Lanzarote: Relikte eines Künstlers mit einer großen Vision

Mittwoch, März 29, 2017 Kathrin 3 Comments

Lanzarote: Auf den Spuren César Manriques

Die Kanaren und Ich

 Die Kanaren und ich - wir sind schon alte Bekannte. Ich war bereits vier mal auf drei der sieben "Frühlings-Inseln".
Jede dieser Inseln hat ihren ganz eigenen Charme und sie unterscheiden sich doch sehr von einander. Teneriffa und Gran Canaria punkten mit hohem Gebirge, einem grünen Norden und weißen Sandstränden im Süden. Dagegen ist die raue, karge Vulkanlandschaft, die man auf Lanzarote antrifft für uns eher gewöhnungsbedürftig. Und trotzdem hat mich diese kleine Insel von allen am Meisten fasziniert. Einer der Gründe warum das so ist, ist César Manrique!

Who the fuck is César?

Cécar Manrique (1919 -1992) ist ein begnadeter Künstler. Er wuchs auf Lanzarote auf, kehrte aber seiner Heimat zunächst den Rücken zu. Erst im Alter von 48 Jahren kehrte der Künstler nach einer beeindruckenden internationalen Karriere wieder auf seine Kanaren-Insel zurück. Mit dem bescheidenen Ziel - Lanzarote zum schönsten Ort der Welt zu machen. Was er meiner Meinung nach sehr beeindruckend umgesetzt hat!

César war ein großer Naturschützer  und -liebhaber. Deswegen verfließen seine Gebäude geradezu mit der Natur. Ein Konzertsaal in einer Höhle, oder ein Baum im Wohnzimmer. Solche beeindruckenden und verrückten Ideen machen diese Werke einzigartig.

Vier seiner Werke, die ich besucht habe möchte ich euch hier zeigen.

Da Lanzarote der Länge nach nur ca. 70km lang ist, lassen sich alles diese Destinationen super an einem Tag abklappern. Ihr könnt entweder eine geführte Tour vom Hotel aus buchen, oder wie ich mit dem Mietwagen auf eigene Faust losziehen.



Fundación César Manrique

César Manrique gründete seinerzeit eine Stiftung, deren Anliegen es unter anderem war sein Vermächtnis zu bewahren und auch nach seinem Tod den Gedanken zu wahren Lanzarote zum schönsten Platz der Welt zu machen. So verhindert die Stiftung bis heute, dass die traumhafte Insel dem Massentourismus zum Opfer fällt. Und genau das macht die Insel - trotz ihrer nachteiligen Landschaft - für mich zur schönsten Insel der Kanaren. Eben weil es hier nicht diese perversen Hotelkomplexe wie auf Teneriffa oder Gran Canaria gibt.

Eben diese von César gegründete Stiftung öffnete ihren Hauptsitz im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers. Das Haus wurde zu diesem Zweck extra umgebaut.


Jameos del Agua

In einer Lavahöhle hat Manrique hier eine ganz besondere Attraktion geschaffen. Unten in der Grotte befindet sich ein Salzwassersee in dem einzigartige Mönchskrebse leben. Weiter oben befindet sich ein Restaurant und kommt man aus der Grotte fühlt man sich wie im Paradies. Ein weißes Becken mit klarem, türkisfarbenem Wasser und einer großen Palme haben diese Kraft.

Die Jameos del Agua ist wohl die schönste und bekannteste Attraktion Manriques.


Mirador del Rio

Der Mirador del Rio ist ein beeindruckender Aussichtspunkt, entworfen von Cécar Manrique. Er thront am nördlichsten Zipfel der Insel. Von ihm aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf La Graciosa, die kleine Nachbarinsel Lanzarotes. Der Stil des Gebäudes ist aber auch schon eine besondere Aussicht. Es gibt ein Restaurant oder eine Brüstung um die herrliche Aussicht zu genießen. Die Sicht ist einfach unbeschreiblich. Wenn man hier ist, kann man sich gar nicht vorstellen, dass dieser wunderschöne Ort seinen Ursprung im Krieg findet und die schöne Aussicht mehr strategisch, als romantisch genutzt wurde.




