Sardinien: Tharros und Bosa

Nach unserem Bootsabenteuer im Golf von Orosei führte uns unsere Rundreise weiter an die Westküste Sardiniens.

Tharros

Tharros liegt auf der Sinis-Halbinsel etwas 20 Kilometer entfernt von Oristano, der Hauptstadt dieser Provinz. Obwohl die Halbinsel an der schmalsten Stelle nur 100 Meter breit ist, hat sie einiges zu bieten und ist mit Sicherheit einen Besuch wert. Der Strand an der Ostküste bietet eine Mischung aus Sand und Steinen, türkisblauem Wasser und kaum Wellen. Perfekt für kleine Kinder. An der Westküste ist das Meer etwas rauer, die Wellen höher und der Strand breiter. Hier kommt jeder auf seine Kosten, denn die beiden Küstenabschnitte sind ja nur fünf Minuten voreinander entfernt. Vom steinernen Aussichtsturm aus kann man die gesamte Halbinsel überblicken und eindrucksvolle Erinnerungsfotos schießen. Was Tharros ausmacht sind aber die antiken Ruinen. Zwischen dem 11. und 8. Jahrhundert vor Christus war Tharros ein Handelszentrum der Phönizier und Punier. Später bauten die Römer Tharros zu einer bedeutenden Hafen- und Handelsstadt aus. Wer sich die 5 Euro Eintritt für den Besuch der archäologischen Stätte sparen möchte, kann die Ruinien auch von außen fotografieren. Ich persönlich finde aber, dass ein Spaziergang durch die antiken Straßen, vorbei an den Überresten der Häuser, Thermen und Säulen, ein ganz besonders Erlebnis ist.
Mein Tipp: Besucht Tharros am späten Nachmittag und bleibt bis zum Sonnenuntergang. So entgeht ihr den Touristenmassen, die Strände gehören euch praktisch alleine und ihr könnte die goldene Stunde zum Fotografieren nutzen.

Ostküste der Sinis-Halbinsel
Ostküste der Sinis-Halbinsel




Tharros: phönizisch-punischen Ruinien
Tharros: Phönizisch-punische Ruinien




Steintürmchen, Steinmännchen, Tharros
Viele üben sich hier im Steintürmchen bauen




Westküste Tharros
Westküste der Sinis-Halbinsel





Goldene Stunde, Turnen, RSG, Tharros
Wir nutzten die goldene Stunde für Familienfotos




steinernen Aussichtsturm von Tharros
Steinerner Aussichtsturm von Tharros





Romantische Stimmung, Tharros
Angekommen an der Westküste genießen wir unseren ersten Sonnenuntergang am Meer.





Sonnenuntergang tharros
Was gibt es romantischeres als einen Sonnenuntergang am Meer...




Nach einer Übernachtung in Oristano machten wir uns frühmorgens auf Richtung Norden, um nach einer 1-stündigen Fahrt Bosa zu erreichen.

Bosa

Bosa ist ein beschauliches 8000-Seelen-Städtchen. Es liegt am Fluss Temo, der zwei Kilometer von der Stadt entfernt ins Meer mündet. Oberhalb der bunten Altstadt thront die Burgruine Castello Malaspina. Es ist zu empfehlen das Auto am Südufer zu parken. Von dort aus ist es nur ein kurzer Spaziergang bis zu Altstadt. Die hohen Altstadthäuser wirken sehr gepflegt, überall ist bunter Blumenschmuck zu finden. Abseits der Souvenirgeschäfte findet man kleine Boutiquen. Hier kann man bestimmt das eine oder andere außergewöhnliche Erinnerungsstück ergattern. Der Aufstieg zur Burgruine Castello Malaspina dauert nicht länger als 15 Minuten. Mit dem Bau der Festung wurde im 12. Jahrhundert begonnen. Die Stadt Bosa entstand erst im 13. Jahrhundert, nachdem die Burg fertiggestellt war und sich die Bevölkerung im Schutz des Castello ansiedelte. Die Wehrmauer der Burganlage wurde restauriert und kann heute  fast vollständig umrundet werden. Der Rundweg bietet einen überwältigenden Ausblick über Bosa, den Fluss Temo und dessen Meeresmündung. Im Burghof befindet sich die Burgkapelle Regnos Altos. Hier können Fresken aus dem 14. Jahrhundert besichtig werden.

