Reisetipp: Die Qual der Gepäckwahl

Mittwoch, November 29, 2017 Chamy 0 Comments

Online findet man viele Blogger, die ihren Lesern Packtipps und Checklisten liefern, um sie bestmöglich auf unterschiedliche Reiseszenarien vorzubereiten. Nicht  nur die ewige Diskussion, ob es besser ist, die Kleidung zu rollen oder zu falten, wird dabei gerne thematisiert, sondern auch kuriose Dinge wie die Frage, was man am besten ins Schuhinnere stecken sollte, um auch das letzte Bisschen Stauraum auszuschöpfen.


Bevor wir uns den Kopf über die Nutzung des Schuhinnenraums zerbrechen, sollten wir uns Gedanken über die Wahl des passenden Gepäckstücks machen. Das passende Gepäckstück ist mit Bezug auf das Pareto-Prinzip – auch bekannt als die 80:20-Regel -  so etwas wie die 20 Prozent des Gesamtaufwands, die 80 Prozent des Endergebnisses ausmachen. Die Entscheidung, wo du deinen Gürtel aufbewahren willst oder ob du lieber Socken oder Unterwäsche in die Zwischenräume stopfen willst, wird dich wesentlich mehr Aufwand kosten aber nur einen Bruchteil des Ertrags einbringen.

Du siehst, wenn du ein passendes Gepäckstück wählst, bist du bereits auf dem besten Weg zu einer stressfreien Reise und brauchst dir über die Details, wie genau du dein Gepäck einpacken solltest, nicht mehr die Haare raufen.

Da nicht jede Reise und schon gar nicht jede Reisende oder jeder Reisender gleich ist, gibt es nicht das beste Gepäckstück, das allen Ansprüchen gerecht wird. Die folgenden Tipps sollen dir viel mehr als Anhaltspunkt dienen, welche Arten von Gepäckstücken sich für welche Arten der Reise empfehlen.


Gepäck für den Strandurlaub

Im deutschsprachigen Raum gilt noch immer der klassische Strandurlaub als Inbegriff der Entspannung und als Höhepunkt der jährlichen Urlaubsauszeit. Ganz egal, ob auf den Malediven oder an der Côte d'Azur in Südfrankreich, der Strandurlaub beinhaltet im Normalfall viel Sonne, viel Strand und wenige Alltagssorgen.

Für einen mehrwöchigen Strandurlaub eignet sich daher ein großer Reisekoffer am besten, um alle notwendigen Outfits und das obligatorische Strandzubehör unterzubringen. Als Strandurlauber möchtest du entspannen und wie ginge der Transport des Gepäcks reibungsloser als auf 2 oder 4 Rollen? Um zu den Resorts und Hotels dieser Welt zu gelangen, bedarf es keiner längeren Wanderung über Stock und Stein. Du wirst bei der An- und Abreise die meiste Zeit auf ebenem Untergrund verbringen, sodass sich ein großer Reisekoffer sehr komfortabel schieben oder ziehen lässt.

Ein weiterer Vorteil des Koffers ist seine Robustheit, die sich im Frachtraum des Flugzeugs bewährt hat, um dem Druck standzuhalten, der auf ihm lastet, wenn mehrere andere Gepäckstücke auf ihn gestapelt wurden.

Neben einem großen Koffer kannst du selbstverständlich auch ein weiteres Handgepäckstück mitnehmen, in das Hygiene-Artikel und Notfall-Kleidung für 1 bis 2 Tage gepackt werden sollten, um dich gegen eine verspätete Zustellung des Check-In Gepäcks abzusichern.

Hinweis: Wenn du mit dem Flugzeug anreist, solltest du dich über das erlaubte Freigepäck und dessen Größen- und Gewichtsrestriktionen informieren. Je nach Tarif erlauben die meisten Fluggesellschaften ein bis zwei freie Check-In-Gepäckstücke mit einem Gurtmaß von rund 160 cm (Summe aus Höhe, Breite und Länge) und einem Gewicht zwischen 23 und 30 kg.

Falls du noch auf der Suche nach Reisekoffer bist, der diese Auflagen erfüllt, haben wir dir hier einen Vergleich geeigneter Modelle zusammengestellt.


