Fototipps für Reisen – Mit diesen Tipps gelingen die Urlaubsfotos

Donnerstag, April 27, 2017 Chamy 1 Comments

Dank Smartphones und digitalen Kameras fotografiert mittlerweile fast jeder Urlauber auf seinen Reisen. Damit die Fotos auch schöne Erinnerungen für die Ewigkeit werden, gibt es heute wieder einen Beitrag aus der Reihe "Reisetipps", wo ich euch ein paar Tipps und Tricks für gute Fotos zeige.


Im RAW Modus fotografieren

Die meisten Fotografieren nutzen den JPEG Modus ihrer Kamera. Das hat aber einen entscheidenden Nachteil, denn soll das Foto später bearbeitet werden, so ist ein Qualitätsverlust vorprogrammiert. Das Problem ist, dass im JPEG Modus die Kamera das Bild automatisch bearbeitet. Zwar kann hinterher am PC das Bild noch weiter verbessert werden, aber der Nutzer stößt hier schnell an seine Grenzen.

Wenn jedoch der RAW Modus verwendet wird, dann korrigiert die Kamera nichts. Alles muss von Hand am PC erledigt werden. Möglich wird dies, weil im RAW Modus mehr Daten über ein Bild gespeichert werden, als im JPEG Modus. Dadurch ist es möglich, dass das Bild später umfangreicher am PC bearbeitet werden kann.

In der Hauptsache sind es die hochwertigen Kameramodelle, die den RAW Modus besitzen. Bei den Aufnahmen im RAW Modus werden die unkomprimierten Dateien abgespeichert. Bei der Verarbeitung der Daten werden lediglich die Blende, die Lichtempfindlichkeit und die Belichtungszeit verarbeitet. Die anderen Einstellungen, wie um Beispiel die Helligkeit und die Auflösung wird mittels eines RAW-Konverters vorgenommen. Die Kamerahersteller liefern dafür die entsprechende Software. Der große Vorteil des RAW Modus besteht darin, dass bei der Bearbeitung nachträglich die Stimmung verändert werden kann. Ein Nachteil besteht jedoch in den sehr großen Datenmengen, die abgespeichert werden müssen.


Der Polfilter

Oft unterschätzt ist der Polfilter. Er wird am Objektiv angebracht. Durch ihn wird das eintreffende Licht polarisiert, was die unschönen Reflexionen verhindert. Das fällt vor allen Dingen bei Meeraufnahmen auf, wo oft Spiegelungen durch die Sonne zu sehen sind. Ohne diese sieht ein Foto vom Meer einfach fantastisch aus. Außerdem kommen die Farben des Fotos besser rüber, sodass diese Nachbearbeitung schon entfällt und Zeit einspart.


Der ND-Filter / Graufilter

Ebenso wichtig wie der Polfilter ist auch der Graufilter. Dieser sorgt dafür, dass das Bild abgedunkelt wird. Aus diesem Grund muss es länger belichtet werden. Durch diese längere Belichtungszeit entstehen tolle Fotos, die jederzeit mit ihren Effekten beeindrucken. Der Graufilter wird aufgrund seiner Eigenschaften auch als Sonnenbrille für das Objektiv bezeichnet. Dieser Graufilter wird gerne für Sportaufnahmen benutzt. Aber auch bei Landschaftsaufnahmen kommt er gerne zur Anwendung, denn zum Beispiel ein Foto von einem Wasserfall wird so weicher.


Das Stativ

Es gibt Situationen, wo ein Stativ immer noch gebraucht wird. Daran hat sich zur analogen Fotografie nichts geändert. Besonders bei Nachtaufnahmen zeigt es sich immer wieder, wie wertvoll ein Stativ ist. Ohne zu Verwackeln gelingen hier die Fotos. Unter einem solchen Stativ dürfen sich die Anwender nichts Wuchtiges vorstellen. Die heutigen Stative sind leicht, wiegen nur rund 900 Gramm und sind deshalb gut zu transportieren.


Nützliche Apps für die Fotografie auf Reisen

Apps zum Fotografieren werden oftmals unterschätzt. Dabei sind einige von ihnen unerlässlich. Eine davon nennt sich "Rolleimoments". Diese App ermöglicht es, am jeweiligen Reiseort den genauen Sonnenaufgang- und Sonnenuntergang zu ermitteln. Bevor der Nutzer diese App verwendet, sollte er sich genau über die Handhabung informieren, da sie sehr umfangreich ist und somit viele Möglichkeiten bietet.


