Blogparade: Welcher Reisetyp bin ich?!

Donnerstag, Juli 30, 2015 Chamy 9 Comments

Während des Stöberns auf anderen Reiseblogs bin ich auf eine ziemlich interessante Frage gestoßen. Welcher Reisetyp bist du?! Ja welcher Reisetyp bin denn ich?! Gute Frage, denn bis zum Aufruf der Blogparade habe ich mir ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht, in welche Reise-Schublade ich denn passe… Pauschalreisende, Wellnessurlauber, Gewohnheitsurlauber, Partyurlauber, Backpacker,…. die Liste kann ewig fortgesetzt werden. Es ist gar nicht so leicht sich in eine Kategorie zu stecken, aber ich würde mich nun spontan als Kurztrip-Reisende mit Hang zum Komfort bezeichnen.


Pauschalreisen, ja das war mal… 

Früher gab's jedes Jahr eine Pauschalreise: Kreta, Teneriffa, Gran Canaria, Kos, Korfu & Co. durfte ich alle mittels Pauschalreise kennenlernen. Es war zwar absolut nicht schlecht, aber mittlerweile wäre es nicht mehr meines. Meine letzte Pauschalreise war nach Mallorca, was ich auch nicht bereue, aber eine Woche oder länger "sinnlos" am Strand liegen, Gruppenausflüge und Buffetessen sind einfach nicht mehr reizvoll. Lieber erkunde ich die Stadt auf eigene Faust, buche mir meine Flüge individuell und esse wann und wo ich Lust habe.


Wellness- oder Strandurlaub… gähn!

Auch Wellness- oder reine Strandurlaube brauche ich nicht (mehr). Einen Tag mal am Strand oder im Wellness-Hotel faulenzen? Ja gerne! Bei einem zweiten Tag sage ich dann aber schon "nein danke". Ich habe gemerkt, dass ich ein ziemlich ruheloser Mensch bin und mir das "Nichtstun" nicht so wirklich Freude bereitet. Ein Buch am Strand lesen, konzentriert einen Film schauen, einfach mal abschalten?! Kann und will ich meist nicht… Wenn ich über einen längeren Zeitraum nicht beschäftigt bin, wird mir langweilig und ich werde auch eher unzufrieden. Letztens in Hamburg war das Wetter leider ziemlich doof, es stand nichts Konkretes auf dem Plan – da auch das Wetter durch viele Aktivitäten einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte – und somit gab's einfach "ungefüllte" Zeit und keine Beschäftigung. Selbst da kam diese Unruhe in mir auf…
Diese innere Unruhe an freien Tagen etwas zu verpassen, sinnlos den Tag zu vergeuden, nichts Produktives gemacht oder etwas erlebt zu haben. Das ist auch der Grund, wieso ich mir die letzten Jahre nur einen Urlaubstag genommen habe, wenn ich wirklich etwas vorhatte oder tatsächlich auf Reisen gegangen bin. Einen Urlaubstag "verschwenden", nur um mal einen Tag zu Hause zu sein? Nee, im Moment eher nicht... Vielleicht in ein paar Jahren, aber im Moment möchte ich meine Freizeit voll auskosten!

Campen oder Komfort?

Ganz ehrlich?! So "knausrig" ich sonst mit meinem Geld bin, so leicht fällt es mir es beim Reisen auszugeben. Was meinen Komfort und meine Schlafumgebung betrifft, bin ich schon eher eine "verwöhnte Prinzessin". Eine Jugendherberge mit Gemeinschaftsbad, ein Hostel mit Schlafsaal - FURCHTBAR! So günstig kann die Unterkunft gar nicht sein, dass ich sowas in Anspruch nehmen möchte. Couch-Surfing oder private Unterkünfte behagen mir ehrlich gesagt auch nicht so ganz. Schon alleine die Vorstellung in einer fremden Wohnung zu wohnen, ein Badezimmer zu teilen oder am Klo zu sitzen, während eine (fast) fremde Person in der Küche steht. Mhmmm... Während der Schulzeit musste ich dank Sprachreisen dreimal bei Gasteltern schlafen und ich habe mich leider jedesmal total unwohl gefühlt. In Malta war zwar alles ganz schön und nett, aber die Gasteltern waren kühl und die Atmosphäre im Haus furchtbar. Am liebsten hätte ich mich unsichtbar gemacht und bin die komplette Woche daher auch nur "auf Zehenspitzen" durchs Haus geschlichen. London beziehungsweise Cambridge war der Horror, da wir in einem Drecksloch gewohnt haben. Die junge Familie – mit 3 Kindern, 3 Hunden, zig Katzen und anderen Kleinvieh – war zwar wirklich nett, allerdings hatte ich das Gefühl, dass dort noch nie geputzt wurde: Tierhaare im Essen, schmutzige Bettbezüge, überfüllte Mülleimer und Schimmel im Bad. Urghs! Siena war zwar von der Familie und von der Wohnung her ganz ok, aber wirklich warm bin ich mit der Situation nicht geworden. Und als ich in Valencia in der WG einer Freundin geschlafen habe, musste ich ebenfalls wieder feststellen, dass ich mich in solchen Wohnsituationen schnell unwohl fühle. Am liebsten sind mir daher Hotels oder nette Pensionen. Es muss kein 5-Sterne-Hotel sein, ich erwarte kein Schickimicki-Zimmer, aber eine Rückzugszone und ein eigenes Bad sind mir schon sehr lieb.


