Hamburg: Zu Besuch in der Naturerlebnisstätte Wildpark Eekholt

Dass ich Wild- und Tierparks liebe, ist glaube ich kein Geheimnis mehr. In jeder besichtigten Stadt, halte ich meine Augen nach Zoos offen und – sofern es meine Zeit zulässt – wird diesem natürlich auch ein Besuch abgestattet. Bei meinem letzten Hamburg-Trip zog es mich also in den Wildpark Eekholt, der am Nordrand des Segeberger Forstes zwischen Bad Bramstedt und Bad Segeberg liegt. Von Hamburg aus erreicht man den privat geführte Park in knapp einer Stunde Autofahrzeit und mit nicht mal 10 Euro Eintritt, war es auch noch einer der günstigsten Wildparks, die ich je besucht habe.


Einer der schönsten Wildparks des Landes 

Angeblich zählt die Naturerlebnisstätte Eekholt zu den schönsten Wildparks des Landes. Da ich in Deutschland noch nicht soooo viele Parks besucht habe, kann ich dies zwar nicht bestätigen, glaube diese Aussage aber gerne! Auf einer Gesamtfläche von zirka 67 Hektar werden in einer abwechslungsreichen Naturlandschaft etwa 100 einheimische Wildtierarten in ihren natürlichen Lebensräumen präsentiert. Obwohl ich den Park im Hochsommer besucht habe, war es überall angenehm schattig und somit herrlich, um durch den weitläufigen Park zu schlendern.

Schwerpunkt Wölfe und viele Sonderangebote

Da im Wildpark auch das Wolfsinformationszentrum Schleswig-Holstein angesiedelt ist, bilden Wölfe einen Schwerpunkt im Bildungsangebot des Tierparks. Als Besucher kann man ein kleines Rudel aus geringer Entfernung beobachten und der "Wolfsmeile" folgen, um auf diversen Infotafel mehr über die Tiere zu erfahren. Bei den täglichen Fütterungen erzählen die Tierpfleger außerdem viele Details über die in Deutschland noch seltene Art und bei den sogenannten Wolfsnächten versucht der Tierpark, die Skepsis vieler Menschen gegenüber Wölfen abzubauen.
Neben dem Themenschwerpunkt "Wölfe" bietet der Tierpark aber das ganze Jahr über immer wieder ein interessantes Angebot an Sonderveranstaltungen an. So finden im Winter etwa die Winterwanderungen mit Grünkohlessen statt, zu Ostern eine große Umweltrallye für die ganze Familie, im Herbst ist die Brunft der Hirsche ein interessantes Naturspektakel und und und …

Was man meiner Meinung nach ebenfalls nicht verpassen sollte: Eine der täglichen Flugvorführungen, bei der man die Tiere nicht nur hautnah erleben kann, sondern der Falkner auch viele interessante Fakten über die verschiedene Greifvögel erwähnt und lustige Anekdoten erzählt.

Wer also in Hamburg und Umgebung auch so fasziniert von Tieren ist, sollte einen Ausflug in den Wildpark Eekholt in Betracht ziehen... oder aber auch dem Wildpark Schwarze Berge einen Besuch abstatten und ins Tropenaquarium Hagebeck gehen.

Teneriffa: 4 Dinge, die man auf der spanischen Insel einfach machen muss

Gut 3.500 km von zu Hause entfernt liegen die paradiesischen Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Im April war ich eine Woche auf der größten der sieben Vulkaninseln.

TENERIFFA

Die Einheimischen sind sehr freundlich, die Kulinarik gut und günstig und die Landschaft echt sehenswert. Bei unserer Spritztour fuhren wir mit dem Auto in 3 Tagen die ganze Insel ab.



Pico del Teide – einer der höchsten Inselvulkane weltweit


Am ersten Tag unserer Tour fuhren wir zum ehemaligen Vulkan Pico del Teide.
Der Pico del Teide, ist mit 3.718 Metern der höchste Berg auf Teneriffa. Er ist mit 7.500 Metern Höhe über dem Meeresboden der dritthöchste Inselvulkan der Erde. Schon am Weg zum höchsten Berg Spaniens meisterten wir eine „trügerische“ Autobahn mit Kreisverkehren und sämtlichen Kurven. Neben Bananen- und andere Obst-Transportwagen fuhren wir sogar an Tiertransportern vorbei.



Mitten am Fuße des Berges endete dann die Straße. Alle Autos parkten einfach am Straßenrand, und es ging zu Fuß weiter, bis wir endlich die Seilbahn entdeckten. Nach ca. 10 Minuten Fahrt mit der Seilbahn hatten wir einen atemberaubenden Ausblick. Obwohl es April war und wohlgemerkt 15 °C hatte, lag teilweise noch Schnee.




Loro Parque – ein Paradies für alle Tierfreunde


Am zweiten Tag fuhren wir in den Norden der Insel, zum größten Tierpark der Insel, dem einzigartigem Loro Parque. Ursprünglich hieß er Papageien-Park, denn „Loro“ heißt im Spanischen „Papagei“. In der zum Park gehörenden Aufzuchtstation befindet sich die größte Papageien-Sammlung der Welt. Auf ca. 135.000 m² kann man unter anderem Schimpansen, Löwen, Gorillas, Jaguare, weiße Tiger, Seelöwen, Otter, Delfine, Killerwale, Faultiere, Ameisenbären, Flamingos, Kraniche, Papageien und vieles mehr bestaunen.

 


Delfine

Zu jeder vollen Stunde gibt es sogar Shows und Vorstellungen, mit akrobatischen Delfinen, flinken Seeottern oder mächtigen Blauwalen. Ich finde, dieser etwas andere Tierpark ist auf jeden Fall einen Besuch wert, denn hier sieht man Tiere, die man normalerweise nie zu Augen bekommt.

 


Hard Rock Cafe Santa Cruz de Tenerife


Am dritten Tag besuchten wir in Santa Cruz de Tenerife das Hard Rock Cafe.
Meiner Meinung nach ist das das wohl schönste Hardrock Café! Bunte Beleuchtung, schneller Service, gutes Essen und ganz besondere Cocktails. Schon von außen beeindruckt das Café mit den Pfeil- und Bogen-Schützen und der Palmenkulisse davor. Einfach reinschauen und sich überraschen lassen!




Die restlichen Urlaubstage verbrachten wir bei sonnigen 25 °C am Strand in Playa de las Americas. Alles in Allem war es ein wunderschöner Urlaub, den ich jeden Reise- und Abenteuerlustigen weiterempfehlen kann. Was war euer schönstes Urlaubserlebnis? Schreibt es in die Kommentare!





Eure Simone 
Lifestyle- und Reisebloggerin auf