Die Belichtungszeit

Für perfekte Fotografien spielt auch die Belichtungszeit eine wesentliche Rolle. Landschaftsaufnahmen am Meer gelingen besonders, wenn sie 30 Minuten vor oder nach dem Sonnenuntergang aufgenommen wurden. Mit einer Langzeitbelichtung 20 Minuten vor Sonnenaufgang gelingen spektakuläre Fotos.


Vordergrund vs. Hintergrund

Die meisten Urlauber fotografieren gerne das Meer. Diese können jedoch langweilig werden, wenn die entsprechenden Vordergründe oder Hintergründe fehlen. Interessant wird das Bild erst, wenn noch zusätzlich etwas als Vorder- oder Hintergrund mit ins Bild aufgenommen wird. Das kann zum Beispiel eine Palme, ein Boot oder auch ein Buch sein. Erst dann wirkt das Foto mit dem Meer interessant und lebendig.


Die Nachbearbeitung

Nachbearbeitung heißt nicht, dass diese mit Photoshop erfolgen muss, denn das sind zwei völlig verschiedene Schuhe. Die Bearbeitung mit einem einfachen Bildbearbeitungsprogramm ist in zwei Minuten erledigt. Die meisten nutzen dieses, um ein Foto heller oder dunkler zu machen. Aus einem langweiligen Foto wird so sehr schnell eine faszinierende Landschafts- oder Meeraufnahme. Mehr Zeit wird benötigt, wenn das Foto retuschiert werden muss. Das ist zum Glück aber nicht immer der Fall. Julia hat aber zum Beispiel einen tollen Beitrag geschrieben, wie sie ihre Urlaubsfotos mit Lightroom bearbeitet und aufwertet.


Fazit

Mit diesen oben genannten Tipps gelingen euch garantiert tolle Urlaubsfotos, mit denen ihr lange eine Freude habt und die ihr gerne herzeigen möchtet. Weitere Fotografie-Tipps habe ich euch schon mal in einem frühren Beitrag aufgezählt und auch, wie man seine Urlaubserinnerungen lange festhalten kann.

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Amsterdam: Von schiefen Häusern, Grachten und gutem Essen

Dienstag, April 25, 2017 Melanie Seltmann 4 Comments

Amsterdam wird häufig mit Coffeeshops und Fahrrädern verbunden. Von beidem gibt es bei weitem nicht zu wenig in Amsterdam. Insbesondere die vollen Fahrradparkplätze am Bahnhof sind faszinierend. Mein Mann musste unbedingt einen Erkundungsgang durch die Mengen von Rädern machen.

Amsterdams Bezirke und deren Unterschiedlichkeit

Insgesamt waren wir fünf Tage in Amsterdam. Von unserem überaus hübschen Hotel im Westen der Stadt haben wir versucht in die unterschiedlichsten Viertel zu gehen. Durch den Tuinpark Nut & Genoegen sind wir relativ angenehm in die Innenstadt gelaufen. So ging es nicht nur im Grünen am Wasser lang, sondern man hatte gleich einen Blick auf viele kleine Häuschen, von denen ich mir nicht sicher bin, ob es nur Gartenhäuser oder Wohnhäuser waren. Außerdem kommt man an der Zuiveringshal West vorbei. Dort war am Wochenende zuvor das Kaffeefestival gewesen, was wir aber leider verpasst haben.
Die Stadt selbst ist von lauter Grachten durchzogen. Am ersten Tag ist sind zu Fuß durch die Innenstadt gezogen.

Amsterdamer Gracht

Wenn man durch die Stadt streift hat aber nicht nur eine wunderbare Sicht auf die verschiedenen Häuser, sondern auch auf die Boote und Hausboote. Ein wirklich schönes Bild!
Boote in Amsterdam

Tag 2 ging dann mehr Richtung Süden. Nach einem Frühstück im Bagels & Beans ging es zu den Foodhallen. Da das Wetter eigentlich ganz schön war, wäre mein Plan gewesen, sich etwas in den Foodhallen zum Mittag zu holen und dann weiter in den Vondelpark zu gehen und dort zu picknicken. Es war zwar schön durch die Foodhallen und den Markt davor zu streifen, das passende zu essen gefunden haben wir dort jedoch nicht. Vor der Halle stehen allerdings ein paar dieser "Legosteine" herum.