Auto, Zug oder Flugzeug?

Da bin ich ehrlich gesagt recht unkompliziert. Für kleinere Trips bevorzuge ich das Auto, da man so herrlich flexibel ist. Schnell mal nach Salzburg und dann noch einen kleinen Abstecher auf der Strecke machen. Super! Rein in den klimatisierten Zug der ÖBB und ab nach München? Ebenfalls klasse! Für weitere Strecken bevorzuge ich dann aber doch das Flugzeug, obwohl ich ein wenig Flugangst habe. Aber 14 Stunden nach Hamburg mit dem Flixbus? Nee eher nicht...


Viele Kurztrips, oder ein langer Urlaub?

Da ich vollzeit-beruftstätig bin, habe ich natürlich auch nur ein gewisses Kontingent an Urlaub zur Verfügung, welches sinnvoll eingeteilt werden möchte. Wenn ich also bei manchen sehe, dass sie einen dreiwöchigen Road-Trip durch die USA machen, 20 Tage inselhopping in Thailand betreiben, oder längere Zeit durch die Weltgeschichte shippern, dann werde ich schon ein kleinwenig neidisch. Ja, irgendwann möchte ich auch mal einen "großen" Urlaub machen und gerade bei weiteren Destinationen zahlen sich nur ein paar Tage dortbleiben wegen Flugkosten und Flugzeit ja auch gar nicht aus. Im Moment fahre ich aber ganz gut mit vielen kleinen Kurzurlauben: Ein verlängertes Wochenende mal hier, ein kurzer Städtetrip mal da! So sieht man doch recht viele und unterschiedliche Orte, muss aber nicht seinen kompletten Jahresurlaub für eine Reise verbrauchen.

Wie verbringt ihr am liebsten euren Urlaub und in welche Reisekategorie würdet ihr euch packen?

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Wien: Ice, ice Baby - Meine liebsten Eissalons in der Innenstadt!

Dienstag, Juli 28, 2015 Chamy 6 Comments

Es ist heiß, ich brauch ein Eis! So oder so ähnlich könnte mein momentanes Lebensmotto lauten, weswegen ich euch 6 tolle Eisläden in der Wiener Innenstadt vorstellen möchte.

Eissalons wien

Gefrorenes wie damals

Ich muss zugeben, da bin ich dem Blogger-Hype verfallen und nachdem ich diesen Eissalon zum 30x auf Instagram gesehen habe, wollte ich ihn auch probieren. Schnell gegoogelt und festgestellt, dass er ebenfalls nur 5 Minuten vom Schottentor entfernt ist. Mit einer Arbeitskollegin ging's dann also in der Mittagspause "Eis testen". Wir hatten die Sorten Schoko-Birne, Marille, Honigmelone und Mango Alfonso, wobei die letzteren 3 Sorten Sorbets sind, was ich aber erst im Nachhinein erfuhr. Mir persönlich waren diese Sorten zu "uncremig" und leicht, weswegen ich nicht so überzeugt war. Aber man soll ja allem eine zweite Chance geben, weswegen ich mich mich beim nächsten Mal an die normalen Eissorten gewagt habe und von diesen schon viel überzeugter bin. Besonders Sachertorte kann ich als Schokoliebhaber empfehlen! Wer's allerdings leicht und frisch mag, der wird auch mit den Sorbets eine Freude haben.
Gefrorenes wie damals
Währinger Straße 12
1090 Wien


