Wien: Crazy Garage Live Escape Game

Montag, März 28, 2016 Chamy 2 Comments

Wie in meinem letzten Food & Fun Beitrag angesprochen, habe ich wieder ein neues Live Escape Game in Wien durchgespielt und will euch diese Erfahrung natürlich nicht vorenthalten, da ich mittlerweile – wie vermutlich viele andere auch – im Escape-Fieber bin. Was ein Live Escape Game genau ist, erkläre ich euch nun nicht noch mal, klickt dazu einfach meine vorigen Beiträge hier oder hier an.


Crazy Garage Wien

Die "verrückte Garage" ist noch ein ziemlich neues Live Escape Game in Wien, in Ungarn allerdings gibt es dieses Echtzeit-Abenteuer schon etwas länger.  Die Wiener Location befindet sich in der Knöllgasse 72  im 10. Bezirk, da aber wirklich direkt die Straßenbahnlinie 1 vor der Türe hält, ist man auch von der Innenstadt in weniger als 30 Minuten beim Adventuregame. Insgesamt 3 verschiedene Echtzeit-Abenteuer werden bei der Crazy Garage angeboten: Der Autodiebstahl, der Gefängnisausbruch oder die Schatzsuche. Mein Blogger-Team (Hakuna Matata) bestehend aus Vicky (+ Family), Thanh und Kim spielten uns zuerst durch den Autodiebstahl und versuchten uns später auch noch am Gefängnisausbruch.


Mission Autodiebstahl

Du willst wieder einmal dem Alltag entfliehen und planst einen Ausflug ans Meer mit deinen Freunden. Dein Vater besitzt ein cooles Cabrio, doch er wird es dir sicher nicht so einfach borgen. Du beschließt auf eigene Faust in das Ferienhaus deiner Eltern zu fahren (wo das Auto steht) und das Cabrio unbemerkt auszuleihen. Deine Freunde und du müsst jedoch zuerst den Schlüssel für die Garage finden und durch Logik, Kreativität und Teamwork das Auto zum Laufen bringen. Leider wart ihr zu laut und die Nachbarn haben die Polizei gerufen. Da ihr nicht erwischt werden wollt, solltet ihr innerhalb von 60 Minuten verschwunden sein!
Autos und ich… nicht unbedingt die perfekte Mischung, trotzdem fand ich die beiden Räume wirklich ansprechend und interessant gestaltet. Der erste Raum ist zwar etwas beengend für ein größeres Team, aber sobald man die Türe zur eigentlichen Garage – in der sich auch ein echtes Auto befindet – öffnen konnte, macht das Spiel auch in größeren Gruppen sehr viel Spaß.


Mission Gefängnisausbruch

Nachdem wir den Autodiebstahl in unter einer Stunde lösen konnten und alle großen Spaß am Rätselraten hatten, ließen wir uns auch noch ins Gefängnis einsperren. Ihr wart zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Die Polizei hat euch verhaftet – nun sitzt ihr unschuldig im Gefängnis. Die einzige Möglichkeit eure Unschuld zu beweisen ist die richtigen Verbrecher zu finden. Dazu müsst ihr allerdings so schnell wie möglich ausbrechen. Die früheren Verbrecher haben viel Material in den Zellen versteckt und ein anderer Häftling hat euch schon von einem korrupten Wärter erzählt. Die Schicht des Wärters endet jedoch in 60 Minuten, danach wird er für längere Zeit im Urlaub sein. Befreit euch gegenseitig aus den Zellen und findet durch gutes Teamwork den Weg in die Freiheit. Die zweite Mission war schon deutlich schwieriger und ohne den hilfreichen Tipps, wäre uns der Fluchtversuch nicht geglückt. Trotzdem muss ich sagen, hat mir der Gefängnisausbruch besser gefallen, auch wenn wir an so manch einer kniffligen Aufgabe fast verzweifelt sind.


