Personal: Von Sommerlöchern, Sommerblues und Neuheiten

Donnerstag, August 31, 2017 Chamy 2 Comments

Nach 10 Jahren des Bloggens sollte ich es eigentlich schon kennen: Das Sommerloch! Jahr für Jahr sucht es fast alle von uns heim und ich merke es besonders hier auf dem Reiseblog. Während es bei Chamy.at fröhlich vor sich hinplätschert und die Seitenaufrufe relativ konstant sind, kam hier nach dem Frühling ein kleiner Einbruch. Scheinbar habt ihr Schlingel wohl besseres zu tun, als vor dem Computer zu sitzen und Reisebeträge zu durchforsten? Gibt's ja gar nicht! ;-)


Alles neu, macht der Mai Sommer

Da auch ich den Sommer ganz gerne nutze, nicht nonstop in meine technischen Freunde zu glotzen und ellenlange Beiträge zu tippen, habe ich die Zeit im Freien genutzt, um mir ein paar Gedanken rund um den Blog zu gemacht. Zum einen möchte ich den Fokus wieder mehr auf Österreich legen. Sonja und ich – also wir zwei Hauptautorinnen hier – stammen ja aus dem wunderschönen Alpenländchen und ich finde Österreich hat wirklich sehr, sehr nette Plätze, die es gilt zu entdecken. Die Wachau mit ihrer Marillenblüte, der Grüne See in der Steiermark, ein paar Tage relaxen an einem der vielen Kärntner Seen, oder doch ein Kurztrip in die Mozartstadt Salzburg sind nur einige wenige Beispiele. Ich möchte also gerade den bevorstehenden Herbst dazu nutzen, um wieder vermehrt Tagesausflüge rund um Wien zu machen und euch davon natürlich zu berichten. Denn: Man muss nicht immer weit wegfahren, um Neues zu entdecken! Oben in der Navigationsleiste habe ich deshalb auch eine neue Rubrik "Urlaub in Österreich" eingefügt, die sich hoffentlich nach und nach weiter füllen wird. Zwei Bundesländer (Kärnten und Vorarlberg) sind ja leider noch Stiefkinder und warten darauf bereist und betextet zu werden. Desweiteren möchte ich wieder für etwas mehr Interaktion sorgen und habe mir ein paar nette "Mit mach"-Aktionen überlegt. Neben Gastbeiträgen, Reiseinterviews und Blogvorstellungen, die ich bei Bedarf immer mal wieder einstreue, gibt es nun fix jeden Sonntag um 19 Uhr das Reisefoto der Woche, wo ich mich sehr über DEINE Einsendung freuen würde. Eine weitere Idee läuft gerade unter dem Arbeitstitel "Zeig mir deine Stadt" und wartet darauf noch ausgearbeitet und dann umgesetzt zu werden. Und da die Blogparade "Unerfüllte Reiseerwartungen" so gut ankam, wird es demnächst sicher wieder eine geben. 


Der Sommer in Wien

Und während ich hier so sitze und vor mich hintippe, wird mir doch tatsächlich bewusst, dass sich der Sommer langsam dem Ende zuneigt. Ich bin ehrlich gesagt nicht besonders traurig, da ich mit heißen Temperaturen ohnehin nicht sonderlich gut klar komme und auch kein Fan von Schwimmbädern & Co. bin, aber mir wird erst jetzt richtig bewusst, wie schnell die letzten Wochen an mir vorüber gezogen sind. Island war dieses Jahr als mein großer "Haupturlaub" angedacht und ich wollte mir nach dieser Reise bewusst ein paar Wochen "Auszeit" gönnen. Also Reise-Auszeit. Viele Dinge blieben in der ersten Jahreshälfte liegen und nach knapp 14-tägiger Büroabstinenz war auch dort die Hölle los. Nachdem dann auch all meine Kolleginnen ihren wohlverdienten Urlaub antraten, war mein Plan den Rest des Julis und auch den August durchzuarbeiten und mir entspannte Tage in Wien zu gönnen. Das mit dem Arbeiten hat auch funktioniert, nur meine Freizeitpläne in Wien – wie etwa die Blumengärten Hirschstetten nicht nur zu Weihnachten, sondern auch mal im Sommer zu besuchen, gemütlich neue Schanigärten und Lokale zu entdecken und mir einen After-Work-Cocktail auf der neuen Copa Cagrana zu gönnen – konnte ich irgendwie nicht so umsetzen wie ich wollte. Nun ist es also Ende August, ich bin seit gut 6 Wochen wieder im Lande und mich plagt schön langsam der Lagerkoller und ich bekomme Fernweh. Besonders wenn ich mir gerade all die tollen Urlaubsfotos meiner Freunde und Bekannten anschaue, verspüre ich das dringende Bedürfnis dieses Jahr noch eine größere Reise zu machen. Geplant ist leider noch nichts fix, aber es stehen 2-3 Ideen im Raum, die ich hoffentlich die nächsten Tage zu Ende denken und dann auch buchen werde. 


