Mein Reisejahr 2017: 12 Monate - 12 Länder

Sonntag, Dezember 31, 2017 Chamy 6 Comments

2 Kontinente, 12 Länder, 38 Städte, 16 Flüge und 33 Hotelbetten später ist mein Reisejahr 2017 beendet. Während ich diese kleine Statistik erstellt habe, musste ich mich leider selbst ein wenig an der Nase fassen, denn ich musste feststellen, dass ich noch unheimlich viele Berichte meiner letzten Reisen gar nicht online gestellt habe. Aufgeschoben ist aber bekanntlich ja nicht aufgehoben, und so habe ich noch genug Material für die nächsten Blogposts! Muss sich nur noch Zeit finden… Heute aber erstmal ein Fazit meiner Reiseziele der letzten 12 Monate.


Februar // Wellness in Slowenien

Der erste Monat im Jahr wird reisetechnisch bei mir irgendwie immer übersprungen. So ging’s also erst im Februar auf die erste Reise: Und zwar nach Slowenien. Die Reise stand ganz im Zeichen von Wellness und Erholung und ich durfte 3 ganz tolle Thermen kennenlernen. Besonders die Ortschaft Olimje mit seiner Hirschfarm, dem hübschen Kloster und der beeindruckenden Therme hat mich wirklich überzeugt. Wer auf der Suche nach einer schicken Therme mit tollen Saunabereich ist, dem kann ich die Therme Olimia wirklich nur ans Herz legen!


März // Kurztrip nach Graz und Slowenische Küste

Da ich bei einem Adventsgewinnspiel 2 Bustickets nach Graz gewonnen hatte, verlängerte ich einfach um einen Tag und verbrachte quasi ein Wochenende in der steirischen Hauptstadt. Rauf auf den Schlossberg, ein leckeres Essen in der Innenstadt und ein kleiner Stadtbummel standen auf dem Programm. Alles ganz entspannt, da ich ja schon mehrmals in Graz war, daher auch keinen großen Sightseeing-Drang hatte. Ende März ging’s dann abermals nach Slowenien, diesmal allerdings an der Küste entlang: Koper, Piran und Portorož standen auf dem Programm. Meine persönlichen Highlights der Reise waren ganz klar die Hafenstadt Piran und ie Übernachtung im LIFECLASS Hotel Portorož. Wer nach einem schicken Wellnesshotel direkt auf der Promenade sucht, dem kann ich das LIFECLASS Portorož nur ans Herz legen. Am letzten Abend ging’s für einen Abstecher auch noch nach Kroatien in ein uriges Restaurant.


April // Städtetrip nach Berlin und Tagesausflug Dresden

Mitte April packten Mama und ich unsere Koffer, um für 3 Nächte Berlin unsicher zu machen. Da es nicht unser erster Besuch in der deutschen Hauptstadt war, war das Sightseeing-Programm nicht ganz so straff und wir erkundeten gemütlich alle Tierparks der Stadt und statteten dem DDR Museum einen Besuch ab. Leider fand ich das Museum nicht ganz so spannend wie das Story of Berlin Museum mit dem Atomschutzbunker. Solltet ihr also nur Zeit für ein Museum haben, dann empfehle ich euch letzteres und statt dem Zoo nur den Tierpark einen Besuch abzustatten. Einen Tag verbrachten wir dann auch noch in der sächsischen Bundeshauptstadt Dresden, der man unbedingt mal einen Besuch abstatten sollte!


Mai // Ab nach Flandern und Entspannen im Mühlviertel

Der Mai war ein einziges Highlight, nicht nur weil die Temperaturen endlich wärmer wurden, ich meinen Geburtstag feierte, sondern auch wegen zwei großartiger Kurztrips. Anfang Mai stieg ich in den Flieger Richtung Belgien. Mein erstes Mal Belgien und somit eine weitere Stecknadel in meiner digitalen Weltkarte. Ich erkundete das wunderschöne Brügge, spazierte am Strand von Ostende entlang und landete schließlich auch in Antwerpen. Letztere Stadt gefiel mir zwar nicht ganz so gut, aber in Brügge habe ich mich unsterblich verliebt und werde dem Städtchen sicher wieder einen Besuch abstatten. Nach dem Wochenende in Flandern / Belgien folgte ein Wellnesswochenende im Mühlviertel. Bei der Rückfahrt nahmen wir den Weg über Tschechien und landeten in der schnuckeligen Stadt Český Krumlov, zu deutsch Krumau.