Eissalons wien

Zanoni & Zanoni

Zanoni ist auf alle Fälle der Eissalon, den ich am längsten kenne. Seit gut 10 Jahren statte ich der Zanoni Filiale am Lugeck immer wieder einen Besuch ab. Gemütlich zum Sitzen ist es nicht unbedingt, aber die Eiskreationen sind wirklich toll, lecker und für die Lage absolut preiswert. Ich persönliche empfehle euch also trotzdem nicht nur ein Schleckeis mitzunehmen, sondern sich auf nen Eisbecher reinzusetzen. Meine Empfehlungen: Waldviertel Coup ( mit Mohn und Vanilleeis dazu Zwetchgensauce und Sahne), Haselnuss Coup (mit Fiocco, Vanille und Haselnusseis, dazu Birne, Sahne, Schokosauce, Haselnüsse und auf Wunsch Haselnusslikör) oder einen der vielen Fruchtbecher. Wer nicht unbedingt ein klassisches Eis will, probiert das Tartufo oder die Eis-Crepes!
Zanoni
Lugeck 7
1010 Wien

Eissalons wien

Eis-Greisseler

Ein paar Schritte vom Zanoni entfernt befindet sich der Eis-Greissel, zu dem ich immer gehe, wenn ich "ein Eis auf die Hand" haben möchte. Sitzen kann man in dem kleinen Laden leider nicht, aber zum Mitnehmen kann ich euch das Eis echt an Herz legen.  Der intensive Geschmack deren über 90 Eissorten entsteht durch sorgfältig ausgewählte Zutaten, die ausnahmslos natürlich sind, zudem sind viele der Sorten auch vegan und bis auf zwei Sorten ohne Ei gemacht. Die Tages-Eissorten wechseln immer wieder, sodass ich mich auch schon ganz gut durch Sortiment testen konnte. Meine Favoriten: Butterkeks, Apfel-Minze, Birne und Graumohn. 
Eis-Greissler
Rotenturmstraße 14
1010 Wien

Eissalons wien

Eissalon Bortolotti

Wenn ich mich auf der Mariahilferstrasse rumtreibe, führt kein Weg an Bortolotti vorbei. Preislich und von dem Eis ist er ähnlich wie Zanoni. Auch hier esse ich am liebsten fertigzusammengestellte Eisbecher oder trinke leckere Eisschokolade. Wenn es doch ein "ice to go" sein darf, kann ich euch Wassermelone (sehr erfrischend!) oder Cookies empfehlen. 
Eissalon Bortolotti
Mariahilferstraße 22, 66 und 94
1070 Wien

Eissalons wien

Eissalon Schwedenplatz

Irgendwo habe ich mal gelesen/gehört, dass es im Eissalon Schwedenplatz das beste Eis Wiens gibt. Das möchte ich so zwar nicht unterschreiben, aber das Eis ist wirklich lecker und ein oder zwei Kugeln sollte man sich auf alle Fälle gönnen, wenn man vorbeikommt. Meine Empgelungen: Cioccolato d'Austria, Creme Catalana und Apfel-Zimt-Creme. Curry mit Rosinen und Nüssen hab ich noch nicht ausprobiert, wäre aber gespannt wie das schmeckt. Hat's irgendwer schon gekostet?
Eissalon Schwedenplatz
Schottenring 14a
1010 Wien


Eissalon Hof

Lustig, dieser eher unscheinbare und absolut unstylische (um nicht zu sagen hässliche) Eissalon befindet sich 2 Minuten von unserem Büro am Schottentor entfernt. 100x vorbeigelaufen und nie reingetraut, da der Salon nicht ganz so einladend wirkt. So weit ich weiß, gibt es den Familienbetrieb schon seit 60 Jahren, was das eher altmodische Design erklären würde. Da ich vor einiger Zeit aber abends mal Lust auf Eis hatte und der Eissalon nunmal am nahegelegensten ist, hab ich's mal probiert. Eiskreationen gibt es noch und nöcher, wobei viele ähnlich klingen / aussehen. Probiert habe ich keinen, sondern mich für für ein paar normale Eiskugeln entschieden. Was soll ich sagen? Das Vanilleeis ist traumhaft und auch Schokolade war total lecker. Granatapfel hat mich nicht überzeugt, dafür konnte ich noch Mohn, Birne und Erdbeere probieren, die ebenfalls lecker waren. Wenn ihr also mal in der Nähe seid: Lasst euch vom Erscheinungsbild nicht erschrecken, das Eis ist wirklich lecker!
Eissalon Hof
Schottenring 14a
1010 Wien


Auf meinem Eis-Radar stehen natürlich noch weitere Läden, die ich in diesem Sommer noch gerne testen würde. Unter anderem Vidoni (Landstraßer Hauptstr. 2c, 1030 Wien), Schelato (Lerchenfelder Straße 34, 1080 Wien), Leones (Lange Gasse 78, 1080 Wien) und La Romana (Stiftgasse 15-17, 1070 Wien), wo Mirela empfohlen hat unbedingt das Sacher-Eis zu probieren.

