Sankt Peter Ording und Friedrichstadt

Samstag, Juli 04, 2015 CHAMY Lifestyleblog 0 Comments

Weiter geht's mit dem vorletzten Teil meines Norddeutschlandaufenthalts. Nach Eckernförde und Fehmarn ging es auch noch einen Tag an die Nordsee, welches irgendwie schon ein starker Kontrast zur Ostsee war.

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Sankt Peter Ording und Friedrichstadt


Sobald man auf der Erhebung des Deichs steht, sieht man schon kilometerweit weißen Strand auf dem sich entweder Wind-/Kitesurfer oder Drachensteiger vergnügen, Häuser gebaut auf Pfählen und beeindruckende Dünen mit Salzwiesen. Irgendwie hat mich dieser erste Eindruck doch sehr an Gran Canaria erinnert. Bis auf die Pfahlbauten hätte ich genauso gut auf der spanischen Insel sein können.

Sankt Peter Ording und Friedrichstadt
Sankt Peter Ording und Friedrichstadt
Sankt Peter Ording und Friedrichstadt

Zugang zum Strand und den Pfahlbauten hat man über die Strandbrücke, wo man als Tagestourist eine kleine Taxe (ich glaube es waren 2-3 Euro pro Person) bezahlen muss. Ja und dann kann man stundenlang auf dem 12 kilometerlangen Strand spazieren, den Kitesurfern bei ihren Stunts zusehen, Ebbe und Flut beobachten, in der Hitze verglühen und sich bei einem der Einkehrmöglichkeiten eine Erfrischung gönnen. Ja, und wenn man Zeit hat, kann man sogar eine Wattwanderung machen, diese wird allerdings nicht jeden Tag angeboten und ohne einen erfahrenen Guide ist es vielleicht nicht ganz so ratsam. Wenn man dann noch mehr Zeit hat, kann man im Westküstenpark das Robbarium (Seehundanlage) besichtigen. Mich als Tierfreund hätte es ja schon irgendwie gereizt, jedoch scheint es laut Internet nicht ganz sooo spannend zu sein und so bin ich froh, dass wir lieber am übernächsten Tag in den Tierpark Schwarze Berge gefahren sind. Ich glaub, da hatte ich mehr davon.



Den Vormittag und frühen Nachmittag verbrachten wir also dort im Kurort, marschierten den Strand entlang und aßen Krabbenbrötchen. Gegen 15 Uhr ging's dann weiter nach Friedrichstadt. Ehrlich gesagt hatte ich keine großen Erwartungen an das Städtchen, da ich bis dato nicht mal von dessen Existenz wusste. Als ich dann aber hörte, dass es eine "Holländerstadt" ist, war ich sofort entzückt. Schon vom Hollandteil in Potsdam war ich total begeistert, woraufhin ich ja kurz darauf meine Amsterdam-Reise buchte und mich unsterblich in Zaanse Schans verliebte. Gut, Friedrichstadt kann man nicht ganz mit meinem geliebten Zaanes Schans vergleichen, dazu fehlen einfach die vielen Windmühlen, das Grün und die Schafe, aber ja, Ansätze sind da!

Sankt Peter Ording und Friedrichstadt

Wie auch in Holland prägt Wasser das Stadtbild Friedrichstadts: Es gibt kleine Grachten, einige Brücken und die typischen Backsteinhäuser. Nach einer Eisschokolade schlenderten wir einfach mal ziel- und planlos durch das Städtchen. Da Friedrichstadt scheinbar nicht allzugroß ist, sollte man auch ohne Stadtplan an allen wichtigen Punkten vorbeikommen. Am Marktplatz befinden sich zum Beispiel noch neun Treppengiebel aus Backstein, die unverfehlbar sind. Auf der Mitte des Marktes steht außerdem ein kleines Brunnenhäuschen und die Remonstrantenkirche ist von dort ebenfalls zu sehen. Ja und wenn man dann durch die kleinen holländisch-angehauchten Gässchen zurückwandert, dann ist man eigentlich auch schon so gut wie durch mit Friedrichstadt.

Solltet ihr mal in der Nähe sein, kann ich euch die zwei Ortschaften echt nur ans Herz legen. :-)

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