Foodhallen in Amsterdam

Stattdessen sind wir weiter zum Febo gegangen, dem typisch Niederländischen Imbiss mit Frikandellen und Pommes. Nach einer kleinen Stärkung ging es trotzdem in den Vondelpark. Dort findet sich ein Stück Naturidylle in der Stadt. Der Park ist wirklich sehr schön, hat weite Grünflächen, Seen, aber auch Cafés. Der perfekte Ort, um ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen und zu erholen.

Vondelpark in Amsterdam

Am dritten Tag gab es einen Ausflug nach Den Haag, was mir fast noch besser gefallen hat. Tag 4 galt dann wieder der Erkundung Amsterdams. Um weiter Richtung Osten zu kommen, haben wir an diesem Tag die Straßenbahn benutzt und haben uns ins hippe Viertel De Pijp fahren lassen. Dort gibt es unheimlich viele Cafés, einen komplett glutenfreien Lebensmittelladen und auch sonst erinnert es ein wenig an Friedrichshain (Berlin). Auch hier sind immer wieder kleine Parkflächen verstreut. Die vielen Parks gefallen mir schon in Wien so gut,  auch in Amsterdam muss man sie nicht missen. 

Viertel De Pijp in Amsterdam

Nach einem kleinen typisch holländischen Mittagsstop (Sandwiches) ging es für uns Richtung Hauptbahnhof, um eine Grachtenfahrt mit dem Boot zu unternehmen. Dabei ist es gar nicht so einfach, sich zu entscheiden mit welcher Firma man unterwegs sein möchte. Wir haben uns dann einfach für den ersten entschieden, der zumal auch noch wesentlich preiswerter war als die meisten Anbieter. Unsere Kapitänin war aber nicht weniger fähig als die anderen. Einige Ecken sind unglaublich eng zum wenden. Wahnsinn, was man da drauf haben muss!

Amsterdam hat vom Boot aus noch mal eine ganz andere Wirkung als zu Fuß. Ich mag es mit dem Schiff durch die Stadt zu schippern, insofern hat es sich gelohnt. So begeistert wie ich es in so vielen Reiseführern und -berichten allerdings gelesen hatte, war ich jedoch nicht.

Nach der Tour ging es mit der Straßenbahn wieder Richtung Westen. Am Abend vorher hatte ich noch einen Bericht über die tollsten Dachterrassen in Amsterdam gelesen. So ging es spontan ins Floor 17. Es war etwas zu frisch, um auf der Dachterrasse selbst zu sitzen, zumal die Terrasse mit einer hohen Glasfront umrahmt ist. Also haben wir uns zwei Etagen tiefer ins Restaurant gesetzt und dort einen gespritzten Apfelsaft getrunken. Den durften wir uns übrigens selbst mischen - es gab nur Apfelsaft und Mineralwasser einzeln in kleinen Flaschen. Der Ausblick war wirklich toll - nur durch die Scheiben sind die Fotos nicht ganz so schön geworden.

Aussicht vom Floor 17
Aussicht über Amsterdam vom Floor 17

Amsterdam ist definitv eine Reise wert!

Hat sich unser Urlaub in Amsterdam gelohnt? Definitiv! Wir haben leider lange nicht alle Sehenswürdigkeiten sehen können. Auch der Museumsbesuch ist sich leider nicht ausgegangen, sodass ich definitiv noch einmal wiederkommen muss. Aber auch andere Orte in Amsterdam stehen noch auf meiner Reiseliste. Schon bei meinen ersten beiden kurzen Besuchen in den Niederlanden war ich begeistert, das wurde jetzt bestätigt ;) Weiteres über unsere kulinarischen Entdeckungen gibt es übrigens hier.

Wart ihr bereits in den Niederlanden oder Amsterdam und wie hat euch das gefallen?

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Colmar: Wo Disney's Die Schöne und das Biest auf das wahre Leben trifft

Samstag, April 22, 2017 Sonja Bruckner 6 Comments

Das verwunschene Städtchen im Elsass

Colmar ist nicht nur als Hauptstadt der elsässischen Weinstrasse bekannt, das bezaubernde Städtchen soll auch als Vorbild für Disney's "Die Schöne und das Biest" gedient haben.
Und tatsächlich, mit etwas Fantasie kann man Belle sehen, wie sie durch die Stadt tanzt und „Bonjour“ singt...

Colmar, wie Belle's Dorf aus Die Schöne und das Biest
 Die Schöne und das Biest ist fiktional, aber Colmar war sicher das Vorbild.