Fazit: Beide Spiele haben uns wirklich Spaß gemacht und ich bin – eigentlich wie bei jedem Escape Game – fasziniert von den vielen Details und der authentischen Umgebung. Besonders den Raum mit den Gefängniszellen fand ich gut gemacht und man bekam fast das Gefühl tatsächlich in einem zu sitzen. Was ich etwas schade bzw. anders als bei anderen Games fand: Es befindet sich in keinem der Räume ein Monitor, der die Spielzeit oder den Fortschritt anzeigt. So weiß man leider nie, ob man gut in der Zeit liegt, oder schon kurz vor dem "Game over" steht. Das Zeitgefühl verliert man nämlich während des Spiels schon mal schnell...
Den Autodiebstahl von Crazy Garage würde ich besonders Live Escape - Neulingen ans Herz legen, da er verhältnismäßig doch recht "einfach" zu spielen ist. Außerdem braucht man hier – im Gegensatz zu manch anderen Escape Games – keine großartigen mathematischen Kenntnisse. Übrigens war dies auch das erste Escape Game, wo ich mich tatsächlich befreien konnte. Ich nehme an, das lag aber daran, dass ich diesmal in einer größeren Gruppe und nicht nur zu Zweit gespielt habe. Generell würde ich sagen, dass die perfekte Personenanzahl für solche Abenteuer bei 4 Spielern liegt. Zu Zweit oder zu Dritt ist es manchmal gar etwas schwierig und bei einer größeren Gruppe (wir waren nun 6 Personen) steht man sich teilweise in den doch recht kleinen Räumen etwas im Weg rum beziehungsweise bekommt auch nicht immer mit, welcher Hinweis nun schon gefunden und gelöst wurde.

Tipp: Mit dem Code CrazyOstern16 gibt es bei einer Buchung bis 29.03. -25% Rabatt auf alle Live Escape Games bei Crazy Garage! Am besten ihr liked auch deren Facebook-Seite, denn ich nehme an, dort wird es hin und wieder Aktionen geben.

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Weinviertel: Auf den Spuren von Stonehenge und auf ein Schlückchen Wein im Vino Versum

Donnerstag, März 24, 2016 Chamy 1 Comments

Letztes Wochenende war ich auf Forschungsreise, um das Geheimnis von Stonehenge zu entdecken. Leider allerdings nicht ins Vereinigte Königreich, dort wo das in der Jungsteinzeit errichtetes Bauwerk in der Nähe von Amesbury steht, sondern "nur" ein paar Kilometer nördlich von Wien in MAMUZ. Das MAMUZ Museum Mistelbach zeigt nämlich bis 27. November 2016 die neuesten Forschungsergebnisse rund um das berühmte Steinmonument. Unter dem Titel „Stonehenge. Verborgene Landschaft“ werden die aktuellsten Neuigkeiten zur Landschaft um Stonehenge gezeigt. Beeindruckt haben mich nicht nur die riesigen plastischen Nachbauten der Steine, sondern auch die 25 Meter lange Panoramaprojektion, die sich im ersten Stock des Museums befindet und einen Blick auf den Steinkreis und in die Landschaft gibt. Ansonsten sieht man in der Ausstellung diverse archäologische Funde, die für Geschichtsliebhaber sicher ganz interessant sind. Die Ausstellung stellt aber auch Bezug zur Urgeschichte von Niederösterreich her: Denn auch wir in Niederösterreich, besonders im Weinviertel, hatten imposanten Kreisgrabenanlagen. In der Ausstellung werden also auch spannenden Originalexponate der sogenannten Glockenbecherkultur gezeigt.


Nach einer Nacht im Golfhotel Veltlin in Poysdorf (die Saunalandschaft ist wirklich schön gemacht und auch das Essen ist empfehlenswert!) ging's am nächsten Morgen zum Radyweg, der längsten Kellergasse in Poysdorf.


