Mein schönster Urlaub war... // Blogger-Serie Teil 5

Dienstag, September 29, 2015 Chamy 3 Comments

Eigentlich wollte ich euch heute die ersten Eindrücke von meinem genialen Wochenende in der Schweiz zeigen. Leider hat es mich ordentlich erwischt und ich sitze mit Gliederschmerzen und Matsche-Kopf zu Hause und habe weder Lust noch Nerv die vielen, vielen Fotos zu sichten, geschweigedenn mir einen Text aus den Fingern zu saugen. Deshalb beglücke ich euch heute wieder mit vielen tollen Urlaubsimpressionen anderer Blogger. Neben exotischen Reisezielen wie Thailand, Ghana oder die Azoren, ist diesmal sogar meine Heimatstadt Wien mit von der Partie! :-)


... meine Reise nach Thailand mit Familie und Freund // Madline

Mein schönster Urlaub war definitiv meine Reise nach Thailand vor drei Jahren mit meiner Familie und meinem Freund.  Shoppen in der pulsierenden Großstadt Bangkok, Entspannen am Strand auf der idyllischen Insel Koh Tao, abenteuerliche Touren mit unserem Mietwagen auf Koh Samui, Erkundung beeindruckender Tempel und der buddhistischen Kultur  - langweilig wurde uns bei diesem vielfältigen Trip nie. Thailand hat wirklich für jeden etwas zu bieten und ist trotzdem ein vergleichsweise preiswertes Urlaubsziel. Die Gastfreundlichkeit der Thais hat mich ebenso begeistert wie das unfassbar leckere Essen.  Koh Tao, eine nur 21 km² große Insel im Golf von Thailand und ein wahres Tauchparadies, hat mich besonders in seinen Bann gezogen. Wunderschön und so günstig: für eine Nacht in einem einfachen, aber absolut ausreichendem Bungalow am Strand zahlten wir schlappe 6,00 € pro Person. Ich möchte zurück! Mehr Beiträge zur Thailand-Reise gibt es hier.


... Wale beobachten auf den Azoren // Jakob

Im Sommer 2014 bin ich mit meiner Frau auf die Azoren, die insbesondere für ihre zum Wandern einladenden mal üppig grünen, mal vulkanisch kargen Landschaften, der Gelassenheit abgelegener Inseln und eben Whale watching bekannt sind, geflogen.  Trotzdem (oder zum Glück) verirren sich nur recht wenige Touristen auf das insgesamt 9 Inseln zählende Archipel mitten im Atlantik. Whale watching kann man am besten auf der Insel Pico machen. Schon auf den anderen Inseln haben wir viele Delfine gesehen, und dann kam der große Tag. Nach einer interessanten Einführung fuhren wir mit einem größeren, aber sehr wendigen Boot aufs Meer hinaus. Schon nach kurzer Zeit meldeten die Walgucker an der Küste „Wale in Sicht“ und wir fuhren an besagt Stelle, ein Vorgang, der sich mehrere Male wiederholen sollte, zu unserem Glück. Und ich war wirklich schwer begeistert von diesen riesigen Tieren, denen ich stundenlang im Wasser zuschauen könnte. Irgendwann machte sich auch ein Walbaby (trotzdem 1 Meter) auf dem Weg zu unserem Boot und tauchte dann direkt vor auf, wollte wohl spielen J Und wir konnten einen Wal aus kürzester Entfernung (die Kamera meines Sitznachbarn war dann nass) beobachten. Wale haben für mich irgendwie etwas Besonderes, ich würde am liebsten gleich wieder losreisen, um noch mehr davon zu sehen!
Die Azoren kann ich ganz generell als Reiseziel für einen etwas ruhigeren Urlaub sehr empfehlen! Auf den Inseln lässt es sich sehr gut Wandern, Schwimmen, Entspannen,…und Wale beobachten ;-)