Altstadt Colmar
Altstadt Colmar
Petite Venise („Klein-Venedig“)
La Petite Venise („Klein-Venedig“)





Colmar liegt nur eine Viertelstunde von der deutschen Grenze entfernt. Von Straßburg aus beträgt die Fahrtzeit ungefähr eine Stunde. Parkt man am nördlichen Parkplatz "Scheurer-Kestner" sind es nur wenige Schritte zum Tourismusbüro, in dem man sich mit einem kostenlosen Stadtplan ausstatten kann. Das Museum "Unterlinden", welches eine kunsthistorische Sammlung beherbergt, findet man genau gegenüber.

Museum Unterlinden
Unterlinden-Museum




Wir durchquerten den kleinen Park und fanden an der Rue Kleber die Station des niedlichen Touristen-Zuges "Le Petit Train Colmar". Die 35-minütige Rundfahrt bot uns einen netten ersten Eindruck der 70.000 Einwohner zählenden Stadt. (Kosten: €6,50/Erw., €3,50/Kind)

Park Unterlinden Colmar
Park Unterlinden






Le Petit Train Colmar - Touristenzug
Le Petit Train Colmar


Nach der Zugfahrt spazierten wir durch die Altstadt, vorbei am Münster zu Colmar, Richtung Petite Venise („Klein-Venedig“).


Altstadtgassen in Colmar
Mittelalterliche Gassen

Münster zu Colmar
Münster zu Colmar

Maison Pfister (ein mittelalterliches Hutmacherhaus)
Maison Pfister (ein mittelalterliches Hutmacherhaus)

Nach einem Abstecher in die Markthalle, gönnten wir uns in Petite Venise traditionelle Flammkuchen für die ganze Familie. Der Hit bei den Kindern und für mich besonders lecker begleitet von einen Glas Riesling aus der Region.

Große Auswahl in der Markthalle Krutenau
Große Auswahl in der Markthalle Krutenau





Marché couvert de Colmar
Marché couvert de Colmar (Markthalle)




La Petite Venise
La Petite Venise




Flammkuchen
Flammkuchen






Unser Rückweg führte uns wieder durch die Altstadt. Vorbei am Ostermarkt und vielen netten Cafés, deren Gastgärten bestimmt nur aufgrund der winterlichen Temperaturen so leer waren.

Spaziergang durch Petite Venise
Spaziergang durch Petite Venise

Mittelalterliche Fachwerkhäuser
Mittelalterliche Fachwerkhäuser

Viele kleine Cafés laden zum Verweilen ein
Viele kleine Cafés laden zum Verweilen ein

Verspielt & Romatisch
Verspielt & Romatisch

Bunter Ostermarkt
Bunter Ostermarkt

Ostermarkt  Colmar
Ostermarkt  Colmar

Altes (verlassenes?) Haus
Altes (verlassenes?) Haus



Colmar (deutsch: Kolmar) war für uns ein perfekter Tagesausflug. Vor allem für Familien gibt es viel zu entdecken. Leider war es viel zu kalt um Kleinvenedig mit dem Boot zu erkunden, deshalb: Wir kommen bestimmt wieder!

Sonja

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Indonesien: Die paradiesischen Gili-Inseln. Ein Stückchen Karibik im indischen Ozean.

Mittwoch, April 19, 2017 Kathrin 6 Comments

Kennt ihr schon die Gili-Inseln?  


Die Gili (=klein) Inseln sind drei kleine Inselchen in Indonesien. Die komplette Küste der Gilis besteht aus traumhaftem Strand und klarem Wasser. Da kommt Paradies-Feeling auf! Obwohl sie eigentlich zu Lombok gehören, kommen die meisten Besucher  von der gut frequentierten Urlaubs-Insel Bali. Ein echter Geheimtipp sind die Gili-Inseln wohl eher nicht mehr. Trotzdem sind sie nach wie vor ziemlich cool. Immerhin hat die größte Insel Gili Trawangan gerade mal einen Durchmesser von nicht mal einem Kilometer und ist somit locker zu Fuß zu umrunden. Alles andere macht auch wenig Sinn. Auf den Gilis gibt es nämlich keine Autos oder Motorroller. Die einzigen Fortbewegungsmittel sind die Rikschas mit ihren kleinen Pferden oder das Fahrrad. Von den Rikschas halt ich persönlich nicht viel. Mir taten die armen kleinen Pferde, die kaum größer als Ponys sind leid, wenn sie die Touristen mit ihren riesigen Hartschalen Trolleys transportieren mussten. Zumal es bei diesen Entfernungen absolut unnötig ist sich transportieren zu lassen.


