Sardinien: Ein perfektes Dinner im Azienda Agrituristica Sa Mandra

Mittwoch, September 27, 2017 Sonja Bruckner 3 Comments

Im Vertrauen...

Als Markus und ich am 14. August 1999 heirateten, sahen wir die Welt noch mit anderen Augen. Unter anderem fiel unsere Wahl deshalb auf dieses Datum, weil der 15. August in Österreich ein Feiertag ist. Ergo dachten wir uns: Wie praktisch zum Feiern, da haben wir jedes Jahr am darauffolgenden Tag frei. 18 Jahre und drei Kinder später ist eher Kreativität gefragt. Wieder mal im Urlaub – denn es ist aus vielerlei Hinsicht günstig über den arbeitsfreien Tag wegzufahren – stellt sich die Frage: Was tun am Hochzeitstag?
Von Bosa kommend waren wir inzwischen schon über eine Woche mit dem Mietauto unterwegs, und um möglichst viel zu sehen, blieben wir nie länger als zwei Nächte in einem Hotel – was unbeschreiblich toll, aber auch sehr anstrengend, ist.

Azienda Agrituristica SA MANDRA

Ich kann gar nicht in Worte fassen, welch ein Glücksgriff der Abend im Azienda Agrituristica Sa Mandra war. Schon beim Betreten der Anlage war klar, dass das Sa Mandra ein ganz besonderer Ort ist. Abseits des Trubels und der teilweise kargen Landschaft kamen wir uns vor, als hätten wir das Paradies betreten.

Eingang Azienda Agrituristica Sa Mandra
Leider haben wir verabsäumt ein Foto von uns zu schießen – aber das passiert wohl nach 18 Ehejahren – und außerdem sind die Kleinen sowieso viel süßer!



Azienda Agrituristica Sa Mandra
Eingang zum Azienda Agrituristica Sa Mandra


Die Farm und der Garten

Das Sa Mandra ist ein Familienbetrieb. Die Besitzer Mario und Rita kamen vor 30 Jahren aus Fonni nach Nurra (nahe Alghero) und gründeten Sa Mandra, welches auch die Liebe zu ihrer Herkunftsregion widerspiegeln soll. Mit der Hilfe ihrer Tochter Maria Grazia und ihren Söhnen Giuseppe und Michele haben sie diesen traditionellen und ökologischen Betrieb aufgebaut und zaubern ihren Gästen jeden Tag aufs Neue ein Lächeln ins Gesicht. Um das Angebot auszubauen kamen die Wellness Resorts Su Passu und Inghirios, sowie das Reitergut Tre Stelle Sa Mandra dazu.

Die Gastfreundschaft der Familie ist an allen Ecken und Enden wahrnehmbar, man spürt die Verbundenheit mit Sardinien und die Liebe zu den Menschen ganz deutlich. Was für ein Platz, um unseren Hochzeitstag zu feiern.

Der Garten lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang vor dem Abendessen ein.





Unsere jüngere Tochter hat auf Sardinien ihre Liebe zu Kakteen entdeckt...




Auch die Kinder spürten die Magie dieses Ortes ganz deutlich.



Viel Liebe zum Detail




Träumen unter Glaskugeln




Markus Bruckner
Markus, ich danke dir für die letzten 18 Jahre – ich bin unendlich dankbar, dass ich dich an meiner Seite habe.




Vater Sohn Gespräche
Vater-Sohn-Gespräche – oder doch nur Handy-Spielen – wer weiß das schon genau...?




Die Tradition

Durch Rita und Marios Leidenschaft für die Sardische Geschichte hat sich das Sa Mandra langsam in ein beachtliches Museum entwickelt. Zu bestaunen sind originale Exponate lokaler Handwerkskünste, wie Tischlerarbeiten, Keramiken, Meisterwerke aus der Schmiede und vieles mehr.