Kakteengarten

Der "Jardin de Cactus" (Kakteengarten) war Cécars letztes Projekt und eröffnete erst zwei Jahre vor seinem Tod.
Der herrlich angelegt Kakteengarten steht seinen anderen Werken aber in nichts nach. Auch wenn die Farben nicht mehr so grell, sondern eher natürlich gewählt sind, lässt sich doch das abstrakte Schema Manriques immer noch erkennen. An den witzigen Toiletten-Schildern sieht man, dass der Künstler auch im Alter seinen Humor nicht verloren hatte.

Cécar hat seine Vision - Lanzarote zum schönsten Ort der Welt zu machen - beeindrucken umgesetzt. Am lobenswertesten finde ich, dass die Insel durch seine Stiftung noch so ursprünglich ist, wie sonst leider keine andere Kanaren-Insel mehr.

Ein großer Mann mit einer großen Vision hinterlässt uns seine großartige Kunst!



Auf meinem Blog Travlgedengl findet ihr noch mehr von mir :-)

10 Dinge, die man auf Lanzarote noch so tun kann.
Enttäuschung Kanaren, was läuft falsch?

Liebe Grüße eure Kathrin

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Graz: Eine Nacht in den Amedia Luxury Suites

Montag, März 27, 2017 Chamy 2 Comments

Große Reisen sind zwar toll, aber ich finde es auch immer wieder spannend sich die Städte "vor der eigenen Haustüre" näher anzusehen. Deshalb bin ich auch freudig im Kreis gesprungen, als ich Ende Dezember die Nachricht bekam, dass ich beim Westbus-Adventskalender 2 Tickets für Wien - Graz gewonnen habe. Zwar war ich schon einige Male in der steirischen Hauptstadt, aber Graz ist einfach immer einen Besuch Wert! Das fand auch Petra, weswegen ich mit ihr den Kurztrip startete. Meine erste Überlegung war: In der Früh hin und am Abend wieder retour nach Wien. Da dieses Vorhaben aber wohl ziemlich stressig und unentspannt gewesen wäre, war ich umso glücklicher, dass uns die Amedia Luxury Suites einluden eine Nacht bei ihnen zu bleiben.


Die Lage des Hotels mag auf den ersten Blick nicht besonders zentral erscheinen, da man aber eigentlich direkt vor der Hoteltüre eine Straßenbahnstation hat, ist man in etwa 10-15 Minuten in der Innenstadt und auch zum Bahnhof schafft man es locker in 20 Minuten. Sollte man für eine Messe oder Veranstaltung in Graz sein, ist dieses Hotel aber ohnehin mehr als perfekt, da sowohl die Stadthalle / Messe Graz, als auch die UPC Arena nur ein paar Fußminuten entfernt sind. Petra und ich hatten das Hotel jedenfalls schnell gefunden und wurden wirklich wahnsinnig freundlich begrüßt und konnten dann auch schon aufs unsere Zimmer huschen. Ein paar Minuten Ruhe hatte ich ehrlich gesagt auch nötig, da das frühe Aufstehen und die 3-stündige Busfahrt doch ein paar Spuren an uns hinterließ.


Zugegeben, der erste Blick ins Zimmer war erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, denn die individuell gestalteten Suiten sind bunt, modern und richtige Kunstwerke. Jedes Zimmer ist quasi ein Unikat und so erwartete mich  beim Aufschließen der Türe erstmal ein knalltürkises Sofa. Sicher nicht Jedermanns Geschmack, da ich aber total auf überlegte Farb- und Stilkonzepte stehe, war ich positiv überrascht. Ein ebenfalls großer Pluspunkt ist definitiv die Größe der Zimmer und auch der Balkon. Zwar hat man vom Balkon nicht den besten Ausblick, aber was gibt es besseres, als nach einem langen Sightseeing-Tag noch entspannt ein kühles Getränk vorm Zubettgehen auf dem Balkon zu genießen? Apropos Zubettgehen: Das Bett war einfach nur ein Traum. Groß, weich und wahnsinnig  kuschelig! Normalerweise schlafe ich die erste Nacht in Hotels eigentlich immer recht schlecht, aber dieses Bett hat einfach alles wett gemacht und wäre es nicht so groß und unhandlich gewesen, hätte ich es gerne unauffällig mitgehen lassen. ;-)