Anreise

Die Inselchen erreicht ihr von Bali oder Lombok aus mit dem Schnellboot. Einfach eine Tour bei einem der unzähligen Reisebüros buchen. Da ist dann auch schon der Transport zum Hafen mit dabei. Wer vor hat auf die Gilis zu reisen, dem kann ich sehr ans Herz legen, den Koffer zu Hause oder im Hotel zu lassen und statt dessen mit einem Rucksack zu reisen. Beim Transfer von Gili Trawangan nach Gili Meno, welche ein kleines Desaster für sich war, wurden wir vom Kapitän der Fähre nicht am Hafen, sondern ca. 100 Meter vor der Küste rausgelassen. Das arme Schwein, das erst Seinen und dann den Trolley seiner Frau über Kopf bis an den Strand tragen musste tut mir immer noch Leid.


Wer von euch keine Zeit hat alle drei der Inselchen zu besuchen, der steht vor der Qual der Wahl. Welche Gili-Insel ist die richtige für mich? Hier eine kurze Entscheidungshilfe: 

Gili Trawangan

• Zu bieten hat Trawangan vor allem die beste Infrastrukur. Sprich die größte Vielfalt an Unterkünften von luxuriös bis spartanisch. 
• Auf Gili T. findet ihr die traumhaftesten Strände
• Außerdem findet ihr hier ein sehr pulsierendes Nachtleben. Coole Bars mit Sitzsäcken am Strand oder Diskos. 
• Sie ist die größte der drei Inselchen.


Eigentlich hat Gili T. für jeden etwas zu bieten. Nur Ruhe sucht man hier manchmal vergebens. Wir hatten das Pech ein Hostel direkt neben der einzigen Moschee der Gilis zu buchen. An sich kein Problem, allerdings fing die Moschee zu unmenschlichen Zeiten an zu dudeln und über verdammt laute Lautsprecher die ganze Insel mit Gebetsgesängen beschallen. Gut andere Länder andere Sitten. Für uns allerdings ziemlich ungewohnt.

 

Gili Air

• Der perfekte Zwischenweg zwischen dem verschlafenen Gili Meno und der pulsierenden Gili T.
• Es gibt zwar viele Hotels, allerdings solltet ihr hier doch eher vorbuchen, da die guten Unterkünfte schnell weg sind.
• Die mittelgroße Insel
• Vor allem für Pärchen und Romantiker ist Gili A die richtige Adresse  


Die "Flitterwochen-Insel" macht ihrem Namen alle Ehre und ist perfekt für alle, die hier ein paar schöne Tage abseits, des großen Trubels verbringen wollen. 


Gili Meno

• Auf Gili Meno ist die Welt noch in Ordnung
• Die kleinste der Gilis ist wirklich noch sehr ursprünglich
• Die Strände sind hier nicht besonders schön, da die spitzen Korallen überall am Strand liegen.
• Auf Gili M solltet ihr definitiv eine Unterkunft vorbuchen! Die wenigen guten Unterkünfte sind schnell weg und es werden dann teilweise verheerende Preise verlangt. 

Meiner Meinung nach ist Gili Meno nicht sehr empfehlenswert. Die Insel ist nicht besonders schön. Erstaunlich fand ich die vielen Deutschen, die sich hier urmtreiben. Während ich auf Bali kaum Deutschen über den Weg gelaufen bin, wimmelt es auf Gili Meno geradezu davon. Trotzdem ist Gili M. noch am ursprünglichsten und etwas für Ruhe liebende.

 

Was ihr sonst wissen solltet

Außerdem solltet ihr wissen, dass die Gilis im Gegensatz zu Bali muslimischen Glaubens sind. Die Einheimischen haben sich wohl schon großteils damit abgefunden, dass entgegen ihrer Religion Alkohol konsumiert wird und keiner einen Schleier trägt. Allerdings findet man oft Schilder, die Touristen beten nicht im Bikini abseits des Strands herumzulaufen. Ich finde es ist ein Zeichen des Respekts dieser bescheidenen Bitte nachzukommen. Außerdem müsst ihr euch auf den Gili's darauf einstellen, dass die Infrastruktur noch etwas schlechter ist, als auf Bali. Der Strom fällt öfter mal aus oder ist gar nicht vorhanden und es gibt nicht immer warme Duschen. Aber ich finde das verkraftbar, um dafür ein paar Tage im Paradies zu verbringen.

Aber sehr selbst:







Auf meinem Blog Travlgedengl  findet ihr noch mehr von mir :-)

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