Kärnten: Entspannung & Wellness im Hotel Hochschober

Zwei Wochen ist es nun schon her, dass ich mich gebührend von Schnee und winterlichen Temperaturen auf der Turracher Höhe verabschieden durfte. Wie in meinem Blogbeitrag über die Turracher Höhe erwähnt, liebe ich das glitzern des weißen Schnees und könnte stundenlang Eiskristalle betrachten und meine Hände in Pulverschnee graben. Als meine Mama und ich zu einem Mutter-Tochter-Wellness-Wochenende ins Hotel Hochschober aufgebrochen sind, wussten wir allerdings noch nicht, welches Winterwunderland uns erwarten würde. In Wien hatte es zu diesem Zeitpunkt immerhin schon frühlingshafte Temperaturen.


Das Hotel Hochschober auf der Turracher Höhe

Nach einer vierstündigen Autofahrt war es so weit: Wir erblickten den zugefrorenen See mit der winterliche Berglandschaft in dessen das Hotel eingebettet ist. Das Hochschober befindet sich nämlich auf der Turracher Höhe in Kärnten, 1.763 Meter über dem Meeresspiegel und liegt ruhig am Südufer des Turracher Sees. Es gilt als idealer Ausgangspunkt für alle Arten von alpinen Aktivitäten. Hier erleben Wanderer im Frühling die Blütenpracht der Almrausch-Hänge, kühlen sich im – doch eher frischen – Turracher See ab und Wintersportler genießen die Vielfalt der Pisten und Loipen. Aber auch romantische Gebirgstäler sowie der Grünsee und Schwarzsee sind in kurzer Zeit zu erreichen.


Tradition und Innovation seit über 85 Jahren 

1929 eröffnete Familie Leeb den „Gasthof Hochschober“ mit 30 Betten. Seitdem hat sich viel getan: Das Hotel wird seit Jahren Schritt für Schritt renoviert, modernisiert und erweitert. Ein beheiztes Schwimmbad im kalten See? Saunen mit Panoramablick und direktem Zugang zum Bergsee? Ein Hamam und ein Chinaturm mitten in den Alpen? Immer wieder gelingt es den Familien Leeb und Klein, seine Gäste mit innovativen Ideen zu überraschen. Mittlerweile ist das Hotel Hochschober ein Ferienhotel für Groß und Klein, welches seine Gäste zu jeder Jahreszeit Willkommen heißt und auch das passende Aktivitäten-Programm bereit hält.


Entschleunigung dank „HochschoberN“

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich noch vor wenigen Jahren herzlich wenig von "Wellness & Entspannungs"-Urlauben hielt. Ich liebe die Action und für mich war und ist es unvorstellbar einen ganzen Tag einfach nur am Pool zu liegen und nichts zu tun. Trotzdem habe ich es zu schätzen gelernt, mir ab und zu eine Auszeit zu gönnen, wo ich dann auch mal mein Smartphone weglege und mich ein paar Stunden einem Buch widme oder einfach die Seele baumeln lasse. Gerade nach stressigen Arbeitswochen tut dies nämlich extrem gut! Und genau das ist auch ein fester Bestandteil der Hotelphilosophie. Unter dem Motto „HochschoberN“ setzen Karin Leeb und ihr Mann Zeichen gegen Urlaubshektik und -stress. Bewusstes Faulenzen dient als Energie- und Kraftspender, während das vielfältige Hotelangebot für Abwechslung sorgt. Perfekt für Leute wie mich!