Zufahrt, Blick auf Bosa
Blick auf Bosa






Blick auf die Altstadt Bosas vom Flussufer aus
Blick auf die Altstadt Bosas vom Flussufer aus






Blick auf die Burgruine in Bosa
Blick auf die Burgruine in Bosa






Enge Gassen in der Altstadt von Bosa
Enge Gassen in der Altstadt von Bosa



Burgruine „Castello Malaspina“
Burgruine „Castello Malaspina“

Rundgang „Castello Malaspina“
Rundgang „Castello Malaspina“

Der Fluss Temo fließt zwei Kilometer von Bosa entfernt ins Meer.
Der Fluss Temo fließt zwei Kilometer von Bosa entfernt ins Meer.





Meeresmündung Fluss Temo bei Bosa
Meeresmündung Fluss Temo bei Bosa





Der Küstenabschnitt zwischen Tharros und Bosa hat uns mit viel Geschichte und Tradition verzaubert. Nach Bosa ging es für uns weiter Richtung Norden, zu einem ganz besonderen Dinner. Nachzulesen im dritten und letzten Teil meiner Sardinienreihe, der bald folgen wird...

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Reisefoto der Woche: Beeindruckende Naturerlebnisse in Botswana

Wisst ihr, was ich an meinen Blogaktionen am meisten liebe? Dass ich so auch immer mal wieder auf – für mich – neue Blogs stoße und dann tatsächlich hängen bleibe. Als ich das Bild der Woche von Andrea in meinen Posteingang vorfand, machte mein Herz gleich zwei Sprünge höher. Ein Tierfoto – und was für eines! Wie ihr vielleicht wisst, liebe ich alles was mit Tieren zu tun hat und kann mich auch an schönen Tier- und Naturfotos erfreuen. Leider habe ich aber nicht so eine Engelsgeduld mich stundenlang der Tierfotografie zu widmen, weswegen bei mir meist nur zufällige Schnappschüsse im Portfolio sind. Umso mehr freut es mich aber, nun auf Andreas Blog Naturfreundin aufmerksam geworden zu sein, denn dort finden sich Fotos, wo ich nicht mehr aus dem Staunen rauskomme: Makroaufnahmen von Gottesanbeterinnen, tolle Bilder aus dem Tiergarten Schönbrunn, Reiseeindrücke inklusive Nordlichter auf den Lofoten, putzige Seelöwen auf den Galapagos Inseln, oder aber auch tolle Eindrücke von der Fotosafari in Südafrika! Fazit: Das Tier- und Naturherz kommt bei diesem Blog definitiv auf seine Kosten!


Elefanten sind für mich sehr faszinierende Tiere. Bei unserer Bootsfahrt am Chobe River kam uns dieser Dickhäuter sehr nahe. Er war so mit Fressen beschäftigt, dass er sich durch uns nicht gestört fühlte. Vor Elefanten solltest du dich vor allem dann in Acht nehmen, wenn du ihnen den Weg versperrst oder sie erschreckst. Während unserer 18tägigen Fotosafari durch Botswana / Südafrika habe ich mich kein einziges Mal vor den grauen Riesen gefürchtet.


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Du hast auch ein Foto, welches zu schade ist, um ungesehen auf der Festplatte zu verstauben? Sehr gut! Schick mir gerne dein Reisefoto (am besten 1000px breit) und 3-4 Sätze was darauf zu sehen ist an reiseblog@chamy.at ! Solltest du selbst einen Blog haben, baue ich natürlich gerne den Link zum Blog oder thematischen Blogbeitrag ein.
Ich freue mich auf deine Einsendung!