Bei der Poysdorfer Kellergasse handelt es sich um einen klassischen Hohlweg, in dessen Seitenwände Kellerröhren gegraben wurden. Die Kellerröhren und Presshäuser des Radyweges sind eher klein, da hier vor allem Nebenerwerbsweinbauern ihre Keller anlegten. Im Moment sind überhaupt nur mehr sechs der insgesamt zirka 90 Keller von Winzern in Benutzung. Weitere sechs Keller wurden zu Schaukellern umgebaut, die nun im Rahmen einer Kellergassenführung besucht werden können. Die Führung ist wirklich interessant und kurzweilig, sollte man sich also bei einem Besuch in der Gegend nicht entgehen lassen, da man auch die ein oder andere Anekdote zu hören bekommt...


Fun Fact: Kellerkatze

Wisst ihr was eine Kellerkatze ist? Ich wusste es bis dato auch nicht… Eine Kellerkatze (auch Kellertuch oder Kellerschimmel genannt) ist einSchimmelpilz, der sich in Kellern mit mindestens 85 Prozent Luftfeuchtigkeit bildet. Der schwarze Schimmel ist in etwa ein bis zwei Zentimeter dick und fühlt sich an wie ein flauschiges Katzenfell, daher kommt auch der Name. Die Winzer sind übrigens ziemlich stolz auf ihre Kellerkatze, da dies bedeutet, dass der Keller die optimale Luftfeuchtigkeit hat.

Fun Fact: Dampfplauderer

Ihr kennt ja sicher den Begriff Dampfplauderer, also jemand, der nur "Unsinn" von sich gibt, wo aber nichts dahinter steckt. Angeblich kommt das Wort daher, da sich früher die Gemeindebediensteten zum Austausch immer in den Weinkeller zurückgezogen haben und dort bei einem Gläschen Wein über das ein oder andere aus der Gemeinde diskutiert wurde. Außenstehende konnten diese Gespräche über den Schornstein des Weinkellers unbeobachtet mitverfolgen, waren nicht immer einer Meinung mit den Diskutierenden und hielten sie daher für "Dampfplauderer".


Nach der Kellergassenführung ging es dann ins Vino Versum, wo es in der WEIN+TRAUBEN Welt auf rund  3.000 m2 eine Ausstellung zum Thema Rebe, Traube und Wein gibt. So sieht man zum Beispiel in der Traubenhalle den Traktor, der bei einem 26-tägigen Trip von Poysdorf nach St. Petersburg gefahren wurde, sieht im Traubenkino einen Film rund um die Weintraube, oder kann bei interaktiven Stationen dem Mythos Traube in Kunst, Religion und Kulinarik näher anschauen. In der jährlich wechselnde Sonderausstellung sieht man 2016 die Geschichte von den "Fürsten von Poysdorf". So erfährt man also die Geschichte der Familie Trautson, die über Jahrhunderte die Region rund um Poysdorf prägte. Am Ende der Führung gab es dann auch noch eine Weinverkostung und ich habe – obwohl ich eigentlich keine Weintrinkerin bin – einen wirklich exzellenten Wein getrunken. Solltet ihr also mal die Möglichkeit haben den NEUSTIFTER 2013 aus dem Weingut Neustifter zu probieren, dann macht das unbedingt!


Ja und nach dem Schlückchen Wein ging auch schon die zweitägige Pressereise ins Weinviertel zu Ende und wir machten uns auf den Weg zurück nach Wien...

Fotos der Austellung: Copyright MAMUZ

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AirBnB – Was gibt’s zu beachten?

Montag, März 21, 2016 Chamy 5 Comments

Jeder hat schon Mal davon gehört, doch viele trauen sich nicht. Anstatt ein konventionelles Hotel zu nutzen, übernachtet man in Wohnungen von Einheimischen – AirBnB bietet eine preiswerte Variante und noch viel mehr! Alles über AirBnB erfahrt ihr jetzt.


Kann ich vorher wissen, ob der Vermieter seriös ist?

