Up, Up and Away: Wohin es mich 2017 verschlägt!

Im Moment ist es sowohl hier, als auch auf meinem Instagram-Account (chamytravels), verdächtig still. Aber ja, ich habe euch tatsächlich nichts zu erzählen! Meine letzte Reise führte mich Mitte Dezember ins Gasteiner Tal und seitdem herrscht gähnende Reiseflaute bei mir. Hinter den Kulissen tut sich natürlich einiges und ich plane emsig meine nächsten Trips: Flüge werden gebucht, Hotels ausgesucht und Ausflugsziele recherchiert. Bis ich aber die nächste Reise nicht nur gedanklich, sondern auch physisch antrete, dauert es dann doch noch etwas.  Damit ich bis dahin meine Vorfreude steigere – und euch vielleicht auch ein bisschen Inspiration liefern kann – gibt's hier die bisher geplanten Reisen fürs erste Halbjahr!


GRAZ - Kurztrip (März)

Mein diesjähriges Reisejahr startet ganz unspektakulär mit einem Kurztrip nach Graz. Da ich in der Weihnachtszeit bei einem Gewinnspiel einen Westbus-Gutschein gewonnen hatte, habe ich spontan beschlossen ihn für einen Ausflug nach Graz zu nutzen. In der steirischen Hauptstadt war ich ohnehin schon länger nicht mehr und so möchte ich die knapp 2 Tage für Kaffeetratsch mit Grazer Bloggerfreundinnen, einen Besuch in der Märchenbahn und ein bisschen Bummeln in der Altstadt nutzen. Für die Übernachtung habe ich mir übrigens die AMEDIA Luxury Suites ausgesucht und bin schon richtig gespannt wie das Hotel in natura aussieht.

SLOWENIEN - Spa Tour (März)

Nicht mal eine Woche später heißt es dann schon wieder Koffer packen, denn es geht für 4 Tag nach Slowenien. Hauptfokus der Reise ist Therme & Spa, aber es stehen auch der Orchideenparks in Dobrovnik, ein Rundgang durch Piran und mein erstes Mal Portorož auf dem Plan.


BERLIN / DRESDEN - Städtereise (April)

2012 hatte ich das Glück einen Reisegutschein gewonnen zu haben und da ich den Gutschein recht schnell einlösen musste, verschlug es mich Ende November in das kalte Berlin. Die Stadt war klasse, das trübe graue Novemberwetter eher weniger. Deshalb muss die Stadt unbedingt noch mal bei besserem Wetter besichtigt werden. Auf dem Plan stehen auf alle Fälle der Tierpark und der Flohmarkt am Mauerpark. Außerdem hoffe ich, dass der Berliner Spreepark bis dahin wieder seine Führungen aufnimmt und ich mir endlich diesen berühmten "Lost Place" anschauen kann. Da ich außerdem schon immer mal nach Dresden wollte, wird die Gunst der Stunde genutzt, und es geht mit dem Flixbus für einen Tagestrip in die Landeshauptstadt Sachsens.


LISSABON - Städtereise (Juni)

Im letzten Jahr habe ich soooo viele Reiseberichte über Lissabon (u.a. bei der lieben Golden Bun, von der ich mir auch die hübschen Fotos dazu ausgeliehen habe ;-)) gelesen, dass ich das Gefühl hatte: Da muss ich auch hin! Im Juni ist es also so weit und es geht für 5 Tage nach Portugal, um deren Hauptstadt unsicher zu machen. Ein Tagestrip nach Sintra ist auf meiner imaginären Reiseliste auch schon notiert, alles andere wird sich ergeben bzw. vielleicht habt ihr noch Tipps, was man unbedingt gesehen haben muss? 


ISLAND - Reiturlaub (Juli)

Der größte (und teuerste *hust*) Urlaub in diesem Jahr ist definitiv Island. Fast zwei Wochen werde ich die Insel im Nordatlantik unsicher machen, wobei ich eine Woche per Pferd unterwegs bin und die restlichen Tage für klassisches Sightseeing nutzen werde. Julias Island-Beiträge (auch an dieser Stelle vielen Dank fürs Fotoausborgen) haben mir da unheimlich weitergeholfen. Fix gebucht ist nun also schon die Golden Circle Tour und die Südküste. Die restlichen Tage werde ich wohl schauen, was es in Reykjavík so gibt.

Soweit also erstmal mein Reiseplan fürs erste Halbjahr. Vermutlich werden sich noch einige Tagesausflüge und eventuell auch noch die ein oder andere Pressereise *toi toi toi* ergeben. Was ist bei euch demnächst geplant? Habt ihr schon konkrete Urlaubsziele und eure Reise(n) für 2017 gebucht?