Reisefoto der Woche: Ausblick von der Frauenkirche in Dresden

Beim heutigen "Reisefoto der Woche" nimmt uns Kerstin vom Blog Altmühltaltipps mit in die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Da fällt mir ein, dass von mir auch noch einige Dresden-Fotos vom diesjährigen Berlin/Dresden-Trip darauf warten veröffentlicht zu werden...


Ich würde gerne mit einem Bild aus Dresden mitmachen, denn dort haben mein Freund und ich letztes Jahr unseren Urlaub verbracht. Es war mit Abstand eine der schönsten Städte, in denen wir bisher waren :) Deshalb gibt's auch ein Foto mit dem Ausblick von der Frauenkirche. Der Weg nach oben ist es definitiv wert, allerdings empfiehlt es sich, möglichst zeitig dort zu sein, da es sonst ganz schön voll wird und man den Ausblick nicht mehr richtig genießen kann ;)
Über unseren Dresden-Urlaub könnt ihr hier nachlesen.


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Blogparade: Unerfüllte Reiseerwartungen – Eure Reiseflops von nichtvorhandenen Seekühen, Inselhüpfen auf den Philippinen und dem Great Barrier Reef

Nach dem ersten Teil der Reiseflops, wo es unter anderem zum Ayers Rock und nach Udaipur und auf Gili Meno ging, folgt nun der nächste – und zugleich letzte – Teil der Reiseflops. Heute nehmen wir euch also unter anderem mit zum gar nicht soooo beeindruckenden Great Barrier Reef, suchen die Seekühe in Marsa Alam (Spoiler: Wir werden sie nicht finden ;-)), stellen fest, dass Inselhüpfen manchmal doch gar nicht so toll ist wie man meint und dass Barcelona auch eher eine überbewertete Stadt ist.


Tauchen im Great Barrier Reef

Bunteste Korallen, Fische in allen möglichen Farben, die australische Sonne vom Himmel lachend, von Tauchbegeisterten umgeben ein paar Tage übers Meer zu schippern und bei jeder Gelegenheit die Unterwasserwelt zu erkunden. Genau das war das Bild, das ich vom Great Barrier Reef hatte und seitdem ich dort vor ein paar Jahren auf einer Tauchsafari war, habe ich meine Meinung darüber allerdings geändert. Zugegeben, es war auch genau so wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber es war einfach nicht mehr, es juckt mich nicht wie andere Tauchdestinationen wieder zurückzukehren. Die Fische waren zwar genauso bunt wie in Mexiko, die Korallen ebenso - aber ich hatte auch schon gesündere Riffe woanders auf der Welt gesehen und die „Tauchbegeisterten“ waren zumeist 18-jährige Tauchneulinge (die zwar begeistert waren, aber anders als jemand, der schon seit Jahren taucht und mit dem man Erfahrungen austauschen kann). Das Great Barrier Reef wird mich wohl nimmer sehen, Mexiko, Bonaire und andere Orte mit aufregenderen Tauchplätzen hingegen schon.

 „Vor mehr 4,5 Jahren hat Viktoria ihren Reiseblog Chronic Wanderlust gegründet. Ursprünglich waren es vorwiegend Reisen über die sie geschrieben hat, mittlerweile finden sich dort auch einige Tauchgeschichten und Tipps für die Unterwasserwelt.“


Inselhüpfen des Grauens auf den Philippinen 

Wer Inselhüpfen und Philippinen liest, verbindet diese schnell mit Kristallklarem Wasser und blendend weißen Sandstränden. Und tatsächlich ist es in den meisten Fällen auch so. Die typischen philippinischen Schiffe mit ihren Auslegern fahren Besucher zu Bilderbuchstränden, warten geduldig, bis die Leute weiter auf die nächste – noch schönere – Insel wollen. Beim Schnorcheln schwimmen bunte Fische vorbei und im Sand sind Seesterne in allen Farben auszumachen. In meinem Beitrag zu dieser Blogparade war das alles leider nicht der Fall: Subic Bay – Island hopping des Grauens
 
