Belgien: Verliebt in Flandern - Ein Fototagebuch!

Rund zwei Wochen ist es nun schon wieder her, dass ich eine neue Stecknadel in meine digitale Weltkarte setzen konnte! Meine Reise führte mich für 3 Tage nach Belgien – genauer genommen Flandern – und ich konnte in dieser kurzen Zeit Land und Leute kennen und lieben lernen. Besonders die Landschaft um Brügge und Damme hat mein Herz höher schlagen lassen und die Gastleute in unserer bäuerlichen Unterkunft "DeStamper" waren so herzlich, wie ich selten Menschen erlebt habe. Bevor ich euch aber mit einer geballten Flut an Infos und Reiseberichten bombardiere, möchte ich euch – passend zum sonnigen Wochenende –  mit ein paar stimmungsvollen Fotos aus Flanderns einstimmen...

Reisetipp: Travall unterstützt Ordnung

Kofferraumwanne gibt dem Aushängeschild im Auto eine neue Qualität

Derby, UK - Irgendwie hat es doch schon Jeden einmal Mal erwischt: die Unordnung im eigenen Auto. Sei es im Fahrgastbereich oder besonders im Kofferraum. Es muss schnell gehen, der nächste Termin wartet, und das, was man in der Hand hat, wird schnell dort hingelegt, wo es keiner sehen kann. Das Problem ist: der Fahrer, so er es nicht sofort wieder braucht, vergisst schnell, dass diese Sachen noch hinten liegen. Also ist Unordnung vorprogrammiert. Denn, es ist wie bei den Murmeltieren. Diese Situation kommt immer wieder.

Die Kofferraumwanne lässt sich bereits von Werk aus für jedes Auto angepasst designen.

Nun ist nicht jeder Autofahrer so. Keine Frage. Aber es gibt sie, und die freuen sich, wenn sie gerade im Kofferraum kleine, stumme Helfer haben. Wie zum Beispiel die Kofferraumwanne von Travall. Diese Produktlinie hat vieles, was MANN und FRAU für ihr nachweislich wichtigstes gesellschaftliches Statussymbol benötigen. Angefangen von den Gepäckschutzgittern, über Fußmatten, bis hin zu eben diesen Kofferraumwannen. Die Angebotsvielfalt ist groß und nützlich. Das jedenfalls ist ein erstes Fazit aus einem Test mit diesem Produkt.

Sollte die Kofferraumwanne dann doch einmal schmutzig werden, lässt sich sich mit einem Lappen einfach wieder säubern.

Mit der Kofferraumwanne von Travall machen die Autofahrer wenig falsch. Taschen lassen sich genauso ordentlich und sicher aufbewahren wie das Werkzeug aus der Garage oder Pflanzen für den Garten. Die Wanne, die übrigens vom Werk fahrzeugspezifisch designt ist, ist rutschfest und schützt vor Verschmutzung sowie Abnutzungsspuren. Und sollte vielleicht doch mal eine Flasche Wasser aus dem letzten Einkauf nicht ganz dicht gewesen sein, lässt sich die Flüssigkeit schnell und unkompliziert abwaschen. "Bleibende Schäden" gehören so der Vergangenheit an. Das unterstreichen auch die erhöhten Ladekanten, die ein nach Außen dringen verhindern.

Für viele Autofahrer ist der Kofferraum ein persönliches Aushängeschild. Diesen Anspruch unterstützt die Kofferraumwanne von Travall sehr gut. Einfach ausrollen, glatt ziehen und rein legen. Vorhandene Ösen und Vorrichtungen, die durch das Fahrzeugmodell vorgegeben sind, werden nicht beeinträchtigt. Und, wer den Gummigeruch erwartet, der wird auf positive Art enttäuscht. Denn ein leichter Vanilleton, mit dem die Matte imprägniert wurde, sorgt für angenehme Frische im Heckbereich des Autos.

Gepäckstücke, wie in diesem Fall meine Fototasche, lassen sich im Zusammenspiel mit der Kofferraumwanne sicher und ordentlich ablegen.

Fazit: Die Kofferraumwanne von Travall ist zu empfehlen. Sowohl für den täglichen Alltag, als auch für den nächsten Urlaub. Das Material besteht aus einer SBR-Gummimischung, die gleichzeitig robust und flexibel ist, was die Kofferraummatte besonders lange haltbar macht. Weitere Informationen erhält Du unter www.travall.at.

Bei der Kofferraumwanne handelt es sich um ein Sample.