Sa Mandra Weinpresse




Sa Mandra Museum





Sa Mandra Weinherstellung




Sa Mandra Waagen



Das Restaurant

Wie ihr an den Fotos bemerkt, stand die Sonne schon recht tief und es war Zeit sich vom Garten und den geschichtsträchtigen Plätzen zu lösen. Langsam trafen auch immer mehr andere Gäste ein. Gut so, denn die Tische warteten bereits festlich gedeckt auf hungrige und durstige Besucher. Passend zu unserem Jubiläum kam mir der Gedanke, dass sich hier bestimmt gut Hochzeit feiern lässt. Aber auch andere Events, wie Firmenjubiläen oder Geburtstage, organisiert die Familie hoch professionell.


Sa Mandra Hochzeit






Sa Mandra Event




Sa Mandra festlich Hochzeit





Und wir haben ihn gefunden, unseren Tisch für das perfekte Dinner.




Das perfekte Dinner

Verzaubert vom Spaziergang durch die Gartenanlage und dem unerwarteten Blick in die Vergangenheit war es nun Zeit für Sardischen Wein mit Oliven und traditionellem Brot mit Speck, als Aperitif am Feuer. Die Vorspeise wurde am Tisch serviert. Gemüse-Antipasti, Ricotta mit Honig, gesalzener Ricotta mit Orangenmarmelade, Prosciutto, Salsiccia und Martinette – alles aus eigener Produktion! Himmlisch für mich als Käseliebhaberin, aber auch für unsere große Tochter, als Vegetarierin, war einiges dabei. Als Zwischengang genossen wir ganz vorzügliche Ravioli. Der Höhepunkt war aber mit Sicherheit der Hauptgang: Spanferkel und frisches Gemüse aus dem Hause Sa Mandra. Nicht zu vergessen die perfekt abgestimmte Weinbegleitung. Welch ein Gaumenschmaus! Da blieb fast kein Platz für das Dessert aus typischem Sardischen Gebäck und süßem Obst übrig.


Traditionelles Brot mit Speck Sa Mandra




Gemüse Antipasti Sa Mandra





Vorspeise Sa Mandra




Spanferkel Sa Mandra

Hauptgang Sa Mandra



Der Spielplatz

Wird es den Kindern mal zu langweilig bei Tisch, können sie sich am Spielplatz nebenan die Zeit vertreiben. Es gibt einen Bereich für die Kleineren, aber auch für die Größeren sind genügend Spielgeräte vorhanden. Im Sa Mandra wird es bestimmt nie langweilig!

Spielgeräte in top Qualität
Spielgeräte in top Ausführung und Qualität




Spielplatz Sa Mandra









Eine Empfehlung

Den Hochzeitstag im Familienurlaub zu feiern ist so eine Sache... Im Nachhinein muss ich aber sagen: Wir hätten es nicht besser treffen können! Der Abend im Sa Mandra war eine willkommene Abwechslung vom – manchmal stressigem – Rundreisealltag. Wir konnten es uns, als Familie, richtig gut gehen lassen, jeder Wunsch wurde uns von den Augen abgelesen und wir wurden richtiggehend verwöhnt. Eben: ein perfektes Dinner! Solltet ihr mal in der Nähe von Alghero sein, schaut vorbei, genießt die Gastfreundschaft und richtet liebe Grüße von uns aus.


Wir danke der Familie und insbesondere Maria Grazia sehr herzlich für die Einladung. Dieser Abend wird, Dank eurer Gastfreundschaft, unvergesslich bleiben!



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Reisefoto der Woche: Sonnenuntergang an der Küste Nerjas

Sonntag, September 24, 2017 Chamy 0 Comments

Heute möchte ich euch im Rahmen meiner Foto der Woche Aktion mal wieder einen Urlaubs-Schnappschuss von mir selbst zeigen. Das Bild ist vor ungefähr genau 2 Jahren auf meinem Andalusien-Roadtrip entstanden. Von Nerja ging es über Marbella ins kleine verschlafene Juzcar. Da wir die meiste Zeit Selbstversorger waren, hielten wir eines Abends an einem kleinen Supermarkt nahe der Küstenstraße an, um noch die letzten Besorgungen fürs Abendessen zu machen. Als wir wenig später mit unseren Einkäufen beladen das Geschäft verließen, erwartete uns dieser traumhafte Sonnenuntergang. Man glaubt es kaum, aber das Foto ist tatsächlich "out of camera"! 