Vergangene Reisen und neue Blogbeiträge

Vor ein paar Tagen bin ich dann auch zufällig über meinen "Wohin es mich 2017 verschlägt"-Beitrag gestolpert, wo ich unter anderem von meinen Lissabon-Plänen und meinem Reiturlaub auf Island erzählt habe. Dankbar habe ich festgestellt, dass sich zu den damals 5 geplanten Reisen tatsächlich noch 5 weitere spontane Kurztrips ergeben haben. Quasi verdoppelt über Nacht! Dafür herrscht aber jetzt gerade Reiseflaute und ich kann nun endlich all meine Fotos durchwühlen und euch mit ausständigen Beiträgen versorgen. Von Lissabon und Sintra habe ich noch einige tolle Fotos, die ich euch nicht vorenthalten möchte und auch von meinem Island-Trip gibt es noch einiges zu berichten. Ansonsten steht tatsächlich noch der Dresden-Bericht von Anfang des Jahres und auch ein netter Ausflug in den Wildpark Eckhold nahe Hamburg aus. Und wer die liebe Sonja auf Instagram (@sonja.bruckner) verfolgt – solltet ihr übrigens unbedingt tun, ihre Fotos sind klasse! – der kann sich wohl auch denken, dass von ihr einiges zu Sardinen demnächst folgen wird. Darauf freue ich mich selbst auch schon, da ich die Insel immer wieder als Urlaubsziel im Hinterkopf habe… 

So viel also zu meinem Sommer in Wien und was es hier demnächst zu lesen geben wird. Nun stellt sich mir aber noch eine Frage, die mich wirklich brennend interessiert: Wo ward ihr in diesem Jahr auf (Sommer)-Urlaub, oder was ist für 2017 noch reisetechnisch geplant?

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Blogparade: Unerfüllte Reiseerwartungen – Eure Reiseflops vom Ayers Rock über Udaipur, Gili Meno, Dublin und dem Sonnenuntergang in Masada

Dienstag, August 29, 2017 Chamy 1 Comments

Nachdem ich etwas enttäuscht von Island heimkam, startete ich einen Aufruf zur Blogparade: Ich wollte EURE Reiseflops hören und ihr habt mich tatsächlich mit interessanten Stories von unterschiedlichen Kontinenten beglückt. Da doch einiges zusammengekommen ist – vielen Dank dafür! – und ich weiß, dass die meisten keine ellenlangen Beiträge lesen, hab ich's nun kurzerhand in zwei geteilt. Heute geht es also virtuell unter anderem nach Dublin und auf Gili Meno, während wir euch nächste Woche zum Tauchen aufs Great Barrier Reef mitnehmen und die Seekuh in in Marsa Alam suchen.


Müllberge auf den Gili-Inseln

Wenn man so durchs Internet schaut und durch Blogberichte scrollt oder Instagram durchsucht, dann stehen die Gili-Inseln für Strand, Sonne, Meer und Party. Und sie sind natürlich DER optimale Ort für erholungssuchende digitale Nomaden und zivilisationsmüde Aussteiger. Sucht man unter dem Hashtag #giliislands auf Facebook, Instagram oder Pinterest, lächeln dir überall scheinbar glückliche Menschen entgegen, gerne mit einer Kokosnuss in der Hand oder – eines der Lieblingsmotive – verträumt auf einer Schaukel im Sonnenuntergang. Die perfekte Reiseidylle, die in deinem Gehirn nur eine Reaktion auslöst: ICH MUSS SOFORT AUCH DORTHIN!

Problem ist aber, dass es auf den Gili-Inseln weder ein Müllverwertungssystem noch irgendeine gescheite Kläranlage gibt. Der Dreck wird auf riesigen Müllbergen im Zentrum der Insel gesammelt und die Abflüsse der Hotels und Resorts im besten Fall in hauseigenen Senkgruben entsorgt, wenn sie nicht einfach direkt ins Meer gekippt werden…

Wer den langen und wirklich interessanten Bericht über das Müllproblem, abgestorbene Korallenriffe und die Schattenseiten im Paradies lesen möchte, sollte sich unbedingt den ganzen Bericht von Lisa durchlesen.

 „Lisa schreibt auf imprintmytravel.com über ihre beiden Leidenschaften Reisen und Fotografie.“



Masada, Israel: Ein geplatzter Traum am Toten Meer

Die Sonne über dem Toten Meer aufgehen zu sehen, gehört zu den Reiseträumen vieler Israelbesucher. Uns ging es da nicht anders, zumal wir dieses Erlebnis auf unserer ersten Reise verpassten. Wir saßen bereits im Bus in Richtung Masada, doch unser Busfahrer vergaß einfach, uns aussteigen zu lassen. Bis wir nach stundenlanger Fahrt durch die Wüste Negev am Roten statt am Toten Meer ausstiegen.