Gepäck für eine Städtereise

Bei einer Städtereise geht es ganz anders zu als bei einem Strandurlaub. Gewöhnliche Reisen in die kleinen und großen Städte der Welt dauern nur wenige Tage, vollgepackt mit Action und einer Prise Hektik, um sich alle wichtigen Attraktionen in der Zeit des Aufenthalts  ansehen zu können.

Apropos vollgepackt: Städtereisen können gut ausschließlich mit Handgepäck absolviert werden. Du kannst Kleidung und Elektronikgegenstände für mehrere Tage ohne Probleme einpacken, wenn du ein Handgepäckstück besitzt, das die erlaubten Maße voll ausreizt. Handgepäcktrolleys weisen ein Stauvolumen von gut 35 Litern auf, wohingegen Handgepäckrucksäcke ohne Weiteres auf über 40 Liter nutzbaren Stauraum kommen, da sie auf die Rollen verzichten. Die Entscheidung zwischen einem Rucksack und einem kleinen Koffer in Handgepäckgröße sollte sich nach deiner Vorliebe richten.

Wenn du sehr mobil unterwegs sein möchtest und die Hände gern frei hast, bietet sich ein Rucksack an.
Wenn du auf einen verschwitzten Rücken verzichten möchtest, eine einfachere Organisation des Stauraums benötigst und es dir nichts ausmacht, den Trolley über Kopfsteinpflaster und Bordsteinkanten zu ziehen, solltest du dich für einen Handgepäcktrolley entscheiden. The Choice is yours.

Hinweis: Trotzdem gilt auch für das Handgepäck bei den meisten Fluggesellschaften eine Obergrenze der erlaubten Größe und Maße. Als Orientierung dienen Maße von 55 x 40 x 20 cm, die von vielen führenden Airlines zugrunde gelegt werden und ein erlaubtes Gewicht von rund 8 bis 10 kg. Eine Laptoptasche oder eine kleine Handtasche werden bei vielen Fluggesellschaften als "Persönlicher Gegenstand" geduldet. Wenn dir diese Option zusteht, kannst du sie dir zunutze machen, um vollkommen legitim noch mehr Gepäck in der Flugzeugkabine zu transportieren.


Rundreisen und Backpacking-Trips

Rundreisen mit vielen unterschiedlichen Destinationen, die in einer bestimmten Zeitspanne zurückgelegt werden, und Backpacking-Touren, die in den meisten Fällen auch eine Form der Rundreise sind, erfordern ein hohes Maß an Mobilität und Flexibilität.

Mal abgesehen davon, dass Backpacking den Rucksack schon im Namen trägt, erfüllt ein Rucksack genau diese Kriterien am besten. Querfeldein-Wanderungen über Feldwege und ungeteerte Straßen klappen am leichtesten, wenn du das Gepäckstück nicht über den Untergrund zerren musst, sondern auf deinem Rücken trägst.

Wenn du das erste Mal eine längere Tour mit dem Rucksack unternimmst, lass dich bitte nicht dazu verleiten, ein riesiges Exemplar zu kaufen und vollzupacken, nur um dann herauszufinden, dass die die Vorteile der zusätzlichen Last nicht im Verhältnis zu den Nachteilen stehen (siehe auch: Law of diminishing returns).

Wenn du deine Grundausstattung eingepackt hast und dich fragst, ob du "zur Sicherheit" noch mehr Ersatzkleidung mitnehmen sollst, weil du dich vor allen Eventualitäten schützen willst: Vergiss "zur Sicherheit". Ob du es glaubst oder nicht, in allen Ländern dieser Erde kannst du deine Kleidung waschen oder dir sogar neue Kleidung kaufen, sofern du denn wirklich Ersatz benötigst.

Daher empfiehlt sich für den Einstieg ein Rucksack mit einem Volumen von 40 bis 50 Liter. Wenn du den minimalistischen Reisestil einiger Backpacking-Experten kopieren möchtest, kannst du auch mit 30 bis 40 Litern Volumen ohne Probleme auskommen.