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Du hast auch ein Foto, welches zu schade ist, um ungesehen auf der Festplatte zu verstauben? Sehr gut! Schick mir gerne dein Reisefoto (am besten 1000px breit) und 3-4 Sätze was darauf zu sehen ist an reiseblog@chamy.at ! Solltest du selbst einen Blog haben, baue ich natürlich gerne den Link zum Blog oder thematischen Blogbeitrag ein.
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Sardinien: Tharros und Bosa

Dienstag, September 19, 2017 Sonja Bruckner 2 Comments

Nach unserem Bootsabenteuer im Golf von Orosei führte uns unsere Rundreise weiter an die Westküste Sardiniens.

Tharros

Tharros liegt auf der Sinis-Halbinsel etwas 20 Kilometer entfernt von Oristano, der Hauptstadt dieser Provinz. Obwohl die Halbinsel an der schmalsten Stelle nur 100 Meter breit ist, hat sie einiges zu bieten und ist mit Sicherheit einen Besuch wert. Der Strand an der Ostküste bietet eine Mischung aus Sand und Steinen, türkisblauem Wasser und kaum Wellen. Perfekt für kleine Kinder. An der Westküste ist das Meer etwas rauer, die Wellen höher und der Strand breiter. Hier kommt jeder auf seine Kosten, denn die beiden Küstenabschnitte sind ja nur fünf Minuten voreinander entfernt. Vom steinernen Aussichtsturm aus kann man die gesamte Halbinsel überblicken und eindrucksvolle Erinnerungsfotos schießen. Was Tharros ausmacht sind aber die antiken Ruinen. Zwischen dem 11. und 8. Jahrhundert vor Christus war Tharros ein Handelszentrum der Phönizier und Punier. Später bauten die Römer Tharros zu einer bedeutenden Hafen- und Handelsstadt aus. Wer sich die 5 Euro Eintritt für den Besuch der archäologischen Stätte sparen möchte, kann die Ruinien auch von außen fotografieren. Ich persönlich finde aber, dass ein Spaziergang durch die antiken Straßen, vorbei an den Überresten der Häuser, Thermen und Säulen, ein ganz besonders Erlebnis ist.
Mein Tipp: Besucht Tharros am späten Nachmittag und bleibt bis zum Sonnenuntergang. So entgeht ihr den Touristenmassen, die Strände gehören euch praktisch alleine und ihr könnte die goldene Stunde zum Fotografieren nutzen.

Ostküste der Sinis-Halbinsel
Ostküste der Sinis-Halbinsel




Tharros: phönizisch-punischen Ruinien
Tharros: Phönizisch-punische Ruinien




Steintürmchen, Steinmännchen, Tharros
Viele üben sich hier im Steintürmchen bauen




Westküste Tharros
Westküste der Sinis-Halbinsel





Goldene Stunde, Turnen, RSG, Tharros
Wir nutzten die goldene Stunde für Familienfotos




steinernen Aussichtsturm von Tharros
Steinerner Aussichtsturm von Tharros





Romantische Stimmung, Tharros
Angekommen an der Westküste genießen wir unseren ersten Sonnenuntergang am Meer.





Sonnenuntergang tharros
Was gibt es romantischeres als einen Sonnenuntergang am Meer...




Nach einer Übernachtung in Oristano machten wir uns frühmorgens auf Richtung Norden, um nach einer 1-stündigen Fahrt Bosa zu erreichen.