Umso größer ist unsere Vorfreude auf unserer zweiten Israelreise. Noch in der Dunkelheit setzen wir zur Wanderung auf das Felsplateau von Masada an und gieren gerade zu danach, die ersten Sonnenstrahlen über Jordanien aufblitzen zu sehen. Doch was in unseren Köpfen so romantisch klang, entpuppt sich als massentouristisches Event, das im Nahen Osten wohl seines gleichen Sucht. Statt den Moment zu genießen, brabbeln mehrere Horden amerikanischer Touristen ums uns herum, schießen Selfies und kreischen bei jedem Versuch, das perfekte Sprungbild zu machen.

Nachdem wir die Wörter "insane" und "amazing" endgültig satt haben, setzen wir unsere Kopfhörer auf, um uns irgendwie in die gewünschte Stimmung zu bringen. Aus der Traum! Solltest du also jemals davon geträumt haben, den Sonnenaufgang über dem Toten Meer zu erleben, dann empfehlen wir dir: Schau dich besser nach Alternativen zu Masada um.

John und Marc berichten auf ihrem Blog über jene besonderen Reisemomente, die einfach in Erinnerung bleiben – ihre 1 THING TO DOs. Unter dem Stichwort #GoEast liegt ihr Fokus derzeit auf Osteuropa und Ostdeutschland, wobei sie dich aufrufen, beide Regionen neu für dich zu entdecken.


Mädelstrip ins idyllische Dublin?

Auf der Suche nach einem passenden Reiseziel für ein Mädelswochenende kam uns Dublin in den Kopf. Irland hatten wir zwei Mädels vorher noch nicht bereist und Dublin ist ja quasi das Tor zur Insel. Die Flüge waren ganz fix und günstig über Aer Lingus gebucht, eine zentrale und günstige Unterkunft war auch schnell über AirBnb gefunden. So hieß es nur noch warten bis zum Tag X und recherchieren, was wir denn alles so entdecken können.

Als wir dann spät abends ankamen, war der erste Eindruck sehr positiv. Die Leute waren unglaublich nett und hilfsbereit und so fanden wir dann auch den richtigen Ausstieg vom Bus und die Unterkunft. Der nächste Tag führte uns dann in die Stadt. Nach einem guten Frühstück wurde unsere Euphorie jedoch recht zügig reduziert. Überall Baustelle, Lärm, Dreck, hässliche Häuser. Und das soll das schöne Dublin sein? Offensichtlich, denn immerhin befanden wir uns auf der O’Connell-Street.

Wo sind denn die ganzen kleinen bepflasterten Gassen mit den irischen Pubs links und rechts?
Wo sind die kleinen Backsteinhäuser, die in meiner Vorstellung die Straßen säumen?
Wo sind die ganzen Straßenmusiker mit der typischen irischen Musik, denen wir lauschen wollten?
Warum sind hier so unglaublich viele arme Menschen, die die Parkbänke und Ladeneingänge belagern?

Nun, Dublin ist eben auch nur eine Großstadt mit all ihren kleinen Problemen. Und das, was das Dublin meiner Phantasie war, entsprach letztendlich einem winzig kleinen Fleck im Stadtteil Temple Bar. Ansonsten gab es keine kleinen Gassen, sondern eher große Hauptstraßen, voll von Menschen und Autos (und Baustellen). Die kleinen Backsteinhäuser existieren eben nur in Temple Bar. Dort gab es dann auch die Musik, auf die wir uns die ganze Zeit freuten.

Zwischen den vielen chaotischen Straßen wurden wir immer wieder ein wenig aufgeheitert. Trinity College, St. Patrick‘s Cathedral, das alte Postamt. Das war alles sehr schön anzusehen, doch reichte es nicht aus, um uns von Dublin zu überzeugen.

Unseren letzten Tag verbrachten wir dann auf der kleinen Halbinsel Howth, außerhalb von Dublin. Dort erlebten wir dann auch endlich das Urlaubsgefühl, an einem Ort zu sein und nicht mehr wegzuwollen. Da war der Kurzurlaub dann aber leider schon wieder fast vorbei.

Fazit:
Wir werden gerne wieder nach Dublin kommen – dann aber nur, um von dort in den Rest des Landes zu gelangen. ;)

Auf meinem Blog Käthe's Kiste schreibe ich über meine Reisen und Wanderungen, meine Ausrüstung und bald folgt noch der Umbau unseres Transporters zum Campingbus und die Touren damit. Reisen / Outdoor / Vanlife also :-)


Ausflug zum Ayers Rock

Ort des Geschehens Australien, 99% meiner Australienreise waren unglaublich schön, doch einen Ausflug hätte ich mir definitiv sparen können, der Abstecher zum Ayers Rock. In den Wochen zuvor sind uns im Outback und an der Westküste pro Tag im Schnitt zehn Autos begegnet, um so größer der Schock als wir plötzlich mit hunderten anderen Touristen auf dem Campingplatz in der Nähe des berühmtesten Felsens Australiens genächtigt haben. Piep, piep, dddrrr, klingeling um 4Uhr läuten um uns herum die Wecker, unserer natürlich auch, denn wir wollen ja genau wie alle anderen pünktlich zum Sonnenaufgang mit Fotoapparat bewaffnet am Ayers Rock stehen.