 „Die Philippinen sind unser Zweitwohnsitz. Dieses Wundervolle Land zu Bereisen und zu entdecken haben meine Frau Rosalyn und ich, Urs, auf unsere Fahne geschrieben. Gerne auch Unbekanntere Orte abseits der Ausgetretenen Pfade. Unser Blog Philippinen Blog - Abenteuer Philippinen entstand aus dem Bedürfnis, diese Reisen mit dir und der Welt zu Teilen. Du suchst das Abenteuer in den Philippinen? dann bist du auf unserem Blog genau richtig.“


Boquete - Panama

Panama ist vor allem bekannt für seine ewig langen Küsten, die übersät sind von traumhaften Stränden. Allerdings gibt es zwischen den beiden Küsten auch ein bisschen Festland, wo sich eine tolles Gebirge versteckt. Dort gibt es allerhand zu entdecken Urwälder, Wasserfälle, Vulkane und Kaffeeplantagen. Das bekannteste und wahrscheinlich schönste Gebirgsörtchen ist Boquete. Es liegt in Luftiger Höhe umgeben von saftigen grüne Urwäldern und ist ein toller Kontrast zur dürren Parzifikküste.

Wir erreichten Boquete am Morgen mit unserem Mietwagen und fuhren gleich eine kurze Runde um die Lage zu checken und zu sehen wo die schönen Wanderwege starteten. Außerdem wollten wir in den bekannten heißen Quellen baden und eine Kaffeeplantage besichtigen. Nach einer kurzen Erkundungsfahrt durch die umliegenden Berge bezogen wir eine kleine Pension. In dem Moment, als wir unseren Schlüssel entgegennahmen begann es zu regnen. Es regnete 2 Tage wie aus Eimern. Wir starteten wenigstens einen versuch die heißen Quellen zu erreichen, da wir uns dachten, wenn wir im warmen Wasser sitzen kann es von oben ruhig ein bisschen Regnen. Leider kamen wir mit dem Auto nicht mal in die Nähe, weil die unbefestigte Zufahrtsstraße komplett überschwemmt war. An Laufen war bei diesem Stark-regen auch nicht zu denken. Wir machten also wieder kehrt und verkrochen und wieder in unserem Zimmer. So verbrachten wir anstatt wandernd durch den Urwald zwei deprimierende Tage in einem tristen Zimmerchen mit undichtem Dach. Während wir der Pfütze im Bad zu sahen, wie sie größer und größer wurde, zickten wir uns vor Langeweile auch noch gegenseitig an.

Tja was soll ich da sagen. Wir sind nach zwei Tagen total enttäuscht aus Boquete geflohen und weiter an die sonnige Karibikküste gereist.

 „Kathrin lebt im lieblichen Taubertal, mag's reisetechnisch allerdings abenteuerlich. Mit ihrem Rucksack erkundet sie gerne ferne Länder und berichtet einerseits davon auf ihren Blog Travlgedengl – weil Reisen fetzt!, aber auch immer wieder hier über ihre Abenteuer auf Reisen.