Der nächste Morgen kam daher leider viel zu schnell und ich hätte ehrlich gesagt den Vormittag liebend gerne mit Room-Service im Bett verbracht. Da wir aber nicht zum Schlafen nach Graz gekommen sind, hieß es dann raus aus den Feder und ab zum Frühstück – welches wirklich lecker war. Zwar gab es kein "üppiges Frühstücksbuffet" – wie in manch anderen Hotels – aber eine tolle kleine Auswahl an Kuchen, Brot, Müsli und frischen Obst(salat). Zusätzlich bekommt jeder Gast eine Etagere gefüllt mit Butter, Honig, Marmelade, Schinken- und Salamivariationen, diversen Käsesorten und auch Aufstriche an den Tisch serviert. Außerdem kann man sich auch noch frisch ein Eigericht nach seinen Wünschen zubereiten lassen. Also wirklich reichlich, denn wir schafften mit Mühe und Not gerade einmal die Hälfte der Speisen durchzuprobieren.


Die AMEDIA LUXURY SUITES auf einen Blick:
• Evangelimanngasse 6, Graz
• 49 Suiten mit Terrasse, Balkon oder Dachterrasse
• Hoteleigene Tiefgarage
• kostenloses High-Speed-W-LAN im gesamten Hotel
• Multimediaservice mit Mobiltelefoneinbindung
• Suiten mit voll ausgestatteter Küche
• Klimaanlage im gesamten Hotel
• Behindertengerechte Suiten
• Grillplatz
• kostenlose Nutzung der Sauna (Bademäntel lieber bereit)
• Outdoor-Gym & Tischtennistisch
• Frühstück um 15 Euro dazu buchbar

Vielen Dank für den tollen, kostenlosen Aufenthalt!

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Verona: Mit dem Nachtzug nach Italien

Montag, März 20, 2017 Chamy 10 Comments

Auf der Suche nach einer Stadt, die von Österreich aus leicht zu erreichen ist und nicht allzu großen Reiseaufwand für ein Wochenende bedeutet, kamen wir auf die romantische Stadt Verona in Italien. Zur Auswahl stand noch Mailand, da wir unbedingt mit dem Nachtzug der ÖBB anreisen wollten, und Mailand sich hierfür ausgezeichnet eignet. Verona war sozusagen die zweite Wahl, was wir aber keineswegs bereuten.


Anreise mit dem Nachtzug

Der Nachtzug nach Verona war schnell und einfach gebucht. Ich fuhr Mittwochabend um 20 Uhr von St. Pölten ab, meine Freundin A. stieg in Salzburg dazu. Insgesamt bezahlte ich 158 Euro für beide Strecken. Wir buchten zwei Plätze in einem 6-Bett-Liegewagon und teilten uns das Abteil bei der Hinfahrt mit zwei Geschäftsleuten. Im Abteil liegen Polster und Decke bereit, ein kleines Frühstück kurz vor Ankunft war ebenfalls inkludiert. Die Zugfahrt war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, man muss sich einfach an den Lärm und das Ruckeln gewöhnen. Anfangs hatte ich auch ständig Angst, runter zu fallen. Wir belegten nämlich die beiden oberen Liegen. Nach nur kurzer Zeit fühlten wir uns aber wohl und machten uns bereit für die Nacht. Die Rückfahrt hingegen war völlig problemlos, wir stiegen bereits im Schlabberlook und mit geputzten Zähnen in den Zug und kamen halbwegs (die Grenzkontrolle ausgenommen) ausgeruht in Salzburg an. Bei einer Fahrt mit dem Nachtzug muss einem bewusst sein, dass man vermutlich nicht den besten Schönheitsschlaf bekommt. Nichtsdestotrotz ist es eine praktische Alternative, die mit einigen Abstrichen auch durchaus zu empfehlen ist. Es war für uns eine Art Abenteuer, das wir gemeinsam erleben wollten und auch jederzeit wieder machen würden. Tipp: Vorab bereits in die Schlaf-Klamotten schlüpfen, sich gegebenenfalls abschminken, die Zähne putzen etc. – somit erspart man sich das im relativ engen Abteil und muss dafür nicht die enge Zugtoilette benutzen.

