Linzer kulinarische Hotspots


[Unbezahlte Werbung – eigene Empfehlung] Hallo meine Lieben! Kennt ihr das auch? Ihr wollt nach einem anstrengenden Städtetrip gemütlich essen gehen, wisst aber nicht wohin? Ob Italienisch, Chinesisch oder für Liebhaber der Heimischen Küche, hier ist für jedem etwas dabei!

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Deswegen zeige ich euch meine kulinarischen Hotspots in Linz


Losteria

In der Losteria an der Linzer Promenade wird italienisches Flair und vorallem Urlaubsfeeling großgeschrieben. Durch die landestypische Musik in den großzügigen Räumen schmeckt das Essen gleich doppelt so gut. Außergewöhnlich (gut) sind hier auch die übergroßen Pizzen. Also nicht wundern, wenn der Kellner „auf zwei Tellern?“ fragt. Einfach zustimmen und überraschen lassen.







Bei großer Auswahl an Restaurants ist es oft noch schwieriger, den eigenen Geschmack zu treffen. Um nicht aus dem sprichwörtlichen Zwergentopf kosten zu müssen, zeige ich euch meine persönlichen Linzer Favoriten.



Mee noodles and more

Dieses Lokal in der Mozartstraße ist, für alle Nudel-Liebhaber, wie geschaffen! Nudeln, in allen Arten und Variationen, soweit das Auge reicht. Außerdem sind die asiatische Spezialitäten und Pasta Sorten auf jeden Fall einen Versuch wert. Du wählst zuerst eine Sorte aus, dazu eine individuelle Sauce und ein Topping.


Cafe Central

Im Central herrscht immer dieses vertraute Wohnzimmer-Feeling. Obwohl es eigentlich ein Cafe ist, bieten sie auch, je nach Saison, heimische und mediterane Köstlichkeiten in ihrer Speisekarte an. Besonders die Desserts.  Die sind nämlich jede Sünde wert.



Vapiano

„Das Essen im Vapiano schmeckt außergewöhnlich!“, höre ich immer andere schwärmen. Dem kann ich nur zustimmen. ­Denn hier werden die Speisen, vor deinen Augen, frisch in der Schau-Küche zubereitet.







Ich hoffe ich konnte euch ein wenig Inspiration und Hunger vermitteln. Egal ob Chinesisch, Italienisch oder Hausmannskost, meiner Meinung nach findet man in Linz für jeden Geschmack das Richtige.

Zum Abschluss möchte ich von euch wissen: Welchen Küchenstil bevorzugt ihr? Und wo sind eure versteckten Lieblingslokale? Schreibt es in die Kommentare!

Alles Liebe
Eure Simone



Hier kommt ihr zu den anderen Teilen von meiner „Linzer Stadtgeflüster“ Serie auf meinem Blog:



Mein Asien-Reisetagebuch: Laos – Besuch in der Hauptstadt Vientiane, von glänzenden Tempeln bis hin zu Bombenangriffen

Vientiane, die Hauptstadt von Laos hat mich irgendwie völlig gleichgültig zurückgelassen. So ein Gefühl hatte ich bei keiner anderen Stadt auf meiner Rundreise. Entweder ich war entzückt von den besuchten Städten wie etwa von Luang Prabang, oder war nicht so begeistert wie bei meinem Aufenthalt in dem Vorörtchen von Vang Vieng. Aber Vientiane? Ja Vientiane ließ mich einfach gleichgültig zurück…


Vientiane, die laotische Hauptstadt

Vientiane ist erst seit 1975 die Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Laos und heute das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Die Stadt erstreckt sich inmitten einer üppigen Landschaft über mehrere Kilometer am Ufer des Mekong, der auch eine natürliche Landesgrenze zu Thailand bildet. Seit April 1994 sind beide Länder durch die „Thailändisch-Laotische Freundschaftsbrücke“ verbunden, die hier als erste Brücke über den Unterlauf und die zweite Brücke überhaupt den Mekong überspannt.

Patuxai Laos Siegestor
Patuxai Laos Siegestor
Patuxai Laos Siegestor

Patuxai und Pha That Luang

Nachdem wir in unserem ultraschicken, aber völlig seelenlosen Hotelkomplex am Stadtrand eingecheckt hatten, ging’s mit dem Tuk Tuk in Zentrum. Schon von Weitem stach uns der Patuxai, also das Siegestor der Stadt entgegen. Seit 1968 besitzt Vientiane diesen Triumphbogen, welcher den gefallenen Laoten, die gegen Frankreich für die Unabhängigkeit des Landes gekämpft haben, gewidmet ist. Rund um das Monument ist ein netter Park angelegt und auch ein großer Springbrunnen verschönert das Gesamtbild. Aber trotz diesem eigentlich schönen Anblick wollte bei mir der Funke nicht so recht überspringen. Ein paar Tuk-Tuk-Fahrminuten weiter hielten wir an einem imposanten Platz mit tollen Gebäuden an: Dem That Luang, dem heiligsten Ort in Laos. Der That Luang mit seinem goldenen Stupa gilt als das Nationalsymbol und wichtigstes Heiligtum von Laos. Errichtet wurde der Tempel von König Setthethirat im 16. Jahrhundert. Durch viele Kriege zerstört und wieder aufgebaut, existiert die aktuelle Version dieser Stupa allerdings erst seit Ende des zweiten Weltkrieges. Ein paar Meter vor dem Nationalsymbol steht daher auch die Statue von König Setthathirat. Ein wirklich imposanter Platz, der mit der Mittagssonne nur so um die Wette strahlte. Und trotzdem ließ mich auch diese Sehenswürdigkeit Vientianes eher gleichgültig zurück.