Fazit
Packlisten und Packtipps sind durchaus hilfreich, um die letzten Prozentpunkte an Effizienz aus deinem Gepäck herauszuholen. Trotzdem schafft immer das Gepäckstück selbst die Rahmenbedingungen dafür, wie viel du mitnehmen kannst und wie gut es zu deiner bevorstehenden Reise passt. Entscheidest du dich für ein passendes Gepäckstück, gehst du den ersten Schritt, um das Maximum aus deiner Reise herauszuholen.

Über die Autoren 
Leander und Lennart schreiben auf Kofferfuchs.de leidenschaftlich über Gepäck und Reisezubehör. Schlecht verarbeitete Gepäckstücke sind ihnen ein Dorn im Auge, den sie mit ihren Reviews entkräften wollen. Falls sie einmal nicht bis zum Hals in Koffern und Rucksäcken stecken, reisen beide gerne und lernen fremde Kulturen kennen.

Fotocredit: Foto 1: Adobe Stockfoto, Foto 2: Unsplash, Foto 3: Unsplash, Foto 4: Unsplash

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Fotosafari: Meine liebsten Tierfotos

Mittwoch, November 22, 2017 Chamy 5 Comments

Nachdem ich mir das Thema für meinen Gastbeitrag aussuchen durfte, habe ich mich für Tierfotos entschieden. Für mich sind Tiere einfach die spannendsten, faszinierendsten und oft auch entzückendsten Motive.


Doch bevor ich euch meine Lieblingsbilder zeige, ein ganz herzliches Dankeschön an meine Gastgeberin . :-) Chamy Travels steht schon einige Zeit auf meiner Leseliste. Ich mag den Blog, weil Carmen uns immer wieder schöne Plätze in Österreich zeigt.  Dass es dort jetzt bald auch einen Gastbeitrag von mir gibt, freut mich besonders. Und das war’s auch schon mit der Einleitung :-)

Meine ersten erfolgreichen Tierfotos

Tiere als Motiv begeistern mich schon seit ich fotografiere. Allerdings war ich nicht immer sehr erfolgreich damit. Einerseits wollte ich mich nicht mit den vielen technischen Einstellungen meiner Kamera auseinandersetzen.  Andererseits kommt es doch ein wenig auf die Ausrüstung an, ob ein Tierfoto gelingt oder nicht. Das alles änderte sich bei meiner ersten Fotoreise mit der naturfotowerkstatt.

Vogelfotografie auf Helgoland

Die deutsche Nordseeinsel ist bekannt für seinen Brutfelsen. Vor allem Basstölpel machen es sich dort gemütlich. Im Mai wird dort fleißig geflirtet. Und wenn Basstölpel flirten oder balzen ist das ein sehr amüsantes Schauspiel. Der Vorteil für Fotografen ist, dass man sehr nah an die Brutkolonien kommt.

Nachdem mein Lebensgefährte Robert sein richtig männliches Vogelobjektiv mit hatte, durfte ich sein 70 – 300 mm benutzen. Zum Fotografieren der Vögel an den Nistplätzen war das ideal. Doch das mit dem Fotografieren im Flug wollte mit meiner Nikon D3000 einfach nicht so gut gelingen. Leicht frustriert probierte ich Roberts „riesige“ Zweitkamera, die Nikon D300. Und siehe da, bei 7 Bildern in der Sekunde waren auf einmal doch ein paar scharfe dabei. :-) Jetzt hieß es nur noch, die Vögel im Flug zu beobachten. Je vertrauter mir das Verhalten der Basstölpel war, umso besser wurden meine Fotos.

Geholfen hat mir auch das Feedback unserer Fotoexperten, das wir bei der täglichen Bildbesprechung am Abend bekamen. Als wir nach 4 Tagen wieder nach Hause fuhren, wusste ich, wie ich schöne Vogelfotos mache: mit einer schnellen Kamera (Robert hat seine D300 nicht mehr zurück bekommen :-)), dem passenden Objektiv, mit etwas Einfühlungsvermögen und viel Geduld.