Schaut euch die Bewertungen an. Ein sehr gutes Indiz für die Seriosität sind viele – am besten positive - Bewertungen. Natürlich können auch Angebote mit keiner oder wenig Bewertungen seriös sein, das Risiko würde ich jedoch anderen Personen überlassen ;-).
Schaut euch auch das Profil des Vermieters an. Es gibt euch zusätzliche Informationen über die Person hinter der Wohnung und hilft euch bei eurer ersten Einschätzung.
Eine weitere wichtige Information ist: AirBnB überweist das Geld erst an euren Vermieter, wenn ihr abgereist seid. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass ihr nicht abgeholt werdet, oder der Vermieter nicht erscheint, erhält er auch kein Geld. Ein Anruf bei AirBnB reicht und euer Geld ist wieder auf eurem Konto.

Was passiert, wenn mir etwas aus der Wohnung geklaut wird? 

Erst mal ist in der Wohnung oder dem Zimmer nichts versichert. Wurde euch etwas geklaut: Meldet es der Polizei. Diese wird sich der Sache annehmen. Auch AirBnB wird euch nicht weiter helfen können. Lasst am besten so wenig wie möglich Wertvolles im Zimmer, auch wenn wir nicht davon ausgehen, dass euch bewusst etwas gestohlen wird, ist es bei längeren Aufenthalten ein unangenehmes Gefühl. Vom Vermieter könnt ihr meist Unterstützung erwarten, zum Beispiel als Dolmetscher, jedoch wird er euch nicht euren Schaden ersetzen. Mit einer eigenen Hausrat-Versicherung sieht das wiederum etwas anders aus. Sie versichert nicht nur eure Wohnung, sondern auch die Habseligkeiten auf einer Reise. Besonders wichtig: Es gelten geringere Versicherungssummen als in eurer Wohnung.

Was passiert, wenn ich was kaputt mache? 

Macht euch keine Gedanken, AirBnB zahlt den Schaden erst Mal für euch. Ein guter Tipp ist jedoch: Macht zur besseren Dokumentierung zu Beginn der Reise Bilder von dem Zimmer. Solltet ihr etwas kaputt machen, fotografiert auch den zerstörten Gegenstand. Wenn euer Vermieter direkt Geld von euch möchte, verweist ihn unbedingt an AirBnB! Zahlt niemals auch nur einen Cent an euren Vermieter, der Hausrat ist nämlich versichert. Im Nachgang wird AirBnB auf euch zukommen und den Schaden von euch zurückfordern. Natürlich erst wenn ihr zuhause seid Am Besten meldet ihr den Schaden bei Heimkehr sofort eurer Haftpflicht-Versicherung. Die übernimmt auch Schäden aus dem Ausland und wird AirBnB den geforderten Betrag zurückzahlen. Wenn ihr garnichts mit der Abwicklung zu tun haben wollt, teilt AirBnB eure Versicherungsnummer mit. Sie setzen sich mit eurer Versicherung in Verbindung und wickeln den Schaden ab.

Wie sieht es mit der Verpflegung aus? 

Der größte Unterschied zu einem Hotel ist die Verpflegung: Ihr seid in jeder Unterkunft Selbstversorger. Achtet also unbedingt darauf, dass es in der Unterkunft eine Küche gibt. Wenn ihr euch nicht sicher seid, fragt den Vermieter! Besonders in den USA gelten eine Mikrowelle und ein kleiner Kühlschrank schon als Küche ;-)

Wenn ihr noch mehr über einen AirBnB Aufenthalt erfahren wollt, schaut auf Burri-Bucht.de vorbei. Sina und Burri haben ihre ersten Erfahrungen mit AirBnB in einem schönen Artikel Zusammengefasst an. Außerdem berichten Sina und Marc auf ihrem Reiseblog www.burri-bucht.de über ihre Urlaubsreisen, aktuelle Nachrichten rund um das Thema Reisen und Außerdem helfen sie euch gerne bei der Planung eurer nächsten Reise. Sprecht sie einfach mal darauf an.