That Luang
That Luang
That Luang

COPE Besucherzentrum

Viel interessanter und ergreifender war jedoch unser nächster Stop, denn wir besuchten die Ausstellung des COPE Zentrums. Was die wenigsten nämlich wissen: Laos ist das am meist zerbombteste Land der Welt. Im Zuge des Vietnamkriegs wurde Laos stark von den USA bombardiert, obwohl es im Krieg eine neutrale Position inne hielt und keine Partei ergriff. Jedoch hatte Laos als Grenzland zu Vietnam das Problem mehr Bomben abbekommen zu haben, als sonst je ein Land. Noch heute ist dies ein großes Problem, da die Landbevölkerung bei ihrer Feldarbeit immer wieder auf Blindgänger trifft und dies mit fatalen Folgen endet. Im Cope Visitors Center erfährt man einerseits die tragische Geschichte um den „geheimen Krieg“ und sieht die verschiedenen Bombenarten, aber es wird auch erklärt, wie Menschen die Blindgängern zum Opfer gefallen sind geholfen wird. So wird unter anderem mit der Anfertigung von notwendigen Prothesen und medizinischer Unterstützung Hilfe geleistet.

 COPE Zentrum
 COPE Zentrum

Nachtmarkt am Mekong

Nach dem ziemlich ergreifenden Besuch im COPE Center war mir zwar ehrlich gesagt nicht unbedingt nach Essen zu Mute. Da wir aber nur gefrühstückt hatten, hielten wir an einem netten Restaurant in der Innenstadt ehe die Abenddämmerung einbrach. Gestärkt statteten wir dann auch noch dem Nachtmarkt von Vientiane einen Besuch ab. Ich hatte zuvor ja schon die Märkte in Chiang Mai und Luang Prabang besucht und muss gestehen, dass mir dieser hier am wenigsten gefiel. Täglich findet beim Anouvong Park von 18.00 bis 22.00 Uhr der Markt statt. Wie bei allen asiatischen Nachtmärkten gibt es hier zahlreiche Stände, die Kleidung, Souvenirs, Sonnenbrillen, Uhren, Taschen und mehr verkaufen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass es mehr „Ramsch“ als sonst war und ich habe auch nichts gefunden, was mich auch nur annähernd überzeugt hätte. So schlenderten wir ein paar Meter weiter, wo sich eine Promenade aus vielen netten Bars und Restaurants befindet. Nach einem alkoholfreien Cocktail ging’s dann aber auch schon zurück ins Hotel und ab ins Bett. Immerhin mussten wir am nächsten Morgen früh aufstehen, da der Flug nach Hanoi anstand.
 

Bispingen: Spaß für die ganze Familie im Snow Dome, Kart and Bowl und im Verrückten Haus

Mitten im Naturpark Lüneburger Heide liegt die Urlaubsgemeinde Bispingen. Neben einer kleinen Innenstadt mit St. Antonius-Kirche, dem Treppenspeicher und der Olen Kerk (Alte Kirche) hat Bispingen aber auch ein Unterhaltungsangebot für die ganze Familie, welches weit über die Region hinaus bekannt ist. Als wir auf der Rückfahrt nach Hamburg von unserem Kurzurlaub im Kartoffelhotel kamen, war klar: Ich möchte unbedingt einen Abstecher in das am Kopf stehende Haus machen. Direkt an der Autobahn gelegen, sieht man schon die Skihalle Snow Dome, die Kartbahn von Ralf Schumacher und eben das Verrückte Haus.