Ungünstigerweise war es einer der wenigen Tage an denen es bewölkt war und das Farbenspiel des Ayers Rock kommt nun mal nur im Sonnenschein so richtig zur Geltung. Alternativ wäre ich gerne auf den Ayers Rock rauf, das darf man gefühlt aber nur an drei Tagen im Jahr, es darf nicht regnen, nicht zu windig sein, kein heiliger Tag der Aboriginis sein und, und, und, ich kann es ja verstehen, aber schade war's trotzdem.

Auch für den Nationalpark rund um den Ayers Rock wird ordentlich abkassiert, schließlich gehört der Ayers Rock zu einem Australientrip irgendwie mit dazu, für mich waren die Felsformationen in den kleinen Schluchten in denen wir wandern und schwimmen waren und die abwechslungsreiche Natur beeindruckender als gerade dieser Ausflug zum roten Felsen mitten im Outback Australiens.

Hallo ich bin Julia von www.travelingkinder.com. Bei mir dreht sich alles um kinderfreundliche Reise- und Ausflugsziele.


Udaipur - Kann man machen, muss man aber nicht! 

Udaipur ist eine Großstadt im Süden Rajasthans. Drei Seen umgeben diese Stadt, weswegen sie auch „Lake City“ oder „Venedig des Ostens“ genannt wird. Wahrscheinlich um Touristen anzulocken und weil es einfach so schön dekadent klingt.

Wie Manu der „Venedig des Ostens“ gefallen hat und wieso man nicht unbedingt dort gewesen sein muss, könnt ihr in ihrem Beitrag über Udaipur nachlesen.

Manus größtes und leider auch teuerstes Hobby ist das Reisen. Aber so wie die einen ihr abendliches Bierchen brauchen, so braucht sie alle paar Wochen eben einen Tapetenwechsel. Reisekrankheit? Wanderlust? Chronisches Fernweh? Addicted to traveling? Oder einfach nur auf dem Weg zum Erwachsenwerden falsch abgebogen? Was auch immer – auf ihrem Blog WorldCalling4Me kannst du sie auf ihren Reisen begleiten!

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Reisefoto der Woche: Buntes Treiben am Strand von Deauville

Sonntag, August 27, 2017 Chamy 0 Comments

Langsam aber sicher müssen wir uns vom Sommer 2017 verabschieden. Die Tage werden wieder kürzer, die Abende kühler und die Sonnenstunden nehmen ab. Zum Ende der "offiziellen Urlaubs- und Strandsaison" gibt es also heute als "Bild der Woche" einen bunten Schnappschuss vom Meer, welchen mir Tammy vom Blog Südstadtmutter zukommen hat lassen.


Das oben gezeigte Foto habe ich vor Kurzem bei meinem Normandie-Urlaub aufgenommen. Genauer gesagt am Strand von Deauville. Ich habe es ganz witzig gefunden und habe das in dieser Art das erste Mal gesehen. Also, dass an einem Strand nicht nur Sonnenschirme oder Strandkörbe stehen, sondern dass dort sogar eine Art Zelt aufgebaut ist, in dem man sich vor der Sonne schützen kann. In Kombination mit den bunten Farben finde ich es witzig und hat mir ausgesprochen gut gefallen.


>> MACH MIT! <<

Du hast auch ein Foto, welches zu schade ist, um ungesehen auf der Festplatte zu verstauben? Sehr gut! Schick mir gerne dein Reisefoto (am besten 1000px breit) und 3-4 Sätze was darauf zu sehen ist an reiseblog@chamy.at ! Solltest du selbst einen Blog haben, baue ich natürlich gerne den Link zum Blog oder thematischen Blogbeitrag ein.
Ich freue mich auf deine Einsendung!

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Burghausen: Die weltlängste Burg

Dienstag, August 22, 2017 Sonja Bruckner 2 Comments

Ein Rekordhalter: Die längste Burg der Welt

Gleich über der Grenze nach Deutschland thront die 1051 Meter lange Burg über der Altstadt von Burghausen. Begleitet uns beim Aufstieg zur mächtigen Burganlage und beim Entdecken geheimer Pfade.

Burg zu Burghausen
Mit 1051m wird die Burg zu Burghausen im Guinness-Buch der Rekorde als längste Burg der Welt geführt.

Schweißtreibender Aufstieg

Nach einem kleinen Spaziergang durch die mittelalterliche Altstadt von Burghausen entschieden wir uns für einen Aufstieg über den Burgsteig. Der kurze aber steile Weg beginnt gleich hinter der Kirche. Die Bewältigung der Stufen ist bei sommerlichen Temperatur wirklich schweißtreibend, aber die Aussicht entlohnt bereits während der Besteigung.