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Food & Fun #5

Freitag, März 18, 2016 Chamy 0 Comments

Irgendwie lasse ich meine Food & Fun Kategorie ziemlich schleifen, was wohl daran liegt, dass das Fotos zusammensuchen jedes Mal mühsam und langwierig ist. Da ich aber in den letzten Wochen doch einige Dinge erlebt habe, die keinen eigenen Beitrag wert sind, trotzdem aber erwähnt werden möchten, gibt es nun eine neue Ausgabe.

Bevor es aber die volle Food & Fun - Dröhnung gibt, möchte ich noch schnell Werbung in eigener Sache machen. Und zwar wurde ich beim deutschsparchigen Travel Blogger Award nominiert und würde mich freuen, wenn ihr für mich abstimmen würdet. Es ist keine Regestrierung oder ähnliches notwendig und man kann pro IP-Adresse 1x voten. Vielen Dank!


// Food


Da Luigi

Als wir vor Jahren unser Büro in den 9. Bezirk verlegt haben, war ich zum ersten mal bei Luigi in der Liechtensteinstraße 8 essen. Ich fand den Italiener zwar ok, allerdings wahnsinnig ungemütlich, weswegen es bei dem einen Besuch blieb. Irgendwann gab es dann ein kleines Makeover des Ladens und vor Weihnachten gab ich Da Luigi also noch mal eine Chance. Die Gemütlichkeit hat sich trotz Renovierung zwar nicht erheblich gesteigert, dafür habe ich eine Pizza in mein Herz geschlossen! Die Pizza Antonio kostet zwar knapp 11 Euro, dafür darf man sich über einen leckeren Pizzaboden mit Tomaten, Mozzarella, Schinken, Speck, Salami, rote Zwiebeln, Pfefferoni, Champignons, Mais und Basilikum erfreuen. Der Insalata di Pollo (gemischter Blattsalat mit gegrillten Hühnerbruststreifen, Kirschtomaten und crema di balsamico) ist ebenfalls sehr lecker und auch die Bruschetta con pomodoro e basilico kann man ohne Bedenken bestellen. Die Nachspeisen habe ich zwar noch nicht probiert, da ich immer so pappsatt nach dem Hauptgang war, jedoch lacht mich jedes Mal die Panna cotta und die Creme caramel an.


ÜberDrüber - XXL Restaurant

Oft bin ich am ÜberDrüber (A2 Abfahrt Wr. Neudorf) vorbeigefahren, reingeschafft habe ich es aber erst vor Kurzem. Die Spezialität des ÜberDrüber sind Spareribs und Schnitzel in vielen Geschmacksrichtungen und Größen. Von Standardportionen über XL bis XXL bekommt man dort alles. Ich war gemeinsam mit meiner Mama essen und wir haben uns eine "normale" Grillplatte (allerlei Gegrilltes vom Schwein, Rind und Huhn mit Pommes, Reis, Gemüse und Kräuterbutter) und einen gemischten Salat geteilt und waren mehr als satt. Auch viele Freunde waren schon im ÜberDrüber essen und waren meist begeistert von den Portionen und der Speiseauswahl. Jedoch muss man sagen, dass die Preise pro Standard-Portion auch erst ab 10 Euro beginnen. Sprich, für eine XL oder XXL Portion sollte man dann schon mal um die 20 Euro einplanen.  