Wien: Kunsthistorisches Museum mit Kindern

Eine Familientradition & kindliche Neugierde

Ein Bemerkung vorweg: Meine Kinder lieben Museumsbesuche. Warum das so ist? Ich würde sagen, kindliche Neugierde gepaart mit einer Art Familientradition. Egal ob zuhause in Linz, bei Ausflügen ins Umland, oder während einem Städteurlaub, ein Museumbesuch darf auf keinen Fall fehlen. Auch wenn ein unverplantes Wochenende vor der Haustür steht, oder der Wetterbericht nicht sehr vielversprechend klingt, genießen wir das vielfältige Angebot.
Der zweite Samstag im Mai war wiedermal so ein Tag, an dem wir nichts Besonders vorhatten. Deshalb setzte ich mich kurzerhand mit meinem 9-jährigen Sohn und meiner 7-jährigen Tochter in den Zug und ab ging es Richtung Wien. Nach einer nicht mal eineinhalb Stunden dauernden Fahrt und einem kurzen Spaziergang waren wir auch schon am Ziel unserer kleinen Reise angekommen: Dem Kunsthistorischen Museum Wien

Kunsthistorisches Museum Wien, KHM
Das Kunsthistorische Museum: Eines der größten und bedeutendsten Museen der Welt

Kunsthistorisches Museum Wien, KHM
Der Kuppelbau gekrönt mit der Bronzestatue der Pallas Athene

Maria-Theresien-Platz & ein runder Geburtstag

Den Eingang zum Kunsthistorischen Museum erreicht man über den Maria-Theresien-Platz. Er ist vom Natur- und Kunsthistorischen Museum eingerahmt und bei Touristen sehr beliebt. Fun Fact: Das Maria-Theresien-Denkmal wurde bereits 1888 enhüllt, während das Naturhistorische Museum erst 1889 und das Kunsthistorische gar erst 1891 eröffnet wurde.
Der Geburtstag Maria Thersias jährt sich heuer zum 300. Mal. Wie der Zufall es will, kamen wir gerade recht, um zur Feier dieses Jubiläums Blumen rund um das Denkmal der "Grand Dame" der Österreichischen Geschichte zu pflanzen. Vor allem meine Tochter war gleich begeistert bei der Sache.

Maria-Theresien-Platz
Zugang über den Maria-Theresien-Platz

Statue Maria Theresia
Maria-Theresien-Denkmal

300. Geburtstag von Maria Theresia
Das Kunsthistorischen Museum lässt Maria Theresia zum 300. Geburtstag bunte Blumen planzen...

Blumen zum 300. Geburtstag
...und wir dürfen mithelfen.

Ist das ein Schloss?

Nach der "harten" Arbeit war es nun aber wirklich Zeit, um das Kunsthistorische Museum von innen zu begutachten. Der prunkvolle Treppenaufgang und ein Hochzeitshooting, das gerade in Gange war, brachten meine Tochter zum Staunen: "Welche Prinzessin hat hier gewohnt?" Doch zu den Besonderheiten des Kunsthistorischen Museums zählt die Tatsache, dass es für eine bereits bestehende Sammlung erbaut wurde und somit nie eine andere Funktion inne hatte.

Kunsthistorisches Museum Innen
Prunkstiege

Treppenaufgang Kunsthistorisches Museum
Rauf zur Gemäldegalerie



Gemälde & Geschichten

Unser Weg führte uns in den ersten Stock zur Gemäldegalerie. Wir wollten keine Führung in Anspruch nehmen, sondern flexibel bleiben und jene Bilder näher begutachten, die uns auf den ersten Blick faszinierten. Deshalb entschieden wir uns für einen Audioguide. Die Kleinen kannten das Konzept schon aus anderen Museen und sind bereits Profis im Suchen und Eintippen der jeweiligen Nummern. Der Audioguide des Kunsthistorischen Museums ist gut aufbereitet und bietet Fakten zum Haus und der Entstehungsgeschichte der Gemälde. Die Kommentare geben auch Einblicke in die Lebensgeschichten der Künstler und der dargestellten Personen. Unter anderem fanden wir heraus, dass die bei Kleinkindern beliebten Wimmelbücher ihren Ursprung im Mittelalter haben, denn Pieter Bruegels Wimmerbilder dienten wohl als Vorbild.

Audioguide KHM
Der Audioguide erzählt Fakten zur Entstehung der Gemälde...


Kinder im Kunsthistorischen Museum
...aber auch Geschichten aus längst vergangenen Zeiten...


Familien im Kunsthistorischen Museum
...und von Schicksalen der abgebildeten Menschen.

Wimmelbuch im Kunsthistorischen Museum
Pieter Bruegel als Vorbild für neuzeitliche Wimmelbücher


Stilvoll unter der Kuppel speisen

Nach dem Abenteuer Gemäldegalerie hatten wir uns eine Stärkung verdient. Das Café-Restaurant des Kunsthistorischen Museums ist direkt unter der Kuppel platziert. Die Kuppelhalle strahlt ein ganz besonderes Flair aus. Wir fühlen uns auf Anhieb willkommen und waren sehr positiv überrascht über das ausgewogene Angebot.