… ein Städtetrip nach Wien // Carolin

Mein Aufenthalt in Wien ist noch keine sechs Wochen her und vielleicht ist das einer der Gründe, wieso ich bei der Frage nach meinem schönsten Urlaub sofort an diese Stadt denken muss. Die Erinnerung an meine Zeit dort ist einfach noch ganz frisch und nicht verblasst.
Jedenfalls war ich Anfang September für vier Tage in Wien und um ehrlich zu sein hätte ich nie gedacht, dass die österreichische Hauptstadt mich so sehr in ihren Bann ziehen würde! Besonders die wunderbare Architektur hat es mir angetan, weswegen ich den ganzen Tag von den kunstvoll verzierten Hausfassaden schwärmen könnte. In der gesamten Innenstadt ist kaum ein Gebäude anzutreffen, welches nicht mit Ornamenten und Schnörkeln ausgestattet ist. Ich finde das einfach toll! Allgemein war es ein Städtetrip voller Kunst und Kultur. Ich habe das Kunstmuseum Albertina besucht und eine Führung durch Sisis Gemächer im Schloss Schönbrunn mitgemacht, was eine tolle Erfahrung war! Am Schönsten fand ich es jedoch, mich treiben zu lassen, durch die verwinkelten Gassen zu schlendern und dabei stets neue Plätze, wie beispielsweise Einkaufspassagen oder süße Läden zu entdecken. In diesen vier Tagen habe ich so unheimlich viel gesehen, dass ich, zurück in der Heimat, zunächst eine Weile brauchte, um all die Erlebnisse richtig realisieren zu können. Wien hat mich einfach verzaubert und ich würde am liebsten sofort dorthin zurück!


… jedes Mal ein bisschen anders! // Franziska

Ok, das ist eigentlich keine „richtige“ Antwort auf die Frage nach dem schönsten Urlaub, aber wie soll man sich denn entscheiden? Als Kind waren die Urlaube in Griechenland oder am Bauernhof mit meiner Familie eben so toll und aufregend wie die Reise mit meiner Klasse nach Bangkok als Teenager. Außerdem gibt es ja auch noch die Städtereisen nach New York oder Hamburg oder… Und von meinen zahlreichen grandiosen Skiurlauben, möchte ich gar nicht erst anfangen…

Wieder mal wird mir klar, was für ein unglaublich großes Glück ich hatte schon so viel reisen zu können und dürfen, deshalb ist es unmöglich mich für den einen allerbesten Urlaub zu entscheiden. Trotzdem möchte ich kurz eine besonders spannende Reise ansprechen; meinen Interrailtrip durch Europa. Mit sechzehn das ersten Mal mit einer Freundin und ohne Aufsichtsperson unterwegs zu sein, hört sich genau so "cool" an wie es war. Dreieinhalb Wochen machten wir Europas Hauptstädte - Rom, Barcelona, Paris, London, Amsterdam, Berlin, Prag - unsicher, bevor es wieder mit dem Ernst des Lebens alias Schule los ging.
Von eiskalten Nächten im Sitzwagen über Strandspaziergänge, gutem Essen, vielen Sehenswürdigkeiten und Marktbesuchen bis hin zum Hotelboot war alles dabei. Das schöne dabei ist: man sieht nicht nur die Zieldestinationen sondern auch viele verschiedene Landschaften auf der Zugfahrt dorthin. "Der Weg ist das Ziel." ist daher die perfekte Beschreibung für einen Interrailtrip...

Da fällt mir ein; zählt mein Auslandssemester, das ich derzeit in Kanada absolviere, als Reise? Dann hätte ich nämlich doch einen Favoriten ;-)


... Ghana // Anja

Akwaaba - Willkommen in Ghana!


Ghana gehört definitiv zu meinen absoluten Lieblingsreiseländern. Eigentlich kann ich den Grund hierfür nicht wirklich genau erklären, warum das westafrikanische Land mich so in den Bann gezogen hat. Wird es doch von Touristen eher weniger besucht – ich aber war inzwischen dreimal dort und habe viele tolle Erinnerungen mitgebracht.