Burgsteig Burghausen
Erster Abschnitt des Burgsteigs


Burgturm
Blick auf die Burg



Kurzer Halt auf halben Weg: Kirche & Altstadt von Burghausen
Kurzer Halt auf halben Weg: Kirche & Altstadt von Burghausen



Burggarten Ostseite
Burggarten Ostseite



Hauptburg Burghausen
Geschafft! Die Hauptburg


Die Hauptburg

Im Innenhof der Hauptburg befindet sich das Besucherzentrum und das Stadtmuseum. Hier erfährt man Wissenswertes zur Geschichte der Burg und der denkmalgeschützten Altstadt Burghausens. Der Bereich der Hauptburg soll bereits während der Bronzezeit besiedelt gewesen sein. Des weiteren gibt es Funde aus der Kelten- und Römerzeit. Der älteste Teil der heutigen Burg stammt aus dem 11. Jahrhundert, wobei die Blütezeit Burghausens zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert lag. Rund um den Innenhof waren die Gemächer des Fürstenehepaares, ein riesiger Speisesaal, Vorratsräume sowie das Wichtigste – die Schatzkammer – untergebracht.

Burgfried Burghausen
Bergfried – diesen werden wir später noch besteigen



Innenhof Hauptburg Burghausen
Innenhof Hauptburg



Schatzkammer Burghausen
Tor im Innenhof der Hauptburg


Themenführung

Wir hatten uns für die Themenführung Geheime Pfade entschieden. Während der 90-minütigen Führung erklommen wir den siebenstöckigen Bergfried, besuchten den alten Bierkeller, die Schatzkammer und den gotischen Speisesaal.

Als Bergfried wird der Wehrturm einer mittelalterlichen Burg bezeichnet. Im Falle eines Angriffs wurden hierher die adeligen Frauen und Kinder gebracht und bis zum letzten Blutstropfen verteidigt. Das Treppenhaus des Bergfrieds ist eng und steil, um den Angreifern das Vordringen zu erschweren. Zusätzlich wurde durch das sogenannte Mordloch heiße Flüssigkeit, wie zum Beispiel Pech, gegossen.

Treppenaufgang Bergfried Burghausen
Treppenaufgang Bergfried



Mordloch Burghausen
Mordloch



Mordloch offen Burghausen
Geöffnetes Mordloch – hier wurden Lanzen nach unten gestoßen, oder Pech auf die Angreifer gegossen.



Waffennachbildungen Burghausen
Waffennachbildungen


Abseits der grausamen Geschichte kann man heute vom Bergfried aus einen einmaligen Ausblick über die Burg zu Burghausen genießen.

Länge der Burg 1051m
Blickt man vom Bergfried aus Richtung Norden wird einem bewusst, warum dies die längste Burg der Welt ist.



Wöhrsee Burghausen
Der Wöhrsee (Ausblick Richtung Nord-West)


Der Innenhof der Hauptburg
Der Innenhof der Hauptburg (Ausblick Richtung Süden)


Blick nach Nord-Ost, Richtung Altstadt Burghausen und Salzach
Blick nach Nord-Ost, Richtung Altstadt Burghausen und Salzach

Sehr beeindruckend war auch der gotische Speisesaal, der bereits im Mittelalter beheizbar war und in dem alle Bediensteten und Reisenden zwei warme Mahlzeiten pro Tag erhielten. Heute kann man diesen Saal für Festlichkeiten, wie Hochzeiten, mieten.

Gotischer Festsaal Burg zu Burghausen
Gotischer Festsaal


Verlassen haben wir die Burganlage nicht über den Burgsteig, sondern wählten den einen Kilometer langen Spaziergang durch die Burganlage Richtung Norden. Hier befindet sich auch der nächstgelegene Parkplatz.

Spaziergang durch die Burganlage
Spaziergang durch die Burganlage


Zum Schluss noch ein Funny Fact zur Burg:
Die Burg zu Burghausen diente bereits mehrmals als Filmkulisse. Unter anderem wurde hier Wickie auf großer Fahrt gedreht.
Sonja Bruckner


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Reisefoto der Woche: Heißluftballon in Kappadokien

Sonntag, August 20, 2017 Chamy 3 Comments

Neue Woche, neues "Reisefoto der Woche"! Das dieswöchige Bild hat Thomas vom Türkeireiseblog beigesteuert und als ich die Mail öffnete blieb mir einen Sekundenbruchteil tatsächlich die Luft weg. Wie atemberaubend schön, ist denn der Anblick der vielen Heißluftballons bei Sonnenuntergang. Und wie traumhaft muss es dann erst sein in einem dieser Ballons zu sitzen?


