Reisetipps: Wie ihr eure Schnappschüsse in Fotobüchern & Co. festhalten könnt

Donnerstag, Juli 02, 2015 CHAMY Lifestyleblog 0 Comments

Heute kommt mein letzter Beitrag zum Reise-Special (Svenja hat dann noch einen für euch), in dem ich euch ein paar Varianten zeigen wollte, um euren Urlaub für die Ewigkeit „festzuhalten“.


Meist mache ich in einen 4-tägigen Urlaub an die 800 Fotos und durch das hardcore Sightseeing gewinnt man logischerweise auch unzählige Eindrücke. Was ich allerdings immer sehr schade finde, ist, dass die Fotos dann am PC dahinvegetieren und dass ich mich an viele Dinge aus dem Urlaub auch nachher gar nicht mehr so genau erinnern kann. Wenn man mich jetzt spontan fragen würde, was ich letzten Herbst alles in Mailand angeguckt habe, würde mir spontan sicher die Hälfte nicht mehr einfallen. Finde ich ziemlich schade… Besonders das "Problem" mit den Fotos ärgert mich total. Man bemüht sich hübsche Motive zu suchen, gute Fotos zu schießen und dann landet letztendlich alles gut versteckt in einem Ordner am PC und wird „nie“ wieder betrachtet. Auch wenn man Freunden oder der Oma vom letzten Urlaub berichten will, ist es immer sehr unpraktisch, wenn man die Fotos nur noch digital hat. Deshalb finde ich Fotobücher & Co. eine schöne Erinnerung und will euch nun 4 Varianten vorstellen, wie ihr euren Urlaub gut in Erinnerung behaltet.


Variante 1 – Notizbuch
Das ist wohl die schnellste und günstigste Variante, also für alle, die nicht unbedingt auf stundenlanges Basteln und Gestalten stehen. Ich habe mir so ein Buch für Mailand gemacht. Bevor ich abgeflogen bin, habe ich mir ein paar Zahlen und Fakten über die Stadt rausgeschrieben und in das Büchlein als „Einleitung“ eingetragen. Außerdem kann man in so ein Reise-Notizbuch auch gut Wörter/Phrasen in der jeweiligen Landessprache eintragen, die man eventuell gebrauchen könnte. Ich habe mir dann auch noch sicherheitshalber einen Plan ausgedruckt, wie ich vom Bahnhof zum Hotel komme, nahegelegene U-Bahn Stationen markiert, etc. Ist ziemlich hilfreich, wenn man (wie ich) kein Internet am Handy hat.
Ansonsten habe ich das Büchlein als Tagebuch benutzt. Jeden Tag wurde kurz in Stichworten eingetragen, was ich so im Laufe des Tages gesehen und erlebt habe. Eintrittskarten, Folder, Tickets, Postkarten,… werden ebenfalls eingeklebt. Eventuell kann man noch ein bisschen Platz bei den einzelnen Tagen lassen, um nach dem Urlaub auch entwickelte Fotos einzukleben.
Kosten: etwa 5 € (Notizbuch, Klebstoff, paar bunte Stifte,…)



Variante 2 – Fotobuch
Fotobücher kennt von euch sicher jeder und ich muss sagen, ich liebe diese Bücher. Man kann sich kreativ entfalten, es geht relativ schnell und einfach (wenn man erst mal die „besten Fotos“ ausgesucht hat) und es sieht auch noch ganz gut aus. Außerdem kann man dank Fotobücher, auch Oma & Co., problemlos Urlaubsfotos zeigen. Ich habe meiner Mama eines mit unseren letzten 2 Städtetrips zu Weihnachten geschenkt und sie hat sich wirklich sehr gefreut.  Auch ich blättere immer wieder gerne in diesem Buch.
Kosten: je nach Anbieter und Seitenzahl liegt der Preis zwischen 30-100 €
Hier findet ihr noch weitere Fotos und einen genauen Bericht zu meinem Cinebook.


Variante 3 – Scrapbook
Für alle, die genauso gerne basteln wie ich, ist ein Scrapbook ideal. Allerdings muss ich euch vorwarnen, dass dies die mühsamste und auch teuerste Variante eines Fotobuchs ist. Ein Scrapbook ist eigentlich eine Mischung aus Notiz- und Fotobuch, welches man theoretisch sowohl digital als auch in Handarbeit erstellen kann. Ich persönlich bevorzuge die händische Variante. Es werden Fotos, Eintrittskarten, Tickets… eingeklebt, Texte geschrieben und vor allem: alles wird hübsch verziert. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich habe für mein Scrapbook über ein halbes Jahr gebraucht, bin mit meinem Ergebnis aber mehr als zufrieden.
Kosten: ich würde sagen ab 50 € aufwärts (Fotos entwickeln lassen, großes Fotobuch, diverse Bastelutensilien, wie Glitzerstifte, Papier, Sticker... Kommt auch drauf an, was man schon alles zu Hause hat. Meines hat ca. 140 € gekostet.)
Hier findet ihr noch weitere Fotos zu meinem Scrapbook.


Variante 4 – Reiseführer
Ok, das ist etwas „Spezielleres“ und ich würde es wohl auch nicht wieder machen, allerdings war das meine Abschlussarbeit im Fach „Kulturtouristik“ und ich finde die Idee ansich ganz nett, wenn man viiiiiel Zeit hat und davon träumt Schriftsteller zu werden. ;-) Im Prinzip ist es ein „normaler“ Reiseführer mit persönlichem Touch. Meiner hat etwa 80 Seiten und 30 Kapitel, u.a. eine Einleitung, wieso ich mich entschlossen, habe darüber zu schreiben, allgemeine Infos über die Stadt, geschichtliche Informationen, Sehenswürdigkeiten unterteilt in Museen, Gebäude, Denkmäler…, Restaurants- und Essensempfehlungen, etc. Aber eben alles mit einer persönlichen Note und meiner eigenen Meinung. Auch die Fotos aus diesem Reiseführer stammen von mir.
Kosten: mich hat das Ausdrucken auf Glanzpapier und das Binden ca. 95 € gekostet


Ja das waren ein paar Möglichkeiten, wie ihr eure Urlaub „festhalten“ könnt. Macht ihr auch Fotobücher & Co., oder ist es euch zu anstrengend/mühsam bzw. würdet ihr diese sowieso auch nicht mehr ansehen?

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