Burgerista

Jaja, Burgerista gibt es nun doch schon ein Zeitchen in Österreich, trotzdem habe ich es irgendwie nie hingeschafft. Kim hat dann letztens aber unser Food-Date einfach ins Burgerista verlegt, weswegen ich "gezwungen" war den Laden auch mal auszuprobieren. Was soll ich sagen?! Lecker!!! Ich bin ja etwas heikel was Burger betrifft, aber mein Smoke House Salad-Style war unglaublich lecker. Für knapp 10 Euro bekommt man einen wirklich großen und gut schmeckenden Burger, Steak oder Mexican Pommes und ein Getränk, welches man so oft nachfüllen kann, wie man möchte. Sowohl der hausgemachte Eistee, als auch die Blutorangen-Limonade kann ich euch wärmstens empfehlen. Was mir ebenfalls gut gefallen hat: Auf den Tischen stehen einige Saucen, von denen man sich so viel nehmen kann, wie man will. Ihr könnt euch also vorstellen, dass meine Pommes in BBQ Apfel Sauce (mein Favorit!), Smokey Souce, Hot ‘n’ Spicy Sauce und Co. ertrunken sind.


Lokale in der Lugner City (Jacky's, BonBun, Dolce Frutta, Santos...) 

Die letzten Tage und Wochen war ich des Öfteren in der Lugner City unterwegs und konnte mich daher etwas durch die Gastronomie testen. Leider muss ich sagen, dass ich von den meisten Restaurants ziemlich enttäuscht bin und nächstes mal lieber außerhalb essen gehen werde. Jacky's: Ist eigentlich eher eine Shisa-Bar, aber es gibt auch eine Handvoll Gerichte. Sowohl der Salat mit Hühnerstreifen, als auch das Finger Food Körbchen waren ganz ok und für den Preis gut. Jedoch ist das Lokal leider ziemlich schmuddelig und schon in die Jahre gekommen. Auch die Kellner sind wenig zuvorkommend, weswegen es bei mir bei diesem einem Besuch bleiben wird. Köö: Das Köö ist eigentlich ein Billard-Cafè, jedoch gibt es auch kleinere Speisen, die wirklich lecker sind.  Dort kann ich euch auf alle Fälle die überbackenen Hausbrote empfehlen! Santos: In diesem mexikanischen Restaurant war ich erst gestern und recht enttäuscht. Das Lokal selbst ist zwar ganz nett und hat ein paar lustige Details (z.B. Salz & Pfeffer in Skull-Form), jedoch sind die Kellner wirklich sehr, sehr langsam und so warteten wir gut 15 Minuten auf unsere Getränke und etwa noch mal so lange auf das Essen. Mein Ensalada Mango y queso fresco (frischer Blattspinat, Blattsalat, Cherrytomaten, Gurken, Schafkäse und gegrillte Mango) war ganz lecker, jedoch fand ich die Portion für 10 Euro etwas klein, denn ich hatte danach noch Hunger. Der Burrito mit Hühnchen war hingegen schon kalt als er auf unserem Tisch ankam und ich fand ihn ehrlich gesagt auch nicht sonderlich gut. Auch die Lavendel-Minze und die Basilikum-Limette Limos haben mich nicht vom Stuhl gehauen. Lecker fand ich dafür das Eis und die Zimtschnecken im neueröffneten BonBun und auch die Säfte bei Dolce Frutta sind ganz lecker!


Tops & Flops (Sparky's Unlimited, Das Kai,  Coffeeshop Company)