Übrigens habe ich gerade gesehen, dass ich für einen österreichischen Reiseblogger-Award nominiert bin. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Stimme gebt. Dauert 3 Sekunden und es sind keine Daten / Anmeldung erforderlich. Danke.

Fotocredit: Island (Julia / Chic Choolee), Lissabon (Vicky / Golden Bun)

Wien: Die besten Rooftop Bars, Cafes & Restaurants

Kurz vor 23 Uhr und mein Smartphone blickt und will mir sagen, dass ich eine neue Nachricht habe. Die Message ist von einer Freundin, die gerne wissen möchte, welche netten Bars mit Ausblick es denn in Wien gibt. Tja, vor ungefähr zwei Jahren habe ich eben solch einen Artikel zu tippen begonnen, ihn aber nie fertig gestellt, weswegen ich das gerne nun nachholen möchte.


Bevor ich euch aber meine liebsten Bars & Restaurants nenne, ein kleiner Disclaimer und warum ich den Beitrag bis jetzt nie fertig gestellt habe: Hauptgrund ist, dass ich schlicht und einfach nie Fotos gemacht habe... Oder sagen wir so: Die meisten Fotos sind Schnappschüsse mit dem Handy gewesen, die ich dann irgendwann gelöscht habe, als mein Speicher voll war, da sie ohnehin nichts Besonderes und wenig aussagekräftig waren. Und ein Beitrag ohne schöne Fotos ist – wie wir alle wissen – eigentlich ziemlich doof. Grund Nummer 2 warum der Beitrag in meinen Entwürfen schlummert: In 95% der Fällen war ich dank eines Events in eben jenem Restaurant oder Bar. Sprich es gab oft spezielle Drinks, die extra für uns gemischt wurden, die Speisen und Häppchen waren ebenfalls nicht à la Carte und zum Preis-Leistungs-Verhältnis kann ich somit auch nichts sagen. Nichtsdestotrotz möchte ich mit euch meine "Hoch oben über den Dächern Wiens"-Highlights teilen. Vielleicht kann ich ja dem ein oder anderen damit helfen.

Atmosphere im Ritz Carlton, 1. Bezirk

Die Atmosphere Rooftop Bar & Lounge befindet sich im 8. Stock des Ritz Carltons und ist für mich eine der schönsten Bars mit Dachterrasse in Wien. Im Sommer werden dort von 16 bis 24 Uhr kühle Getränke und kleine Snacks serviert, während man Mitten in der Innenstadt den Ausblick über Wien genießen kann.

„Dachboden“ des 25hours Hotels, 7. Bezirk

Diese Hotelbar in der obersten Etage des 25hours Hotels habe ich definitiv schon am öftesten besucht. Hier haben nämlich nicht nur schon unzählige Events stattgefunden, nein hier war ich auch schon etliche Male privat einen Cocktail trinken. Auch wenn ich die Dachterrasse und den Ausblick nicht soooo genial wie in manch anderer Location finde, muss ich sagen, ich mag die chillige Atmosphäre und finde auch das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich okay.

Le Loft im Sofitel, 2. Bezirk

Ich glaube, das Le Loft im obersten Stock des Sofitel Vienna Stephansdom dürfte jedem Wiener bekannt sein. Hier sitzt man an den großen Fensterwänden und hat einen traumhaften Blick über die Wiener Innenstadt inklusive Stephansdom und Riesenrad. Auch die kunstvolle Decke des Le Lofts ist ein wahres Highlight und die Cocktails waren ebenfalls immer recht gut. Allerdings war ich von den Speisen und auch vom Service nie sonderlich begeistert, weswegen es nicht meine erste Anlaufstelle ist, wenn ich an  „Rooftop Bar“ denke.

Das Turm, 10. Bezirk

Wenn es nicht unbedingt in der Innenstadt sein muss, dann kann ich euch für ein nettes Dinner auch Das Turm empfehlen. Ich war vor einiger Zeit mit meiner Mama dort Essen und kann nur sagen, dass es von den Speisen und dem Service wirklich top war. Da sich das Restaurant im 22. Stock des Wienerberg Towers befindet, hat man auch eine wirklich weite Sicht über Wien und Wien Umgebung, allerdings muss ich zugeben, ist diese nicht so schön wie in der Innenstadt, da die Lage doch in einem „Industriegebiet“ und nicht in der Altstadt ist.

Donauturm, 22. Bezirk

Ein Klassiker ist sicher das 360° Restaurant im Donauturm. In rund 150 Meter Höhe befindet sich das Lokal, welches sich langsam rund um die eigene Achse dreht und so den Gästen einen Blick in jede Himmelsrichtung gewährt. Auf der Speisekarte befindet sich typische Wiener Gerichte wie Schnitzel, Backhuhn oder Tafelspitz. Einem Touristen würde ich dieses Lokal als „Highlight“ empfehlen, als Wiener selbst würde ich eher nicht (mehr) hingehen.