Besonders gut gefällt mir die Volta Region, welche im Osten des Landes liegt und sich an der Grenze vom Nachbarland Togo entlang zieht. Dort gibt es nicht nur viele schöne Wasserfälle, unter anderem auch den höchsten Westafrikas, sondern auch eine atemberaubende Landschaft, die sich in eine Bergkette schmiegt. Ich kann mich nicht erinnern schon einmal so viele unterschiedliche Facetten der Farbe Grün gesehen zu haben. Unter anderem gibt es hier auch einen wunderschönen Botanischen Garten sowie auch mindestens eine Kakao Farm, die man besichtigen kann. 



Aber auch die Strände an der gesamten Küste entlang sind wundervoll, sogar viele Surfer zieht es hierher, wie ich inzwischen gelernt habe. Und du kannst dort in die dunkle Geschichte des schwarzen Kontinents eintauchen. 

Generell hat Ghana viele unterschiedliche Vegetationsformen zu bieten: Vom Regenwald, über Grasland bis hin zur Savanne im Norden, wo sich im Mole Nationalpark auch Elefanten und andere Tiere beobachten lassen. 

Darüber hinaus sind neben der Natur auch die Menschen dort wahnsinnig nett und haben oft ein Lächeln für seine Besucher auf den Lippen.

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Eckernförde: Besuch in der in Hermann Hinrichs Bonbonkocherei

Sonntag, September 27, 2015 Chamy 1 Comments

Was bei einem Besuch in Eckernförde nicht fehlen darf? Ganz klar: Ein Blick in Hermann Hinrichs Bonbonkocherei in der Frau-Clara-Straße 22 !


In der ehemals alte Räucherei kann man seit April 2006 das – im wahrsten Sinne des Wortes – süßes Handwerk erleben. Hier wird das alte Handwerk nicht nur gezeigt,  man kann es geradezu mit allen Sinnen erleben: Zusehen wie bunte Bonbons hergestellt werden, sie anschließend verkosten und den süßen Duft der frischen Ware riechen!


Besonders interessant finde ich, dass man durch eine Glasscheibe hindurch, beim Entstehungsprozess der Süßigkeiten zusehen kann und einem auch der ganze Vorgang erklärt wird. Je nach Bonbonsorte kommen die verschiedensten Handwerkstechniken zum Einsatz. Über einhundert verschiedene Bonbonwalzen sorgen zum Beispiel für die mundliche Form der Bonbons. Im Anschluss darf sich dann jeder auch ein Bonbon nehmen und dieses verkosten… Und was soll ich sagen?! Gerade die noch warmen Drops sind wirklich wahnsinnig lecker!


Neben den traditionsreichen handgemachten Hartkaramellen finden sich bei Hermann Hinrichs auch Lakritz- und Weingummiklassiker und Schokolade! Gerade bei der Schokolade könnte ich zuschlagen bis mein Bauchplatz. Meine Favoriten sind hierbei auf jeden Fall die Pflaumen- und Apfelspalten, die mit feiner dunkler Schokolade überzogen sind. Mjam!


Solltet ihr also mal in Eckernförde sein, schaut unbedingt vorbei! Die Bonbonkocherei bietet für jeden Geschmack das richtige Naschwerk.

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Wien: Die Seele baumeln lassen im Hammam Mon Corps

Mittwoch, September 23, 2015 Chamy 0 Comments

Einfach mal für ein paar Stunden die Seele baumeln lassen, Nichtstun und sich verwöhnen lassen? Ja, dann ist man im Mon Corps absolut richtig!


Mon Corps beschreibt sich selbst als geheimen Palast für Luxus-Beauty und Day-Spas und ich kann euch schon jetzt versichern, man wird nicht enttäuscht! Der auf Hammam-Behandlungen spezialisierte Wiener Luxus Beauty-SPA bietet nämlich wahrhaft königliche Körperbehandlungen mit exklusiven marokkanischen Naturprodukten.


Als ich vor der unscheinbaren Eingangstüre Mitten im 4. Bezirk stand, konnte ich noch nicht ahnen, dass ich gleich in einen Traum aus 1001 Nacht entführt werde. Hinter der grauen Fassade verbirgt sich aber wahrhaftig ein marokkanischer Erholungstempel. Die Inhaberin des Spa´s Bouschra Portner hat damit eine tolle Schönheits-Oase mitten in Wien geschaffen, die einem – zumindest für ein paar Stunden – aus dem Alltag entfliehen lässt.