Auch sonst habe ich mich durch Wien geschlemmt und es haben sich ein paar Tops & Flops herauskristallisiert. Im Erlebnisrestaurant Sparky's Unlimited war ich vor einigen Jahren ein paar Mal und fand es eigentlich immer ganz gut. Neben Wiener Traditionsgerichten werden im Sparky's auch amerikanische und mexikanische Spezialitäten serviert. Meist habe ich dort einen Salat (Salad Chicky-Cheese oder auch den Stars and Stripes Salad) gegessen. Jetzt, nach ein paar Jahren Sparky's Abstinenz, war ich vor Kurzem mit meiner Mama dort und war nicht mehr ganz soooo angetan. Mein Starter Mix (Knoblauchbrot, Zwiebelringe, gebackene Käsesticks mit Kräuterrahm und Salsa Sauce) war zwar wirklich lecker, der Salat vom Buffet konnte mich aber nicht begeistern. Mamas Pariser Schnitzel mit Reis konnte ebenfalls nicht überzeugen und wurde stehen gelassen. Die Preise im Sparky's sind richtig toll für ein Restaurant mitten in der Innenstadt, aber ich glaube ich werde jetzt wieder länger nicht hingehen und anderen Lokalen den Vortritt lassen… Preisgünstig und gut habe ich dafür wieder ein paar Mal im Votiv gegessen. Auch die Frühstücksspeisekarte probiere ich gerade durch und finde sie für den Preis toll! Ebenfalls begeistert bin ich von der Sushi-Neuentdeckung Das Kai auf der Mariahilferstraße. Dort gibt es traditionell asiatische Küche und leckeres Sushi! Neben den Sushi & Maki Variationen kann ich euch auch das Mango Chicken und die Crispy Duck ans Herz legen. Ansonst bin ich des Öfteren in einen der Läden der Coffeeshop Company eingekehrt, wenn ich Lust auf leckere Shakes oder Limo hatte. Meine Shake-Favoriten: Iced Chocolate, Oreo Shake und  der Chips Ahoi Shake. Ebenfalls sehr lecker war das Tiramisu im Glas und der Kakao im Panorama Restaurant in Gumpoldskirchen. Kehrt dort im Sommer unbedingt mal ein und probiert deren Mehlspeise, die haben nämlich ganz leckere Sachen!


// Fun


Schlosspark Laxenburg

Es hat mich auch mal wieder nach Laxenburg verschlagen. Nicht nur zum Essen ins Flieger & Flieger, nein auch für einen kleinen Spaziergang im Schlosspark. Im Winter leider sehr trist, aber bald kommen ja Frühling und Sommer... Einkehren kann man danach ganz nett im Cafè Herzogshof, oder im Sommer im Eissalon Daniel.


Hot Yoga Vienna 

Man glaubt es oder nicht, aber ich konnte mich tatsächlich mal zum Sport aufraffen! Zumindest habe ich es geschafft, die letzte Woche 3x einer sportlichen Betätigung nachzugehen. Es ist gar nicht so, dass ich schlichtweg zu faul oder unmotiviert bin, aber meist fehlt tatsächlich die Zeit beziehungsweise habe ich eben andere Prioritäten. Wenn ich verreise, fehlt natürlich nicht nur die Zeit, wo ich unterwegs war, sondern muss die Tage vor und nach meinem Urlaub meist auch länger im Büro sitzen. Meine zwei Blogs und deren Social Media Kanäle wollen betreut werden und dann sind da auch noch die ganzen Event-Einladungen und Treffen mit Freunden. Und schwupps ist eine Woche um und die Bewegung kam mal wieder zu kurz. Letzten Freitag habe ich mich dann aber um einiges früher von der Arbeit losgerissen und bin zu Raphaelas Hot Yoga Stunde in den 6. Bezirk gefahren. Als absoluter Yoga-Neuling war ich natürlich gespannt, was mich so erwartet… Kurz gesagt: Es war warm und recht anstrengend. Hot Yoga ist nämlich ziemlich schweißtreibendes Yoga, da man die Übungen in einem 35-38°C Grad warmen Raum macht. Durch die Wärme soll der Kreislauf angeregt und die Entgiftung in Gang gesetzt werden. Außerdem wird der Körper auch beim Dehnen beweglicher. Bei Hot Yoga Vienna werden verschiedene Klassen (Schwierigkeitsstufen) angeboten, wobei ich mich für HOT BASIC FLOW entschieden habe. Hier erlernt man in der 60-Minuten-Einheit die Basis von Vinyasa Flow. Sprich man übt auf langsame und sanfte Weise unter anderem die Abfolge des Sonnengrusses, wobei die Bewegungen alle sehr fließend sind. Die Stunde war zwar recht schweißtreibend, aber auch für einen unsportlichen Menschen wie mich machbar. Einzig und allein Handgelenksschmerzen hatte ich danach, da man sich bei vielen Übungen auf seine Hände aufstützen muss. Zwar habe ich gelesen und gehört, dass Hot Yoga nicht nur gut bei Rückenschmerzen, sondern auch bei Rheuma sein soll, ob sich meine rheuma-geplagten Handgelenke aber so darüber freuen, weiß ich nicht...