Grand Étage, 1. Bezirk

Auch die Grand Étage des Hotels Grand Ferdinand befindet sich über den Dächern Wiens. Von hier kann man  zwar nicht den Stephansdom sehen, dafür hat man einen schönen Ausblick auf die Wiener Ringstraße. Besonderes Highlight ist hier eindeutig der beheizte Rooftop Pool!

Sky Bar im Steffl, 1. Bezirk

Im obersten Stockwerk des Kaufhauses Steffl befindet sich die Sky Bar / Restaurant. Da es direkt auf der Kärtnerstraße ist, kann man schon mal schnell auf einen Kaffee hoch oben über den Dächern Wiens reinhuschen. Das Ambiente ist ganz nett, die Kellner waren immer recht freundlich, ein Highlight war es für mich aber trotzdem nie.

Do & Co Hotel Vienna, 1. Bezirk

Hier bin ich wirklich gerne und freue mich immer wieder aufs neue, wenn ich die Gelegenheit habe im Do & Co im Haas Haus zu sein. Dank der Verglasung hat man einen tollen Blick direkt auf das gemusterte Ziegeldach des Stephansdoms, während man seine leckeren Drinks schlürft. Ganz exklusiv gibt es auf dem höchsten Punkt des Haas Hauses auch noch ein kleines gläsernes Separee, wo man wirklich einen tollen Blick über die Stadt hat, während man ungestört speisen und trinken kann.

Café Bar Bloom im Hotel Lamée, 1. Bezirk

Ebenfalls einen tollen Ausblick auf den Stephansdom und das Stadtzentrum hat man in der Café Bar Bloom, die sich im neunten Stock des Hotel Lamée befindet.

Café Ocean’sky im Haus des Meeres, 6. Bezirk

Eine Location, die ich euch im Sommer sehr ans Herz legen kann, ist das Ocean’sky, welches sich im 11. Stock des Flakturms des Haus des Meeres befindet. Allerdings hat das Ocean’sky nur zu den Zoo-Öffnungszeiten oder speziellen Veranstaltungen geöffnet, weswegen man sich da vorher auf jeden Fall informieren sollte.

Leiner und Gerngroß auf der Mariahilferstraße, 7. Bezirk

Wenn das Budget nicht so groß ist, man aber trotzdem den Ausblick über Wien genießen möchte, kann ich auch den „Geheimtipp“ geben, der Mariahilferstraße einen Besuch abzustatten. Denn sowohl der Leiner, als auch der Gerngroß haben ein nettes Dachterassen-Restaurant, wo man preisgünstig frühstücken und sich ein erfrischendes Getränk genehmigen kann.

Nachfolgende Wiener Rooftop Bars und Restaurants sollen ebenfalls sehr nett sein, allerdings hatte ich bis jetzt noch nicht die Möglichkeit ihnen einen Besuch abzustatten, sprich diese Empfehlungen basieren nun nur auf Hörensagen: Bar im Hotel Ruby Marie auf der Mariahilferstraße, 57 Bar im Hotel Melià im DC Tower (höchste Bar Österreichs), Ristorante Settimo Cielo im Hotel Royal, Justizcafé (angeblich ein ziemlicher Geheimtipp, da es dort auch verhältnismäßig unheimlich günstig sein soll), Café Leopold im Museumsquartier (im Sommer aber immer restlos überfüllt), Das Schick im Hotel am Parkring, Le Ciel im Grand Hotel (2 Hauben Lokal von Toni Mörwald) und The View am Handelskai (Sonnenterasse mit  Ausblick über die Donau und die Skyline von Wien).

Diese 5 Tipps sind zwar keine klassischen Rooftop Bars, allerdings wirklich nette Restaurants, wo man ebenfalls einen grandiosen Blick über Wien erhaschen kann: Das Café Gloriette in Schönbrunn, das Restaurant im Austria Trend Hotel Schloss am Wilhelminenberg, das Café „Oktogon am Himmel“ im 19. Bezirk, das Café Cobenzl und das Cafe Restaurant am Kahlenberg.

Wenn ihr noch weitere Lokale kennt, die man besucht haben muss, schreibt es gerne in die Kommentare.

Burgenland: Felsenmuseum in Bernstein

Zufälligerweise im Mittelburgenland unterwegs und auf der Suche nach einem kurzweiligen Ausflugsziel, welches auch bei schlechten Wetter besucht werden kann? Dann ab ins Felsenmuseum Bernstein!