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Istanbul: Hagia Sophia & Blaue Moschee

Sonntag, Juli 26, 2015 Chamy 7 Comments

Am ersten "richtigen" Tag unseres Istanbul-Trips führte uns unser Weg natürlich gleich zur Hagia Sophia und zur Sultan-Ahmed-Moschee. Da unser Hotel am Taksim-Platz war, mussten wir ein Stückchen zu Fuß gehen und dann mit der Linie T1 – Kabataş-Bağcılar ein paar Stationen bis zur 
Haltestelle Sultanahmet fahren. Obwohl unser Hotel wirklich super war und auch die Lage gepasst hat, würde ich euch im Nachhinein empfehlen, eine Unterkunft in der Nähe der Haltestelle Sultanahmet zu suchen, da sich hier einfach das ganze Leben abspielt und sich zudem alle "wichtigen" Sehenswürdigkeiten befinden.


Der Platz zwischen der Hagia Sophia und der Sultan-Ahmed-Moschee ist wirklich beeindruckend und ich habe selten so ein schönes Flecken in einer Großstadt gesehen. Nachdem wir uns ein bisschen umgesehen hatten, ging's zur Besichtigung in die Aya Sofya, wie die türkische Bezeichnung der Kirche ist. Ganz ehrlich: Wenn ihr nicht kunstinteressiert seid, könnt ihr euch getrost den Eintritt  von 30 TL (ca. 10 Euro) pro Person sparen. Die "Kirche der Göttlichen Weisheit", die lange Zeit die bedeutendste Kirche der Christenheit war, sieht von außen um einiges netter aus, als von innen. Innerhalb einer viertel Stunde waren wir dann auch durch, ein ein Wow- Erlebnis hat sich bei uns aber nicht eingestellt.


Öffnungszeiten: Di–-So 9-–16 Uhr, Galerie 9–-10.30 Uhr, 13-–15 Uhr, Blaue Moschee tagsüber stets geöffnet (Besichtigung nur außerhalb der Gebetszeiten)


Da wir dann schon ein wenig hungrig, aber vor allem sehr, sehr durstig waren, machten wir uns auf die Suche nach einem nette Lokal. Das Dervis Cafe & Restaurant war das erste auf das wir stießen und waren gleich positiv überrascht! Ihr wisst ja sicher, dass es keine schlaue Idee ist, das bestgelegenste Lokal bei einer touristischen Attraktion aufzusuchen, da in 99% der Fälle der Preis hoch, aber die Leistung niedrig ist. Beim Dervis Cafe & Restaurant war dies allerdings ganz und gar nicht der Fall. Die Preise waren wirklich günstig (ca. 6 Euro für eine große Portion Hühnerschnitzel mit Reis, ca. 2 Euro für eine Dose Cola, 3-4 Euro die Nachspeisen,...), die Kellner wahnsinnig freundlich und schnell, und das Essen auch wirklich lecker. So lecker, dass wir in den nächsten Tagen noch zwei weitere Male bei Dervis eingekehrt sind. Mit Blick auf die Sultan-Ahmed-Moschee wurde dann also erstmal lecker gespeist.


Eigentlich wollten wir nach dem Essen in die Sultan-Ahmed – besser bekannt als die Blaue – Moschee, allerdings fand gerade ein Gebet statt, sodass wir sie nicht betreten durften. Da wir sowieso vor hatten eine Bosporus-Fahrt zu machen, schoben wir diese ein. Für 25 Euro schipperten wir etwas mehr als eine Stunde auf dem Fluss umher und bekamen ein paar Dinge gesagt und gezeigt. Würde ich im Nachhinein auch nicht mehr machen, denn um 2-3 Euro kann man mit der Fähre ähnliche Strecken abfahren und so spannend waren die kurzen und eher unverständlichen Kommentare des Käptens auch nicht.