Juni // Wellness in der Gotthard Therme, wunderschöne Tage in Lissabon und ein Wochenende in Hamburg

Das Pfingst-Wochenende verbrachte ich mit einer guten Freundin an der ungarischen Grenze in der Gotthard Therme. Wer einen günstigen Wellnessurlaub nahe Wiens möchte, ist hier richtig aufgehoben. Wer allerdings eine schicke Therme mit großem Saunabereich und leckerem Essen erwartet wird hier etwas enttäuscht sein. Versteht mich nicht falsch, das Preis-Leistungsverhältnis ist wirklich super, aber man darf diese ungarische Therme eben nicht mit österreichischem Standard vergleichen. Mitte Juni hieß es dann für Mama und mich: Hallo Portugal! Wir verbrachten 5 heiße, aber schöne Tage in der portugisischen Hauptstadt Lissabon und machten einen Tagesausflug ins malerische Sintra. Das letzte Juni-Wochenende durfte ich für ein Event nach Hamburg fliegen und beschloss noch einen weiteren Tag privat dranzuhängen. Da ich Hamburg ja mittlerweile in und auswendig kenne, machte ich den nahegelegenen Wildpark Eekholt unsicher. Ein wirklich kleiner und feiner Tierpark, der aber leider nicht an den Wildpark Schwarze Berge rankommt.


Juli // Reiten auf Island

Den heißen Juli verbrachte ich mit einer Freundin im kalten Island. Meine Anreise war etwas mühsam, da ich dank Airberlin erstmal in Berlin strandete und dort auch einen kompletten Tag verbrachte. So rannte ich also ohne Kofferinhalt, dafür aber mit Schal und fetter Winterjacke durchs sommerliche Berlin. Was soll ich sagen: Es war trotzdem toll. Allein ohne Ziel und Plan durch eine „fremde“ Stadt zu spazieren hat schon was. Ich lag den halben Tag in einer Wiese vor dem Brandenburger Tor, gönnte mir eine Currywurst und kam mit über einem Tag Verspätung doch noch in Reykjavík an. Nach nur 3 Stunden Schlaf stieg ich auch schon in den Bus, um in den Norden zu gurken. Dort verbrachte ich dann eine Woche auf einer Pferderanch, lag mit Magendarm flach, erkundete die karge Landschaft und war fasziniert, dass es Tag und Nacht hell war. Ich bereue Island nicht, würde aber ehrlich gesagt nicht noch mal hin. Mir war es zu kalt und regnerisch, von der Landschaft war ich größtenteils enttäuscht und die Busausflüge waren mir zu langwierig. Der Urlaub war mit Abstand der teuerste in diesem Jahr und der, der mich am wenigsten vom Hocker gerissen hat. Vielleicht waren auch einfach meine Erwartungen zu hoch… Keine Ahnung!


September // Ein Tag am Wolfgangsee

Der August war arbeitstechnisch wahnsinnig intensiv. Wer viel Urlaub machen kann, muss dann auch viel arbeiten. Während also all meine Kollegen ihren wohlverdienten Urlaub hatten, verbrachte ich fast Tag und Nacht im Büro. Im September gab es dann zum Glück eine Mini-Auszeit und meine liebste Bloggerfreundin Vicky und ich verbrachten anderthalb Tage am Wolfgangsee. Rauf auf den Schafberg, eine lustige Bootsfahrt am See und eine entspannte Nacht in der Scalaria.


Oktober // Willkommen im Mostviertel!

Als gebürtige Niederösterreicherin freute ich mich natürlich total über die Einladung von Niederösterreich Tourismus ein Wochenende im Mostviertel zu verbringen. Vicky und ich erkundeten mit unserer kleinen Truppe die Moststraße und das Pielachtal. Ich war von der Landschaft so begeistert, dass ich nur eine Woche später mit meinen Eltern dann auch noch einen Tagesausflug auf die Gemeindealpe machte. Die herbstlich verfärbte Landschaft ist wirklich einmalig und sehenswert!