Die Ausstellung ist in vier Teile gegliedert und man startet im Schaubergwerk, in dem man in die unterirdische Welt des Bernsteiner Felsenmuseums eintaucht. Sowohl für Kinds, als auch für Erwachsene wird dort die Bergbaugeschichte des Ortes ansehnlich präsentiert und erzählt. An Hand von naturgetreuen Modellen werden die verschiedenen Abbaumethoden des Edelserpentins, den ersten Grabungen im Stollen bis zum heutigen Tagebau in modernen Steinbruchanlagen dargestellt. Im überdachten Freilichtbereich stehen zudem viele historische Maschinen und Werkzeuge, die teilweise bis zuletzt noch im Einsatz waren, bereit. Obwohl ich mich nicht für den Bergbau interessiere, sind die Exponate wirklich so toll in Szene gesetzt, dass man sich gerne etwas länger umsieht.


Vom Schaubergwerk geht es in die Edelserpentin-Sammlung, wo man Arbeiten von den ehemaligen Edelserpentin-Schleifereien Josef und Adolf Höfer, Almásy, Josef Piringer und einigen mehr bewundern kann. Das Highlight der Sammlung ist eine aus über 500 verschieden Edelserpentin-Teilen zusammengesetzte Mosaikvase. Im nächsten Raum kann man die Werke des Künstlers Otto Potsch bestaunen, der dort sein Lebenswerk ausgestellt hat. Im letzte Teil dreht sich alles um die "Faszination Bernstein". Die Ausstellung zeigt unter anderem die Entstehung und Gewinnung des Bernsteins, den Handel auf den Bernsteinstraßen und über dessen Mystik und Heilkräfte.
Zum Schluss hat man außerdem noch die Möglichkeit sich im Museumsshop ein schönes Andenken mitzunehmen.


Restaurant Pizzeria Pannonia

Hungrig vor oder nach dem Museumsbesuch? Dann lege ich euch das Restaurant Pannonia ans Herz. Ehrlich gesagt muss ich gestehen, dass es in der näheren Umgebung auch nicht sonderlich viele anderen Essensmöglichkeiten gibt, weswegen es uns gleich ins Pannonia zog. Es war auf alle Fälle keine schlechte Entscheidung, denn obwohl das Lokal voll war, war der Service wirklich schnell und gut und auch die Speisenauswahl und das Essen selbst waren top!

Ungarn: Das Schloss Feštetićs in Keszthely

Heute nehme ich euch noch ein weiteres Mal in die Balaton Region – und zwar in die Stadt Keszthely, die am Westufer des Plattensees liegt – mit. Die Hauptattraktion in Keszthely ist zweifelsohne das Barockschloss der Feštetićs im Norden der Stadt, welches im Jahre 1745 von Christoph Festetics erbaut wurde. Im muss ja gestehen, dass ich mittlerweile schon hunderte von Schlössern besichtigt habe, weswegen in meinem Gedächtnis schon deren Räume und Innenausstattung verschwimmen. Im Schloss Feštetićs ist mir aber die beeindruckende Helikon-Bibliothek, die etwa 50.000 Bände beherbergt in guter Erinnerung geblieben. Interessant daran: Die Bibliothek ist die einzig unversehrt gebliebenen herrschaftlichen Bibliothek Ungarns und es darf sogar heute noch in den darin gelagerten Büchern geblättert werden.

Ungarn: Tapolca und ihre hunderte Jahre alte Seehöhle

Es ist schon ein paar Wochen her, als ich das erste Mal am Balaton in Ungarn war.  Unsere erste Station der kurzen Reise führte in die Kleinstadt Tapolca nördlich des Plattensees. Da in der Gegend seit dem Zweiten Weltkrieg verschiedene Bodenschätze gefunden und abgebaut wurden, entwickelte sich Tapolca zu einem bedeutenden Industriezentrum der Region. Aber nicht nur deshalb ist die Kleinstadt bekannt, sondern auch wegen ihrer unterirdischen Höhlenseen. Unter den Häusern und Straßen von Tapolca verbirgt sich ein verwundenes Höhlensystem, welches vor mehr als hundert Jahren entdeckt wurde. Vor der Bootsfahrt auf dem unterirdischen See kann man noch eine Ausstellung im Besucherzentrum über die beeindruckende Welt der Karstregionen besichtigen. Die faszinierende Welt der Höhlen ist in 10 Räumen durch besondere Attraktionen zu bestaunen und auch für Kinder wird's nicht langweilig, da diese durch eine liebevoll gestaltete Erlebnishöhle kriechen dürfen. Ist man durch die Ausstellung durch, geht es ins Untergeschoss in die Höhle. Mit dem Boot paddelt man durch enge Felsspalten über den glasklaren und 12°C – 18°C warmen See, ehe man dann leider auch schon wieder am Start- und Endpunkt angelangt.