Nach der – doch eher öden – Schiffsfahrt ging es dann endlich die die Blaue Moschee, die von außen richtig imposant aussieht. Nach der Säkularisation der kaum 500 Meter entfernten Hagia Sophia, ist sie heute Istanbuls Hauptmoschee und ein Werk der osmanischen Architektur. Ich empfehle euch gleich mit langen Rock, bedeckten Schultern und einem mitgebrachten Tuch zu kommen, da ihr dann ohne Probleme reinkommt. Für alle, die spärlicher bekleidet sind, gibt es aber Tücher zum Ausleihen... Wie hygienisch das ist, sei nun dahingestellt. Auch hier muss ich zugeben, waren wir etwas enttäuscht. Die Blaue Moschee, die wegen ihres Reichtums an blau-weißen Fliesen den Namen trägt, ist gar nicht soooo blau wie vermutet. Trotzdem interessant eine Moschee mal von Innen gesehen zu haben.


Nach einer kurzen Pause auf dem Platz vor der Moschee ging es – eher unwissentlich – zum Hippodrom. Direkt neben der Blauen Moschee erstreckt sich nämlich das antike Hippodrom, die einstige Pferdewagenrennbahn der Byzantiner. Auf dem Platz befindet sich auch die Schlangensäule, der Ägyptischer Obelisk und der Kaiser-Wilhelm-Brunnen, die aber ehrlich gesagt alle nicht Top-Higlights sind. Wenn man aber schon mal in der Gegend ist, kann man sich diese Skulpturen gern mal angucken... ;-)

Ziemlich erschöpft ging's dann am Ende des Tages zurück in unser Hotel, um am nächsten Tag wieder früh Morgens mit dem Sightseeing zu starten...

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Mein schönster Urlaub war... // Blogger-Serie Teil 1

Freitag, Juli 24, 2015 Chamy 4 Comments

Ich bin ja so ein Mensch, der immer nach Inspiration sucht. Sich dann auch gern mal stundenlang durch Blogs und YouTube-Channels klickt, um auf neue und für mich interessante Dinge zu stoßen. Gerade bei Ausflugszielen und Urlauben linse ich gerne mal "zu anderen" und schaue was mir selbst davon auch gefallen und letztendlich auf meiner "to see"-Liste landen könnte. Deswegen hatte ich auch die Idee zu meiner Blogserie "Mein schönster Urlaub war...", wo ich gerne Urlaubsideen und Inspirationen für mich und euch sammeln würde. 

In unregelmäßigen Abständen möchte ich euch hier also schöne – und von anderen empfohlene – Urlaubsziele vorstellen. Österreich, Europa, die Welt! Alles ist dabei. Lassen wir uns also inspirieren und träumen von unserer nächsten Reise...


... Cikat-Bucht in Mali Losinj, Kroatien und in Imbassai, Brasilien // Steffi

So viele schöne Urlaube liegen hinter mit, ich kann mich kaum entscheiden, welches der schönste war! Jeder hatte seinen besonderen Reiz. Meine Lieblingsstrände sind in der Cikat-Bucht in Mali Losinj, Kroatien und in Imbassai, Brasilien. Kroatien verbinde ich mit den Urlauben, als unsere Töchter klein waren, Brasilien mit den Urlauben mit den erwachsenen Kindern.

Denn eines weiß ich: Für mich ist weniger das Ziel entscheidend als die Umstände. Mindestens eine von zwei Zutaten machen meine Urlaube unvergesslich: Meine Kinder und Abenteuer, also Neues erkunden und über sich selbst hinauswachsen. Und da bin ich ein Glückskind: Ich lebe auf einem Segelboot, erkunde die Welt und im Urlaub bin ich zu Hause bei meinen erwachsenen Töchtern.

Ich bin in Baden aufgewachsen, lebe aber schon seit 34 Jahren in der Nähe von Köln, dazwischen auch in England, Salvador da Bahia und St. Petersburg. Im Moment ist unser Schiff in Brasilien – es zieht uns immer wieder zurück – und wir genießen in Deutschland unsere Kinder und Enkel. Über unsere Segelreise blogge ich auf www.sy-yemanja.de.

Das Foto von mir wurde etwa vor einem Jahr in A Coruna, Spanien, aufgenommen.