Das Verrückte Haus

Seit 2011 befindet sich das Verrückte Haus, welches weltweit das erste Haus ist, welches richtig herum errichtet und dann mit Hilfe von Kränen kopfüber gedreht wurde in Bispingen. Auf zwei Etagen kann man hier durch ein komplett eingerichtetes Haus "kopfüber" gehen und witzige Erinnerungsfotos schießen. Tische, Küchenutensilien, Lampen, Schränke, Spielsachen, ja sogar das WC, alles hängt hier an der Decke, die ja eigentlich der Fußboden ist. Der zusätzliche Kick: Das Haus ist um über 7 Grad längs- und quergeneigt – eine ganz besondere Herausforderung für den Gleichgewichtssinn. Einen extra Ausflug nur um das Haus zu besichtigen würde ich ehrlich gesagt aber nicht nach Bispingen machen, da man doch recht schnell durch die 110 Quadratmeter ist und es sich daher zwar um ein witziges, aber eher kurzes Vergnügen handelt. Meinen komplettenBericht über das Haus mit vielen lustigen Fotos gibt's übrigenshier. Weitere am Kopf stehende Häuser gibt es u.a. in Tierpark Gettorf bei Kiel, in Leipzig auf dem Gelände des Einkaufszentrums NOVA EVENTIS, in Putbus auf der Insel Rügen, in Trassenheide auf Usedom oder aber in der kleinen Stadt Terfens in Tirol.


Snow Dome

Ebenfalls auf dem selben Gelände befindet sich die ganzjährig geöffnete Erlebniswelt "Snow Dome" – eine von sechs Skihalle in Deutschland. Seit 2006 können dort Ski- /Snowboard-Anfänger und Fortgeschrittene eine rund 300 Meter lange und 100 Meter breite Bahn hinuntercarven. Neben einem Sessel- und einem Schlepplift verfügt die Halle auch noch über ein Förderband, welches Anfänger auf eine flachere Piste befördert. Für das Stillen des Hungers nach dem Skifahren sorgt das angeschlossene Restaurant Hofbräu, welches gut gekühltes Hofbräu Bier und bayerische Spezialitäten serviert.


Schumachers Kart and Bowl

Nur ein paar Meter vom Snow Dome entfernt befindet sich Ralf Schuhmachers Kartcenter. Auf einer 600 Meter langen Indoor- und einer 1000 Meter langen Outdoorstrecke können sich Geschwindigkeits-Fans richtig austoben. Auch kleine Motorsportfreunde kommen hier nicht zu kurz, denn ab 5 Jahren darf eine 200 Meter lange Kinderkartbahn mit Elektroautos benutzt werden. Wer sich anderweitig sportlich betätigen will, kann die stylische Bowlingbahn mit Clubatmosphäre und guter Musik nutzen.


Alles in allem kann man mit der Familie in Bispingen einen witzigen und actionreichen Tag verbringen. Die vielen Attraktionen sind besonders bei schlechtem Wetter eine Reise wert.

Lost Place: Ehemalige Kammgarnfabrik in Möllersdorf

Zugegeben, das Gebäude der ehemaligen Kammgarnfabrik ist eigentlich kein „Lost Place“, da Teile nach wie vor genutzt werden. Trotzdem fand ich es mega spannend im Rahmen einer exklusiven Führung ein wenig über die Geschichte des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes zu erfahren und lang nicht mehr betretene Gebäudeabschnitte zu erkunden. Wenn man die riesigen – mittlerweile fast leeren – Hallen so sieht, kann man sich echt schwer vorstellen, dass hier zu Spitzenzeiten bis zu 1.300 Personen ihren Arbeitsplatz hatten.


Geschichte der Vöslauer Kammgarnfabrik in Möllersdorf

1824 wurde die Baumwollspinnerei von Josef Mohr gegründet und zwei Jahre später wurde die Fabrik im Traiskirchner Stadtteil Möllersdorf errichtet. 1861 erwarb dann Wilhelm Bidtel das Unternehmen und ließ im Jahr 1868 ein Arbeiterwohngebäude auf dem Gelände errichten. Im Folgejahr ging das Unternehmen jedoch in Konkurs und das Werk wurde erstmals stillgelegt. Dank der Creditanstalt und der Union Bank wurde 1971/72 die Möllersdorfer Kammgarnspinnerei und Weberei gegründet, welche 1874 abermals liquidiert wurde. Zwei Jahre später nahm die Vöslauer Kammgarnfabrik AG auf dem Gelände die Produktion von Schafwollgarnen und -zwirnen auf und konnte bei einer Versteigerung 1877 das Unternehmen erwerben. Zwischen den Jahren 1883 und 1890 wurden weitere Wohnhäuser für die Fabriksarbeiter auf dem Areal errichtet. Während der Kriegszeit wurden außerdem in einem Drittel der Produktionshallen Flugzeugersatzteile und Nachrichtengeräte für die Wiener Neustädter Flugzeugwerke erzeugt. Durch die Plünderungen und Zerstörungen während dieser Zeit konnte nach Kriegsende der Betrieb nur eingeschränkt aufgenommen werden. Im Zuge des Wiederaufbaues wurde nicht nur das alte Maschinenhaus umgebaut, sondern auch ein Feuerwehrhaus, neue Sanitätsräume und ein Festsaal erbaut. 1976 wurde die Spinnerei dann endgültig stillgelegt, da die Textilindustrie in den asiatischen Raum verlagert wurde. Tja und seit 1988 ist nun in Teilen dieses Areals das Stadtmuseum von Traiskirchen beheimatet, über das ich euch noch ein anderes Mal berichten werde.