Pause im Café-Restaurant unter der Kuppel

Für mich gab's einen leckeren Lachs-Wrap


Von Göttern, Mumien & Comics?

Gestärkt ging es zu einem weiteren Highlight des Tages: Der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung. Die Ausstellungsobjekte aus dem Altägyptischen Raum beeindruckten besonders. Zu besichtigen gab es bis zu 4500 Jahre alte Sarkophage, Menschen- und Tiermumien sowie diverse Alltagsgegenstände. Aber auch Götterfiguren und Reliefs, die die Kinder an Comics erinnerten.

Ägyptisch-Orientalische Sammlung
Ägyptische Sammlung

Kinder in der Ägyptisch-Orientalische Sammlung
Die Audiokommentare zur Ägyptischen Sammlung waren sehr spannend für meine Volksschüler

Unser Fazit

Der Besuch hat sich auf alle Fälle gelohnt. Besonders gut gefallen haben uns die umfangreichen Kommentare des Audioguides. Bei unserem nächsten Besuch planen wir uns einer Kinderführung anzuschließen und das Atelier für Kinder zu besuchen.

Impressionen aus der Galerie
Impressionen aus der Gemäldegalerie

Impressionen aus der Ägyptisch-Orientalische Sammlung
Ägyptisch-Orientalische Sammlung mit ihren beeindruckenden Exponaten


Kunsthistorisches Museum Wien
Öffnungszeiten:
Juni bis August: täglich 10 – 18 Uhr, Do bis 21 Uhr
September bis Mai: Di – So, 10 – 18 Uhr,  Do bis 21 Uhr
Eintrittspreis:
Erwachsene €15.-
Kinder (bis 19) haben freien Eintritt

Sagt mal, geht euer Nachwuchs auch so gerne ins Museum?
Würde euch interessieren welche Museen meine Kinder bereits besucht haben?

Sonja Bruckner


Slowenien: An der Küste Istriens entlang über Koper, Portorož und Piran

Meine letzte Slowenien-Reise, führte mich entlang der istrischen Küste und ich muss gestehen: Absolut sehenswert und definitiv mein Lieblingsfleckchen in Slowenien. Die slowenische Adriaküste misst von der italienischen Grenze Ankaran bis zur kroatischen Grenze im Dragonja zwar nur 46 km, trotzdem gibt es ein paar nette Highlights, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Hafenstadt Koper

Die slowenische Hafenstadt Koper liegt nur etwa 10 km von der italienischen Grenzen entfernt – kein Wunder also, dass man hier sehr stark den Einfluss Italiens spürt. An allen Ecken und Ende wurde Italienisch gesprochen und auch sonst hatte ich richtiges Italien-Feeling. Der Hafen selbst hat mich nicht besonders überzeugt, aber die Altstadt mit den malerisch engen Gassen ist schon ein wahrliches Highlight. Zu den Hauptattraktivitäten der Stadt zählt der Hauptplatz mit dem Prätorenpalast, in dem sich heute das Rathaus befindet. Der ehemalige Stadtturm wurde zum Glockenturm umgebaut und dient heute als Aussichtspunkt. Erklimmt man die 205 Treppen, hat man einen wundervollen Ausblick auf den Tito Platz und die Altstadt. Die Loggia  – an eben jenen diesen Platz – wurde im 15. Jahrhundert erbaut und beherbergt heute ein Café, von dem man einen wunderbaren Blick aufs Geschehen hat. Nur ein paar Schritte weiter, befindet sich der Preseren Platz mit dem Da Ponte Brunnen und dem Zentralstadttor von 1516.

Olivenfarm Vanja Dujc

Nach dem Besuch der Hafenstadt ging es ein Stückchen weiter ins Landesinnere, um die Olivenfarm von Vanja Dujc zu besuchen. Nachdem 1984 das alte Jugoslawien zusammenbrach, verlor der gelernte Ingenieur seinen Job und suchte nach einer Alternative. So kam es, dass Vanja ohne große Vorkenntnisse sein gesamtes Erspartes in ein Stück Land und rund 600 Olivenbäume investierte. Der folgende Winter war jedoch hart, sodass der gesamte Baumbestand abfror. Der sympathische Slowene gab allerdings nicht auf! Und so kam es, dass er nach der ersten Verzweiflung neue Bäumchen anpflanzte und den Hain in den darauffolgenden Jahren auf den nunmehrigen Bestand von 1050 Olivenbäumen erweiterte. Der Olivenanbau, zunächst nur als Hobby betrieben, wurde zur Leidenschaft, die allmählich auch auf weitere Familienmitglieder übergriff. Bis Vanja im Jahr 2000 erkannte, dass er sich – um weltweit anerkanntes Olivenöl produzieren zu können – zur Gänze dem Olivenölanbau widmen sollte. Seitdem produziert Vanja erstklassiges und mehrfach ausgezeichnetes Olivenöl, welches man in verschiedenen Geschmacksnoten (z.B. Zitrone, Orange, oder auch einfach Pur) bei ihm und in ausgewählten Läden kaufen kann.