Auf Helgoland gibt es nicht nur Vögel

Im Dezember kamen wir für ein paar Tage zurück nach Helgoland. Die Insel ist nicht nur für ihre Vogelwelt sondern auch für Robben bekannt. Und die bekommen Ende Dezember / Anfang Jänner ihr Babys. Robben sind sehr geduldige Fotomotive und bewegen sich nicht so schnell wie Vögel ;-). Nur die Temperaturen sind im Dezember nicht so freundlich. Für alle Tierfotos gibt es eine ganz einfache Regel: Die Augen müssen scharf und der Hintergrund unscharf sein. Und im Idealfall fotografierst du auf Augenhöhe. Bei Vögeln kann das schwierig sein. Und bei Robben kann es bedeuten, dass du beim Fotografieren auf dem Bauch liegst.


Galapagos – das ganz besondere Tierparadies

Wenn ihr einmal Tiere ganz aus der Nähe fotografieren wollt, kann ich euch die Galapagos Inseln ans Herz legen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie „zutraulich“ die Tiere auf den Inseln sind. Ob Vögel, Robben oder Echsen – alle lassen sich durch euch nicht stören. Ihr müsst nur am Weg bleiben und blitzen ist natürlich verboten. Aber Tiere blitzen finde ich sowieso keine gute Idee.
Was Galapagos noch so besonders macht, ist die Vielfalt an Tieren. Manche davon, wie zum Beispiel Galapagos Albatros, Blaufusstölpel oder Meerechsen, gibt es weltweit nur dort.
Willst du den Tieren beim Fotografieren ins Auge sehen, liegst du auch hier oft auf dem Boden. Allerdings ist es am Äquator wärmer als im Dezember in Helgoland ;-)


Fotosafari in Südafrika

Heuer war ich auf meiner ersten Fotosafari. Dafür habe ich mir ein Objektiv ausgeborgt. Das Nikon 80 – 400 mm war perfekt für die Reise. Mittlerweile fotografiere ich übrigens mit der Nikon D500 – für mich die ideale Kamera!

Wir haben den Urlaub mit einem befreundeten Ehepaar verbracht. Das hatte den Vorteil, dass wir für die Safaris fast immer einen eigenen Jeep hatten. Wir konnten uns so aussuchen, was wir fotografieren oder beobachten wollten. Und jeder von uns hatte perfekte Sicht auf das Fotomotiv. Bevor wir wegfuhren hatte ich keine Vorstellung davon, wie nahe man an die Tiere ran kommt, wie sie sich verhalten, ob die Reise gefährlich ist … Heute weiß ich: die Tiere haben keine Angst vor Menschen – sie kommen manchmal so nahe, dass man sie mit einem Makro fotografieren könnte. Wenn du ohne Ranger unterwegs bist, solltest du sehr vorsichtig sein und die Tiere nicht erschrecken oder ihnen den Weg versperren.

Wenn eine Safari auf deiner Reiseliste steht, kann ich dir nur empfehlen, diese mit einem Ranger zu machen. Wenn du selbst fährst, wirst du nie so viele Tiere sehen, wie bei einer geführten Tour. Die Ranger informieren sich gegenseitig über Tiersichtungen. Im Chobe Nationalpark hätten wir nie die Wildhunde gesehen, wenn wir die Information nicht von einem anderen Fahrer erhalten hätten. Außerdem dürfen die Ranger die Straßen verlassen, um die Big Five (Leopard, Löwe, Elefant, Rhinozeros, Büffel) aus der Nähe betrachten zu können. So haben wir z. B. eine Gepardin mit ihren Jungen fast eine Stunde durch das Gelände begleitet. Abgesehen davon, dass das faszinierende Naturerlebnisse sind, hast du perfekte Voraussetzungen für tolle Fotos.


Wenn du dich mit der Tierfotografie vertraut machen möchtest, bevor du auf Naturreisen gehst, kannst du das auch in Österreich üben: Ein richtiges Vogelparadies findest du am Neusiedlersee. In verschiedenen Zoos kannst du die Tiere schon teilweise ohne Gitter fotografieren. Auch Vogelwarten oder eine Greifvogelschau sind gute Möglichkeiten, speziell das Verhalten von Vögeln zu beobachten.