Vorteile: Anfahrt zum/vom Flughafen entfällt, Frühstück inkludiert, Liege statt Sitz, mehr Platz als im Flieger (gerade für größere Leute ideal), keine Gepäcksbeschränkungen (Flüssigkeiten!), Sicherheit (das Abteil kann abgeschlossen werden)
Nachteil: Fahrtlärm, trockene Luft im Zug/Zugluft bei offenem Fenster, für große Gepäckstücke ist dennoch wenig Platz, den Preis fand ich relativ teuer – da es aber leider keine ideale Flugverbindung gab, nahmen wir das in Kauf


Unterkunft

Wir buchten über booking.com ein Apartment direkt im Zentrum, welches einerseits durch die tolle Lage, andererseits durch gute Bewertungen ins Auge stach. Vom Bahnhof aus liefen wir ca. 20 Minuten zur Unterkunft. Das B&B Al Filarmonico liegt nur wenige Meter von der Arena entfernt, bietet drei Zimmer und drei Bäder. Das Frühstück ist vielfältig und es ist von Croissants, Joghurt, Toast, Schinken/Käse bis Obst und süßen Köstlichkeiten alles dabei. Das WLAN ist in der ganzen Unterkunft kostenlos. Ein wesentlicher Vorteil war, dass wir bereits gegen 8 Uhr unser Gepäck abstellen durften und am Abreisetag sogar bis 22 Uhr einen Hausschlüssel hatten. Somit konnten wir den letzten Tag unkompliziert ohne Gepäck durch die Stadt laufen und uns vor Abreise nochmal frisch machen.

Sehenswürdigkeiten

Um ehrlich zu sein, recherchierten wir vor Abreise nicht sonderlich bezüglich Sehenswürdigkeiten oder Gebäuden/Museen, die man in Verona unbedingt sehen muss. Der Plan war, einfach drauf los zu laufen, durch Gassen zu schlendern, in netten Cafés leckeren Kuchen zu essen und eher auf die kleinen, unscheinbaren Details zu achten. Gesagt, getan. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten waren für uns die Arena, das Haus der Julia und diverse Plätze zum Flanieren und Bummeln. Trotz trüben und teils regnerischem Wetter ließen wir uns nicht davon abhalten, die Stadt zu erkunden und mussten feststellen, dass Verona auch ohne strahlendem Sonnenschein bezaubernd ist. Zum Glück hat sich am letzten Tag unseres Aufenthalts doch noch die Sonne blicken lassen, was natürlich alles in noch besseres Licht rückt.


Da wir zufällig zum Faschings-/Karnevalswochenende dort waren, gab es am Samstag tagsüber ein großes Fest mit Umzug im Zentrum, lauter Musik, grölenden Teenagern und natürlich einem wahnsinnigen Menschenauflauf. Wir versuchten, dem so gut wie möglich zu entkommen und liefen dadurch an diesem Tag vor allem in den kleinen Seitengassen herum. Was für uns sehr irritierend war: Teenager beschossen sich gegenseitig mit Eiern und Mehl – ihr könnt euch nicht vorstellen, wie verschmutzt und dreckig nicht nur die Menschen selbst, sondern auch das Zentrum an diesem Tag aussahen. Gegen Abend löste sich der Spaß dann langsam aber sicher auf und die Putztrupps nahmen ihre Arbeit auf. Falls man also wie wir nicht viel von Karneval hält, sollte man sich eventuell ein anderes Reisedatum aussuchen.

Arena di Verona: die Arena ist wohl die eindrucksvollste Sehenswürdigkeit von Verona, ein Muss für Fans von klassischer Musik, das Theater kann besichtigt werden und soll sehr beeindruckend sein, wir haben es zu Fuß umrundet und von außen bestaunt.


Piazza Brà: dieser Platz ist sozusagen der Eingang zur Altstadt, hier befindet sich auch die Arena, ein netter Park und rund herum gibt es unzählige Restaurants. Wir haben uns hier mal ein Eis gegönnt, auf einer der vielen Parkbänken Platz genommen und das Treiben beobachtet.

Case di Giulietta: das Haus der Julia ist weltbekannt und dementsprechend überlaufen, dennoch sollte man es gesehen haben, wenn man in Verona ist. Die Wände auf dem Weg zum Hinterhof sind voller Unterschriften und zeigen von den vielen Besuchern. Im Hof steht die Julia-Statue und man kann kostenpflichtig auch auf den Balkon, wenn man zum Beispiel ein Foto davon haben möchte. Unser Glück war das trübe Wetter, denn wir konnten ungestört Fotos machen und uns die vielen Unterschriften ansehen.