In Kappadokien starten jeden Tag kurz vor Sonnenaufgang 100 bis 150 Heißluftballons in den kühlen Morgenhimmel. Du siehst dabei die einmalige Vulkanlandschaft Kappadokiens, Sehenswürdigkeiten wie die Höhlenfestung Uchisar und natürlich die aufgehende Sonne aus dem Korb eines Heißluftballon. Ein wirklich einmaliges Erlebnis! Die Fahrt mit dem Ballon dauert mehr als eine Stunde. Du startest noch am Morgen im Dunkeln, die Sonne siehst du erst auf rund 2.000m Seehöhe hinter den Bergen aufgehen. Rund um dich herum siehst du die dutzende Heißluftballons und natürlich die Vulkanlandschaft Kappadokiens mit ihren einmaligen Felsformationen, wie den Feenkaminen. Hier habe ich einen eigenen Blogbeitrag zu einer Ballonfahrt in Kappadokien geschrieben, mit vielen anderen Bildern.

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Du hast auch ein Foto, welches zu schade ist, um ungesehen auf der Festplatte zu verstauben? Sehr gut! Schick mir gerne dein Reisefoto (am besten 1000px breit) und 3-4 Sätze was darauf zu sehen ist an reiseblog@chamy.at ! Solltest du selbst einen Blog haben, baue ich natürlich gerne den Link zum Blog oder thematischen Blogbeitrag ein.
Ich freue mich auf deine Einsendung!

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Hamburg: Auszeit – im Scandic Hamburg Emporio

Donnerstag, August 17, 2017 Chamy 0 Comments

Eine Auszeit muss für mich nicht immer zwingend lang sein, auch ein Wochenende, ein Feiertag, oder ein sehr kurzer Urlaub helfen schon den Kopf abzuschalten und Energie zu tanken. Doch wohin soll die Reise gehen? Europäische Metropolen sind zumeist nicht nur recht weit weg, sondern oft auch teuer, überfüllt und hektisch. Nicht so Hamburg, die Perle an der Alster mit ihrem besonderen, entspannten Flair. Vieles in der Innenstadt ist zu Fuß erreichbar, die Stadt wirkt luftig und leicht, bietet für jeden Geschmack das Richtige, ohne dabei hektisch zu wirken. Sprich – nirgendwo kann man sich so schön treiben lassen wie in Hamburg.


Doch auf den richtigen Ausgangspunkt kommt es an, wenn man nur begrenzte Zeit hat – zentral gelegen sollte das Hotel sein und dennoch unkompliziert erscheinen... so wie das Scandic Hamburg Emporio unweit von Hamburger Dom und Jungfernstieg gelegen. Skandinavischer chic, herzliche Gastfreundschaft, freundlicher Service und Zimmer, die alles nötige für eine kurze Auszeit bieten sprechen eine klare Sprache und laden für einen Kurztrip in die Hansestadt ein. Das Haus wirkt jung, ohne das es ihm an Erfahrung mangelt, es erscheint offen, ohne Abstriche bei der Gemütlichkeit zu machen und bietet Komfort, ohne zu überladen zu wirken. Eine Kombination, die ich sehr schätze und die einfach vom ersten Moment an begeistert.


Seid gewiss, egal was ihr sucht, hier werde ihr sicher fündig. Für alle Gesundheitsbegeisterten bietet das Scandic Emporio neben einem wirklich gut ausgestatteten Gym auch einen Sauna- und Wellnessbereich, der die Sinne anspricht und je nach Wunsch für einen Power-Kick, oder aber tiefe Entspannung sorgt. Und wer sich lieber an der frischen Luft bewegt, dem gefällt vielleicht die Option sich je nach Verfügbarkeit Fahrräder, oder Wanderstöcke auszuleihen. So macht das Sightseeing gleich doppelt Spaß und ihr könnt die Stadt noch mal auf eine ganz andere Art erleben – mit dem Wind in den Haaren und dem guten Gefühl, etwas für euren Körper und eure Seele zu tun! Gerade Hamburg bietet sich dazu zudem meiner Meinung nach an, denn in der Innenstadt liegt alles nah beieinander und die Topographie spricht auch ungeübte Radfahrer an. Traut euch, probiert etwas Neues!



Doch ein Tag in Hamburgs frischer Luft macht hungrig – keine Frage. Und was trägt mehr zur Entspannung und Seelenpflege bei, als gutes Essen?! Bereits zum Frühstück überrascht das Hotel mit regionalen Produkten und einer kleinen, aber feinen Auswahl an Leckereien wie Obst, Salaten, Fisch, frischem Brot, Brötchen und Gebäck, Wurst, Käse und den schönsten Tee- und Kaffeekreationen. Zugegeben, zu Stoßzeiten kann auch das offene Konzept des Restaurants H20 – in welchem das Frühstück serviert wird – nicht über den Andrang und die Fülle an Gästen hinweg täuschen. Wuselig kann es dann werden, was aber eher an den unkoordinierten Gästen, als an dem immer freundlichen und flinken Personal liegt. Es heißt hier einfach zurücklehnen, Kaffee schlürfen und dem bunten Treiben zusehen.... satt wird man jedenfalls immer!
Später am Tag verwandelt sich dieser Bereich dann in das Restaurant H20, sowie die angeschlossene Bar und Lounge. Die Küche präsentiert lokale Produkte mit skandinavischem Pfiff zubereitet, frei nach dem Motto „Hamburg trifft Stockholm“. Die Bar bietet zudem  Snacks, Salate und Sandwichs in gemütlicher Lounge-Atmosphäre, sowie fachmännisch zubereitete Drinks in stilvollem, dennoch gemütlichen Ambiente. So lässt sich ein spannender Tag in Hamburg doch beenden, nicht wahr? Genießen mit allen Sinnen trifft es wohl, wenn Design und Kulinarik einfach zusammen passen.