Über die Autorin 
Seitdem mir die liebe Andrea vor einiger Zeit ihr Foto der Woche zugesandt hat, zählt ihr Blog Naturfreundin zu meinen liebsten Leselektüren. Nicht nur ihre tollen Tierfotos fesseln mich immer wieder aufs neue, sondern auch ihr unterhaltsamer Schreibstil. Wer also ebenfalls ein Faible für Natur hat und richtig tolle Bilder bestaunen will, sollte unbedingt auf Andreas Blog vorbeischauen!

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Franken: Würzburg und seine Marienfestung

Sonntag, November 19, 2017 Kathrin 1 Comments

Da Würzburg von meinem jetzigen Wohnort die nächstgrößere Stadt ist, zieht es mich hier recht regelmäßig hin. Meist sind meine Ziele eher praktischer Natur. (Kleider shoppen oder schwedische Möbelhäuser *hust*). Ich hatte mir aber schon lange vorgenommen Würzburg endlich mal einen Besuch abzustatten um die Festung, die über Würzburg thront zu besuchen. Fast von überall in Würzburg sieht man das langgezogene Gebäude umrahmt von den saftig grünen Weinbergen und nachts ist es anmutig beleuchtet.


Nachdem wir uns jämmerlichst verfahren hatten fanden wir dann auch den Parkplatz zur Festung. Der ist schon sehr beeindruckend mir seinen hohen Burgmauern. Schnell zeigte sich, dass die Festung vor allem für Würzburger, ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt ist. Ist ja auch wunderbar, der vollen Stadt zu entfliehen und sie aus herrlicher Entfernung von oben auf sich wirken zu lassen.
Kurz nach dem Eingang in die Festung gibt es das Mainfränkische Museum, in dem ihr euch über die Geschichte informieren könnt. Das Wetter war an diesem Tag so herrlich, dass mich keine zehn Pferde in ein dunkles Museum hätten schleifen können. 😉

Unterhalb des Museums findet man einen kleinen Imbiss mit Biergarten. Gut, die Preise sind unverschämt und das Angebot nicht gerade üppig, aber die Aussicht vom Biergarten über ganz Würzburg ist schon der helle Wahnsinn. Durch ein rustikales Tor erreicht man den nächsten, der drei großen Höfe. Mitten drin ist das Becken der ehemaligen Pferdeschwemme. Außerdem führt hier ein Graben durch. Von hier aus kann man entweder durch einen kleinen Eingang die Festung verlassen und außen an ihr entlang spazieren oder innen weiterlaufen.



Über eine Brücke, durch ein Tor kommt man in den dritten und wie ich finde hübschesten Hof. Mittendrin thront der ehemalige Bergfried (eine hübscher rundgemauerter Turm) und weiterhinten vorbei am hübschen Brunnentempel ist das älteste Gebäude der Festung – die Marienkirche, die bereits im Jahr 706 ihre Einweihung feierte. Leider war gerade eine große Baustelle in und um die Kirche, so dass wir diese und den berühmten Fürstengarten nicht besuchen konnten. Naja schon ein Grund wieder zu kommen.



Zum Abschluss gingen wir noch einmal außen an der Festung entlang und kamen zu den unteren Mauern der Burg. Von hier aus hat man eine wahnsinnige Aussicht über Würzburg. Das fanden nicht nur wir. Wir mussten sogar kurz suchen, bis wir einen freien Sitzplatz auf der Mauer fanden. Dort genossen wir die Sonne und schlabberten an einem Eis, dass wir uns vorher am Kiosk geholt hatten. In Würzburg musste an diesem Tag ein Konzert sein, denn wir hörten schöne Gitarrenklänge aus der Ferne.




Fazit: Wer Würzburg einmal besucht sollte auf keinen Fall die herrliche Festung auslassen. Das Abendessen würde ich hier nicht planen, weil das Restaurant wie gesagt nicht so der Brüller ist. Oder ihr nehmt euch ein schönes Picknick mit hoch, das stelle ich mir wieder sehr schön vor 😉













Noch mehr von mir findet ihr auf meinem Blog Travlgedengl.com
Schaut doch mal vorbei ;-)

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