Da es mein erster Besuch in einem Hammam war, wurde ich von Bouschra durch den Spa-Bereich, der in gedämpftem Licht gehalten ist, geführt. Zugegeben, ich bin nicht der größte Fan von marokkanischer Dekoration und duftenden Kerzen, aber schon in den ersten Minuten habe ich mich dort unheimlich wohl und gut aufgehoben gefühlt! Da während der Behandlung kein anderer Kunde betreut wird, ist auch alles sehr diskret und man braucht kein unangenehmes Gefühl haben, wenn man nur im Höschen oder mit Bademantel bekleidet durch das Spa läuft.



Nachdem ich mich um- bzw. ausgezogen hatte, ging es zur Entspannung ins Dampfband. Ich muss gestehen der 40 Grad warme Wassernebel hat mich noch nicht zur Entspannung geführt und ich hatte eher "Panik" ersticken zu müssen. Dampfbäder und Saunen sind irgendwie nichts für mich… Nach kurzer Zeit war das Dampfbad dann aber zum Glück auch zu Ende und es ging in eine sanfte Reinigung über. Auf einer warmen Steinplatte kam ich dann zur Ruhe und wurde gewaschen und gleichzeitig von vier Händen synchron massiert. Auch mein Kopf kam dabei nicht zu kurz und mein Gesicht erhielt eine angenehme Massage inklusive Peeling und meine Haare wurden gewaschen und gekämmt.


Als Abschluss wird die Haut dann mit einer Körpermasken aus marokkanischer Rasoul Heilerde, Arganöl, Bio Honig oder Zotterschokolade verwöhnt. Die erlesenen Pflegewirkstoffe sollen die Haut mit Mineralien und Feuchtigkeit versorgen. Dadurch wird die Haut gestrafft, vor frühzeitiger Hautalterung geschützt und die Zellregeneration angeregt. Wie sollte es auch anders sein, entschied ich mich für die Schokolade und genoss die angenehme Schoko-Massage und den himmlisch süßen Duft.


Nach dieser wohltuenden Reinigungs- und Pflegebehandlung ging es in den Ruheraum, wo mir ein frischer Frucht-Smoothie gereicht wurde. Nach der kurzen Entspannungspause wurde ich wieder abgeholt und zur Arganöl-Massage geführt. Dort konnte ich dann noch mal richtig die Seele baumeln lassen, ehe ich in meinem kuscheligen Bademantel wieder in den Ruheraum durfte, wo schon leckere Früchte und Wasser auf mich warteten.


Nach fast 3 Stunden war der Zauber dann leider auch schon wieder vorbei und es ging langsam aber sicher ans Anziehen, Haare föhnen und mich verabschieden. Der Besuch im Mon Corps war wirklich himmlisch und ich habe mich danach wie neugeboren gefühlt: Meine Haut war seidig wach und ich wahnsinnig entspannt. Leider haben die Treatments auch ihren Preis. Die kürzeste Behandlung RENDEZ VOUS (Einseifen, Erwärmen des Körpers, marokkanisches Körperpeeling, Haarwaschungmassage, Gesichtspeeling, sanfte Seifenwaschung, Ganzkörperölung, hausgemachter Frappé, Obstteller nach Saison) kostet für 75 Minuten 135,00€. Das volle Programm JE T´AIME
(Einseifen, Erwärmen des Körpers, marokkanisches Körperpeeling, Haarwaschungmassage, Deluxe Gesichtsbehandlung, Mani/Pediküre, Vierhändige Körpermaske nach Wahl: Schokolade, Heilerde, Honig, Arganöl. Seifenwaschung, vierhändige 60 Minuten Ganzkörper-Wellness-Massage mit Arganöl, hausgemachter Frapee, Obstteller nach Saison, marokkanischer Tee mit hausgemachten marokkanischen Keksen) kostet für 240 Minuten stolze 390,00€.

Mon Corps
Belvederegasse 33
1040 Wien

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