Süße Träume werdet ihr dann sicher in eurem Zimmer haben, egal ob ihr euch mit der Standard-Variante begnügt, oder höherwertige Kategorien bucht. Eins ist jedenfalls sicher: die auf sieben Etagen verteilten 340 Zimmer wirken mit ihren Echtholzböden, den bodentiefe Fenstern und dem zurückhaltenden skandinavischen Design chic, clean und gemütlich. Nun, wer Freund von schweren Stoffen, Kitsch, Samt und Brokat ist, der wird hier leider nicht fündig, denn die skandinavische Kühle setzt sich auch im Design durch, ohne dabei tatsächlich kalt zu wirken. Einladend, praktisch, hell, freundlich und mit einem Farbkonzept, das sofort durchatmen lässt. Einzig der blau beleuchtete Aufzug sorgte meiner Wahrnehmung nach bei Gästen immer wieder für Verwirrung, denn auch wenn die Idee „under the see“ zu sein sicher eine nette ist, so ist das grell blaue Licht doch gewöhnungsbedürftig und kann für einen Moment die Sinne verwirren.


Die Zimmer hingegen sind dann wieder ganz klar: Kein unnötiger Pomp zieht den Blick auf sich, alles ist gut durchdacht, bietet Raum zur Entfaltung und Platz zum Träumen. Und was gibt es schöneres als einen Sonnenaufgang über der Perle Hamburg vom Bett aus zu beobachten?! Ein erholsamer Schlaf ist in den gemütlichen Boxspringbetten jedenfalls sicher, zudem wirken die Zimmer trotz ihrer exponierten Lage so ruhig, als befände man sich im Grünen – kaum ein Geräusch dringt von innen oder aussen an das Ohr, nichts hindert den Schlaf. Für den Frischekick am morgen sorgt dann u.a. die sehr geräumige Duschen mit tollen Pflegeprodukten von FACE Stockholm – und der Tag kann starten!


Und für alle die es nicht lassen können und die Schönheit Hamburgs mit Arbeit überschatten müssen (oder wollen) bietet das Hotel gleich 10 Tagungsräume und kostenfreies Wlan im gesamten Gebäude, so dass auch dies möglich ist. Aber mal ganz ehrlich, es wäre doch eine Schande diese schöne Stadt und die Vorzüge des Hotels für die Arbeit sausen zu lassen – findet ihr nicht auch? Lasst eure Arbeit also daheim und gönnt euch einfach mal eine Auszeit vom Alltag, bummelt durch die Strassen, genießt ein Fischbrötchen am Hafen und kommt im Scandic Hamburg Emporio zur Ruhe. Körper und Geist werden es euch danken und ihr werdet erstaunt sein, wie gut es damit geht!

Danke an das Scandic Hamburg Emporio für die Einladung!

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Reisefoto der Woche: Wandern auf dem Schneeberg

Sonntag, August 13, 2017 Chamy 0 Comments

Es kommt mir vor, als hätte ich erst gestern das letzte "Foto der Woche" gepostet, tatsächlich ist aber schon wieder eine komplette Woche rum. Jaja Kinder, die Zeit rennt...


Heute habe ich euch einen Schnappschuss aus den Bergen mitgebracht. Das Foto ist im April 2012 bei einer kleinen Wanderung auf den Schneeberg (Pssst, rauf haben wir den Lift genommen. ;-)) entstanden. Ich finde das Foto zwar nicht sonderlich sensationell, möchte euch aber damit anspornen noch die angenehmen Temperaturen für Wanderungen durch die Wälder oder vielleicht einen Tagesausflug in die Berge zu nutzen.


>> MACH MIT! <<

Du hast auch ein Foto, welches zu schade ist, um ungesehen auf der Festplatte zu verstauben? Sehr gut! Schick mir gerne dein Reisefoto (am besten 1000px breit) und 3-4 Sätze was darauf zu sehen ist an reiseblog@chamy.at ! Solltest du selbst einen Blog haben, baue ich natürlich gerne den Link zum Blog oder thematischen Blogbeitrag ein.
Ich freue mich auf deine Einsendung!