Piazza della Erbe: ein wunderschöner Platz, der zu jeder Tageszeit sehenswert ist – hier kann man am Markt einkaufen oder einfach nur beobachten und verweilen, es gibt viele Restaurants und Cafés, direkt dahinter befindet sich die Piazza die Signori.

Via Mazzini: 
eine sehr belebte Einkaufsstraße, die die Piazza Bra mit der Piazza della Erbe verbindet – hier reihen sich Modegeschäfte und Eisdielen aneinander (auch wir kamen nicht drum herum und verloren uns in einigen Geschäften *oops*)


Natürlich gibt es noch viele andere bedeutungsvolle Sehenswürdigkeiten in und rund um Verona. Da wir uns aber meist einfach nur treiben lassen haben und ohne Reiseführer da waren, kann ich dazu keine weiteren Informationen bieten.

Kaffee, Kuchen & „Cioccolata calda“

Das wohl wichtigste, wenn ich mit meiner Freundin A. unterwegs bin, ist Kaffee. Ihr kennt bestimmt diese Menschen, die ohne Kaffee am Morgen schier unerträglich sind. Liebe A., nichts für ungut, aber du bist einer davon :-) Natürlich wissen wir beide darüber Bescheid und zelebrieren dementsprechend auch die Kaffeestunde am Nachmittag. Aus diesem Grund hat meine liebe Freundin bereits vorab kleine, süße Cafés gesucht und viel recherchiert. Auch über die berühmte italienische heiße Schokolade hat sie mich aufgeklärt, und dass ich unbedingt eine probieren müsse. Anfangs skeptisch, bin ich nach diesem Italien-Urlaub nun ein hoffnungsloser Fall, was Cioccolata calda bianca angeht.

Caffe Borsari: vorbei an der Piazza della Erbe auf die Corso Porta Borsari, noch ein paar Schritte, fast vorbei gelaufen… Hier befindet sich das zuckersüße, winzige Caffe Borsari, welches eine riesen Auswahl an Kaffee bietet. Es gibt nur wenige Sitzplätze und insgesamt haben auch nur sehr wenige Leute auf einmal Platz. Viele Italiener trinken am Tresen einen schnellen Espresso, während wir einen der wenigen Plätze ergattern konnten und uns die bekannte heiße Schokolade gönnten. Mein erstes Mal Cioccolata calda mit weißer Schokolade – köstlich! Eines ist sicher, ich werde nie wieder herkömmliche heiße Schokolade in Österreich oder sonst wo trinken. Trotz der völlig überladenen Deko herrscht hier richtige italienische Atmosphäre, mit zuvorkommenden und sehr hilfsbereiten Service. Es hat uns so gut gefallen, dass wir kurz vor Abreise nochmal hinmussten.



Caffe Wallner: hier waren wir während des Karnevalumzugs und wir kamen zum richtigen Zeitpunkt, einige Minuten später war es nämlich brechend voll und dementsprechend laut, da all die verkleideten Menschen Schutz vor dem Regen suchten. Das Caffe hat eine unglaublich große Auswahl an Kuchen und Kleingebäck, Kaffee, Tee und sogar Eis für die kleinen Gäste. Das Personal war sehr freundlich und auch die Kuchen haben uns besonders gut geschmeckt. Das Caffee Wallner lag genau zwischen unserem Apartment und dem Piazza Brà.

Pasticceria Flego: gleich am ersten Tag kamen wir in diesem kleinen, netten Café vorbei und gönnten uns ein richtig leckeres Frühstück – ich hatte sowohl ein herzhaftes Croissant als auch Süßgebäck und wir tranken köstlichen Kaffee. Es gibt einige kleine Sitzgelegenheiten, eine große Auswahl an Getränken und Kuchen sowie kostenloses WLAN.

Bevorzugt ihr eher eine Anreise mit dem Flugzeug oder könnt ihr euch auch eine Fahrt mit dem Nachtzug vorstellen? War schon jemand in Verona und wie hat es euch gefallen?



Ich hoffe, euch hat mein erster Gastbeitrag hier auf chamy travels gefallen.
Liebe Grüße
Bianca

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