Piran und das Grand Hotel Bernardin

Einen kurzen Zwischenstop auf der Reise gab es auch in Portorož mit leckerem Mittagessen und ein wenig Wellness im 5 Sterne Grand Hotel Bernardin. Das Prestige Grand Hotel Bernardin liegt direkt am Meer – am beliebten Spazierweg zwischen Piran und Portorož – und beherbergt das größte Kongresszentrum Sloweniens. Nach dem wirklich leckeren und sehr fischlastigen Mittagessen, war noch etwas Zeit den Wellnessbereich zu erkunden. Ein Traum, ich sag's euch!  Von 9 Uhr bis 21 Uhr, kann man sich hier bei einer Massage verwöhnen lassen, eine Erfrischung in der Bar einnehmen, oder den grandiosen Ausblick am "Infinity Pool" genießen. Nach dem Schwimmen ging es zu Fuß entlang der Promenade weiter in die Altstadt von Piran. Sloweniens schönste Küstenstadt ist übrigens auf Salz erwachsen. Die Salinen von Pirat – wo selbst heute noch nach den alten Verfahren erstklassige Salzblüte gewonnen wird – waren die Quelle der Entfaltung der malerischen mediterranen Stadt. Heute ist Piran mit den Überresten der mittelalterlichen Ringmauer als kulturhistorisches Denkmal geschützt und definitiv einen Ausflug wert! Durch die engen und alten Gassen marschierten wir zum Marktplatz, wo sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch ein Fischereihafen befand. Von dort aus sieht man auch die markanteste Sehenswürdigkeit dieses malerischen Städtchens, die St.-Georgs-Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Was aber besonders schön und romantisch ist: Bei Sonnenuntergang den kleinen Hügel zu erklimmen und von oben aus die untergehende Sonne zu beobachten!


Abendessen in Kroatien – Restaurant Konoba Bušćina

Hungrig ging es ins paar Kilometer entfernte Dorf Bušćina, welches schon in Kroatien – zwischen Umag und Plovanija – liegt. In dem familiären rustikalen Ambiente wurden wir mit einem köstlichen Abendessen aus frischen lokalen Zutaten sowie Spitzenweine und auserlesene Olivenöle verwöhnt!


Übernachten im LIFECLASS Portorož und Lunch im Istrian Tapas

Müde von den vielen Erlebnissen, ging es abends ins Hotel Slovenija der LIFECLASS Portorož Hotels. Das 2016 neu renovierte Hotel begrüßt seine Gäste direkt an der zentralen Küstenpromenade von Portorož und besticht durch seine elegant ausgestatteten Zimmer mit Meerblick. Neben zwei renommierte Restaurants und einem hochmodernen Wellnesscenter steht einem als Hotelgast auch noch ein exklusiver Strandbereich zur Verfügung. Nachdem es aber doch noch recht kühl war, habe ich mich eher auf den Wellnessbereich fokussiert, statt am Meer zu liegen. Das riesige Wellnesscenter ist nämlich echt nicht zu verachten und hat ein umfassendstes Angebot im Bereich Wellness und Medical-Wellness. So findet sich zum Beispiel im Thalasso Center eine 800 Jahre alte Kurtradition wider und es werden Behandlungen der 5 natürlichen lokalen Heilfaktoren (Sole – Aqua Madre, Salinenschlamm – Fango, Mittelmeerklima, Meer- und Thermomineralwasser) geboten. Oder das Shakti Ayurveda Center – welches ich besucht habe –  wo ein authentisch indisches Ambiente mit himmlischen Massagen auf einen wartet. Ich muss gestehen, es war neben dem Hammam Mon Corps (welches ich mal vor Jahren in Wien besucht habe), die beste Massage / Behandlung, die ich je hatte! Zum Ausklang ging es dann noch zum Entspannen in den Schwimmbadkomplex mit Thermomineralwasser und zum Relaxen auf die großzügige Terrasse, um die Mittagssonne zu genießen. Ja und dann stand auch schon der letzte Programmpunkt – das Mittagessen – an. Dazu ging's einfach einen Stockwerk tiefer in das hoteleigene Restaurant Istrien Tapas, wo im herrlichen Ambiente istrischer Küche serviert wird.


Anmerkung: Diese Eindrücke durfte ich im Rahmen einer Pressereise gewinnen.