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Island: Naturschauspiele an der Südküste

Mittwoch, August 09, 2017 Chamy 3 Comments

Vulkane und Täler, Wasserfälle und Gletscher – An der Südküste Islands findet man alles, was die Insel einzigartig macht. Deswegen möchte ich euch im heutigen Blogbeitrag auch auf eine virtuelle Reise zur Südküste mitnehmen. Da ich mir in einen fremden Land ungern alleine ein Auto miete, fiel die Wahl auf eine geführte Tour, zu der ich am Ende noch ein paar Worte verlieren möchte. Erstmal aber zu meinen Stationen an diesem Tagesausflug...


Skógafoss – Der Waldwasserfall

Der erste Stop an diesem Tag erfolgte beim Skógafoss – zu Deutsch Waldwasserfall – der über eine Breite von 25 Metern 60 Meter in die Tiefe rauscht. Eine Sage erzählt, dass der erste Wikingersiedler in dieser Gegend einen Schatz in einer Höhle hinter dem Skógafoss vergraben hat. Zig Jahre später versuchte ein isländischer Knabe die wertvolle Truhe zu bergen, erwischte aber nur einen Ring an der Seite der Kiste, ehe sie verschwand. Der Ring der Schatztruhe wurde an die Kirchentür von Skògar angebracht und ist jetzt im Museum Skógasafn, wo er sicher verwahrt wird. An der Ostseite des Wasserfalls führt auf alle Fälle ein schmaler Weg 70 Höhenmeter bergauf, von wo aus man einen fantastischen Ausblick auf die Kante des Wasserfalls haben soll. Da die Zeit bei einer Busreise aber begrenzt ist, entschied ich mich nur in der Ebene entlang zu laufen und ein paar Schnappschüsse des imposanten Skógafoss zu machen, ehe es auch schon weiter zur nächsten Station ging.


Reynisfjara – Pause am schwarzen Strand

Um die Mittagszeit kamen wir am Vulkanstrand Reynisfjara am Kap Dyrhólaey an. Der Strand zählt zu den schönsten Stränden der Welt, ist aber gleichzeitig auch einer der gefährlichsten! Durch die heftigen Winde – gerade in den Wintermonaten – können sich dort Wellen aufbauen, die bis zu 20 Meter hoch werden und demnach eine irrsinnige Gewalt haben. So wurden schon einige unvorsichtige Touristen mitgerissen und sind in den Weiten des Meeres verschwunden. Hält man sich allerdings an die Warnhinweise, kann man hier gemütlich am schwarzen Lavastrand entlang laufen und seine mitgebrachte Jause verspeisen.


Sólheimajökull – Rauf auf die Gletscherzunge

Nachdem wir wieder einige Zeit im Reisebus saßen, kamen wir auch schon zur vorletzten Station, der Gletscherzunge Sólheimajökull. Sportbegeisterte können hier eine mehrstündige Gletscherwanderung mit Ice-Climbing absolvieren, was sicher sehr faszinierend ist. Da ich aber eher unsportlicher Natur bin und eine solche Gletscher-Action auch nicht in unserem Zeitplan vorgesehen war, beschränkte ich mich auf einen gemütlichen Spaziergang am Rande des viertgrößten Gletscher Islands, ehe wir die Rückreise antraten.


Seljalandsfoss – Wasserfall mit Rundumansicht

Auf dem Rückweg nach Reykjavík hielten wir noch beim Seljalandsfoss. Das Besondere: Er ist weltweit einer der wenigen Wasserfälle, bei dem man dahinter gehen und durch den Wasserschleier aufs Land draußen blicken kann. Allerdings wird man je nach Windrichtung nass – richtig nass!, weswegen dieser Sightseeingpunkt auch erst am Ende der Tour angesteuert wird.


South Coast Tour mit GeoIceland

Wie eingangs schon erwähnt, habe ich die Tour nicht auf eigene Faust gemacht, sondern die "South Coast Tour" von GeoIceland gebucht. Wenn ihr euch traut in einem fremden Land Auto zu fahren und die Insel eigenmächtig zu erkunden, dann würde ich es auch so machen. Mit einem Auto ist man einfach flexibler und kann daher so lange man Lust hat bei den jeweiligen Naturschauspielen Halt machen. Auch würde ich dann eher zu einer Rundreise tendieren – und nicht wie ich – jeden Tag nach Reykjavík zurückzukehren, da man dann doch sehr viel der Urlaubszeit unnötig im Bus verbringt. Solltet ihr aber nur eine Tagesausflug von der Hauptstadt aus planen, so kann ich euch GeoIceland wirklich an Herz legen. Ich habe 3 Touren mit 3 unterschiedlichen Anbietern gemacht und GeoIceland war eindeutig die beste Wahl. Die Tour erfolgt in einem Kleinbus mit direkten Kontakt zum Tour-Guide, der gerne Zwischenfragen beantwortet oder Urlaubsschnappschüsse von einem schießt. Auch fand ich die Tour insgesamt angenehmer und entschleunigter als meine "Golden Circle Tour", die ich zum Beispiel mit einem großen Reiseanbieter gemacht habe.

Fotocredit: erstes Foto von Taylor Leopold

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