Keine Seekuh weit und breit

Ein Jahr und ca. zwei Monate ist es nun her, dass wir in Marsa Alam waren. Das Rote Meer ist einfach zauberhaft. Soweit so gut. Das war ja alles wie versprochen, eigentlich sogar besser. Was man sich aber definitiv sparen kann ist der Ausflug um das Manatee (die Seekuh) zu sehen. Schon mal nicht so prickelnd ist, dass es beim Umziehen keinen Schatten gibt. Wir haben uns gottseidank fürs Schnorcheln entschieden. Sich in der Hitze ohne Schatten in den Neoprenanzug zu quälen wäre wohl ein Horror, auch mit Shorty. Unser Guide verspricht uns Seegraswiesen, keine Ahnung wo die hätten sein sollen, aber wir haben keine gesehen. Gerade einmal ein paar Grashälmchen lassen sich erahnen. Seekuh haben wir natürlich auch keine gesehen. Ja wir wissen schon, dass die Natur unberechenbar ist, aber uns erschien das hier dann doch etwas mehr als nur unberechenbar… Andere Gäste haben uns erzählt, dass sie bereits öfters hier waren und noch nie eine gesehen haben. Es gibt Seekühe in Ägypten, aber an diesem Platz erschien es uns dann doch eher unrealistisch. Es war so gar kein Seegras zu sehen, obwohl uns Seegraswiesen versprochen wurden. Der Ausflug war trotzdem schön, aber er zählt trotzdem zu unseren Reiseflops. Das Hausriff beim Hotel hätte an dem Tag dann wahrscheinlich doch mehr zu bieten gehabt…

 „Thomas und Ines lieben es zu Reisen und berichten von dieser Leidenschaft auf ihren Blog Gin des Lebens. Warum gerade Gin? Weil Gin oder vielmehr Gin Tonic sehr facettenreich ist. Man weiß nie, was einen erwartet. Und genauso ist auch beim Reisen. Bei den Reisevorbereitungen prickelt es, wie die Kohlensäure im Tonic. Die Reise selbst ist eine einzigartige Erfahrung, die wir Schluck für Schluck genießen. Danach spürt man die Würze des Ortes, den man besucht hat, mal mehr und mal weniger – so wie bei Gin.


Enttäuschungen rund um die Welt: Die Halong-Bucht, der Machu Picchu und der Grand Canyon

Nach vielen Reisen in die unterschiedlichsten Gegenden der Welt ist es ganz klar, dass Sabine nicht alles ausnahmslos gefallen hat. In ihrem Beitrag "Enttäuschungen auf Reisen" schreibt sie über ihre größten Flops, die für manch anderen zu den Highlights einer Reise zählten. Hier kannst du nachlesen, warum es Sabine in Machu Picchu, am Grand Canyon und in der Halong-Bucht nicht gefallen hat.

 „Sabine schreibt auf ihrem Blog Ferngeweht über ihre Reisen in alle Welt – meist in die Natur, immer selbstorganisiert.


Reiseflops in Europa: Berlin, Barcelona und Toulouse

Kurz habe ich ja gezögert mitzumachen, weil eine Stimme in mir sagte: Wer will denn so etwas lesen? Damit lassen sich doch keine Klicks erzielen, keine LeserInnen gewinnen. Warum meinen schönen Blog mit Negativem füllen? Warum riskieren, jemandem auf den Schlips zu treten (was übrigens absolut nicht meine Absicht ist)? Doch dann habe ich mir gesagt: Es soll ja nicht um Zahlen und Klicks gehen, sondern darum, auf meinem Blog ehrlich von meinen Reiseeindrücken zu erzählen – und es war nun mal nicht alles immer nur schön. „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.“ (Ingeborg Bachmann) Und wer weiß, vielleicht schätzen einige meiner LeserInnen ja genau deshalb meinen Blog. Hier geht's also zu den Reiseenttäuschungen aus Berlin, Barcelona und Toulouse.

 „Julie kommt ursprünglich aus Linz, lebt aber seit 2008 in ihrer Wahlheimat Wien. Auf ihrem Blog Julies Reiseblog nimmt sie uns mit auf ihre Aktiv- und Städtetrips.

Sardinien: Cala Gonone und der Golf von Orosei

Unseren Sommerurlaub verbrachten wir heuer auf Sardinien. Von Olbia aus starteten wir mit einem Mietwagen zu einer kleinen Rundreise. Natürlich möchte ich die schönsten Momente dieses Abenteuers mit euch teilen. Das erste Highlight war eine Bootstour im Golf von Orosei, denn nicht umsonst wird Sardinien als Karibik Europas bezeichnet.