November // 3 Wochen durch Asien

Der November war definitiv der aufregendste Monat in diesem Jahr! Relativ spontan stieg ich gemeinsam mit einer Freundin am 2. November ins Flugzeug Richtung Bangkok. Meine erste Reise außerhalb Europas, mein erster Langstreckenflug (trotz Flugangst!) und dann waren wir auch noch als Rucksacktouristen unterwegs. Kurz und knackig: Es waren die besten 3 Wochen seit Langem und ich habe die Zeit in Thailand, Laos und Vietnam richtig genossen. Ein Reisevideo ist bereits online gegangen und auch meine restlichen Eindrücke werde ich nach und nach aufarbeiten…


Ein wirklich ereignisreiches Jahr für das ich sehr dankbar bin! Die ersten Reisen für 2018 sind ebenfalls schon grob geplant und ich bin gespannt was das neue Jahr dann noch alles für mich bereithält…

In diesem Sinne: Guten Rutsch, wir lesen uns 2018 wieder!

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Frohe Weihnachten mit Citography! (Verlosung)

Freitag, Dezember 22, 2017 Chamy 10 Comments

Wahnsinn, wie schnell doch so ein Jahr vergeht! Ich kann mich noch ganz genau erinnern, als ich vor exakt einem Jahr an meinem Reiserückblick für 2016 getippt und im Kopf Pläne für 2017 geschmiedet habe. Nun haben wir Ende 2017 und ich werde mich in den nächsten Tagen wieder hinter die Tastatur klemmen, um den Rückblick für dieses Jahr zu schreiben. Davor möchte ich euch aber noch mal DANKE sagen! Ein Danke an all jene, die hier immer wieder vorbeischauen und sich auch die Mühe machen Kommentare zu hinterlassen. In dieser schnelllebigen Zeit ist die Kommunikation leider sehr, sehr stark zurückgegangen wie ich selbst immer wieder feststellen muss. Deswegen freut es mich umso mehr, wenn wir Feedback von euch bekommen! Als kleines Dankeschön verlose ich heute also ein cooles Stadtkartenposter von Citography!


Was steckt hinter Citography?

Citography ist ein junges Label mit Wurzeln in Wien, München und Rotterdam und wurde von den Brüdern Max und Moritz Langer gegründet. Nein, das sind tatsächlich keine Künstlernamen, die beiden Jungs heißen wirklich so. ;-) Während Moritz mit seinem Geographie-Studium Herr der Stadtplandaten ist, ist Max Gründer aus Leidenschaft,…
Ihr fragt euch nun aber sicher, wie es zur Idee kam, Poster aus Stadtplänen zu machen? Ganz einfach: Moritz wollte seiner Freundin ein besonderes Geburtstagsgeschenk machen. Es sollte ein stylischer Stadtplan von Sydney werden, der Ort an dem sie als Au-pair war. Nachdem das Geschenk so viel Freude bereitet hatte, meldeten sich mehr und mehr Freunde und wollten auch Poster von Städten, zu denen sie eine besondere Verbindung haben. Doch warum sollte es nur bei Freunden bleiben? Somit gibt es also seit Kurzem den Shop der beiden, wo man originelle Poster von New York, Wien, Hamburg, Köln, London und vielen weiteren Städten erwerben kann. Die Poster gibt es in verschiedenen Größen und auch unterschiedlichen Farbvarianten.


Da ich gern ein bisschen Werbung für österreichische Start-Ups mache und ich mir auch denken kann, dass sicher der ein oder andere eine Freude mit solch einem Poster hätte, darf ich einen Wunschdruck von Wien oder New York verlosen. Schreib mir einfach bis 31.12. in die Kommentare was du mit Wien oder New York verbindest oder aber auch was deine Urlaubspläne für 2018 sind. (Auf gut Deutsch: Ich nehm's nicht so genau was ihr schreibt, Hauptsache ihr schreibt etwas ;-)) Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen und es gibt keine Barauszahlung des Gewinns. Deine übermittelten Daten werden natürlich streng vertraulich behandelt und werden nur im Gewinnfall zur Versandabwicklung an Citography weitergegeben.