... meine Semesterfahrt 2009 in Kroatien // Simon

Mein schönster Urlaub war meine Semesterfahrt 2009. Wir sind damals nach Kroatien geflogen und das ist einfach nur ein traumhaftes Land. Besonders hatte es mir die Tagestour zum Nationalpark Plitvicer Seen angetan wo auf verschiedenen Ebenen Seen ineinanderfließen und so etliche Wasserfälle die Gewässer miteinander verbinden. Dort einfach lang zu laufen und das ganze auf sich wirken zu lassen was die Natur da gezaubert hatte war einfach nur genial und ich hoffe da bald mal wieder hin zu kommen.


... London // Lary

London stand schon lange auf meiner Reiseliste, ich liebe Städtetrips und London hat einfach so viel zu bieten! Gutes Essen, tolle Shoppingmöglichkeiten und das flair sind einfach unbezahlbar. Besonders empfehlen kann ich eich den Camden Market und einen Tagesausflug nach Brighton ans Meer!


... die Lagunenstadt Venedig // Christine

Obwohl ich bereits einige Länder in Europa bereist habe, war mein schönster Urlaub bisher ganz klar jener in Venedig. Die Lagunenstadt hat mich von Minute eins an in ihren Bann gezogen. Die vielen Brücken, die engen Gassen, die Gondeln, das gute Essen, das blaue Wasser des Canale Grande, der italienische Charme, ich könnte ewig mit meiner Aufzählung, warum Venedig meine Traumstadt ist, weitermachen. Mein Aufenthalt letztes Jahr hat mich so verzaubert, dass ich dieses Jahr gleich wieder für ein paar Tage nach Venedig gefahren bin. Und es war bestimmt nicht das letzte Mal - so viel ist sicher!


... mein Urlaub in Schottland! // Steffi

Dieses Land hat einfach alles - die Abgeschiedenheit in den Highlands, das quirlige Leben in den Städten, traumhafte Sandstrände, eine beeindruckende Landschaft und verfallene Burgruinen, die es zu entdecken gilt. Allein Edinburgh und die Royal Mile sind schon eine Reise wert. Auf der Royal Mile, die Straße, die durch die Altstadt vom Castle hinunter zum Palace of Holyrood House führt, gibt es sehr viel zu entdecken: die St. Giles Cathedral, Real Mary King's Close (sehr zu empfehlen: tolle Führungen durch den Untergrund Edinburghs) oder die geheimnisvollen "Closes", die rechts und links von der Royal Mile abgehen.

Aber auch die Ostküste (Dunnattor Castle, St. Andrews), der Norden (Inverness und Tain), die Highlands und die Inseln im Westen (z. B. Isle of Syke) muss man einfach gesehen haben! Ich weiß gar nicht, was genau mich an diesem Land so fasziniert aber seit ich das erste Mal da war, lässt es mich einfach nicht mehr los.Ich habe mein Herz an Schottland verloren. Das steht fest.


... ein Ausflug in die Wachau // Tina

Eigentlich kann ich es nicht als Urlaub bezeichnen, sondern nur als Ausflug, aber hier in der Wachau kann man unglaublich gut abschalten. In Dürnstein, Weißenkirchen und Umgebung bummle ich gerne durch die Stadt, trinke einen Kaffee (oder viel mehr ein Glas Wasser) und setze mich an den Sandstrand bei der Donau. Wenn ihr mal den Kopf frei kriegen müsst, oder einfach nur einen tollen Tag erleben wollt, dann ist die Wachau genau das Richtige.

Die kleinen, engen Gassen im Stadtinneren erinnern mich ein wenig an Italien und die Ruinen vermitteln einen leichten Hauch von Schottland. Wenn ich Foto's her zeige, wird immer wild spekuliert, wo ich meinen Urlaub verbracht habe. Aber auf Österreich hat dabei noch niemand getippt.

Lust mitzumachen?!

Du hast auch einen Reisetipp? Möchtest hier kurz von deinem schönsten Urlaub erzählen? Nur her damit! Schick mir einfach eine Mail mit dem Betreff "Mein schönster Urlaub" an mail@chamy.at und schon bist du bei der nächsten Ausgabe dabei! Es ist egal, ob du Blogger bist oder nicht – Hauptsache du schickst mir 1-3 Fotos und einen (kurzen) Text von deiner Reise. Solltest du einen Blog haben, dann nur her mit der Adresse, denn dann wirst du natürlich verlinkt! Da es eine regelmäßige Serie wird, gibt es keinen Einsendeschluss, sondern du kannst mir jederzeit schreiben! Sobald ich wieder 4-5 Eingänge habe, kommt der nächste Beitrag online.

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