Bosa

Bosa ist ein beschauliches 8000-Seelen-Städtchen. Es liegt am Fluss Temo, der zwei Kilometer von der Stadt entfernt ins Meer mündet. Oberhalb der bunten Altstadt thront die Burgruine Castello Malaspina. Es ist zu empfehlen das Auto am Südufer zu parken. Von dort aus ist es nur ein kurzer Spaziergang bis zu Altstadt. Die hohen Altstadthäuser wirken sehr gepflegt, überall ist bunter Blumenschmuck zu finden. Abseits der Souvenirgeschäfte findet man kleine Boutiquen. Hier kann man bestimmt das eine oder andere außergewöhnliche Erinnerungsstück ergattern. Der Aufstieg zur Burgruine Castello Malaspina dauert nicht länger als 15 Minuten. Mit dem Bau der Festung wurde im 12. Jahrhundert begonnen. Die Stadt Bosa entstand erst im 13. Jahrhundert, nachdem die Burg fertiggestellt war und sich die Bevölkerung im Schutz des Castello ansiedelte. Die Wehrmauer der Burganlage wurde restauriert und kann heute  fast vollständig umrundet werden. Der Rundweg bietet einen überwältigenden Ausblick über Bosa, den Fluss Temo und dessen Meeresmündung. Im Burghof befindet sich die Burgkapelle Regnos Altos. Hier können Fresken aus dem 14. Jahrhundert besichtig werden.

Zufahrt, Blick auf Bosa
Blick auf Bosa






Blick auf die Altstadt Bosas vom Flussufer aus
Blick auf die Altstadt Bosas vom Flussufer aus






Blick auf die Burgruine in Bosa
Blick auf die Burgruine in Bosa






Enge Gassen in der Altstadt von Bosa
Enge Gassen in der Altstadt von Bosa



Burgruine „Castello Malaspina“
Burgruine „Castello Malaspina“

Rundgang „Castello Malaspina“
Rundgang „Castello Malaspina“

Der Fluss Temo fließt zwei Kilometer von Bosa entfernt ins Meer.
Der Fluss Temo fließt zwei Kilometer von Bosa entfernt ins Meer.





Meeresmündung Fluss Temo bei Bosa
Meeresmündung Fluss Temo bei Bosa





Der Küstenabschnitt zwischen Tharros und Bosa hat uns mit viel Geschichte und Tradition verzaubert. Nach Bosa ging es für uns weiter Richtung Norden, zu einem ganz besonderen Dinner. Nachzulesen im dritten und letzten Teil meiner Sardinienreihe, der bald folgen wird...

https://www.instagram.com/sonja.bruckner/

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Reisefoto der Woche: Beeindruckende Naturerlebnisse in Botswana

Sonntag, September 17, 2017 Chamy 4 Comments

Wisst ihr, was ich an meinen Blogaktionen am meisten liebe? Dass ich so auch immer mal wieder auf – für mich – neue Blogs stoße und dann tatsächlich hängen bleibe. Als ich das Bild der Woche von Andrea in meinen Posteingang vorfand, machte mein Herz gleich zwei Sprünge höher. Ein Tierfoto – und was für eines! Wie ihr vielleicht wisst, liebe ich alles was mit Tieren zu tun hat und kann mich auch an schönen Tier- und Naturfotos erfreuen. Leider habe ich aber nicht so eine Engelsgeduld mich stundenlang der Tierfotografie zu widmen, weswegen bei mir meist nur zufällige Schnappschüsse im Portfolio sind. Umso mehr freut es mich aber, nun auf Andreas Blog Naturfreundin aufmerksam geworden zu sein, denn dort finden sich Fotos, wo ich nicht mehr aus dem Staunen rauskomme: Makroaufnahmen von Gottesanbeterinnen, tolle Bilder aus dem Tiergarten Schönbrunn, Reiseeindrücke inklusive Nordlichter auf den Lofoten, putzige Seelöwen auf den Galapagos Inseln, oder aber auch tolle Eindrücke von der Fotosafari in Südafrika! Fazit: Das Tier- und Naturherz kommt bei diesem Blog definitiv auf seine Kosten!