Beautytag in Ungarn 

Um meinem Körper noch etwas Gutes zu tun, ging's letzten Samstag mit einer Freundin nach Ungarn. In Beautyhimmel Sopron ist man von uns zu Hause in knapp 45 Minuten und das Wellnessangebot dort ist um einiges günstiger als in Österreich. Ich habe mich diesmal für eine einstündige Gesichtsbehandlung und eine Thai-Massage entschieden. Beides war für den Preis (zusammen knapp 50 Euro) ok, aber ich muss gestehen, dass ich dann doch lieber noch etwas drauflege und den Luxus und die Sauberkeit von Österreich genieße. Keine Frage, die Behandlungen sind sicher nicht schlecht und gerade beim Friseur oder bei der Nagelfee kann man nichts falsch machen, aber das Massagestudio in dem ich war, war schon ziemlich schmuddelig. Im Stadion Center selber gibt es dann noch ein paar Shops, die mit Deko und Kleidung locken. Die Preise fand ich ok, aber nicht sooooo günstig, dass es sich extra lohnen würde zum Shoppen nach Sopron zu fahren. Essen kann man aber super lecker und relativ günstig im Rosengarten, welches 1-2 Straßen von der Beauty-Meile entfernt liegt.


// GOODBYE & WELCOME


Vergangene Blogbeiträge

Mehr als 30 Beiträge kamen seit meinem letzten Food & Fun Beitrag zusammen, was entweder heißt, dass ich sehr viel blogge, oder diese Kategorie wirklich sträflichst vernachlässige. ;-) Im November habe ich es aber endlich geschafft, die letzten Istanbul-Beiträge (ich war immerhin Ende Mai in der Türkei!) zu verbloggen. Außerdem berichtete ich von meinem entspannenden Aufenthalt in St. Johann in Pongau, von wo aus ich auch Ausflüge auf den Dachstein und nach Hallstatt machte. Ende November war ich für eine Woche in Andalusien und berichtet unter anderem vom Finca-Leben, dem Spaziergang auf dem Caminito del Rey und dem Ausflug nach Sevilla. Der Dezember war reisetechnisch sehr ruhig, dafür schaffte ich es auf den wunderschönen Weihnachtsmarkt in den Blumengärten Hirschstetten und ich stellte euch meine 13 liebsten Reise-Apps vor. Der Jänner startete gleich mit einer Pressereise nach Slowenien, von der ich in ausgiebig berichtete. Außerdem startete ich mit einem extra Instagram-Account (@chamytravels) für diesen Blog. Anfang Februar ging es für mich aufs Air & Style Festival nach Innsbruck und ich machte einen Abstecher in die Swarovski Kristallwelten. Ein Live Escape Game (SherLockd) wurde auch mal wieder gespielt und ich löste meinen Hotel-Gutschein im Side Hamburg ein. Zu guter Letzt verriet ich euch auch noch, wie man trotz Jobs recht viel verreisen kann, da ich diese Frage immer und immer wieder gestellt bekomme… ;-)

Auf was ich mich freue...

Mein Terminkalender ist schon wieder sehr gut gefüllt, obwohl ich viele Reisen aus Zeitgründen auch absagen musste. Dieses Wochenende verbringe ich auf alle Fälle im Weinviertel und die Woche drauf ist auch schon das Osterwochenende! Nach Ostern geht es für mich ein paar Tage in die Lüneburgerheide und für Mitte April habe ich eine Einladung nach Mallorca. Ansonst habe ich drei (!) neue Room Escapes gebucht von denen ich euch dann auch berichten werde...

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