Wellnesslandschaft & Kristall Spa 

Nach der Ankunft und einem kleinen Mittagssnack hieß es natürlich: Ab in den Wellnessbereich! Die moderne und liebevoll gestaltete Wellnesslandschaft lädt wahrlich zum Entspannen ein! Wir machten es uns in der Schwimmhalle „Grüner Salon“ gemütlich, schwammen ein paar längen im Hallenbad (welches mir persönlich jedoch einen Ticken zu kalt war) und entspannten dann in den tollen Außen-Whirlpools, dem sogenannten Felsen-Bad. Nach der Jause ging die Erkundungstour Richtung Saunabereich weiter. Graue Steinfliesen in Kombination mit robustem Holz sorgen hier für eine schlichte und gleichzeitig elegante Atmosphäre. Sowohl in der klassischen Sauna, als auch in der Bio-Sauna hat man einen tollen Blick auf den Turracher See und obwohl Wochenende war, waren die Saunen absolut nicht überlaufen. Zur Abkühlung kann man nach dem Saunagang direkt in den See hüpfen, was meiner Meinung nach aber nur Verrückte – wie etwa meine liebe Freundin Vicky – machen. 2 Grad Wassertemperatur landen mich persönlich dann doch nicht zu einer Erfrischung ein. Dann doch lieber ins beheizte See-Bad! Inmitten des eiskalten Bergsees kann man dank einzigartiger Technologie ganzjährig im zirka 30 Grad warmen Seewasser plantschen und seine Runden ziehen. Ruhe nach dem Schwimmen findet man in einem der vielen Ruhe- & Entspannungsräume, oder aber auch im Hamam. Dort wird man in eine Welt aus 1001 Nacht entführt! Das orientalische Badehaus ist wirklich liebevoll und bis ins kleinste Detail eingerichtet und man solle es sich definitiv nicht entgehen lassen, auch das dortige WC zu benutzen. (Insider-Tipp am Rande: Man fühlt sich wie auf einem Thron ;-)) Seit letztem Jahr lädt auch der großzügige Kristall Spa mit seinen sechs modernen Behandlungsräumen, einem exklusiven Warte- und Ruheraum und einem Haar-Spa zum Entspannen und Wohlfühlen ein. Dort wird eine wirklich breite Palette professioneller Massagen und Anwendungen angeboten: verschiedene Körperwickel, fernöstliche Behandlung mit Kräuterstempeln, Lymphdrainage, klassische Massagen und und und. Darunter sind auch einige Besonderheiten, die man nicht so oft in Spas findet wie etwa Hamam-Waschungen, chinesische Massagen und Ayurveda-Behandlungen. Darüber hinaus kann man sich außerdem auch mit Kosmetikbehandlungen aller Art verwöhnen lassen. Ich würde mal behaupten, dass im Spa definitiv kein Wunsch offen oder unerfüllt bleibt!


Der Chinaturm mitten in den Bergen

Echt fernöstliche Wohlfühltradition mitten in den Bergen? Ja, auch sowas gibt es im Hotel Hochschober. Direkt am Turracher See ragt der vierstöckige Chinaturm imposant in die Höhe und auch hier wurde höchster Wert auf Authentizität gelegt. So entdeckt man etwa auf der "Seidenstraße" – einem unterirdischer Gang, der  wie schon zur Zeit der Antike die westliche Welt (Hoteltrakt) mit der fernöstlichen (Chinaturm) verbindet – verschiedenste chinesische Ausstellungsstücke. Im Chinaturm selbst befindet sich in der obersten Etage „Das schöne Teehaus am Berg“, wo man eingeladen wird an der chinesischen Gong Fu Tee-Zeremonie teilzunehmen. Das jahrhundertealte Ritual hilft, die Sinne zu wecken und zu inneren Einkehr zu finden. Eine Etage tiefer haben wir an einer geführten Meditation teilgenommen, die ruhig noch etwas länger dauern hätte können, so entspannend war sie. Wieder ein Stockwerk darunter ist ein Behandlungsraum für Ayurveda und die Traditionellen Chinesische Massagen. Aber auch Yoga-Kurse und andere Angebote wie etwa Aquarell- und Tuschemalerei sowie Vorträge finden immer wieder im Chinaturm statt. Ganz ehrlich: Da braucht man gut und gerne eine Woche, wenn man an all den angeboten Kursen und Programmpunkten teilnehmen möchte.


Kulinarik so weit das Auge reicht 

2 Kilos in einem Wochenende? Ja das habe ich tatsächlich geschafft. Nur leider nicht abgenommen, sondern zugenommen, was dem leckeren und vielfältigen Essen im Hochschober geschuldet ist. Für einen guten Start in den Tag sorgt ein wirklich reichhaltiges Frühstücksbuffet. Von frischgepressten Säften, diversen Ei-Spezialitäten, vollen Wurst- und Käseplatten, Aufstriche, diverses Gepäck, Joghurt und Müsli gibt es hier wirklich alles! Am Sonntag wurde das Frühstück zudem von einer Harfenspielerin begleitet und es gab zusätzlich auch noch Lachsvariationen und ein Gläschen Sekt. Mittags wurde ebenfalls ein kleines Buffet, bestehend aus einer Suppe, frischen Rohkostsalaten und einem Tagesgericht aufgetischt. Wer danach noch etwas Süßes wollte, konnte sich am Kuchenbuffet bedienen. Sollte man den Nachmittag über Hunger bekommen (was ich zwar nicht glauben kann, aber soll es ja doch geben), der kann sich ganztägig mit Säften und Naschereien beim „Jungbrunnen“ bedienen, oder sich an der angrenzenden „Milchstrasse“ eine Tasse Kaffee oder eine Molke holen. Aber Vorsicht: Nicht schon tagsüber zu viel essen, denn abends kreiert das Küchenteam verschiedenste mehrgängige Menüs und für das sollte ja auch noch etwas Platz sein. ;-)


Langeweile? Gibt's hier nicht! 