Cala Gonone
Cala Gonone

Mit einem Schlauchboot zu märchenhaften Stränden

Cala Gonone erreicht man von Dorgali aus über eine Serpentinenstraße. Und ja, die Straße ist steil und die unzähligen Kurven sind eng, aber die Aussicht ist atemberaubend. Das Städtchen, das in den 1960er-Jahren noch ein verschlafenes Fischerdorf war, ist heute ein brummender Touristenmagnet. Nicht zuletzt, weil man nur von hier aus so bekannte Strände wie Cala Luna, Cala Sisine und Cala Biriola erreichen kann. Auch die Grotte del Bue Marino ist nur über den Seeweg erreichbar.

Wir entschieden uns für eine Tour mit einem Motorschlauchboot. Ganz unkompliziert kann man sich in Cala Gonone ein solches mieten, um den Golf von Orsei – eine der schönsten Küsten des Mittelmeeres – auf eigene Faust zu erkunden. Sehr bequem ist, dass die Boote mit Sonnenverdeck, Liegekissen und einer Kühltsche ausgestattet sind. Nach einer kurzen Einschulung bezüglich Motor und Anker setzen konnten wir auch schon losstarten.
Natürlich gehen von Cala Gonone aus auch unzählige Ausflugsboote auf Tour. Sich selbst ein Boot zu mieten bietet allerdings viele Vorteile. So kann man ganz nach Lust und Laune entschieden welchen Strand man besucht, wo man vor Anker geht und wie lange man verweilen möchte.

Anbei nun das Fotoprotokoll unserer unvergesslichen Erlebnisse:

Ein solches Motorboot mieteten wir in Cala Gonone an
Ein solches Motorboot mieteten wir für einen Tag in Cala Gonone

Mädchen, Boot, Cala Luna
und genossen die Freitheit, jene Strände anzufahren, die uns besonders gut gefielen.

Cala Luna
Cala Luna

Cala Luna Bilderbuchstrand
Cala Luna: Ein Bilderbuchstrand, aber hier ist ganz schön viel los.

Sardinien, Boot, Schnorcheln
An besonders schönen Orten gingen wir vor Anker, um zu schnorcheln.

Bootfahren ohne Bootsschein Golf von Orosei
Motorbootfahren am Mittelmeer ohne Bootführerschein? Im Golf von Orosei ist dies möglich.

Einsame Strände, Golf von Orosei
Vor einsamen Stränden den Anker werfen, an Land schwimmen...

Grotte, Einsame Stände, Golf von Orosei
und die Stille genießen, oder eine Grotte erkunden.

An diesem Küstenabschnitt gibt es unzählige Höhlen und Grotten zu entdecken.
An diesem Küstenabschnitt gibt es unzählige Höhlen und Grotten zu entdecken.

Etwas weiter entfernt von der Küste ist das Meer dunkelblau und immer noch kristallkar.
Weiter entfernt von der Küste ist das Meer dunkelblau und immer noch kristallkar.

Am Rückweg genossen wir die Nachmittagssonne und schwammen ein letztes Mal im türkisblauen Meer.
Am späten Nachmittag schwammen wir ein letztes Mal im türkisblauen Meer.


Schiefe Bank, Aussicht, Cala Gonone
Auf der Rückfahrt von Cala Gonone fanden wir diese – etwas schiefe – Bank, die bei herrlicher Aussicht zum Verweilen einlud. Der perfekt Ort um einen ereignisreichen Tag Revue passieren zu lassen.

Wir haben einiges mitgenommen an Eindrücken: 30 Kilometer unberührte Küste, geheimnisvolle Höhlen, die höchsten Klippen des Mittelmeers, kristallklares Wasser und die glitzernden Kalksteinfelsen – auf eigene Faust entlang des Golfs von Orosei – dieser Tag bleibt uns sicher lange in Erinnerung.

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