Lignano, wo ich unter anderem den dortigen Zoo unsicher machte.
Außerdem bekam ich Besuch aus dem Ausland und erkundete mit ihm gemeinsam Wiens Umgebung. Sowohl die Johannesbachklamm als auch die Hagenbachklamm kann ich bei heißen Temperaturen als Ausflugstipp nur empfehlen!


August: Speedbootfahren, Afrika Tage & Sommerabende in Wien

Der August stand ganz im Zeichen kleinerer Ausflüge. Ich besuchte ziemlich spontan die Afrika Tage auf der Wiener Donauinsel, hatte einen lustigen Nachmittag beim Speedbootfahren auf der Donau und besuchte am Tag der Lotterien den Tiergarten Schönbrunn. Außerdem begann ich, nach der Arbeit die Umgebung zu erkunden: Oft schnappte ich mir meinen Rucksack, packte ein paar Snacks und Getränke zusammen und erkundete Wien. So lernte ich ein paar wirklich schöne Fleckchen kennen. Ich spazierte durch den Pötzleinsdorfer Schlosspark und beobachtete Eichhörnchen, sah einen traumhaften Sonnenuntergang im Floridsdorfer Wasserpark und saß des Öfteren mit Eis im Türkenschanzpark und beobachtete die Leute. Ein Ritual, welches ich bei Schönwetter definitiv auch dieses Jahr fortführen möchte: Nach der Arbeit seine Siebensachen packen und für ein paar Stunden einfach mal die Umgebung erkunden. Gerade im Sommer, wenn es bis nach 21 Uhr warm und hell ist, ist es wirklich toll mit einem Eis beim Wasser zu sitzen, kleine Gässchen zu erkunden und neue Shops zu entdecken oder einfach mal in einem Park zu entspannen!


September: Familienwochenende in Kärnten

Der September begann mit einer Wanderung und einem leckeren Picknick auf dem Cobenzel , wurde durch einen Spa Day im Arany Spa weitergeführt und endete mit einem Familienwochenende in Kärnten. Nach Jahren besuchte ich wieder einmal Minimundus und bestieg den welthöchsten hölzernen Aussichtsturm am Pyramidenkogel. Außerdem spazierte ich mit meiner Mama die Genussmeilebesser bekannt als die längste Schank der Welt – entlang.


Oktober: Hüttengaudi, Ötschergräben & Heimatmuseum

Im Oktober ging es mir gesundheitlich leider mal wieder nicht so blendend, sodass nur zwei Ausflüge auf dem Programm standen: Ich wanderte zum ersten Mal durch die wahnsinnig beeindruckenden Ötschergräben und besichtigte die Wüste Mannersdorf. Außerdem gab's wie jedes Jahr Hüttengaudi bei Kolariks Oktoberfest und ich besuchte am Nationalfeiertag das Traiskirchner Stadtmuseum, welches wirklich super interessant und umfangreich ist.


November: Drehtag beim Musical Bodyguard

Ende November hatte ich einen richtig coolen Drehtag mit BePart.tv, wo ich den ersten Bezirk Wiens unsicher machte und als Highlight das Musical Bodyguard im Ronacher sehen durfte. Außerdem verbrachte ich einen Nachmittag in der Kurstadt Baden und auf deren Adventmeile.


Dezember: Stress, Stress, Stress & London

Der Dezember war im Nachhinein betrachtet eine ziemliche Fehlplanung meinerseits und hat mich Unmengen an Kraft, Nerven und Energie gekostet. Dass es für mich zur Weihnachtszeit ein paar Tage nach London gehen würde, stand schon länger fest, da ich die englische Hauptstadt endlich mal im weihnachtlichen Glanz sehen wollte. Blöd nur, dass ich mir zeitgleich zig andere Verpflichtungen aufhalste: Ich verkaufte drei Wochenenden lang meine DIY-Waren auf Weihnachtsmärkten, hatte einige außernatürliche (Blog)-Aufträge und in der Arbeit ging es ebenfalls rund. So kam es, dass ich von Ende November bis Weihnachten keinen einzigen "Entspannungstag" hatte, sondern die meiste Zeit am Arbeiten war: Ware für den Weihnachtsmarkt herstellen, das Chaos im Büro möglichst gering halten, Blogaufträge abarbeiten, auf den Weihnachtsmärkten meine Produkte verkaufen,... Nichtsdestotrotz konnte ich die 5 Tage in London genießen, beschloss aber nach Weihnachten arbeitstechnisch einen Schritt zurückzutreten...


HALLO 2019 - Meine Reisepläne

Ich gestehe, der Dezember hat mich so ausgelaugt, dass ich nach wie vor noch nicht richtig eifrig bei der Sache bin. Weder was die Arbeit, noch was meine Reiseplanung betrifft. Gebucht und wirklich detailliert geplant ist somit noch nichts, allerdings wird es mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit im Herbst mal wieder eine größere Reise geben: Eine Freundin und ich werden eine Kreuzfahrt von Kanada in die USA machen. Auf dem Plan stehen unter anderem die Niagarafälle, Toronto, Melbourne und New York. Damit hätte jetzt wohl niemand gerechnet und ich am wenigsten. Hehe. Gerade über eine Reise nach Kanada habe ich mir noch nie – auch nur ansatzweise – Gedanken gemacht und Kreuzfahrten standen bei mir auch noch nicht auf dem Programm. Aber durch ein zufälliges Gespräch hatte sich ergeben, dass meine Freundin gern diese Reise machen würde, aber noch eine Begleitung brauchte. Tada, hier bin ich! Da diese Reise ziemlich viel Zeit und auch Geld verschlingen wird, bleiben meine anderen Reisepläne eher überschaubar. Rund um meinen Geburtstag würde ich gern wieder 1-2 Nächte irgendwo allein in einem Wellnesshotel verbringen und den Osten Europas möchte ich dieses Jahr auch noch genauer kennenlernen. Bukarest, Sofia, Timișoara, Kutaissi, Breslau und Danzig fände ich spontan ganz spannend.

Und was machen eure Reisepläne?