Wie schon erwähnt, bin ich kein klassischer Wellnesser, der den ganzen Tag am Pool liegt und sich in der Sauna entspannt. Ich will auch immer gern die Umgebung erkunden, oder zumindest ein bisschen Abwechslung zum Faulenzen haben. Ist im Hochschober ebenfalls kein Problem, denn unter dem Motto „Alles tun können, nichts tun müssen“ bietet das Hotel seinen Gästen eine große Auswahl an kostenfreien Aktivitäten an. So gab es für die Frühaufsteher etwa Wassergymnastik, tagsüber standen Aqua Jogging, Faszien-Yoga und Pilates auf dem Programm und auch Tanzkurse, geführte Wanderungen und Spaziergänge gehören zu den angebotenen Aktivitäten. Aber wie das nun mal so ist: Ein Wochenende verfliegt viel zu schnell, weswegen man leider nicht alles machen und ausprobieren kann….

INFO:
Vielen Dank an das Hotel Hochschober für die Einladung! Fotos 8, 9, 18, 19, 27, 30, 32, 33, 35, 42-44 sind Pressefotos.

Deutschland: Was man über einen Besuch im LEGOLAND GÜNZBURG unbedingt wissen sollte

Endlich konnten wir unserem Sohnemann seinen heißbegehrten Wunsch erfüllen: ein Tag im Legoland Deutschland! Achterbahnen fahren, Eis schlecken, Klettern, Rutschen und beeindruckende Bauten aus Legoklötze bestaunen. Und dann todmüde im Autositz, mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht und Eis – und Schokoflecken im Gesicht und auf der Kleidung, einschlafen. Nicht wir, unser Kleiner!



Ein ganz normales, sonniges Wochenende im April


Doch fangen wir mal vorne an: Wir haben uns ein Wochenende im April ausgesucht und extra geschaut, dass keine Ferien, Feiertage oder sonst irgendwelche Sonderspektakel sind. Ja, aus gutem Grund. Menschenmassen, dichtes Gedränge und lange Wartezeiten sind einfach nichts für uns, schon gar nicht für einen kleinen ungeduldigen Abenteurer! Somit sind wir bereits am Tag vorher angereist, da wir doch eine 4 stündige Anreise haben und konnten somit ganz in Ruhe frühstücken und vom benachbarten Augsburg in einer halben Stunde ganz bequem und ohne Verkehr nach Günzburg fahren.


Das Wetter meinte es gut mit uns: strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, knapp 20 Grad. Wir waren genau um 9.55 Uhr dort, der Park öffnet um 10 Uhr. Der Parkplatz war noch nicht mal zur Hälfte gefüllt, doch das sollte sich in knapp 10 Minuten ändern. Da wir dem ersten Ansturm um 10 Uhr an den Kassen entgehen wollten, ließen wir uns Zeit und kamen erst gegen 10.10 Uhr an die 4 Kassen. Der Eintritt ins LEGOLAND Deutschland kostet für Erwachsene 45,50€ und für Kinder ab 3 Jahren bezahlt man 40,50€. Wenn ihr eure Tickets online bucht, könnt ihr jedoch ziemlich etwas sparen. Zusätzlich zum Eintritt müsst ihr dann noch für 6€ ein Parkticket fürs Auto kaufen. Für uns ging es schnell weiter und ohne lästige Warterei waren wir dann auch schon im Legoland.
Mit Parkplan ausgestattet und vollkommen orientierungslos gingen wir also los. Den Parkplan versuchten wir wieder in seine ursprüngliche Form zurück zu falten, was jedoch gründlich daneben ging. Also ab in den Rucksack damit. Ganz ehrlich, wer denkt sich das Design solcher Karten aus? Bunt, viele Informationen, klein gedruckt. Wer hat Zeit sich das anzusehen, wenn die Kinder es kaum erwarten können los zu starten? Ok. Wir nicht. Wir klappern die Attraktionen einfach ab, ohne einen genauen Plan! 

Was gibt's eigentlich zu sehen?