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Salzburg: Haus der Natur

Mittwoch, Dezember 20, 2017 Sonja Bruckner 3 Comments

Besuch in Salzburgs beliebtestem Museum

Winter ist Museumszeit! Wie im Beitrag über unseren Besuch in der Albertina angekündigt, möchte ich euch während der kalten Jahreszeit einige unserer liebsten Museen vorstellen. Letztes Wochenende ging es ab nach Salzburg, ins Haus der Natur, dem Museum für Natur und Technik.


Die Anreise

Das Haus der Natur eignet sich perfekt für einen Tagesausflug. Will man allerdings mehr von Salzburg erkunden, sollte man sich etwas länger Zeit nehmen, denn in Salzburgs beliebtestem Museum kann man getrost einen ganzen Tag verbringen, ohne dass es langweilig wird.
Wie fleißige Stammleser vielleicht bemerken, sind wir dieses Mal mit drei statt mit zwei Kindern unterwegs. Wir durften unsere Nichte zu einem verspäteten Geburtstagsausflug einladen!





Das Science Center

Die Schwerpunkte des Science Centers liegen auf Physik und Mathematik, Energie und Bewegung, Fitness und Körper, sowie Musik und Akustik. Der gesamte Bereich ist interaktiv gestaltet und lädt kleine als auch große Besucher zum Ausprobieren und Erforschen ein. Alle Experimente sind verständlich beschrieben und mit interessanten Hintergrundinfos versehen. Wie funktioniert Photovoltaik? Wie viele Minuten muss ich Radfahren um die Energie eines Schokoriegels zu verbrennen? Ist Rollstuhlfahren schwierig? Und kann man Musik sichtbar machen? Naturwissenschaft zum Angreifen.







































Aquarium und Reptilienzoo

Lebendtierhaltung kann man kritisch sehen. Das Haus der Natur hat sich allerdings die Erhaltung und Aufzucht gefährdeter Arten zur Aufgabe gemacht. Wir konnten unser Wissen über den Lebensraum heimischer und exotischer Tiere erweitern und erfuhren viel Neues über deren Verhalten und Bedürfnisse. Zu besichtigen sind 38 Schaubecken und fast 30 Großterrarien in denen die jeweiligen Lebensräume und Ökosysteme detailgetreu nachgebaut sind.











Die Dauerausstellung

Neben dem Science Center und den Aquarien sowie Terrarien, hat das Haus der Natur noch einiges mehr zu bieten. Ich muss gestehen, dass wir die Dauerausstellung bei unserem Besuch nur mehr gestreift haben. Wir Erwachsenen waren schon ziemlich erschöpft vom langen Museumstag und so reichte es nur mehr für einen kurzen Streifzug durch unser Universum. Wäre es nach den Kindern gegangen, hätten wir auch noch die Saurierausstellung, die Geologieabteilung und die Ausstellung über Christian Doppler besucht. Bestimmt wären wir auch noch auf eine Entdeckungsreise in den menschlichen Körper gegangen. Aber da müssen sie leider bis zu unserem nächsten Besuch warten...


Die Fakten

Reist ihr mit dem Auto an, würde ich euch raten in der Altstadtgarage A zu parken. Von hier aus einfach den Schildern Richtung "Mönchsberglift, Haus der Natur" folgen. Tipp: Lasst eurer Parkticket an der Kasse entwerten, so parkt ihr wesentlich günstiger.
Wir haben für zwei Erwachsene und drei Schulkinder einen Eintrittspreis von 30 Euro bezahlt. Absolut gerechtfertigt, wie ich finde. Details zu den Eintrittspreisen findet ihr hier.
Im "Stadtcafé" kann man sich täglich von 8 Uhr 30 bis 18 Uhr stärken. Die Bedienung ist sehr nett, die angebotenen Speisen sind abwechslungsreich und äußerst schmackhaft. Mein persönlicher Tipp: Das Frühstück!
Im Haus der Natur finden regelmäßig Veranstaltungen statt, so kann man die "Magic Chemistry Show" und den "Astro-Abend" besuchen und an Fisch-Fütterungen teilhaben.




Ich wünsche euch wundervolle Feiertage im Kreise eurer Liebsten und freue mich schon auf ein erlebnis- und reisereiches Jahr 2018!

https://www.instagram.com/sonja.bruckner/

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