Elefanten sind für mich sehr faszinierende Tiere. Bei unserer Bootsfahrt am Chobe River kam uns dieser Dickhäuter sehr nahe. Er war so mit Fressen beschäftigt, dass er sich durch uns nicht gestört fühlte. Vor Elefanten solltest du dich vor allem dann in Acht nehmen, wenn du ihnen den Weg versperrst oder sie erschreckst. Während unserer 18tägigen Fotosafari durch Botswana / Südafrika habe ich mich kein einziges Mal vor den grauen Riesen gefürchtet.


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Reisefoto der Woche: Ausblick von der Frauenkirche in Dresden

Sonntag, September 10, 2017 Chamy 1 Comments

Beim heutigen "Reisefoto der Woche" nimmt uns Kerstin vom Blog Altmühltaltipps mit in die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Da fällt mir ein, dass von mir auch noch einige Dresden-Fotos vom diesjährigen Berlin/Dresden-Trip darauf warten veröffentlicht zu werden...


Ich würde gerne mit einem Bild aus Dresden mitmachen, denn dort haben mein Freund und ich letztes Jahr unseren Urlaub verbracht. Es war mit Abstand eine der schönsten Städte, in denen wir bisher waren :) Deshalb gibt's auch ein Foto mit dem Ausblick von der Frauenkirche. Der Weg nach oben ist es definitiv wert, allerdings empfiehlt es sich, möglichst zeitig dort zu sein, da es sonst ganz schön voll wird und man den Ausblick nicht mehr richtig genießen kann ;)
Über unseren Dresden-Urlaub könnt ihr hier nachlesen.


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Blogparade: Unerfüllte Reiseerwartungen – Eure Reiseflops von nichtvorhandenen Seekühen, Inselhüpfen auf den Philippinen und dem Great Barrier Reef

Freitag, September 08, 2017 Chamy 0 Comments

Nach dem ersten Teil der Reiseflops, wo es unter anderem zum Ayers Rock und nach Udaipur und auf Gili Meno ging, folgt nun der nächste – und zugleich letzte – Teil der Reiseflops. Heute nehmen wir euch also unter anderem mit zum gar nicht soooo beeindruckenden Great Barrier Reef, suchen die Seekühe in Marsa Alam (Spoiler: Wir werden sie nicht finden ;-)), stellen fest, dass Inselhüpfen manchmal doch gar nicht so toll ist wie man meint und dass Barcelona auch eher eine überbewertete Stadt ist.


Tauchen im Great Barrier Reef

Bunteste Korallen, Fische in allen möglichen Farben, die australische Sonne vom Himmel lachend, von Tauchbegeisterten umgeben ein paar Tage übers Meer zu schippern und bei jeder Gelegenheit die Unterwasserwelt zu erkunden. Genau das war das Bild, das ich vom Great Barrier Reef hatte und seitdem ich dort vor ein paar Jahren auf einer Tauchsafari war, habe ich meine Meinung darüber allerdings geändert. Zugegeben, es war auch genau so wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber es war einfach nicht mehr, es juckt mich nicht wie andere Tauchdestinationen wieder zurückzukehren. Die Fische waren zwar genauso bunt wie in Mexiko, die Korallen ebenso - aber ich hatte auch schon gesündere Riffe woanders auf der Welt gesehen und die „Tauchbegeisterten“ waren zumeist 18-jährige Tauchneulinge (die zwar begeistert waren, aber anders als jemand, der schon seit Jahren taucht und mit dem man Erfahrungen austauschen kann). Das Great Barrier Reef wird mich wohl nimmer sehen, Mexiko, Bonaire und andere Orte mit aufregenderen Tauchplätzen hingegen schon.