Erste Station „Der Wellenreiter“. Nur 2 Minuten warten und los ging’s! Zum Glück hat der Angestellte nicht so genau hingeschaut, denn unser 3-Jähriger ging glatt mal als 6-Jähriger durch. (Bitte feuert den Mann nicht 😉)
Ins Legoland Atlantis by Sea Life ging es ohne Altersbeschränkung und einer Wartezeit von 15 min. Der kleine Film zu Beginn war recht nett, jedoch wirkte er doch schon etwas in die Jahre gekommen. Nichts destotrotz hatte unser Kleiner im Aquarium, mit den vielen bunten Fischen, Rochen und Haifischen so richtig Spaß. Große Scheiben, ein Glastunnel und ein Aquarium, in das man seinen Kopf hineinstecken kann, machen den Rundgang zu einem besonderen Erlebnis.
Sea Life


Lego Ninjago World war dann leider nichts für uns. Altersbeschränkung! Generell ist uns aufgefallen dass man mit Kleinkindern, die 3 Jahre und jünger sind, nicht allzu viele Attraktionen besuchen kann. kann man mit einem Kleinkind nicht allzu viele Attraktionen besuchen, was wir etwas schade fanden. Die meisten Sachen waren ab 6.


Piratenschule und Piratenspielplatz waren wieder ein kleines Highlight und unser Kleiner kam aus dem Toben nicht mehr heraus. Die Piratenschlacht war leider aufgrund der Temperaturen gesperrt.
Beim Tret-o-mobil konnten wir Legoland mal von oben betrachten.



Und in der Fabrik sahen wir wie die Legosteine gefertigt werden. Wusstet ihr, dass eine Maschine die Steine farblich trennen kann? Also wir nicht. Dementsprechend spannend fanden wir alles.



Die Legoland Fabrik


Selbstversorger ist manchmal doch besser!


Um 14 Uhr hatten wir dann Hunger. Da kam der Asia Chicken Imbiss genau recht. Großen Hunger haben durfte man allerdings nicht, denn wir mussten 45 Minuten warten. Es ging sehr langsam, nicht auf Grund des großen Andranges, sondern das Personal war einfach langsam. Auch was die Qualität des Essens betraf hatten wir uns anderes erwartet. Es schien alles eher ein Fertigprodukt zu sein, als frisch gekocht. In diesem Fall bin ich dann doch dafür selbst was mitzunehmen. Erstens weiß man was man dann isst und zweitens ist man sicher viel schneller mit Essen fertig und kann sich wieder den spannenden Attraktionen widmen. Aber egal, wir waren schließlich nicht zum Essen hier, sondern wollen Spaß haben.

Eine Bootsfahrt, die ist lustig


Anschließend machten wir eine gemütliche Bootsrundfahrt und dann war eine Fahrt mit dem DUPLO Express dran.




Diese Parkrundfahrt gefiel unserem Sohnemann recht gut, denn er ist ein großer Zugfan. Wir hatten eine kleine Verschnaufpause und konnten uns zurücklehnen.
Dann ging es wieder ab zum Toben auf den großen Abenteuerspielplatz und der DUPLO VILLAGE. Rein und weg war unser Kind. Ok. Als hinsetzen. Zum Glück kommt da keiner mehr raus, denn es gibt nur einen Ein-Ausgang. Also konnte der Sohnemann ja nicht verloren gehen!





Anschließend ging es in den Dschungel: Der kleine durfte selber lenken, vorbei an Elefanten, Flamingos, Affen, Tigern und anderen Tiere, allesamt mit Geräuschkulisse. Wirklich toll.

Was wir auch noch sehr toll fanden, sind die ganze kleinen Legofiguren, die quer durch den ganzen Park verteilt sind. Allesamt mit viel Detail und viel Liebe aufgebaut.

Last but not least: MINILAND


Dann hieß es für uns dann ab ins MINILAND. Natürlich zuerst nach Venedig- Bella Italia pur. Ein Gondoliere singt, und der Markusplatz erstrahlt in vollem Glanze. Zu sehen gibt es sonst noch Berlin, Frankfurt, den Hamburger Hafen, die Schweiz, Venedig, den Münchener Flughafen, das Schloss Neuschwanstein, die Allianz Arena und Holland. Neu ist Star Wars, Meister Yoda und Darth Vader.






Geschafft und müde, aber glücklich verließen wir dann gegen 18 Uhr den Park. Wir können das LEGOLAND DEUTSCHLAND allen Familien wirklich als Ausflugsziel empfehlen. Die Attraktionen sind toll und wenn Kinder ab 6 Jahren dabei sind, würde ich auf alle Fälle auch eine Übernachtung im Feriendorf empfehlen. Denn wenn wirklich viele Leute im Park sind und man alles durchmachen möchte, schafft man es kaum an einem Tag.

Weitere Infos zu Öffnungszeiten, Preise und Attraktionen findet ihr unter www.legoland.de.