 „Vor mehr 4,5 Jahren hat Viktoria ihren Reiseblog Chronic Wanderlust gegründet. Ursprünglich waren es vorwiegend Reisen über die sie geschrieben hat, mittlerweile finden sich dort auch einige Tauchgeschichten und Tipps für die Unterwasserwelt.“


Inselhüpfen des Grauens auf den Philippinen 

Wer Inselhüpfen und Philippinen liest, verbindet diese schnell mit Kristallklarem Wasser und blendend weißen Sandstränden. Und tatsächlich ist es in den meisten Fällen auch so. Die typischen philippinischen Schiffe mit ihren Auslegern fahren Besucher zu Bilderbuchstränden, warten geduldig, bis die Leute weiter auf die nächste – noch schönere – Insel wollen. Beim Schnorcheln schwimmen bunte Fische vorbei und im Sand sind Seesterne in allen Farben auszumachen. In meinem Beitrag zu dieser Blogparade war das alles leider nicht der Fall: Subic Bay – Island hopping des Grauens
 
 „Die Philippinen sind unser Zweitwohnsitz. Dieses Wundervolle Land zu Bereisen und zu entdecken haben meine Frau Rosalyn und ich, Urs, auf unsere Fahne geschrieben. Gerne auch Unbekanntere Orte abseits der Ausgetretenen Pfade. Unser Blog Philippinen Blog - Abenteuer Philippinen entstand aus dem Bedürfnis, diese Reisen mit dir und der Welt zu Teilen. Du suchst das Abenteuer in den Philippinen? dann bist du auf unserem Blog genau richtig.“


Boquete - Panama

Panama ist vor allem bekannt für seine ewig langen Küsten, die übersät sind von traumhaften Stränden. Allerdings gibt es zwischen den beiden Küsten auch ein bisschen Festland, wo sich eine tolles Gebirge versteckt. Dort gibt es allerhand zu entdecken Urwälder, Wasserfälle, Vulkane und Kaffeeplantagen. Das bekannteste und wahrscheinlich schönste Gebirgsörtchen ist Boquete. Es liegt in Luftiger Höhe umgeben von saftigen grüne Urwäldern und ist ein toller Kontrast zur dürren Parzifikküste.

Wir erreichten Boquete am Morgen mit unserem Mietwagen und fuhren gleich eine kurze Runde um die Lage zu checken und zu sehen wo die schönen Wanderwege starteten. Außerdem wollten wir in den bekannten heißen Quellen baden und eine Kaffeeplantage besichtigen. Nach einer kurzen Erkundungsfahrt durch die umliegenden Berge bezogen wir eine kleine Pension. In dem Moment, als wir unseren Schlüssel entgegennahmen begann es zu regnen. Es regnete 2 Tage wie aus Eimern. Wir starteten wenigstens einen versuch die heißen Quellen zu erreichen, da wir uns dachten, wenn wir im warmen Wasser sitzen kann es von oben ruhig ein bisschen Regnen. Leider kamen wir mit dem Auto nicht mal in die Nähe, weil die unbefestigte Zufahrtsstraße komplett überschwemmt war. An Laufen war bei diesem Stark-regen auch nicht zu denken. Wir machten also wieder kehrt und verkrochen und wieder in unserem Zimmer. So verbrachten wir anstatt wandernd durch den Urwald zwei deprimierende Tage in einem tristen Zimmerchen mit undichtem Dach. Während wir der Pfütze im Bad zu sahen, wie sie größer und größer wurde, zickten wir uns vor Langeweile auch noch gegenseitig an.

Tja was soll ich da sagen. Wir sind nach zwei Tagen total enttäuscht aus Boquete geflohen und weiter an die sonnige Karibikküste gereist.

 „Kathrin lebt im lieblichen Taubertal, mag's reisetechnisch allerdings abenteuerlich. Mit ihrem Rucksack erkundet sie gerne ferne Länder und berichtet einerseits davon auf ihren Blog Travlgedengl – weil Reisen fetzt!, aber auch immer wieder hier über ihre Abenteuer auf Reisen.


Keine Seekuh weit und breit

Ein Jahr und ca. zwei Monate ist es nun her, dass wir in Marsa Alam waren. Das Rote Meer ist einfach zauberhaft. Soweit so gut. Das war ja alles wie versprochen, eigentlich sogar besser. Was man sich aber definitiv sparen kann ist der Ausflug um das Manatee (die Seekuh) zu sehen. Schon mal nicht so prickelnd ist, dass es beim Umziehen keinen Schatten gibt. Wir haben uns gottseidank fürs Schnorcheln entschieden. Sich in der Hitze ohne Schatten in den Neoprenanzug zu quälen wäre wohl ein Horror, auch mit Shorty. Unser Guide verspricht uns Seegraswiesen, keine Ahnung wo die hätten sein sollen, aber wir haben keine gesehen. Gerade einmal ein paar Grashälmchen lassen sich erahnen. Seekuh haben wir natürlich auch keine gesehen. Ja wir wissen schon, dass die Natur unberechenbar ist, aber uns erschien das hier dann doch etwas mehr als nur unberechenbar… Andere Gäste haben uns erzählt, dass sie bereits öfters hier waren und noch nie eine gesehen haben. Es gibt Seekühe in Ägypten, aber an diesem Platz erschien es uns dann doch eher unrealistisch. Es war so gar kein Seegras zu sehen, obwohl uns Seegraswiesen versprochen wurden. Der Ausflug war trotzdem schön, aber er zählt trotzdem zu unseren Reiseflops. Das Hausriff beim Hotel hätte an dem Tag dann wahrscheinlich doch mehr zu bieten gehabt…

 „Thomas und Ines lieben es zu Reisen und berichten von dieser Leidenschaft auf ihren Blog Gin des Lebens. Warum gerade Gin? Weil Gin oder vielmehr Gin Tonic sehr facettenreich ist. Man weiß nie, was einen erwartet. Und genauso ist auch beim Reisen. Bei den Reisevorbereitungen prickelt es, wie die Kohlensäure im Tonic. Die Reise selbst ist eine einzigartige Erfahrung, die wir Schluck für Schluck genießen. Danach spürt man die Würze des Ortes, den man besucht hat, mal mehr und mal weniger – so wie bei Gin.


Enttäuschungen rund um die Welt: Die Halong-Bucht, der Machu Picchu und der Grand Canyon

Nach vielen Reisen in die unterschiedlichsten Gegenden der Welt ist es ganz klar, dass Sabine nicht alles ausnahmslos gefallen hat. In ihrem Beitrag "Enttäuschungen auf Reisen" schreibt sie über ihre größten Flops, die für manch anderen zu den Highlights einer Reise zählten. Hier kannst du nachlesen, warum es Sabine in Machu Picchu, am Grand Canyon und in der Halong-Bucht nicht gefallen hat.

 „Sabine schreibt auf ihrem Blog Ferngeweht über ihre Reisen in alle Welt – meist in die Natur, immer selbstorganisiert.


Reiseflops in Europa: Berlin, Barcelona und Toulouse

Kurz habe ich ja gezögert mitzumachen, weil eine Stimme in mir sagte: Wer will denn so etwas lesen? Damit lassen sich doch keine Klicks erzielen, keine LeserInnen gewinnen. Warum meinen schönen Blog mit Negativem füllen? Warum riskieren, jemandem auf den Schlips zu treten (was übrigens absolut nicht meine Absicht ist)? Doch dann habe ich mir gesagt: Es soll ja nicht um Zahlen und Klicks gehen, sondern darum, auf meinem Blog ehrlich von meinen Reiseeindrücken zu erzählen – und es war nun mal nicht alles immer nur schön. „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.“ (Ingeborg Bachmann) Und wer weiß, vielleicht schätzen einige meiner LeserInnen ja genau deshalb meinen Blog. Hier geht's also zu den Reiseenttäuschungen aus Berlin, Barcelona und Toulouse.

 „Julie kommt ursprünglich aus Linz, lebt aber seit 2008 in ihrer Wahlheimat Wien. Auf ihrem Blog Julies Reiseblog nimmt sie uns mit auf ihre Aktiv- und Städtetrips.

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